Cocinando alrededor de Sudamérica - Kochend Südamerika entdecken

LIVE, LAUGH, TRAVEL and COOK

 
21Juni
2017

Latacunga und der Vulkankratersee Quilotoa

Es wird mal wieder Zeit für die Anden, dachte ich mir und somit ging es mit Nachtbus nach Latacunga. Ich habe also die warme Küste hinter mir gelassen und bin ab in die kalte Sierra. Jetzt bin ich die blöden Moskitos los, aber dafür ist das Wetter wieder sehr wechselhaft und eben frisch (hier fängt gerade der Winter an). Alles hat seine Vor- und Nachteile wink.

Im Zentrum von Latacunga gibt es nichts besonders zu entdecken, dafür aber in der näheren Umgebung. Das Andenhochland ist wirklich was für`s Auge. Wahnsinnig viele Farben, Hügel, Berge, Landschaften und und und. Das etwas wechselhafte Wetter mit vielen Wolken verwehrte mir leider einen Blick auf den Vulkan Cotopaxi. Nichtsdestotrotz hatte ich wunderschöne Aussichten.

Ein selbstorganisierter Ausflug führte mich zum Vulkankratersee ¨Quilotoa¨. Der Vulkan ist im Jahre 1280 wohl das letzte Mal ausgebrochen und über die Jahrhunderte hinweg hat sich eine türkisfarbenen Lagune aufgrund verschiedener Mineralien gebildet. Von Latacunga aus braucht man ca. zwei Stunden mit dem Bus dorthin. Der Eintritt ist frei und es gibt verschiedene Wanderungen zum Erdkunden.

Laguna Quilotoa Illiniza Paisajes alrededor El sendero

Ich habe mich für die längste, aber wahrscheinlich auch schönste Tour entschieden, nämlich der kompletten Umrundung des Kraters. Für die 10 km brauchte man ca. vier Stunden, in denen man immer wieder mal ab- und aufsteigt. Der höchste Punkt meiner Wanderung war auf 3930 m. Es war wirklich schön und das Wetter passte perfekt. Man konnte auch einen Blick auf die umliegende Gegend werfen und auf den schneebedeckten Berg namens ¨Illiniza¨.

Der Vulkankratersee Quilotoa Blumengesäumter Pfad Höchster Punkt

Auf der Umrundung kommt man an vielen Aussichtpunkten vorbei, die man auch vom Startpunkt aus in einer kleineren Wanderung erkundigen kann. Eine dritte Möglichkeit ist der Ab- und Aufstieg bis zum Rand des Kratersees. Für jeden etwas dabei, egal ob klein oder groß smile.

La laguna del Quilotoa cerca de Latacunga

Pensé que teniamos el tiempo para ir otra vez a la sierra y tomé un bus en la noche hacía Latacunga. Dejé atras el calor de la costa ecuatoriana y mi viaje continua hacía la sierrania fría. Mejor que los mosquitos no me molestan, pero lamentablemente el clima es revuelto y más fresco (acá empieza de momento el invierno). Pues, todo tiene su ventaja o desventaja wink.

El centro de Latacunga no tiene mucho que ver, pero en alrededor hay varias cosas para descubrir. Los Andes son maravilloso y algo para los ojos. Muchos colores, cerros, montañas, paisajes etc. El clima nublado no me dejó ver la vista del Volcán Cotopaxi, pero sin embargo tuve muy lindos panoramas.

Organizé una excursión por mi cuenta a la laguna de un volcán que se llama ¨Quilotoa¨. Ese volcán está dormiendo hace el año 1280 y poco a poco se formó el lago con su agua turquesa. Desde Latacunga necesitas aprox dos horas en bus hacia la entrada lo cual es gratis. Hay diferentes caminatas que puedes hacer allá.

Me decidí hacer el trekking más largo pero capaz el más bonito. Caminé alrededor del cráter que son 10 kms y para eso necesitas aprox cuatro horas. Hay algunos pequeños subidas y bajadas. El punto más alto que pasas son 3930 mts. La caminata fue muy linda y el tiempo estaba perfecto. También tuve una buena vista a los paisajes que quedan alrededor del cráter y pude observar a la montaña nevada ¨Illiniza¨

Cuando caminas alrededor encuentras varias miradores que también puedes vistar de ida y vuelta. No es solamente necesario caminar los 10 kms. Además puedes bajar al borde del lago y subir otra vez, que es una caminata más chica. Hay excursiones para jovenes y también para familias smile.

20Juni
2017

5000 Visitantes - Wow!!

Wow! Ich bin baff surprised! Sage und Schreibe 5000 Aufrufe meines Blogs! Unglaublich laughing!

 

Wow! Estoy sin palabras surprised! 5000 visitas de mi blog! Increíble laughing

5000 Besucher!

16Juni
2017

Nicht viel los in Manta

Mein letzter Halt an der ecuadorianischen Küste war die Hafenstadt Manta. Sehr viel spektakuläres zu entdecken gibt es dort allerdings nicht. Das kommt vor allem daher, dass die Stadt letztes Jahr von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde. Viele Gebäude waren teilweise noch nicht wieder aufgebaut bzw. es fehlten die Außenwände. Das Viertel ¨Tarqui¨ wurde fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. In vielen Gebäuden und auf den Straßen sah man große Risse.

Manta Manta by night Das Symbol von Manta - Eine Art Inka Thron Risse in einer Treppe Beim Kochen

Die Stadt lebt viel vom Fischfang, vor allem Thunfisch. Auf den Fischmarkt habe ich es aber leider nicht geschafft frown. Dafür habe ich mit meinem Host zusammen gekocht und wir haben leckere Gerichte probiert. Die Kochbananen werden hier auch auf dem Grill zubereitet und schmecken mit einer leckeren Mayonnaise und einem ¨Batido¨ (Fruchtmilchshake) hervorragend. Bisher auch noch nicht erwähnt habe ich den ¨Encebollado¨, ein Fisch- bzw. Meeresfrüchte-Eintopf der mit Chifles serviert wird. Das Gericht stammt ursprünglich aus Guayaquil wird aber an der gesamten Küste zubereitet. Ebenfalls berühmt ist der ¨Encocado¨, dieses Gericht ist typisch für die Region um Esmeraldas (nördliche Küste). Hierbei wird der Eintopf mit ¨Leche de Coco¨, also Kokosnussmilch verfeinert.

Gegrillte Kochbananen Encebollado

No hay mucho que ver en Manta wink

Mi última parada por la costa ecuatoriana fue la ciudad de Manta. No hay muchos cosas espectaculares para encontrar. El año pasado hubo un terremoto fuerte por la costa y la ciudad de Manta quedó muy afectada. Muchos edificios estaban todavía en obra. El barrio Tarqui casi no exsistía después del terremoto. En varias casas y por las calles pude ver fisuras.

La ciudad vive de la pesca, generalmente del atún. Lamentablemente no conocí el mercado de peces y mariscos frown. A cambio cociné con mi host y probamos ricos platos. El verde también se prepara a la parilla. Juntos con una rica mayonesa y un batido de fruta son muy ricos. No expliqué hasta ahora el plato ¨Encebollado¨. Es un tipo de guiso con pescado y/o mariscos que se sirven con chifles a parte. El plato es de origen de Guayaquil pero se come por todo la costa. También es famoso el ¨Encocado¨ que es de la región Esmeraldas, parecido al Encebollado pero afinado con leche de coco.

13Juni
2017

Tienes que ir a ver las ballenas - Puerto López

Mein nächster Halt war in einem kleinen Dörfchen namens ¨Río Chico¨. Dort empfing mich Carlos, mein Host bei CS, und er hat mir wirklich ne Menge gezeigt. Hier kann sich jetzt jeder entscheiden weiter zu lesen oder das mega geniale Video (https://www.youtube.com/watch?v=KtANeXhgj9k) von Carlos über meinen Aufenthalt dort anzuschauen. Es dauert weniger als zwei Minuten aber ist leider auf spanisch bzw. ohne deutschen Untertitel wink.

Wir haben zwei Tage lang mit seinem Motorrad die Gegend erkundet. In Salango, dem Nachbardorf, gings auf einen Aussichtpunkt und in Puerto López haben wir die Hafenpromenade erkundigt. Dort befindet sich das Skelett von einem männlichen Buckelwal, der vor ein paar Jahren hier an der Küste tot aufgefunden wurde. Das Wetter war leider, ähnlich wie in Montañita, nicht so berauschend und die Moskitos gehen mir mittlerweile ziemlich auf den Keks! Das Moskitonetz über meinem Bett war mein Glück.

Puerto López Buckelwalskelett Salango Carlos y yo

Um Puerto López herum liegt der einzige Küsten-Nationalpark Ecuadors ¨Parque Nacional Machalilla¨. Er soll die Strände, Inseln mit Korallen und den tropischen Trockenwald schützen. Mit Carlos fuhr ich in eine Kommune namens ¨Agua Blanca¨. Dort habe ich ein kleines archäologisches Museum besucht und war in einem schwefelhaltigen Teich mit einer Schlamm-Maske baden tongue-out. Zur Stärkung gab es ¨Empanadas de Verde¨, also Empanadas hergestellt aus einer Kochbananenmasse. Sehr lecker und mal eine willkommene Abwechslung zu den sonst üblich verwendeten Weizenteigen.

Parque Nacional Machalilla Schwefelhaltiger Teich Ich beim Baden =) Empanadas de Verde

Noch ein bisschen weiter nördlich befindet sich der Bilderbuchstrand ¨Playa Los Frailes¨. Hier sind wir am Strand spazieren gegangen und habe die Aussicht auf die wunderschöne ecuadorianische Küste genossen. Im Sommer ist hier wohl die Hölle los …

Playa Los Frailes Ausblick vom Mirador

Der schönste Teil des Nationalparks aber befindet sich auf dem Meer – Wale! Kurze Hintergrundgeschichte: Als ich noch sehr viel jünger war, bin ich total auf Wale und Delfine abgefahren. Mein gesamtes Zimmer war voller Poster und meine Walbücher stapeln sich zu Hause. Live gesehen hatte ich sie bisher noch nie. Doch diesmal stimmte der Ort und die Zeit und ich durfte meine ersten Buckelwale beobachten! Ohne Worte surprised!

Da ich vom Tourenveranstalter sogar die Garantie bekommen hatte welche zu sehen (sonst hätte ich mein Geld zurück bekommen 20 $), war ich ziemlich zuversichtlich, dass es auch klappen wird. Im Hafen konnte man Pelikane und Möwen mit ihrer gigantischen Flügelspannweite beobachten und gegen 11 Uhr ging es in Richtung offenes Meer. An einer Steilküste konnte man von Fernem auch den Blaufußtöpel, einen tropischen Meeresvogel, sehen (mein Fotoobjektiv reichte allerdings nicht für ein geniales Foto undecided).

