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10November
2017

Die Perle der Karibik – Cartagena de Indias

Cartagena de Indias wurde am 1. Juni 1533 von spanischen Eroberer Pedro de Heredia gegründet. Ihm zur Seite stand ¨Catalina de India¨ eine Indigne der kolumbianischen Küste, die ihm als Vermittlerin zwischen Spaniern und den Einheimischen diente. Sie zählt zu den berühmten Persönlichkeiten der damaligen Zeit und ihr zu Ehren findet man Denkmal in Cartagena. Die Stadt entwickelte sich unter den Spaniern als wichtiger Hafenstützpunkt und war daher ein beliebtes Angriffsziel für Piraten.

Catalina de India Torre del Reloj Mujer con frutas La catedral

Zahlreiche Sklaven aus Afrika errichteten einen riesigen Schutzwall mit Forts sowie die Festung San Felipe. Die imposanten Originalmauern kann man heute noch bestaunen und auf weiten Teilen einen ausgedehnten Abendspaziergang genießen. Die Wehranlage galt als uneinnehmbar und wird als unangefochtenes Beispiel der spanischen Militärarchitektur angesehen. Im östlichen Teil der Stadtmauer befinden sich 23 Krypten, die eine zeitlang als Gefängnisse genutzt wurden. Heute beherbergen sie Souvenirshops.

Las murallas Las Bóvedas Castillo San Felipe Die Wehranlagen von Cartagena Sicht auf Bocagrande

Die Innenstadt Cartagenas ist wahnsinnig schön und verdient ihren Titel des UNESCO Kulturerbe seit 1984 auch zurecht. Die kolonialen Häuserfronten mit vielem Grün dazwischen und das Flair der engen Gassen ist einzigartig. Man kann gar nicht aufhören durch die die Altstadt zu schlendern und findet alle fünf Meter ein anderes Fotomotiv. Es gibt viele kleine Plätze und Parks in der Stadt, einige schöne Museen und den Uhrenturm zum Besichtigen. An allen Ecken werden einem die Souvenirs unter die Nase gehalten und ohne Kopfbedeckung gegen die runterknallende Sonne sollte man auf keinen Fall auf die Straße.

Centro histórico Koloniale Häuser Das historische Zentrum Puerta en el estilo colonial Die kolonialen Gässchen

Der afrikanische Einfluss an der Küste lässt sich nicht leugnen und so entstand in 19. Jahrhundert de afrokaribische Musikrichtung des ¨Campeta¨. Zu diesen Klängen kann man auf der Stadtmauer die wunderschönen Sonnenuntergänge beobachten und verbotenerweise sich ein Bierchen gönnen wink.

Die Festungsmauer in der Nacht ;-) Atardecer Sonnenuntergang in Cartagena

Die Halbinsel mit dem Namen ¨Bocagrande¨ besitzt die meisten Hotelkomplexe sowie Bademöglichen. Auch in der Nähe des Flughafens findet man beides vor. Wem diese Strände aber nicht gefallen, der kann zwischen einen der zahlreichen Ausflüge zu diversen Stränden wählen bzw. zu den Islas del Rosario ¨, einem kleinen Archipel, zu erreichen in knapp zwei Stunde im Boot. Ich entschied mich einen Strandtag am berühmten ¨Playa blanca¨ einzulegen. Der Ausflug mit Transport im Bus sowie einem Mittagessen kosteten nur 11,50 €, da kann man sich nicht beschweren.

Playa blanca Cabañas Der Strand Türkisblaues Wasser

Nach einer einstündigen Busfahrt kamen wir an und diesmal war der Strand 100% Karibik: Weißer Sand, türkisblaues Wasser und Schnorchel-Paradies in Einem. So habe ich mir die Karibik vorgestellt cool. Mit einem netten argentinischen Pärchen habe ich mir einen Sonnenschirm gemietet und einfach nur gechillt. Bei einer Wassertemperatur 27 °C und einer Luftfeuchtigkeit 80% ist es eigentlich egal ob man im Wasser oder draußen ist tongue-out. Der Strand ist aber leider ziemlich zugebaut mit Hütten und Hostels. Am Wochenende muss dort die Hölle los sein, also lieber unter der Woche vorbeischauen. Lohnen tut es sich auf jeden Fall, wenn man mal einen Tag fernab von Cartagena chillen möchte.

La perla del Caribe – Cartagena de Indias

El conquistador Pedro de Heredia fundó Cartagena el 1 de junio del año 1533. A su lado estuvo Catalina de India, una indígena de la costa colombiana que le ayudó traduciendo. Ella es uno de los personajes de esta epoca y tiene su propia estatua en Cartagena. Los españoles formaron un puerto importante para ellos y eso fue un destino para piratas. Muchos esclavos de Africa construyeron murallas, fuertes y el castillo San Felipe. Los murales originales se pueden visitar y en gran parte caminar arriba disfrutando las tardes. La fortaleza fue inconquistable y es un buen ejemplo para la arquitectura española militar. En la parte este de las murallas hay 23 bóvedas que funcionaron un tiempo como cárceles. Hoy en día son tiendas turisticas.

El centro histórico es hermoso y lleva el título de UNESCO Patrimonio cultural de la humanidad desde 1984 con razón. Las casas estilo colonial, el verde entremedio y el ambiente de los callejones es maravilloso. Paseando por el centro encuentras cada cino metros otro motivo para sacar una foto. Hay muchas plazas, parquecitos, algunos museos y la torre del reloj para visitar. En todas las esquinas te ofrecen recuerdos y no olvides llevar tu sombrero porque el sol es fuertísimo. La influencia africana se nota mucho y en el siglo 19 se formó el estilo de música ¨Champeta¨. Escuchando esos sónidos puedes ver uno de los lindos atardeceres y tomar una cervecita wink.

La peninsula Bocagrande tiene la mayoría de los hoteles y playas para bañarse. Lo mismo pasa cerca del areopuerto. Quien quiere conocer otras playas o las Islas del Rosario, un archipiélago, puede elegir uno de los tours que se ofrecen. Decidí ir a relajarme un día en ¨Playa blanca¨. Una excursión cuesta 40.000 pesos colombianos e incluye un almuerzo. Después de una hora en bus llegas y puedes ver un playa caribeña: arena blanca y agua de color turquesa que sirve para esnorquelar. Así me imagino el caribe cool. Con una pareja argentina alquilé una carpa de sol y nos relajamos. La temperatura del agua es de 27°C y la humedad con 80% no sabes si estás adentro o afuera del agua tongue-out. Lamentablemente la playa está llena de cabañas y hostales. Al fin de semana debe ser horrible, entonces mejor si van entre semana. Vale la pena conocer la playa!