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30August
2017

Medellín - La tierra de paisas

Medellín ist mit 2,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und die Hauptstadt des Departamento Antioquia. Die Bewohner von Antioquia nennen sich ¨Paisas¨. Wer Medellín hört, denk wahrscheinlich erst mal an den Namen Pablo Escobar, der Drogenbaron Kolumbiens. Sein Drogenkartell war in den 80ern bis Mitte der 90er der größte Kokainexporteur der Welt. 1993 verstarb der Drogenboss und die Stadt verlor ihren Titel der ¨gefährlichsten Stadt¨ der Welt, den sie jahrelang trug. Seitdem ist die Stadt auf der Überholspur und hat sich richtig herausgeputzt. Im Jahr 2012 wurde sie zur ¨innovativsten Stadt¨ vom Wall Street Journal ernannt.

Pueblito Paisa Typische Taschen

Die Stadt hat das ganze Jahr über ein mildes Klima und wird auch die ¨Hauptstadt der Blumen¨ genannt. Außerdem ist sie die einzigste Stadt Kolumbiens, die eine Metro hat, sehr bequem zum Erkunden des Tal, in dem sie liegt. In diesem liegen verteilt ein paar Hügel, die man besteigen kann. Z.B der ¨Cerro Nutibara¨ auf dem ein typischen Paisa-Dörfchen nachgebaut wurde. Die Aussicht kann man dort genießen oder auf den Bergen ringsherum der Stadt. Dort hin führen zwei Gondeln des ¨MetroCable¨. Die beiden Stationen ¨La Aurora¨ und ¨Santo Domingo¨ bieten dafür eine Möglichkeit. Wenn man bei Santo Domingo die Gondel wechselt kann man in den ¨Parque Arví¨ fahren, einen großen Naturschutzpark über Medellín. Dort kann man Wanderungen unternehmen und die Gegend erkunden.

Panorama von Medellín Gondeln im Parque Arví Botanischer Garten Palmeras Mariposas

Einen Besuch ist auch der botanische Garten im Norden von Medellín wert. Hier kann man allerlei Blumen-, Kräuter- und Palmenarten bestaunen. Außerdem gibt es ein Schmetterlingshaus in dem man ein paar Arten hautnah erleben kann. Das Zentrum der Stadt ist ein einziges Gewusel. Hier setzt man sich am besten auf eine der Bänke und beobachtet die geschäftstüchtigen Paisas. Der pure Wahnsinn was da in der Fußgängerzone abgeht laughing. Auf dem Plaza Botero kann man zahlreiche Figuren des gleichnamigen Künstlers besichtigen, der alles überproportional darstellt. Dort werden einem viele kolumbianische Souvenirs angeboten und eine Delikatesse aus Santander, ¨Hormigas culonas¨. Das sind eine Spezies von Ameisen mit Flügeln, die eigentlich unter der Erde leben. Einmal im Jahr kommen sie nach oben und werden ¨geerntet¨. Ihnen werden die Flügel sowie die Hinterbeine entfernt und dann frittiert. Natürlich habe ich sie probiert. Sie waren sehr knusprig und haben leicht süßlich geschmeckt. Meine Leibspeise allerdings werden sie nicht wink.

Centro Hormigas Culonas Figuren von Fernando Botero Figuras gordas

Seitdem ich in Medellín bin, wohne ich bei Thomas und seiner Familie. Ich habe Thomas auch über den Tandemkurs an der Uni in München kennengelernt (wie schon Omar in Quito). Mit ihm und seiner Freundin bin ich ¨Tejo¨ spielen gegangen. Das ist sowas wie das kolumbianische Nationalspiel bzw. Nationalsport. Man versucht dabei eine kleine schwere diskusförmige Scheibe (dem Eishockeypuck ähnlich) in einen 15 cm großen Kreis zu werfen. Bei der Entfernung haben wir es nicht so ernst genommen, aber normalerweise sind es ca. 20 m. Der zu treffende Kreis befindet sich auf einem schrägen Holzgestell, das mit nasser Erde gefüllt ist (darin stecken die Scheiben dann fest). An seinem Rand befinden zwei dreieckige Schwarzpulvertaschen, die man, wenn man sie trifft eine kleine Explosion hervorrufen. Man spielt in Teams und je nach dem wo die Scheiben landen erhält man unterschiedliche Punkte. Am Ende gewinnt das Team mit den meisten Punkten. War ganz witzig, aber nicht sehr einfach. Generell wird zu dem Spiel Alkohol getrunken. Also z.B. Bier oder der berühmte ¨Aguardiente¨, ein Zuckerrohrschnaps mit Anisgeschmack. Das Zeug trinkt hier wirklich jeder pur bzw. abwechselnd mit Wasser.