Pelikane im Flug Buckelwale Die Wale von weitem Die Schwanzflosse Der riesige Körper! Der Kopf eines Buckelwals

Nach knapp einer dreiviertel Stunde Fahrt sind wir auf zwei weibliche und einen männlichen Buckelwal gestoßen. Später kam noch ein weiteres Männchen dazu. Wir haben die Gruppe mit Sicherheit 40 min. begleitet. Das war ein wirklich einmaliges Erlebnis laughing! Sie waren immer fünf Minuten zu sehen und dann eine Zeitlang verschwunden, bis sie wieder ganz in der Nähe auftauchten. Die Körper waren riesig! Der Hammer! Die meiste Zeit sind sie nur mit ihrem Rücken aufgetaucht. Doch ich konnte mit viel Glück ein paar Bilder der Schwanzflossen erwischen. Buckelwale springen auch sehr gerne, die vier hatten allerdings keine Lust und daher konnten wir dieses Spektakel leider nicht beobachten. Für mein erstes Mal war ich aber vollkommen zufrieden und hätte die Gruppe auch noch 2 weitere Stunden begleiten können. Am liebsten wäre ich ins Wasser gesprungen, um sie noch näher zu sehen tongue-out.

Zum Nationalpark gehören auch noch zwei Inseln, die ¨Isla de la Plata¨ und die ¨Isla Salango¨. Auf dem Rückweg haben wir bei der letzteren einen Schnorchel-Stop eingelegt. Ohne Kontaktlinsen sehe ich zwar nicht viel unter Wasser, aber die bunten Fischchen konnte ich dann doch noch erkennen smile. Mehr als eine halbe Stunde bin ich geschnorchelt und getaucht. Einmal im Wasser, will ich eigentlich nicht mehr zurück aufs Boot. Im gesamten ein super Ausflug für wenig Geld.

Tochter von Marta Lecker Kakao Atardecer Las Tunas Islas Los Aharcados

Mit Carlos war ich öfters bei der Familie seiner Cousine. Marta hat mir einen super leckeren ausgemachten Kakao zubereitet. Kein Vergleich zu dem Zeug, dass es bei uns im Supermarkt zu kaufen gibt. Mit viel Glück konnte ich im Dörfchen Las Tunas meinen zweiten Sonnenuntergang (war knapp 3 Wochen an der Küste unterwegs!) sehen. Von dort sieht man auch die Silhouette der ¨Islas Los Ahorcados¨.

Tienes que ir a ver los ballenas - Puerto López

En un pueblo pequeño que se llama Río Chico me esperó Carlos mi host de CS. Con él hice un montón de cosas muy cheveres. Ahora ustedes pueden decidir si siguen leyendo o si miran ese video que Carlos hizo sobre mi estadía (https://www.youtube.com/watch?v=KtANeXhgj9k). Está en español y tarda menos de dos minutos.

Dos días recorrimos en la moto de Carlos los lugares que quedan cerca. En Salango, el pueblo vecino, fuimos a un mirador y en Puerto López paseamos por el malecón. Allá se encuentran un esqueleto de una ballena jorobada. Ese macho murió hace unos años cerca de acá y se transladan sus huellos a Puerto López. El clima sigue más o menos bien y los mosquitos me molestan mucho! Tuve suerte que tenía un mosquitero arriba de mi cama.

Alrededor de Puerto López se encuentra el único parque nacional de la costa ecuatoriana, el ¨Parque Nacional Machalilla¨. El parque cuida a las playas, las islas con arrecifes de corales y al bosque tropico. Fui con Carlos a la comuna ¨Agua Blanca¨. Allá visité un pequeño museo y fui a bañarme en un estanque azufroso con una mascara de barro tongue-out. Después comimos ¨Empanadas de verde¨ que fue una buena alternativa a los que casi siempre han probado de harina de trigo.

Un poco más al norte está una de las playas más lindas de Ecuador, la ¨Playa Los Frailes¨. Paseamos por el mar y fuimos a otro mirador para ver la bonita costa. En el verano esa playa está llena de personas …

Pero la parte más maravillosa se encuentra al mar – ballenas! Corto una información mía: Cuando era más joven fui un gran hincha de ballenas y delfines. Mi cuarto estaba lleno con pósters y tengo muchos libros en mi casa. Hasta ahora nunca he visto en vivo. Pero este vez todo estaba perfecto, el lugar y el tiempo y vi mis primeras ballenas jorobadas! Sin palabras surprised!

El dueño de la agenica me dío la garantia que voy a ver ballenas (si no me vuelvan la plata de 20 $), por eso estaba seguro que voy a verlas. En el puerto se pueden observar muchos pelicanos y gaviotas con su grandes envergaduras. A las 11 hrs salimos en dirección al mar, pasamos un acantilado a donde anidan piqueros de patas azules (lamentablemente no pude tomar una foto perfecta wink).

Después de 45 minutos encontramos dos hembras y un macho ¨ballena jorobada¨. Más tarde había un macho más. Acompañamos al grupo como 40 minutos. Fue una experiencia increíble laughing! Les pudimos ver cinco minutos y después se desaparecieron unos minutos y volvian otra vez. Los cuerpos fueron enormes! Wow! La mayoría del tiempo solo pudiste ver las espaldas pero con mucha suerte también saque algunos fotos de la aleta caudal. Las ballenas jorobadas también saltan, ese espectaculo lamentablemente no pude ver. Sin embargo estuve muy satisfecha con mi primer encuentro con las ballenas y quisiera acompañarlas más tiempo realmente smile.

Dos islas también son parte del parque nacional, la ¨Isla de la Plata¨ y la ¨Isla Salango¨. De vuelta pasamos por la Isla Salango y hicimos un stop para esnórquel. Sin lentes de contacto no pude ver mucho, pero los pescitos coloridos si vi. Más que una media hora disfurté el esnórquel y no quería salir del mar. En resumen una excursión super chevere y no costaba mucho.

Con Carlos también visité la familia de su prima, Marta, me preparó un riquísimo cacao casero. Ningúna comparación con esa vaina que nostros compramos en los supermercados en Alemania. En el pueblo ¨Las Tunas¨ pude ver mi segundo atardecer en la costa ecuatoriana (en tres semanas que estuve por allá!). En la playa ves también la silueta de las ¨Islas Los Ahorcados¨.

10Juni
2017

Montañita > Arbeiten in einem Hostel - Check!

Ich hatte mir fest vorgenommen einmal während meiner Reise in einem Hostel einen freiwilligen Dienst zu absolvieren und in Montañita war es dann soweit. Per Zufall habe ich die CASA AZUL (https://es-la.facebook.com/CasaAzulMontanita/) in Couchsurfing gefunden und angefragt ob ich dort ca. 1-2 Wochen arbeiten kann. Montañita ist DAS Surferdörfchen in Ecuador und hier wimmelt nur so von Touristen, z.Z. aber eher am Wochenende, da gerade die Nebensaison angefangen hat.

Casa Azul Das Hostel Dibujos Una habitación

Die Inhaber des Hostels sind zwei nette Argentinier, Martín & Alan, und mit mir arbeiteten noch drei weitere Argentinier, ein Ecuadorianer und ein Mexikaner hier. Die Arbeit bestand aus dem Putzen der insgesamt sechs Zimmer (mit 11 Betten) und dem Sauberhalten der öffentlichen Räume. Dafür hat man die Unterkunft umsonst bekommen. Eigentlich umfasste die Arbeit 5 Stunden, 6 Tage die Woche, aber das war doch alles sehr gechillt, wie sich herausstellte. Wenn ich täglich mal mehr als 3 Stunden gearbeitet hab, dann war das echt viel. Die restliche Zeit wurde gechillt, erzählt, gespielt oder zusammen gekocht cool.

Chill-Ecke Balcón Baño Pasillo Camila & Flor Beim Karten spielen Ich beim Kochen

Ein paar Bereiche des Hostel waren auch noch in der Bauphase. Der Balkon im ersten Stock lud zum Relaxen ein und die Gemälde in den Zimmern waren echt sehr schön. Rundum gemütlich. Da sich das Hostel sich an der Hauptstraße von Montañita befand, war es nachts oder früh am Morgen aber aufgrund von LKW´s und Bussen manchmal leider sehr laut. Nachts sind wir öfters mal durchs Dörfchen gebummelt oder waren tanzen. Meinen Geburtstag habe ich ebenfalls hier verbracht. Ich habe einen leckeren Kuchen gebacken, war baden und am Strand spazieren und abends haben wir etwas gefeiert. Ganz gechillt, perfekt laughing.

Das Hostel-Team: Yo, Martín, Alan, Fernando (con Astor, el gato), Victor, Felipe, Flor

Das Wetter war leider nicht so berauschend und die meiste Zeit war es sehr bewölkt, also nix mit sonnen. Ich war mindestens jeden zweiten Tag im Meer schwimmen, was aufgrund der Wellen nicht immer einfach war. Das Meerwasser tat auch gut, da mich die Moskitos hier abends immer vermöbelt haben. Wahnsinnig nervig! Meine freie Zeit habe ich genutzt um meinen Blog zu aktualisieren und meine ganzen Rezepte in mein Rezeptbuch zu übertragen etc. Fällt doch immer irgendwas an …

La Playa de Montañita Die UferpromenadeMein Motto ;-) Nadando

Ausflugtechnisch habe ich auch nix besonderen gemacht. Ich war mal im Nachbardorf Olon, dort war noch weniger los als in Montañita. Die Strände sind hier ähnlich lang und leer wie in Mancora in Peru. Es gibt eine Mini-Strandpromenade in Montañita und hauptsächlich Geschäfte mit Strandbedarf und Souvenirs. Abends sind die gesamten Stromleitungen im Zentrum voll mit schlafendend Vögeln. Sah leicht gruselig aus, wie aus dem Film vom Alfred Hitchcock. Hinter dem Hostel befindet sich auf eine kleinen Hügel ein Freidhof von dort kann man das Dörfchen überblicken und das Meer beobachten.

Los aves El pueblo de arriba

An vielen Ecken des Dörfchens bekommt man abends ein paar Kleinigkeiten angeboten, die typisch für die Küste sind. Bei einer netten Dame habe ich einfach mal nachgefragt, ob ich nicht einen Tag mit ihr arbeiten kann, um zu sehen wie die Leckereien zubereitet werden. Natürlich kein Problem smile. Also habe ich Empanadas sowie kleine Maniok- und Kochbananentörtchen mit Maria zubereitet. Außerdem eine Art Kochbananen-Empanada das sich ¨Corviche¨ nennt. Gefüllt ist die geraspelte Kochbananenmasse mit einem Stückchen Fisch oder mit Garnelen. Sehr lecker, sage ich nur! Ein weiteres typisches Gericht der Küste ist der ¨Arroz con menestra¨ mit ¨Patacones¨, Reis mit Bohnen in Sauce und einem Stück gebratenem Fleisch. Die Patacones, sind eine Art frittiertes Bananenplätzchen, das als Beilage gereicht wird. Auch die Bananenchips ¨Chifles¨ findet man ab und an auf dem Teller vor.

