Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

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08Oktober
2017

Bogotá – Capital de Colombia

Bogotá liegt im Departamento Cundinamarca und besitzt mit der Agglomeration ca. 8 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt liegt auf 2640 m zwischen der Zentral- und der Ostkordillere. Das Klima ist das ganze Jahr über relativ konstant und mit13°C nicht gerade warm. Bogotá ist der Verkehrskontenpunkt des Landes und man trifft hier auf alle Kulturen sowie z.Z. auf sehr viele Venezolaner.  

2015 habe ich Bogotá schon einmal besichtigt, daher kannte ich das Zentrum noch sehr gut. Der zentrale Platz nennt sich ¨Plaza Bolívar¨ und zeigt Gebäude eher in eintönigen Farben. Dazu gehören die Kathedrale mit einer Kapelle, das nationale Kapitol und der Justizpalast. Folgt man der Fußgängerzone bzw. der nahen Carrera 10 gen Norden ändert sich das Stadtbild auch nicht wirklich. Man ist umgegeben von recht hässlichen grauen Bürokomplexen oder leerstehenden Gebäuden. Nicht gerade sehr einladend doch es gibt auch schöne Zonen in der Hauptstadt. Bevor man diese erkundigt empfehle ich ein deftiges Mittagessen in Form eines ¨Ajiaco Santafereño¨. Dies ist eine Suppe bestehend Hühnchen, Kartoffeln, Mais, verfeinert mit Sahne und Kapern. Das typische Aroma verleiht ein Kraut namens ¨Guasca¨ (dt. Kleinblütiges Knopfkraut o. Franzosenkraut). Dazu serviert wird (wie immer) Reis und Avocado.

Plaza Bolívar Centro feo Bogotá mit den Mädels Ajiaco

Mit dieser Stärkung lässt sich das historische Viertel ¨La Candelaria¨ mit seinen leicht ansteigenden Straßen in Richtung Osten besichtigen. Man kommt an schön gepflegten bunten Häusern vorbei und schlendert durch gepflasterte Gassen mit trendigen Läden und einladenden Bars. Empfehlenswert ist der Bereich um den ¨Plazoleta Chorro de Quevedo¨. Dort, sowie im restlichen Teil der Stadt, findet man sehr schöne Graffitis in knalligen Farben.

La Candelaria Cerca del Plazoleta Chorro de Quevedo Centro histórico Graffiti Kunst an Hauswänden Grafiti

Wer gerne Museen besucht, kommt in Bogotá auf seine Kosten und kann sich zwischen 58 verschiedenen Einrichtungen entscheiden. Mit dabei sein ¨muss¨ das berühmte Goldmuseum ¨Museo de Oro¨ mit zahlreichen Exponaten aus präkolumbianischer Zeit (So. kostenlos). Das bekannteste Stück ist das Goldfloß von Eldorado, das die Zeremonie auf dem See Guatavita darstellt. Ein besonders schöner Raum befindet sich im zweiten Stock. Dort kann man die Goldexponate in einem kreisrunden Raum mit Licht- und Musikshow ¨erleben¨. Das Nationalmuseum nördlich des Zentrums zeigt einen kompletten Rundumriss des Landes, beginnend bei der Besiedlung des Kontinents. Ebenfalls empfehlenswert! Der Künstler Fernando Botero (schon berichtet in Medellín) zeigt im gleichnamigen Museum seine Kunstwerke und eine Sammlung weiterer berühmter Maler. In der ¨Quinta de Bolívar¨ erfährt mehr über das Leben des Unabhängigkeitskämpfers und seine Zeit in Bogotá. Wer mehr über die Polizeiarbeit bzw. über den Drogenkrieg in Kolumbien erfahren möchte, der sollte das historische Polizeimuseum besuchen, in dem man kuriose Gegenstände von Pablo Escobar vorfindet, u.a. eine angebliche Dachziegel mit seinem Blut drauf.

Goldfloß Museo de Oro

Das ¨schnellste¨ öffentliche Fortbewegungsmittel in Bogotá ist das Metrobussystem ¨Transmilenio¨. Es befindet sich auf den größeren Straßen und verbindet die Außenbezirke mit dem Zentrum. Durch eigene Fahrspuren kommt man relativ zügig von A nach B. Ich empfehle es in den Hauptstoßzeiten zu umgehen, wenn man sich nicht wie eine Presswurst fühlen möchte. Bezahlen tut man mit einer Chipkarte. Eine Fahrt kostet 2200 pesos columbianos, ca. 65 cent. Um zu veranschaulichen wie ¨einfach¨ (sorry, da muss ich kurz laut lachen) dieses System zu benutzen ist, habe ich mal ein Bild von nur einer! Station und ihren Verbindungen geschossen. Also sowas sinnfreies habe ich selten gesehen. Statt eine halbe Stunde die geeignete Verbindung zu suchen, frage ich meistens jemanden, geht schneller. Helfen tut wohl nur die dazugehörige App.

Transmilenio Die Fahrpläne!