Jugar Tejo Das TorAguardiente de Anís

Ein Ausflug nach Santa Fe de Antioquia darf nicht fehlen, wenn man in Medellín weilt. Thomas Mutter wuchs dort ganz in der Nähe auf und daher gab es einen Stop und ein leckeres Mittagessen, an dem ihre Familie kennenlernen durfte. Nach der Stärkung ging es dann zuerst zu der ¨Puente de Occidente¨, einer alten Hängebrücke, die neu restauriert wurde und auch befahrbar ist. Sie wurde 1887 gebaut und ist 291 m lang.

Puente Occidental HängebrückePulpa de Tamarindo Fruta TamarindoZapoteMamoncillo y Zapote

Im Städtchen Santa Fe ist der Kolonialstil im Zentrum sehr gut erhalten. Die weiße Farbe erinnert strak an Popayán. Auf dem Markt konnte man viele Früchte entdecken, von denen ich euch gerne ein paar vorstellen möchte. Zuerst die ¨Tamarindo¨, die hier in Antioquia angebaut wird. Sie sieht aus von außen aus wie eine große braune Bohne. Innen sind die Kerne umgeben von einer brauen Fruchtpaste. Da es ziemlich aufwendig ist die Paste von den Kernen zu trennen, wird diese meist schon fertig angeboten. Die Tamarindo schmeckt süßlich-sauer und wird oft zu Saft, Saucen sowie Süßigkeiten verarbeitet. Die große braune Frucht auf den Bildern heißt ¨Zapote¨. Von ihr existieren unterschiedliche Arten. Ihr Fleisch wird ebenfalls hauptsächlich zur Fruchtsaftherstellung verwendet. Die kleine grüne Frucht ist keine Limette, wie es scheint, sondern eine Steinfrucht mit dem Namen ¨Mamoncillo/Mamón¨. Ihr Fleisch hängt fest am Kern und schmeckt ähnlich einer Litschi. Die Frucht wird hauptsächlich frisch gegessen, da es sehr aufwendig ist das Fruchtfleisch zu entfernen.

Santa Fe de Antioquia Koloniale Straßen

Spontan habe ich meine Lebensläufe in ein paar Restaurants im Ausgehviertel El Poblado verteilt und sehr zügig ein neues Praktikum gefunden smile. Mittlerweile arbeite ich schon ein paar Tage und ich kann nur sagen, das die Vielfalt der Knollenpflanzen und Früchte beeindruckend ist. Also macht euch auf eine ausführliche Gemüsekunde gefasst wink.

Medellín - La tierra de los paisas 

Medellín, la capital del Departamento Antioquia, es la segunda ciudad más grande de Colombia con 2,4 millones de habitantes. A la gente se les dice ¨paisas¨. Quien escucha Medellín, probablemente, piensa de primero en el nombre Pablo Escobar, el ¨lider de las drogas¨ colombianas. En los años 80 hasta la mitad de los 90 su cartel fue el exportador de cocaina más grande del mundo. El narcotraficante murió en 1993 y Medellín perdió su titúlo de la ¨ciudad más peligroso del mundo¨. Desde ese tiempo la ciudad se reconstryó rápido y en el año 2012 el Wall Street Journal elegió a Medellín como la ¨ciudad innovadora¨.