Preperando Corviche Corviche frito Tortas de Verde y Yuca Maria y Yo Arroz con menestra y patacones Chifles

Montañita > Trabajar en un hostal - Hecho!

Tenía en mi lista que quería trabajar una vez en un hostal durante mi viaje. En Montañita decidí hacerlo. Por casualidad encontré en Couchsurfing un hostel que ofrecía voluntariados. Pregunté por estar una a dos semanas y me aceptaron en CASA AZUL (https://es-la.facebook.com/CasaAzulMontanita/) Montañita es famoso para hacer surf y sus olas. Siempre hay movimiento y turistas a pesar de que la temperoda estaba baja.

Los dueños del hostal son dos amables argentinos, Martín y Alan. Conmigo estuvimos en total seis voluntarios (tres argentinos más, un mexicano y un ecuatoriano). El trabajo fue limpar los seis cuartos (con once camas) y las lugares públicos como el balcón, las cocinas y la sala común. Los horarios fueron en la mañana, en la tarde o en la noche, siempre cinco horas diarias, seis días de la semana. No había un sueldo pero tuvimos el alojamiento gratis. El trabajo fue muy tranquilo y no pesado. Descansamos, charlamos, jugamos y cocoinamos juntos. Siempre fue divertido cool.

Algunos partes del hostal estaban todavía en obra. El balcón en el primer piso fue muy lindo y te invita a descansar. Los dibujos en los cuartos y en los pasillos me gustaron mucho. Muy comódo todo! El hostal está a la calle principal y por eso había a veces mucho ruido por la mañana a causa de los caminoes y buses. Por la noche fuimos a tomar algo juntos y por supesto hicimos fiesta. Mi cumpleaños también los celebré en Montañita. Preparé un pastel , fui a bañarme y caminar por la playa y festejamos un poco. Muy tranqui laughing.

Lamentablemente en tiempo no fue tan bueno y la mayoría del tiempo estaba nublado. No tuve muchos posibilidades a tomar sol. Al menos cada dos días fui a nadar en el mar que fue a veces muy revuelto a causa de las olas grandes. El agua del mar estaba muy bien para mi piel porque tenía siempre muchos picaduras de los mosquitos. Muy molestos! Mi tiempo libre lo utilizé para actualizar mi blog y mi libro de recetas. Siempre hay algo que hacer …

No hice muchos excursiones. Fui una vez al pueblo vecino Olon, pero allá todo estaba casi muerto. Las playas son parecidas a esas en Peru, muy largas y vacias. Existe una pequeña costanera en Montañita y muchos negocios con cosas del mar y souvenirs. Por la noche hay muchos aves en el centro en los cables de la electricidad. Fue un poco escalofriante como en el pelicula de Alfred Hitchcock. Detrás del hostel había un pequeño cerro en cual estaba el cementerio. De allá tuviste una vista linda sobre el pueblo y el mar.

Por la noche muchos familias ofrecieron cosas típicos de la costa para picar. Pregunté una señora si podría cocinar un día con ella y me aceptó smile. Entonces preparé con ella empanadas fritas y tortas de verde y yuca. Además hicimos ¨Corviche¨ un comida típica de la región. Es un tipo de empanada pero la base es el verde/platano. El relleno es pescado o camarones. Muy rico! Otro plato famoso es ¨Arroz con menestra¨. Es arroz con frijoles en su salsa, además hay un trozo de carne y también se sirven con ¨patacones¨ una guarnición de platano frito. Los ¨chifles¨, chips de platano, se toman mucho con cerveza.

01Juni
2017

Exkurs: What the fuck is Couchsurfing? Oder der Grund warum ich immer noch unterwegs bin 😉

Ich habe mir schon vor Ewigkeiten vorgenommen mal einen Post über Couchsurfing (CS) zu schreiben, damit auch alle wissen was das eigentlich ist und wie es funktioniert (https://de.m.wikipedia.org/wiki/CouchSurfing). Das werde ich nun hiermit tun smile. Vorneweg: Meiner Meinung nach ist es die beste Möglichkeit um ein Land kennen zu lernen oder besser gesagt um in eine Kultur einzutauchen. 100 % Empfehlung von mir!!

Allgemeines

Das Netzwerk wurde 2003 gegründet und die grundsätzliche Idee ist, dass Reisende eine kostenlose Unterkunft finden und mit Locals/Einheimischen in Kontakt kommen. Mittlerweile hat das Netzwerk über 10 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt. Jeder kann sich dort anmelden bzw. ein Profil erstellen und los geht’s (https://www.couchsurfing.com/).

Ich bin seit 2014 Mitglied und habe es durch eine Freundin kennen gelernt. Während eines Sommerurlaubs haben wir beide das damals in Belgien/Antwerpen zum ersten Mal ausprobiert. Ich fand es ziemlich genial und habe mich daraufhin prompt angemeldet. Anfangs habe ich es aber nicht richtig genutzt. In München kamen die meisten Anfragen immer während des Oktoberfests und da ich dort gearbeitet habe, hatte ich leider nie Zeit. Somit habe ich es erst richtig kennen gelernt, als ich auf meine große Südamerika-Reise gestartet bin. Aber zu den Erfahrungen später mehr…

Wie funktioniert Couchsurfing?

Also man erstellt sich ein Profil. Das Netzwerk hilft einem dabei und macht Vorschläge – Warum hast du dich angemeldet? Was sind deine Hobbys? Was kannst du den Reisenden anbieten? Etc. Dann beschreibst du ebenfalls deine Wohnsituation und gibt’s etwas Auskunft darüber, wobei man das auch sehr wage lassen kann. Als letztes sollte man noch ein paar Bilder hochladen, das gibt der anderen Person zumindest die Möglichkeit sich ein Bild von dir zu machen.

Mein Perfil Mi perfil

Mit dem Netzwerk kann man einmal einen Gastgeber suchen, aber man ist auch gleichzeitig selbst Gastgeber. Ich erkläre mal beide Seiten - Erste Möglichkeit: Du bist Gastgeber, lebst gerade an einem festen Ort, und hostet ¨Couchsurfer¨, also Reisende die dich anschreiben. Du bekommst also eine Art ¨Bewerbung¨ von Reisenden, die dich fragen, ob du sie ein paar Tage bei dir aufnehmen kannst. Dir steht dann offen diese Bewerbung anzunehmen oder abzulehnen, je nachdem ob man gerade Zeit und Lust auf Gesellschaft hat. Zweite Möglichkeit: Du bist gerade auf Reisen und suchst eine Person die dich aufnimmt. Also schreibst du Bewerbungen an mehrere Personen und hoffst, dass eine davon dich aufnehmen wird. Eigentlich ziemlich simpel.

Die Beschreibung meines Zuhauses Perfil mit Bildern vervollständigen

Du kannst in deinem Profil angeben, dass du Leute ¨akzeptierst¨ (accepting guests), ¨eventuell akzeptierst¨ (maybe accepting guests) oder nur Zeit hast für ein Treffen, aber keinen Schlafplatz anbieten kannst. Dabei ist auch nichts verpflichtend. Alles auf rein freiwilliger Basis. Manche Gastgeber unternehmen viel mit dir, andere dagegen arbeiten und haben nicht so viel Zeit. Das hängt auch davon ab, ob man unter Woche oder am Wochenende surft.

PRO`s

Das Vorteil meiner Meinung nach ist, dass man Tipps bekommt, die man in keinem Reiseführer findet bzw. manche Hosts Sachen mit dir unternehmen, die sonst nie möglich gewesen wären (z.B. Ausflüge mit einem Privatwagen, Einladungen zu Festivitäten). Außerdem kann man die Landessprache hervorragend lernen. Mein spanisch ist mittlerweile sehr gut, da ich selten englisch sprechen muss. Man sieht außerdem wie die Menschen hier wirklich wohnen und, für mich sehr interessant, was sie sich zu hause zum Essen zubereiten.

Sehr cool z.B. ist es, wenn dich ältere Personen oder Familien hosten. In Uruguay hat mich eine 67-jährige super nette Damen aufgenommen und in Argentinien habe ich bei einer Familie mit ihren 2- und 9-jährigen Söhnen im Zimmer geschlafen. Mega witzig laughing! Ich glaube für Kinder ist das eine super Erfahrung, da sie schon in jungen Jahren andere Kulturen kennen lernen und viel weniger Vorurteile aufbauen. Also bloß weil man eine Familie hat, ist das noch lange kein Grund, sich nicht bei Couchsurfing anzumelden. Manchmal entstehen richtig gute Freundschaften!

Luján aus Uruguay Schlafen im Kinderzimmer in Argentinien

CON`S

Wer mich kennt weiß, dass ich eine sehr ordentlich Person bin. Von daher muss ich sagen, dass ich die Wohnungen, die sauber und ordentlich waren wirklich an einer Hand abzählen kann. Des Öfteren will ich am liebsten erstmal das Putzen anfangen, besonders in de Küche (Arbeitskrankheit wink). Ein Bett steht nicht immer zur Verfügung, dass heißt manchmal schläft man auch nur auf durchgelegenen Matratzen auf dem Boden. Ein eigener Schlafsack ist manchmal auf von Vorteil, da man keine Ahnung hat wer vorher in den Laken geschlafen hat. Mit der Zeit nehmen die Ansprüche aber ab, man ist mit immer weniger zufrieden laughing.

Ab und an kommt es auch vor, dass dir jemand schreibt, dass er nur ein Bett hat und du es mit ihm teilen musst. Aber immerhin kann man sich ja noch dagegen entscheiden. Als Frau sollte man natürlich grundsätzlich etwas vorsichtiger sein, aber mir ist noch nix schlimmes bisher passiert. Ab und an bieten auch Hostels Couchsurfern 1-2 Nächte ein Zimmer umsonst an. Bei mir hat sich das bisher 2x ergeben und ich muss sagen, dass das nicht sooooooo berauschend war. Einfach mal ausprobieren und dann selbst entscheiden.

Man muss diese Art des Reisens schon mögen, sonst macht man es ein paar Mal und dann nie wieder. Alleine funktioniert es auch etwas einfacher als zu zweit. Personen die drei oder mehr Leute aufnehmen gibt es auch, aber dass sind fast kleine Kommunen, die dauernd Couchsurfer hosten. Im Süden von Argentinien waren mir einmal zu siebt.

7 Couchsurfer auf einen Streich Häuser unterschiedlichster Art

Couchsurfing = Tinder?!