Um einen Blick über die immens große Stadt zu bekommen, hat man zwei Möglichkeiten: man besteigt den ¨Cerro de Monserrate¨ oder den ¨Torre Colpatria¨. Der Berg Monserrate liegt am östlichen Hang auf 3152 m Höhe. Man kann ihn per Fußmarsch, per Zahnradbahn oder per Gondel erklimmen (Kosten 5,40 €). Oben angekommen genießt man meist einen recht diesigen aber beeindruckenden Blick über die Stadt. Man kann die Kirche besichtigen, zahlreiche Souvenirs erstehen oder einfach den Ausblick genießen. Aufmerksame Beobachter unter euch werden meine Begleitung bemerkt haben. Nun schon zum fünften Mal haben sich meine italienische Freundin Sabrina und ich, uns auf dem Kontinent getroffen. Mal schauen, was wir beide noch gemeinsam machen werden, haben da so einige Schnapsideen im Gepäck… wink

Cerro Monserrate La vista Sabrina y yo Bogotá von oben

Um auch noch einen nächtlichen Blick über Bogotá zu bekommen, haben Sabrina, Andrea und ich den Hochhauskomplex ¨Torre Colpatria¨ abends besucht. Für nur zwei Euro fährt man mit dem Aufzug in das 48. Stockwerk und kann im kalten Nachthimmel die funkelnde Stadt beobachten.

Torre Colpatria Bogotá by night Bogotá bei Nacht Sabrina, Andrea und ich

Wie der Zufall es wollte, haben mich die Inhaber des Restaurants in Medellín mit den Eigentümern zweier Restaurants in Bogotá bekannt gemacht. In beiden ist meine Idee des Praktikums sehr gut angekommen und in einem hat es auch sofort geklappt. Der ziemlich coole Küchenchef hat mir sogar einen Schlafplatz bei einem seiner Kumpels besorgt, von dem ich nur acht Minuten auf die Arbeit laufen muss. Megafett, trifft es am besten laughing! Seit ein paar Tagen wohne ich nun im hippen Viertel ¨Chapinero¨ und was ich während meines zweiten Praktikums in Kolumbien kennen lernen durfte, gibt es dann im nächsten Post.

Bogotá - Capital de Colombia

Bogotá está localizando en el departamento Cundinamarca y tiene con su aglomeración aprox 8 millones de habitantes. La capital está a 2640 mts y queda entre la cordillera central y oriental. El clima es casi todo el año parecido y con 13°C no es tan caliente. Bogotá es el nudo de comunicaiones y acá encuentras todas las culturas y de momento también muchos venezolanos.

En el año 2015 estuve por primera vez en Bogotá y me recordé de muchas cosas en el centro. La plaza central se llama ¨Plaza Bolívar¨. Los edificos alrededor son la catedral con una capilla, el capitol y el palacio de justicia. La calle peatonal es la Carrera 10 y si sigues esa calle vas a ver muchos casas feas o mejor dicho mucho torres grises abrruidos. Pero hay también partes lindas. Recomiendo antes que vas a conocer esas que tomas un almuerzo muy típico de Bogotá un ¨Ajiaco Santafereño¨. Es una sopa de pollo con papas, maíz, alcaparras, crema de leche y la hierba guasca. Siempre se sirven aparte arroz y aguacate. Con el estomago lleno puedes visitar el barrio histórico ¨La Candelaria¨. Hay lindas casitas coloridas y callejones con tiendas y bares. Les recomiendo la ¨Plazoleta Chorro de Quevedo¨ allá y en muchas partes del centro existen muy lindos grafitis.

A quienes les interesan los museos pueden elegir entre 58 diferentes en Bogotá. Obligatorio es el famoso ¨Mueso de Oro¨ con muchos objetos precolombinos expuestos (domingo gratis). La pieza mas importante es la balsa muisca en la cual se representa la ceremonia de la ofrenda en la laguna de Guatiavita. En el segundo piso existe una sala redonda en la cual puedes experimentar los objetos expuestos con un espectáculo de luz y música. El Museo Nacional también me gustó mucho igualmente como el Museo Botero. Quien quiere aprender más sobre el libertador Simón Bolívar y su vida en Bogotá tiene que visitar su quinta. El Mueso Histórico de la Policia muestra muchas armas y datos sobre el guerra contra las drogas. Curiosamente también puedes ver la chaqueta que llevaba Pablo Escobar cuando murió, y una teja con su sangre.

El transporte más ¨rápido¨ es el metrobus sistema ¨Transmilenio¨. Existe en todas las calles grandes y conecta el suburbio con el centro. Tiene dos carriles propios y sin dificultad puedes ir a tu destino. Recomiendo no usar en la hora punta. Pagas con un trajeta y una pasaje cuesta 2200 pesos colombianos. Para ustedes pueden parecer como ¨simple¨ (perdón, tengo que reír corto) el uso del sistima; saqué una foto de solo una estación! Realmente te vuelvas loco si nadie te ayuda o si no tienes la aplicación.

Para tener una vista sobre Bogotá tienes dos opciones: subir al ¨Cerro de Monserrate¨ o a la ¨Torre Colpatria¨. El cerro está en el lado este a una altura de 3152 mts. Puedes subir a pie, en un funicular o en un teleferico (Precio 19.000 Pesos COL/ 5,40 €). Arriba disfruté la vista, visité la iglesia y muchos negocios de souvenirs. Como han visto en las fotos me encontré otra vez (creo que la quinta vez) con mi amiga Sabrina de Italia. Vamos a ver que ideas de locura realizaremos juntos ... wink La torre también la visitamos con Andrea en la noche para tener otro imagen de la capital. Por solo 7 mil pesos subes hasta el piso 48 y puedes ver la ciudad brillando.

Los socios en el restaurante en Medellín me recomendaron dos restaurantes de amigos en Bogotá y hablé con los dueños de allá. Sin dificulitades y con mucha suerte encontré muy pronto otro local a donde podría realizar mis pasantías culinarias. Además el jefe de cocina me organizó un alojamiento en la casa de una amigo que vive muy cerca. Demasiado suertelaughing! Desde unos días vivo en el barrio ¨Chapinero¨ y lo que voy a aprender en mi segunda pasantía en Colombia lo pueden leer en mi próximo posteo.