Otros nombres para Medellín son: ¨La ciudad de la eterna primavera¨, a causa de su buen clima y ¨Cuidad de los flores¨. Además es la úncia ciudad de Colombia que tiene un metro. Muy cómodo para descubrir el valle en el se localiza. En ese valle hay algunos cerritos a los cuales puedes subir. Por ejemplo el ¨Cerro Nutibara¨ que tiene un pequeño pueblo paisa típico. Desde esos cerros o desde las montañas alrededor tienes una vista linda hacia la ciudad. Dos teleféricos, se llama ¨metrocable¨ te llevan hacia las estaciones ¨La Aurora¨ y ¨Santo Domingo¨. En Santo Domingo puedes tomar otro telefericó que termina en el ¨Parque Arví¨. Es una reserva natural arriba de Medellín en la cual puedes hacer caminatas y conocer varios tipos de aves y plantas.

También vale la pena conocer el jardín botánico en el norte de la ciudad. Allá encuentras diferentes flores, hierbas y palmeras. Además hay una casa de mariposas donde puedes conocer algunas de las más lindas. El centro de Medellín es un gran lío. Recomiendo sentarse en los bancos y observar los paisas negocionado. Increíble lo que pasa en la calle ¨Carabobo¨ laughing. En la Plaza Botero puedes conocer las esculturas del artista Feranando Botero. Él crea figuras que son muy gordas. En esa plaza consigues varios souvenirs y un manjar exquisito, las ¨Hormigas culonas¨. Son hormigas con alas que viven normalmente abajo de la tierra. Una vez por año se suben y en el hormigero se cosechan los animalitos. Se les cortan las alas y las piernas grandes y fritan el cuerpo. Por supesto las probé. Estaban crujientes y un poco dulces. Aunque no va a ser mi plato favorito wink.

Desde que estoy en Medellín vivo con Thomas y su familia. A él lo conocí cuando estudiaba en Múnich, en el mismo curso de español en el cual también conocí a mi amigo de Quito. Con Thomas y su novia fuimos a jugar ¨Tejo¨ que es el desporte nacional de Colombia. Se juega lanzando un disco pesado a unas canchas de arcilla. Normalmente la distancia son aprox. 20 mts. El objetivo es pegarle a las mechas (pequeños sobres con pólvora) que se encuentran en el bocín (círculo metálico). Si el disco toca las mechas hay una pequeña exploción. Se juegan en equipos y dependiendo de donde lanzas el disco hay diferentes puntos para cada grupo. Al final gana el equipo con más puntos. Generalmente se toma alcohol cuando se juega. Cerveza o el famoso aguardiente. Es un alcohol fuerte de caña de azúcar con anís. Se toma por turnos con agua.

Cuando estés en Medellín vale la pena hacer una excursión a Santa Fe de Antioquia. Cerca de ahí nació la mamá de Thomas y por eso fuimos a visitar primero su familia. Después de un rico almuerzo visitamos el ¨Puente de Occidente¨, un puente colgante que se renovó hace poco. Puedes curzarlo con el vehiculo. Se construyó en 1887 y tiene una longtiud de 291 mts.

El centro de Santa Fe está bien restaurado y el color blanco es parecido al de la ciudad de Popayán. En el mercado puedes encontrar un montón de frutas que nunca probé. El tamarindo, que se ve como una cápusla de arveja en marrón, se cultiva acá en Antioquia. A causa que la separación de la pulpa de la semilla es muy dispendioso, se vende la pulpa lista para prepara jugos, salsas o dulces. El sabor es dulce-ácido. La fruta grande color café es un zapote. Hay diferentes tipos y la pulpa se come fresca o se prepara también en jugos. La fruta pequeña color verde se llama mamoncillo/mamón. La pulpa es parecida a un litchi y se come la fruta entera, porque no vale la pena sacarle la pulpa.

Espontáneamente traje algunas hojas de vida a unos restaurantes en el barrio El Poblado y rápidamente conseguí una pasantía nueva smile. Desde hace unos días estoy trabajando y solo puedo decir que la variedad de los tubérculos y las frutas es impresionante. Muchos nunca los he visto en mi vida.