Als Frau alleine hat man generell weniger Problem jemanden zu finden (ein Vorteil), da die meisten die es anbieten junge Männer sind. Das ganze bringt aber auch Nachteile mit sich. Manche Jungs versuchen sich annähern, aber sendet man keine Signale zurück, lassen sie auch schnell ab. Hartnäckigen sollte man einfach deutlicher machen, dass halt nix laufen wird. Punkt. Anders herum kann aber auch mehr passieren, man sollte sich einfach seiner Sache bewusst. Ich habe mich mittlerweile mit vielen ausgetauscht und schon einige Erzählungen gehört. Immerhin kann man, wann immer man möchte einfach gehen.

Referenzen

Nach einem Aufenthalt fragt dich Couchsurfing dann, ob du die Person ein weiteres Mal aufnehmen würdest. Man kann dann JA oder NEIN anklicken sowie noch weitere Eigenschaften und schreibt anschließend ein paar Zeilen zu der Person bzw. was man mit ihr gemacht hat. Ist die Referenz positiv erhält man einen Stern. Je mehr Sterne, desto vertrauenswürdiger die Person. Das bedeutet (für allein reisende Frauen), dass man einem Mann, der viele positive Referenzen von weiteren Frauen hat, (ansatzweise) vertrauen kann.

Auswahl meiner Referenzen Mis referencias

Leider gibt es die Referenz ¨neutral¨ nicht mehr (gab es früher mal). Das heißt, man sollte sich gut überlegen, ob man tatsächlich eine schlechte Referenz schreiben will. Als Mittelweg kann auch ¨positiv¨ anklicken, aber im Text sehr nüchtern bleiben oder seine Kritik ausdrücken. Wer die Referenzen liest, weiß dann Bescheid. Ich habe bisher eine negative Referenz geschrieben, zwei weitere hätte ich schreiben sollen, habe es aber nicht gemacht und jetzt ist es etwas zu spät. Grundsätzlich sollte man aber immer freundlich bleiben und konstruktive Kritik ausüben. Manche Leute schreiben auch gar keine Referenz, auch eine Möglichkeit. Ich finde es aber nach einem Aufenthalt wirklich interessant, wie die Gastgeber dich empfunden haben bzw. was sie über dich denken.

Meine Erfahrungen in Südamerika

Ich denke, ich habe mittlerweile so ziemlich alles erlebt was möglich ist. Ich habe ihn Bolivien in Wohnungen gewohnt ohne fließend Wasser (habe mich mit Wasser aus Schlüsseln geduscht), eine Wohnung hatte noch nicht einmal ein Klo! Die gegensätzliche Erfahrung hatte ich in Paraguay. Dort wohnte mein Host in einer Villa und ich hatte das 2-stöckige Gartenhaus für mich alleine. Am drauffolgenden Tag war ich auch noch mit meinem Host auf der Taufe von seinem Neffen.

Couchsurfing in Bolivien Die Villa in ParaguayZimmer wie in Hotels gibt auch manchmal Mein Gartenhäuschen mit Pool im Vordergrund

Mich hat ein Fotograf in Chile gehostet, der mir kostenlos coole Porträtfotos geschossen hat. Viele Leute haben geniale Ausflüge mit mir gemacht. Z.B Mit Felipe aus Viña del Mar war ich erst in einem Park wandern, dann auf einer riesen Düne und schließlich an einen kleinen Strand baden. Oder Federico aus Mendoza ist mir zum Schwimmen zu einem Stausee in den Anden gefahren. Und erst vor kurzem konnte ich ein Spiel in der Copa Libertadores eines ecuadorianischen Teams in einer Privat-Suite im Stadion mitverfolgen, da mich mein Host eingeladen hatte.

Küchentechnisch: Bisher habe ich erst zwei elektrische Herde gesehen. Die meisten hier kennen nur Gas. Daher gibt es hier auch überall pfeifende Wasserkocher und einen interessanten Toaster-Ersatz. Wenn es die Küche zulässt, dann koche ich natürlich auch etwas. Aber manche haben noch nicht einmal eine Basisausstattung von Lebensmitteln in der Küche, wie z.B. Pfeffer oder Essig.

Wasserkocher und Toaster für den Gasherd Sofa voller Fliegenflügel

Fast alle Häuser haben irgendein Insektizidproblem, seien es Ameisen (in allen Größen), Kakerlaken, Grillen, Heuschrecken, Käfer oder Eintagsfliegen. In Chile war mal das komplette Sofa voller Flügel von Eintagsfliegen. Nicht gerade angenehm. Aber trotz mancher komischer oder eigenartiger Erfahrungen sollte man sich nicht kleinkriegen lassen. Auch daraus kann man positives ziehen und man lernt etwas fürs Leben.

So, nach diesem langen Post hoffe ich, dass ich vielleicht jemanden dazu motivieren konnte sich bei Couchsurfing anzumelden. In Bad Kissingen und Umgebung suchen z.B. immer Leute, die auf Tagungen im Heiligenfeld sind eine Unterkunft oder im Sommer Personen, die durch die Rhön wandern. Also auf geht’s und die fränkische Gastfreundschaft in die Welt tragen smile!

Excurso: What the fuck is Couchsurfing? O la razón por la que todavía estoy de viaje ;-)

Desde hace mucho tiempo quería hacer un posteo sobre Couchsurfing (CS) para que ustedes sepan que es y como funciona (https://es.m.wikipedia.org/wiki/CouchSurfing). Pues, empezamos smile. De antemano, desde mi punta de vista es la mejor forma de conocer un país o mejor dicho, de conocer una cultura. Lo recomiendo 100 %!!

En general

La red social nació en 2003, la idea basica es que viajeros encuentren un alojamiento gratuito estando de acuerdo a realizar un intercambio con gente local. La red tiene más de 10 milliones de usuarios en todas partes del mundo. Cada persona puede registarse y hacer un perfil (https://www.couchsurfing.com/). Soy miembro desde 2014, cuando conocí la propuesta viajando con una amiga por Belgica/Antwerp. Al principio, cuando vivía en Munich, no participé mucho porque la mayoría de las soliciutudes llegaron para la fecha del Oktoberfest (Fiesta de la cerveza), en la cual siempre trabajé y no tenía tiempo para atender a alguien. Comencé a utliziar Couchsurfing en mi viaje aquí en Sudamérica, experiencia que luego pasaré a contar …

Como funciona Couchsurfing?

Te haces un perfil, la pagina te ayuda mediante preguntas como: Porque te registaste? Cuales son tus hobbies? Qué puedes ofrecer? Etc. Despúes describes tu casa y es mejor si pones algunas fotos tuyas, para que la gente tengan una idea sobre ti.

Tienes dos posibildades con esta red, o bien puedes ser tu el anfitrión, o si estás viajando buscar quien te pueda recibir. Si tu quieres ser anfitrión y vives en un lugar fijo puedes hospedar Couchsurfers/viajeros, las personas te escriben un tipo de solicitud y preguntan si tienes tiempo para alojarlos por un par de días. Puedes decir si o negarte si no tienes tiempo. Como tu quieras! Si eres tu quien esta viajando y en búsqueda de hospendaje te tocara a ti escribir una solicitud y solo esperar que alguien te pueda recibir. Muy facíl, no?

Puedes escribir en tu perfil que aceptas visitantes (accepting guests), que capaz aceptas visitantes (maybe accepting guests) o que solo tienes tiempo para tomar un café juntos. Nada es obligatorio, todo a voluntad. Algunos hacen mucho contig,o otros tienen que trabajar y no tienen mucho tiempo. Depende si surfeas entre la semana o en fin de semana.

PRO`s - Ventajas

En mi opinión la gran ventaja es que la gente te da informaciones que no estan en ningun guía ya que conocen de forma personal su región. Algunos te llevan a lugares a donde nunca podrías ir sin ellos (excursiones con coche privado, invitaciones a festividades). Además tenes la posibilidad de mejorar el idioma del país. Por ejemplo, mi español es muy bueno ya que muy pocas veces hablo inglés. Puedes ver como la gente viven realmente y, para mi lo más interesante, que comida preparan en sus casas.

Es muy chevere cuando te alojan personas mayores o familias. En Uruguay me recibió una señora que tenía 67 años, luego en Argentina me tocó dormir en el cuarto de dos pequeños, de dos y nueve. Muy divertido laughing! Creo que para los niños es una experiencia buenísima, ya que ellos pueden aprenden muy jovenes que existen otras culturas y pierden prejucios. Tener familia entonces no es una excusa para no ser anfitrión. A veces aparecen muy buenas amistades! Vale la pena!

CON`S - Desventaja

Quién me conoce sabe que soy una persona muy ordenada. Por eso tengo que decir que la mayoría de las casas no estaban tan limpias. Algunas veces quería empezar a limpar antes de tocar algo (enfermedad de mi trabajo en la cocina smile). No siempre hay camas, a veces duermes sobre un colchón en el piso. Una bolsa de dormir también es practico porque nunca sabes quien dormió antes en la cama. Con el tiempo de viaje tus pretensiones van bajando y te conformas con muy poco wink.

Puede ser que alguien también te escriba que solo tiene una cama/colchón y tienes que compartirlo con él. Siendo mujer puedes ser procupante, pero si no quieres no vas. Hasta ahora no me pasó nada. Algunos hostales también ofrecen una o dos noches gratis. Hasta ahora hice eso dos veces y no estuvo tan bueno. Pero mejor si tu haces tus propias experiencias.

Esta forma de viajar tiene que gustarte, si no lo haces solo una vez y nunca más. Solo es un poco más facíl que estando con alguien más, ya que es poco frecente que alguien puede recibir más de dos personas. Existen pequeñas comunas que siempre hospedan Couchsurfers, en Argentina estuve en la que dormíamos siete personas.

Couchsurfing = Tinder?!

Si eres mujer tienes menos problemas en encontrar a alguien (una ventaja), porque la mayoría que se ofrecen son hombres jovenes. Al mismo tiempo eso en un desventaja. Algunos chicos intentan conquistarte. Si no quieres es mejor no mandar señales confusas. Normalmente solo prueban una vez. Si son muy pesados, puedes hablarles directo y si tienes miedo te vas. No te compliques. Siempre se estate atenta y ciudadosa.

Referencias

Después de haber estado con alguien Couchsurfing te pregunta si quieres estar con esa persona otra vez. Puedes elegir SI o NO, eliges algunoa cualidades y escribes frases sobre tu experienca con esa persona. Si la referencia es positiva recibes una estrella. Mientras más estreallas tienes, más confiable eres. Para las mujeres que viajan solas, si un chico tiene buenas referencias de otras chicas puedes confiar en él.

Lamentablmente no existe la opción ¨neutral¨ (antes existía). Eso significa que tienes que pensar muy bien sobre una mala experienca o un NO. Un término medio puede ser que dices SI pero en el texto escribes también las cosas que no te gustaban o tu crítica. Quien va a leer las referencias sabe. Hasta ahora solo esbribí una mala referencia aunque debería a ver escrito dos más. Bueno, ya es tarde. Basicamente tienes que ser amable y dar una crítica constructiva. Algunas personas no escriben la referencia, lo que es un poco triste. Es realmente muy interesante saber lo que la gente piensa de ti o como se sienten contigo durante la estadía.

Mis experiencias en Sudamérica

Pienso que he visto de todo. En Bolivia estuve en casas sin agua corriente (me duché con agua en boles), también había una casa que no tenía baño! Por contrario en Paragay estuve en una mansión y tenía una casa en el jardín solo para mi, mi host allá me invitó al bautismo de su nieto. En Chile me alojó un fotografo y me sacó muy lindos retratos. Muchos personas hacen excursiones geniales contigo. Por ejemplo, con Felipe en Viña del Mar fuí a caminar en un parque, después a una duna grande y terminamos en una playa linda. Con Federico en Mendoza manejé hacia un dique y nadé con el paisaje de los Andes de fondo. Hace poco mi host de Guayaquil me invitó a ver un partido de su equipo en su suite en el estadio. Increíble tongue-out!

Sobre las cocinas: Hasta ahora solo vi dos hornos electricos. La mayoría solo trabaja con gas. Por eso se usan mucho las teteras/pavas o una cosa para tostar el pan. Normalmente también cocino con mis anfitriones si tienen las cosas basicas. Generalmente esas cosas faltan. Muchas casas tienen problemas con insectos como hormigas, cucarachas, grillos, escarabajos, efímeras. En Chile una vez todo el sofa estaba lleno con alas de estas moscas efímeras. No muy comodo, pero bueno, siempre aparecen experiencias así. También se puede aprender de las cosas malas.

Bueno, despúes de este largo posteo espero haber motivado algunas personas a registarse en Couchsurfing! Es muy chevere y yo hice experiencias maravillosas viajando de esa manera laughing.

28Mai
2017

Playa en Playas

Wie immer passieren mir die coolsten Ereignisse beim Trampen smile, diesmal auf dem Weg zur ecuadorianischen Küste. Eine Mutter und ihre Tochter nahmen mich mit und währendem wir erzählten, fragten sie mich, ob ich sie nicht zu ihrem Wochenendhaus begleiten möchte. Na, sowas lass ich mir nicht zweimal sagen! Also ging en nach ¨Playas¨ einem Ort südlich von Guayaquil. Das Ferienhaus war super schön mit vielen Hängematten. Wir haben dort auf ihre Freunde gewartet und sind dann nachmittags zum Strand gegangen. Das Meerwasser war mega warm für meine Verhältnisse, aber ok. Der Sonnenuntergang war wie immer schön und später am Abend haben wir die Bar- und Restaurantszene erkundet und ein paar Bierchen getrunken.

Playas Atardecer

Überhaupt war dieser Aufenthalt kulinarisch sehr interessant, ein Vorteil wenn man mit Einheimischen reist wink. Ich sage nur Bannen, Bananen, Bananen. Das fing schon beim leckeren Frühstück an. Dort gab ¨Bolon¨ oder ¨Tigrillo¨. Die Grundbasis von beiden ist die grüne Kochbanane, die in kleinen Stücken frittiert und dann zerstampft wird. Beim ¨Bolon¨ wird dann noch traditioneller Käse und etwas Butter untergemischt und die Masse zu einem großen Kloß geformt. Beim ¨Tigrillo¨ dagegen wird die zerdrückte Bananenmasse mit weiteren Zutaten wie Frühlingszwiebeln, Paprika, Koriander und Eiern vermengt und nochmal angebraten. Ich kann bloß sagen, dass man nach dem Frühstück erstmal pappsatt ist tongue-out.

Bolon Tigrillo Cazuela Vólcan de Mariscos

Die ¨Cazuela¨ ist ein Hauptgericht, bei dem eine der Hauptzutaten ebenfalls die Kochbanane ist. Der Art Fisch/Meeresfrüchte-Auflauf wird dann noch mit einer Erdnussnote verfeinert und fertig ist ein lecker leichter Strandteller. Wie immer an der Küste kann man super leckere Gerichte mit allerlei Getier aus dem Meer essen. So habe ich einen ¨Volcán de Mariscos¨, einen Meeresfrüchte-Vulkan mit Risotto probiert. Ausgezeichnet!

Ganz in der Nähe befindet sich auch ein Reservat, das die Mangrovenwälder und deren Vogelarten schützt. Wir haben dort eine Bootstour gemacht und haben sogar die uns angekündigten Delphine gesehen sowie zahlreiche Vogelarten. Im Flussdelta konnten wir außerdem ein paar Leute beim Wasserskifahren beobachten sowie Muscheltaucher.

Mangrovenwälder Delphin Küstenvogel Muscheltaucher

Playa en Playas

Como siempre las cosas más cheveres pasan cuando estoy viajando haciendo dedo smile. Está vez de Guayaquil hacia la costa. Una mujer y su hija me llevaron y mientras estuvimos hablando, ellas me preguntaron si quería acompañarlas su casa de playa. Claro que si! Pues, fuimos a un pequeño pueblo que se llama Playas. La casa estaba muy linda con hamacas y todo. Esperamos a sus amigos y por la tarde fuimos a la playa. El agua estaba muy caliente para mi, pero cómoda. Vimos un lindo atardecer y pasamos por la noche en el centro tomando algunas cervezas.

Juntos con Priscila y Romina conocí muchos platos típicos de la costa. Los desayunos que probé fueron muy ricos. Uno se llama ¨Bolon¨ que es el platano o verde frito aplastando y mezclando con queso fresco. El ¨Tigrillo¨ tiene también el verde frito y aplastado de base, pero después se calientan otra vez en un sartén con cebolla blanca, pimiento, cilantro, queso y huevos. Después del desayuno estás llenísimo tongue-out. También un plato que se llama ¨Cazuela¨ tiene el verde de ingrediente principal. Además lleva maní, pescados o camarones y se prepara como una mezcla. Probé un ¨Volcán de marsicos¨ que estaba muy rico. A la costa si o si tienes que comer comidas de mar.

Un día fuimos juntos al ¨ Refugio de vida silvestre Manglares El Morro¨. Allá se pueden observar aves silvestres de la costa y delfines en su territorio de Manglares. Por suerte vimos algunos. Miramos unas personas que probaban hacer wakeborad y también locales que buscaban conchas.

24Mai
2017

Guayaquil - Luftfeuchtigkeit pur

Von Cuenca aus führte mich meine Reise an die Küste. Nach den letzten Andenhügeln fuhr ich durch Nebelwälder bevor mich dann die schwül-heiße Luft des Flachlands erschlug. Bevor man die Großmetropole Guayaquil erreicht passiert man zahlreche Reis- und Zuckerrohrfeldern sowie Bananen- und Kakaoplantagen.

Kakaoplantage Reisfelder

Mit über drei Millionen Menschen ist Guayaquil mit seinen Vororten die größte Stadt des Landes. Das Klima dort ist tropisch, sprich hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze. Egal was an tat, man schwitzte ständig. Ohne Klimaanlage war es kaum auszuhalten und das obwohl hier gerade der Winter anfängt.

Torre del Reloj Malecón 2000 Die Uferpromenade

Die letzten Jahre hat sich viel getan touristentechnisch in der Stadt und ein Stop lohnt sich. Der Bereich am Flussufer wurde komplett saniert und seit dem Jahre 2000 hat die Stadt eine wirklich wunderschöne ca. 2,5 km lange Uferpromenade mit allem drum und dran. Vom Uhrenturm aus kann man einen guten Teil des ¨Malecón¨ überblicken. An dessen Ende befindet sich das Viertel ¨Las Peñas¨, dass mit seinen bunten Häusern ebenfalls hübsch hergerichtet wurde. Am Fuße des Hügels liegt eine alte Straße namens ¨Calle Numa Pompilio Llona¨ mit wunderschönen pastelfarbenen Kolonialhäusern. Man läuft von dort über viele kleine Treppen und Gässchen auf den ¨Cerro Santa Ana¨ hoch und kann den Leuchtturm besteigen, von dem man einen super Ausblick über die Flusslandschaft und die Stadt hat.

Calle Numa Pompilio Llona Kolonialhäuser Treppen auf den Cerro Santa Ana Leuchtturm - Faro Barrio Las Peñas Río Guayas

Auf dem Malecón befindet sich außerdem ein riesiges Monument auf dem die beiden großen Befreier Simon Bolívar und José de San Martín zu sehen sind. 1822 trafen sich die beiden in Guayaquil, um die Beziehungen ihrer neu begründeten Länder zu verfestigen. Durch das tropische Klima wachsen in den Parks an der Uferpromenade allerlei knallbunte Pflanzen. Die Farben sind echt der Wahnsinn und ein Baum mit grün-gelben Blättern gefällt mir besonders gut.

Bolívar y San Martín Schöne Baumblätter Hojas coloridas Flor Knallige Farben

Im Zentrum gibt es auch etwas zu entdecken. Der ¨Parque Bolívar¨ ist die Hauptattraktion mit seinen frei herum tollenden Leguanen. Die laufen gemächlich über die Grünflächen oder chillen in der Sonne währenddessen die Touristen Fotos wie blöden machen, mir inbegriffen smile. Gleich um die Ecke befindet sich auch ein schönes Museum mit Artefakten über die Kulturen, die an der an der ecuadorianischen Küste gelebt haben.

Iguanas Leguan Parque Bolívar Suche die Schildkröten! ;-)

Mein Host war diesmal wieder sehr cool. Haben immer bei seinem Dad zu Mittag gegessen z.B. ecuadorianische Ceviche. Diese ist nicht so scharf wie die peruanische und wird in viel mehr Flüssigkeit serviert, aber genauso lecker. Sein Vater wohnte in einem Hochhaus direkt am Malecón mit einem genialen Ausblick auf den Fluss, vor allem nachts. War mega gechillt bei Rodolfo in der Wohnung, die wirklich mal sauber war und ich hatte ein super bequemes Bett. Luxus! Das genialste aber war, dass ich mit ihm ein Fußballspiel seines Clubs Emelec anschauen durfte. Und das nicht irgendwo im Stadion sondern allen ernstes in seiner Suite, die er mit seinem Dad gemietet hat cool. Ich habe also keinen Cent bezahlt und konnte ein Spiel in der ¨Copa Libertadores¨ (südamerikanische Champions League) anschauen. Genial ey!

Ceviche de Ecuador Guayaquil por la noche El estadio de Emelec Rodolfo y Yo

Guayaquil - Mucha humedad!

De Cuenca viajé a través de montañas con mucha neblina para llegar a la costa. El clima cambio de frio a mucha humedad. Antes de entrar a la metropolitana Guayaquil, ves muchos campos de arroz y caña de azúcar, además plantaciones de platano y cacao. Guayaquil y su zonas aledañas tienen más de 3 millones de habitantes y por eso son la ciudad más poblada de Ecuador. El clima es tropical con mucho calor y humedad. No importe lo que hagas, siempre vas a sudar. Sin aire condicionado fue incómodo y acá empieza de momento el invierno.

Los últimos años la ciudad restauró su borde costanero. El resultado es el ¨Malecón 2000¨. Ese paseo tiene una longtitud de 2,5 kms, en el cual hay muchas actividades para realizar. Desde la ¨Torre del reloj¨ puedes ver una gran parte del malecón. Al final está el barrio ¨Las Peñas¨ con sus casas coloridas. Desde la ¨Calle Numa Pompilio Llona¨ puedes subir al ¨Cerro Santa Ana¨. En la cima está un faro desde el cual tienes una vista linda sobre el Río Guayas y la ciudad.

Por el paseo de la costanera también ves un monumento grande de los famosos libertadores Simon Bolívar y José de San Martín. En el año 1822 los dos se encontraron en Guayaquil para mejorar las relaciones entre sus nuevos países fundados. A causa del buen clima crecen un montón de plantas en los jardínes cerca del río. Tienen colores muy fuertes y me encanta un árbol con hojas de color verde- amarillo. En el centro también puedes descubrir algunas cosas. La atracción es el ¨Parque Bolívar¨ con sus iguanas. Los animales viven allá libre y descansan en el sol mientras los turistas sacan sus fotos, como yo wink. Muy cerca está un museo interesante que contiene información sobre las culturas de la costa ecuatoriana.

Rodolfo, el chico que me alojó fue muy chevere. Almorzamos siempre con su padre. Una de las cosas que comimos fue Ceviche ecuatoriano que es parecido al peruano pero menos picante y con más líquido. Su padre vive en un condominio frente al malecón con una vista hermosa, especialmente por la noche. La estadía con Rodolfo fue vacan, porque tenía una cama muy cómoda y jugamos siempre juegos por la noche. Pero la cosa más chevere fue que el me invitó a un partido de su equipo, Emelec. Y no lo vimos en cualquier lugar del estadio sino en su suite privada, que él y su padre están alquilando. Increíble cool! Vi un juego de la Copa Libertadores (como la Champions League de Sudamérica) gratis, genial!

20Mai
2017

Bienvenido a Ecuador - Primera parada Cuenca

Ich habe gehört, dass man in Ecuador super trampen kann und habe das auch gleich direkt von der Grenze ab ausprobiert. Und ja, es klappt hervorragend! Es ging durch die Provincia El Oro, die bekannt ist für seine riesen Bananenplantagen. Anfangs säumten die Bananenstauden meine Route, später dann die Ausläufer der ecuadorianischen Anden.

 

Bienvenido a Ecuador! Trampen durch Bananenplantagen

Das Klima in Cuenca soll sehr angenehm sein und deshalb wohnen hier, Erzählungen nach, viele Rentner aus den USA und auch aus Deutschland. Die kolonial geprägte Altstadt wurde zum Weltkulturerbe erklärt. Diesen Titel trägt sie auch zu recht, da viele Häuser im Zentrum wirklich wunderschöne Fassaden haben.

Casa colonial Kolonialhaus Casa en estilo colonial Schöne Häuserfasaden Haustüre

Der ¨Mirador Turi¨ gibt einem die Möglichkeit, die Stadt aus der Ferne zu betrachten mit den Anden im Hintergrund. Cuenca und auch zwei Dörfer an der Küste sind berühmt für die Herstellung eines Hutes, den ihr alle kennt, den Panama-Hut. Ihr werdet euch nun sicherlich fragen: Der Panama-Hut kommt aus Ecuador? Genauso ist es! Verwechslungen führten zu dieser doch irreführenden Bezeichnung. Früher wurden viele Waren aus Amerika von Panama aus verschifft, bzw. trugen die Aufschrift des Landes. Auch Roosevelt trug bei der Besichtigung des Panamakanals ebenfalls diesen Hut. So prägte sich schließlich die falsche Bezeichnung ein. Der Originalname des Hutes ist ¨Sombrero de paja toquilla¨.

Cuence von oben Cuenca desde arriba Der berühmte Panama Hut Ich beim Blog schreiben ;-)

Von Cuenca bietet es sich an einen Ausflug in die Nachbarregion Cañar zu unternehmen und dort die wichtigste Inkaruine Ecuadors zu besichtigen - Ingapirca. In den Ruinen entdeckt man die typische Bauweise der Inka, aber auch die der Kañari. Dieses indigene Volk siedelte in der Region bevor die Inkas sie mit blutigen Kämpfen in ihr Imperium eingliederten. Heute noch sprechen manche Menschen hier ¨Kichwa¨, eine Variante de Quechua. Nach der Absolvierung eines kleines Wanderpfades mit ausgewöhnlichen Steinformationen habe ich mir einen ¨Choclo con Queso¨ (dt. Mais mit Käse) und ein ¨Chica de Jora¨ (fermentiertes Maisgetränk) für gegönnt.

Ruinas de Ingapirca Templo del Sol Cara del Inca Platos y bebidas típicos Choclo con Queso y Chica de Jora

Ein weiterer Ausflug führte mich in den ¨Parque Nacional El Cajas¨. Dieser liegt nur 30 km vor Cuenca und besitzt 270 Seen. Verschiedene gekennzeichnete Wanderrouten führen durch den Park. Ich habe mir eine schöne ausgewählt und bin losgetigert. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit und nach der Hälfte fing es an zu regnen. Als ich wieder auf die Straße nach Cuenca gestoßen bin, war ich durchnässt und wollt einfach nur noch eine warme Dusche.

Parque Nacional El Cajas Laguna Toreadora Flores locales Nationalpark Lagunas Unidas

Wie immer zu Beginn eines neuen Landes, eine paar generelle Informationen über Ecuador:

Ecuador ist ein recht kleines Land, perfekt für ein Südamerikaeinsteiger, da man alles in recht kurzen Distanzen zurücklegen kann und da es relativ sicher ist. Das Land teilt sich in vier geographische Zonen: ¨Costa¨ (Küste), ¨Sierra¨ (Andenhochland), ¨Oriente¨ (Amazonas-Tiefland) und Galápagos-Inseln. Dank dieser hat Ecuador eine sehr vielfältige Flora & Fauna und gilt als das artenreichste Land der Welt. Des Weiteren ist es das Land der Vulkane. Es gibt ca. 55 und davon werden 18 als aktiv eingestuft. Der höchste Berg ist ebenfalls der Vulkan Chimborazo mit 6310 m. Trotz der kleinen Fläche wohnen immerhin 16 Millionen Menschen in Ecuador. Das Land hat somit die höchste Bevölkerungsdichte von ganz Südamerika. Durch eine Banken- und Währungskrise im Jahre 2000 entschied sich die Regierung zur ¨Dollarisierung¨ und schuf die alte Währung ¨Sucre¨ ab. Seitdem ist der US-Dollar die Währung und alles ist etwas teurer als in den restlichen Ländern Südamerikas. Das wichtigste Exportgut ist Erdöl, danach folgen Bananen, Fischereiprodukte, Shrimps, Schnittblumen, Kaffee & Kakao.

Bienvenido a Ecuador - Primera parada Cuenca

Escuché que en Ecuador es muy facíl viajar haciendo dedo y por eso probé justo de la frontera. Y la verdad funcionó muy bien. Viajé por la provincia de El Oro que es famoso por sus plantaciones de platanos. Al principio bordean muchos bananeros la ruta y poco a poco llegué a la sierra.

El clima en Cuenca es muy cómodo y me contaron, que esa es la razón por la que muchos jubiliados de Estados Unidos y Alemania viven ahí. El centro es marcado del estilo colonial y por eso la ciudad es Patrimomio cultural de la Humanidad. Ese título es justo porque muchas casas son lindísimas y tienen fachadas muy bonitas.

Desde el ¨Mirador Turi¨ tienes la posibilidad de ver Cuenca desde arriba con los Andes en el trasfondo. En Cuenca y otros pueblos de la costa son famoso por su producción de un sombrero. Cada persona conoce ese sombrero con el nombre de ¨Panama Hut¨. Ahora ustedes van a pensar, ese sombrero es de Ecuador? Si, exactamente así es. Localmente su nombre original es ¨Sombreros de paja toquilla¨. Algunas de las razones por las que nació esta confusión son las siguientes. Hace mucho tiempo la mercadería fue distribuida en barco desde Panama. Además Roosevelt llevó uno de los sombreros cuando él visitó el canal de Panama. Todos estas razones matrizan el nombre falso.

Desde Cuenca hice una excursión a la provincia de al lado que se llama Cañar. Allá visité las ruinas incaicas más famoso de Ecuador – Ingapirca. Se puede ver su típico estilo de los Incas pero también de los Cañaris. Estos indigenas vivieron antes en esa región hasta que los Incas los conquistaron y se entregaron a su imperio. Hoy todavía algunas personas en Ecuador hablan ¨Kichwa¨, una variante de Quechua. Caminé un pequeño sendero en lo cual se puede ver formaciones rocosas y después me permití un Choclo con Queso y una Chicha de Jora, comida típica de la región.

Otra excursión me llevo al ¨Parque Nacional El Cajas¨, que está a solo 30 kms de Cuenca y tiene 270 lagunas/lagos. Puedes caminar por diferentes senderos que cruzan el parque, de lo cuales tuve la suerte de elegir una caminata linda. Lamentablemente el clima no estaba muy bien y a patir de la mitad del camino empezó a llover. Cuando volví a Cuenca solo quería una ducha caliente y nada más.

Como siempre al principio de un nuevo país algunas informaciones en general sobre Ecuador:

Ecuador es un país pequeño, perfecto para el primer viaje a Sudamérica, porque las distancias son cortas y también es seguro. El país tiene cuatro zonas geograficas: costa, sierra, oriente y las Islas Galápagos. En sus regiones Ecuador tiene mucha flora y fauna. Es el país con la biodiversidad de las especias más rico del mundo. Además es el país de los vólcanes. Hay 55 y de estos 18 están activos. El Vólcan Chimborazo (6310 mts) es la montaña más alta. Sin embargo de su superficie chica, Ecuador tiene 16 millones de habitantes. A causa es el país con la más grande densidad de población en Sudamérica. En una crisis bancaria en el ano 2000 los ecuatorianos perdieron su moneda ¨Sucre¨. Desde esa fecha pagas en dólares y todo es un poco más caro que en los otros países. El petróleo es la exportación más importante después vienen platanos, pescados y camarones, flores, café y cacao.

18Mai
2017

¿Qué chucha pasa tíos? - Cosas típicas de Perú

Nach über 3 Monaten in Peru, ist mir das Land richtig ans Herz gewachsen und es wird nicht der letzte Besuch hier gewesen sein wink. Peru hat eine wahnsinnige Biodiversität: Wüste, Meer, Regenwald, Amazonas, Schluchten und schneebedeckte Gebirgsketten. Zusätzlich eine interessante prähistorische Geschichte, die imposanten Bauten des Inka-Imperiums und zu guter Letzt seine leckere Küche. Was mir sonst noch so aufgefallen ist, habe ich euch im Folgenden zusammen gefasst: 

  • Jedes noch so kleines Dörfchen hat einen super gepflegten ¨Plaza de Armas¨ mit schön hergerichteten Blumen, Sträuchern oder Palmen. Dort findet man meist auch immer eine bunt gestrichene Kirche oder eine imposante Kathedrale. Sitzgelegenheiten laden hier zum Verweilen ein und man kann ihn Ruhe das Dorfleben beobachten.
  • In Peru gab es endlich wieder viele wunderschöne VW Käfer in allerdenklichen Farben. Für mich als Besitzerin und großer Käfer-Fan das reinste Paradies. Bei dem Anblick muss ich einfach immer grinsen laughing.

VW- Käfer Escarabajo

  • Das Wetter in Peru ist recht leicht zu verstehen. Im Sommer (Nov.-März) ist bestes Badewetter an der Küste und die Regenzeit (Invierno altiplano) in der Sierra/Hochland. Umgedreht ist ab April bis Okt. das beste Wetter zum Wandern gehen und an der Küste ist es nicht ganz so schön bzw. etwas kälter. Frühling und Herbst gibt es hier maximal an der Küste. In der Sierra gibt es nur Sommer oder Regenwetter.
  • Ich dachte bisher eigentlich der typische ¨Macho¨ wohnt in Argentinien, aber die Peruaner stehen ihnen in gar nichts nach. Also manchmal war das wirklich leicht nervig, da dir wirklich alle 10 m jemand hinterher gerufen oder gepfiffen hat. Ich glaube, dass ist eine Art Männerfreizeitsport hier. Ich nehme das zwar gelassen und denke mir, danke fürs Kompliment, aber die peruanischen Frauen tuen mir echt Leid.
  • Das Imperium der Inkas ist auch noch sehr präsent. Neben vielen Inka-Herrscher Staturen gibt im ganzen Land viele Geschäfte, die Symbole der Inkas verwenden. Z.B. die Filialen von ¨Inkafarma¨, einer Apothekenkette, die mit der Chacana wirbt oder PetroPerú, eine Tankstelle mit dem Gesicht eines Inkas.

Apotheke Inkafarma Tankstelle PETROPERU

  • In Peru gibt es neben normalen Taxis auch noch sogenannte ¨Mototaxis¨. Das sind motorisierte Dreiräder, die meist wie die Verrückten durch die Gegend schüren. In Cajamarca war das der Wahnsinn, dass es täglich keine 3 Toten gab wunderte mich. Es existieren zwei Arten: in den Anden findet man meist die geschlossene Variante vor und an der Küste die offene. Das Mototaxi ist nicht zwangsläufig die billigste Art der Fortbewegung, aber einmal sollte man es ausprobiert haben.

Offene Variante an der Küste Geschlossene Variante in den Anden

  • Bleiben wir im Straßenverkehr, ich sage nur W-a-h-n-s-i-n-n surprised. Wer in Lima seinen Führerschein macht, dem garantiere ich, dass er überall in der Welt fahren kann. Viele peruanischen Straßen sind katastrophal, Schlaglöcher tief der Mariengraben, kein Witz. In abgelegenen Gebieten außerdem kein Asphalt. Im Norden war die Situation aufgrund der Überschwemmungen (Huaicos) auch sehr übel, die meisten Brücken waren zerstört, man sah dort aber zumindest arbeitende Bauarbeiter. Laut den Informationen vieler Peruaner, auch generell in Südamerika, wird viel Korruption im Straßenverkehr betrieben, dass erklärt so einiges …
  • Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass ich den peruanischen Hausbau nur durchs sehen verstanden habe und nun auch ein Haus bauen könnte wink. Fundament wird meist nicht benötigt, Ziegelsteine und Zement für die Wände reichen vollkommen aus. Das wird dann aufeinander gestapelt und ja fertig. Der Strom wird von der Straße abgezweigt, die Leitungen verlaufen immer offen zu sehen in den Wohnungen. Weitergedacht wird indem, dass es eventuell ja mal einen zweiten Stock geben könnte, deshalb sieht man die Stahlstangen auch immer noch oben herausragen. Meist geschützt durch Plastikfalschen drauf. Wer Lust hat verputzt sein Haus, wohlgemerkt nur von vorne. Von der Seite scheint der Ziegelsteinlook sehr angesagt zu sein tongue-out.

Typischer Hausbau

  • Die Natur bzw. die Anden in Peru sind atemberaubend schön. Die schönsten Treks bisher habe ich hier unternommen. Wer also Lust auf Wanderungen in unberührter Natur hat oder mal einen 6000er besteigen möchte, der ist in Peru richtig. Peruaner haben auch sehr viel Fantasie in ihrer Natur, da fast jeder fünfte Stein und jeder zweite Hügel die Form von irgendwas hat, das kann das Gesicht Jesu sein, ein Meerschweinchen oder oder oder
  • Peruaner lieben oder besser gesagt sie verherrlichen ihre Küche. Sie ist die beste weltweit, widersprechen unerwünscht. Selbstverständlich ist die peruanische Küche hervorragend, doch zu behaupten andere Länder in Südamerika können nicht kochen, finde ich etwas arrogant. Vor allem aus dem Grund das der Durschnittperuaner sein Land noch nie verlassen hat und somit gar keine objektive Meinung haben kann (Peruaner geben hoffen zu, dass sie keine Reisenation sind). Bisher noch nicht erwähnt habe ich, dass statt den standardisierten ¨gesalzenen Erdnüssen¨ in Deutschland hier gesalzener Mais vorneweg serviert wird. Finde ich besser, leckerer und gesünder. Zu einem Cusqueña knappert man die gerne. Noch etwas kurioses: will man ein Frühstück zum Mitnehmen, dann bekommt man das Getränk, sei es Quinoa oder Haferflocken, in einem Plastikbeutel mit Strohhalm serviert. Unpraktisch, da man es schlecht abstellen, kann aber witzig laughing.

Maíz tostado Avena para beber

  • In Peru zu reisen ist relativ billig im vergleich z.B. zu Chile oder Argentinien. Eine Übernachtfahrt kostet gerade mal 10 € und ein Mittagsessen auf dem Markt, von dem man satt wird, 1,5 €. Die meisten touristischen Sachen inklusive Museen sind auch bezahlbar und kosten meist nie über 10 €. In den knapp vier Monaten hier, habe ich außer zwei Übernachtungen in Cañón de Colca keinen Cent für ein Nachtquartier bezahlt. Ein Hoch auf Couchsurfing!!
  • Zu guter Letzt das peruanische Spanisch: Mit ¨Flaca¨ oder ¨Flaco¨ werden hier öfters junge Menschen angesprochen. Es kann aber auch der/die feste/r Freund/in damit gemeint sein. Die Peruaner sind Meister im Verniedlichen. Das funktioniert im Spanischen sehr einfach, in dem ¨-ito/-ita¨ statt des letzten Buchstabens dranhängt. ¨Esa es mi flaquita¨ bedeutet dann soviel wie ¨Das ist meine Freundin(chen)¨laughing. Und das geht in Peru wirklich mit allem! Manche Wörter hören sich so anders an, dass ich, obwohl ich das Wort kannte, die Verniedlichung nicht verstanden habe. In der Küche wird ¨Culantro¨ und nicht ¨Cilantro¨ (dt. Koriander) verwendet. ¨Gengibre¨ wird als ¨Kion¨ bezeichnet. Lebensmittel haben relativ oft verschiedene Bezeichnungen in den unterschiedlichen Ländern. Zwischen dem spanischen Spanisch du den südamerikanischen Spanisch könnte man ein eigenes Wörterbuch veröffentlichen. Was ich total komisch bzw. mega irritierend fand war, dass mich Leute auf der Straße oder auch die Arbeitskollegen mit ¨Mami¨ angesprochen haben (für Jungs ¨Papi¨). Ich meinte dann bloß, ich habe keine Kinder und bin somit auch keine Mami wink. Man verwendet diese Wörter also für junge Leute, warum auch immer … Das Wort ¨cool¨ hat auch in jedem Land seinen Slang. In Chile war es ¨bacán¨ in Peru ist es ¨chevere¨.

¿Qué chucha pasa tio? - Cosas típicas de Peru

Después de más de 3 meses en Perú voy a extrañar ese país lindo. No será mi última visita aquí cool. Perú tiene una biodiversidad enorme: desierto, mar, selva, amazonas, cañónes y cordilleras nevadas. Además una historia precolombina interesante, ruinas famosas del imperio Inca y su rica cocina. Lo que conocí además de esto lo resumo en los próximos párrafos:

  • No importa se el pueblo es pequeño, todos tienen una Plaza de Armas muy linda con flores, arbustos o palmeras. Casi siempre hay una iglesia linda pintada de colores. En la plaza hay asientos, te invitan a mirar como la gente vive.
  • En Perú también hay muchísimos lindos escarabajos de VW. Para mi, dueña y gran hincha de uno, es un paraíso. Siempre tengo que que sonreír cuando veo uno laughing.
  • El tiempo es facíl para de entender. En el verano (nov-marzo) es el tiempo para ir a la playa o a la costa. Al mismo tiempo en los Andes está el ¨Invierno altiplano¨ con mucha lluvia. Al revez entre abril y octubre es el mejor tiempo para caminar en la sierra y a la costa puede ser un poco más frio. En la costa existe la primavera y otoño. En la sierra solo hay verano o lluvia.
  • Yo pensaba que el macho ¨extremo¨ solo existe en Argentina, pero los peruanos son casi iguales. Dios mio, a veces fue muy pesado. Cada 10 mts alguien te hablo o te pita. Creo que fue un deporte para muchos chicos en su tiempo libre. Bueno, tomé de piropo pero las mujeres peruanas me dan pena.
  • El imperio Inca todavía está presente. Al lado de muchas estatuas hay varios negocios que usan símbolos incaicos. Por ejemplo la Inkafarma una cadena de farmacias que usa la Chacana o la gasolinera PetroPerú que tiene una cara de un inca en su emblema.
  • En Perú existen taxis y mototaxis, estos son triciclos motorizados que manejan como locos. En Cajamarca fue increíble y un milagro que no hubiera cada día muertos. Hay dos tipos: uno que se usa en los Andes que es más cerrado y uno por la costa que es más abierto. El mototaxi no es el transporte más barato pero tienes que usarlo por lo menos una vez.
  • El tráfico es una lo-cu-ra surprised! Quién sacó en Lima su licencia puede manjear en todas las partes del mundo. La mayoría de las calles son malísimas. En lugares más rurales no hay asfalto. Y al norte estaban muchos puentes rotos a causa de los huaicos que hubo. A veces vez obras pero no siempre hay alguien que trabaja. Pues, muchos peruanos o en general sudamericanos me dijeron que hay mucha corrupción con el transporte, bueno eso explico mucho!
  • Las contrucciones de las casas en Perú son muy fáciles. Creo que yo también podría hacerlo wink. Normalmente es solo un piso y el segundo casi siempre está en obra (que se puede ver a la foto arriba). La pintura de una casa es solo de adelante casi nunca del lado. Bueno capaz es la moda aquí… tongue-out
  • La naturaleza de los Andes peruanos es impresionante. Los trekkings más lindos los hice acá. Quién quiere caminar en pura naturalzea o subir a una montaña con 6000 mts, acá tiene la posibilidad. En su naturaleza los peruanos tienen mucha fantasia. Cada quinta piedra y cada dos cerroe tiene la forma de alguna cosa, como la cara de Jesús o un cuy o no sé que …
  • Los peruanos aman su cocina. Es la mejor del mundo, discutirlo no tiene sentido. Por supuesto la cocina peruana es muy rica y famosa pero afirman que otros países en sudamerica no saben cocinar, es un poco arrogante. Especialmente que la mayoría de los peruanos solo viajan en su país y nunca salieron (eso también ellos mismo dicen). Lo que no conté en mi blog hasta ahora fue que al principio de una comida hay a veces máiz tostado (cancha) o también se sirven cuando tomas cerveza, en vez que en Alemania es casi siempre maní salado. Y otra cosa que no fue practico pero divertido. Si quieres tu desayuno para llevar ponen la bebida en una bolsita de plastico con un pajita.
  • Viajar en Perú es más barato que en Chile o Argentina. Un viaje nocturno con un bus te cuesta 10 € y un almuerzo del mercado 1,5 €. Los sitios turísticos, como museos, tamoco son caros y cuestan casi siempre menos de 10 €. En casi cuarto meses acá solo pagé dos alojamientos en el Cañón de Colca el resto del tiempo viajé con Couchsurfing. Increíble!
  • Al final algunos impresiones del español peruano. Muchas personas te hablan con ¨flaca/flaco¨. Puede significar solo chico/a o tabién novio/a. Los peruanos aman usar las palabras en diminutivo, por ejemplo ¨flaquita¨. A veces no entendí las palabras. En la cocina limeña se usan ¨culantro¨ en vez de ¨cilantro¨ o también ¨kion¨ en vez de ¨gengibre¨. Ciertos alimentos tienen nombres diferentes dependiendo del país. Una locura! Puedo escribir un dicconario sobre este tema. Si la gente no te habla con flaca te dicen ¨mami¨ (o papi para chicos). Fue la cosa más rara que me pasó. Oye, yo no soy una mami! No tengo hijos ni esposo ni nada! En Alemania se usan mami solo para madres de ¨verdad¨ y no para joven chic@s. Y finalmente el ¨de puta madre¨ de Perú es ¨chevere¨.
14Mai
2017

Schwimmen mit Wasserschildkröten in Mancora

Mein letzter Stop in Peru war das kleine Stranddörfchen Mancora ca. 180 km von der Grenze entfernt. Ich war 2015 schon einmal hier und habe damals meinen ersten Surfkurs gemacht. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so recht was ich von dem Dorf halten soll. Irgendwie ist es cool, aber anderseits auch nicht. Die Menschen hier leben vom Tourismus und vom Fischfang und das Dorf an sich hat nichts zu bieten außer vielen Souvenirständen. Der Strand ist unendlich lang, überwiegend sauber und eigentlich ist keine Menschenseele dort. In der Hauptsaison wird garantiert mehr los sein, aber sonst schläft dieses Städtchen vor sich her.  

 

La Playa Mancora Atardecer Mancora by night

Vielleicht das optimale Aussteigerdorf, aber in der Nähe gibt’s halt auch nix groß zu entdecken, also für mich wäre das zu viel Sonne und Entspannung hier. Ich habe festgestellt, dass ich Berge benötige um glücklich zu sein smile. Zwei, drei Tage am Meer reichen mir vollkommen aus. Der Sonnenuntergang vom Leuchtturm aus ist schön anzusehen und nachts wirkte alles sehr ruhig. Angeblich kann man hier auch gut Party machen, keinen Plan wo laughing. Ach ja und wer hier surfen will, sollte sich vorher unbedingt erkundigen, wann die besten Wellen kommen. Gerade waren sie nicht perfekt.

Um zumindest irgendetwas zu unternehmen bin ich zu einem Strand namens ¨El Ñuro¨ gefahren und dort kann man mit Wasserschildkörten schwimmen. Ich habe mir anfangs nicht viele Hoffnungen gemacht und dachte mir, wenn ich eine sehe habe ich wohl Glück. Aber nix da, das waren mal keine leeren Touri-Versprechen. Als ich an der ¨Muelle¨ (dt. Kai/Steg) ankam, schwammen da tatsächlich einige Schildkröten herum. Wow, und auch nicht gerade kleine.

Ich & die Wasserschildkröten Größenvergleich La tortuga marina Wasserschildkröte

Ich also in meinem Badeanzug, die Schwimmweste an und ab zu den Schildkröten. Anfangs war es echt etwas komisch, vor allem da sie dich einfach angerempelt haben. Ich habe mich nonstop entschuldigt, wenn ich sie aus Versehen getreten habe laughing. Die waren echt überall und man konnte sie natürlich auch berühren. Der Panzer war ziemlich hart, was meine Beine auch öfters gespürt haben. Denen war das, glaube ich, total egal, dass da ein paar Menschen mit im Wasser waren. Nach über einer halben Stunde hatte ich dann genug und habe das ganze lieber von oben beobachtet. Der ganze Spaß hat mich auch nur 2 € gekostet, also wirklich ne coole Sache und schließlich doch ein tolles Erlebnis.

Sonnenuntergang Atardecer en Mancora

Nach einem letzten Sonnenuntergang mit Bierchen am Strand habe ich mich Widerwillen von Peru verabschiedet cry. Trampend ging es zur Grenze. Was ich bisher verschwiegen habe, schon seit Lima ist mein 3-Monats-Visum abgelaufen. Ich bin die letzten 20 Tage also ¨illegal¨ im Land unterwegs gewesen. Wie mir aber alle versichert haben, sollte das Ausreisen kein Problem darstellen. Man zahlt eine Strafe von 1 US$ pro überzogenem Tag und könnte dann theoretisch sofort wieder einreisen. Genau so war es auch. Die Grenzbeamten waren super nett und nach dem ich die 67 Soles (19 €) Strafe bezahlt hatte ging es nächste Land - ECUADOR.

Nadar con tortugas marinas en Mancora

Mi última parada en Perú fue en el pueblito Mancora 180 kms antes de la frontera. Estuve en el 2015 aquí e hice mi primera clase de surf. No sé realmente si Mancora me gusta o no. Es en parte chevere pero a la vez no hay nada para ver. La gente vive del turismo y de la pesca. La playa es muy larga, limpia y hay pocas personas. En la temporada alta hay más turistas pero el resto del año el pueblo es más tranquilo.

Capaz el mejor sitio para refugiarse de la vida. En lo personal es demasiado sol y tranquilidad. Descubrí que necesito montañas para ser feliz smile. Dos o tres días en el mar son suficientes para mi. Creo que también hay buenas fiestas acá, pero no sé donde laughing. Si quieres surfear tienes que saber bien cuando vienen las mejores olas. Porque por ahora no están.

Para hacer al menos una excursión fui a una playa que se llama¨El Ñuro¨. Allá me dijeron que puedes nadar con tortugas. No tenia mucha esperanza para ver una pero esa no fue una mentira turistica. Cuando llegué al muelle habían unas tortugas y no fueron solo pequeñas. Con mi traje de baño y el chaleco salvavidas entré. Al principio fue muy raro porque las tortugas te chocan. Las disculpé muchas veces laughing. Estaban en todos los lados y también pude tocarlas. Su caparazon estaba muy duro que mis piernas también lo sintieron. Ellas no se preocuparon por nada. Luego de una media hora fue suficiente para mi y observé desde afuera. La entrada costaba solo 7 soles y finalmente fue una experiencia chevere.

El último atardecer en Perú vi la playa acompañada de una cerveza. Salí del país pese a que me encanto y que quería conocer más. Haciendo dedo viajé a la frontera. Que no conté hasta ahora en mi blog desde la vez que estuve en Lima como ¨illegal¨ en Perú porque mi visa se terminó. Todos me dijeron que al final tengo que pagar una multa de 1 US$ por día. Y exactamente así fue. Pagé 67 soles (19 Euro) y entré al vecino país – ECUADOR.

11Mai
2017

Cajamarca - Baden wie der letzte Inka Atahualpa

Mein letzter Stop im peruanischen Hochland war Cajamarca. In der Umgebung werden Kühe gezüchtet, weshalb es Milch, Jogurt, leckeren Käse und den berühmten ¨Manjar Blanco¨ überall zu kaufen gibt. Der Manjar ist ein süßer Brotaufstrich bzw. damit werden allerlei Backwaren gefüllt. Probieren sollte man hier außerdem das ¨Cuy frito¨ (dt. frittiertes Meerschweinchen) und die ¨Caldo verde¨ (dt. Grüne Brühe).  

Manjar Blanco Productos lacteos de Cajamarca

In der Altstadt kann man zahlreiche Barockkirchen besichtigen und durch die kolonial angehauchten Straßen schlendern. In der ¨Casa del Rescate¨ (dt. Lösegeldzimmer) wurde der letzte Inka Atahualpa von den Spaniern festgehalten und schließlich auf dem Plaza hingerichtet. Der Eintritt beinhaltet ebenfalls zwei kleine Museen. Dort konnte man Trinkgefäße verschiedener Völker bestaunen, die die Form von Nahrungsmitteln hatten wie z.B. Kürbisse und heimische Früchte. Hinter dem Hauptplatz kommt man zu den Hügel ¨Cerro Santa Apolonia¨. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt.

Plaza de Armas Cerro Santa Apolonia Cajamarca Casa del Rescate Gefäße in Gemüse/Frucht- Formen

Ein selbstorganisierte Tagesausflug führte mich zu den ¨Ventanillas de Otuzco¨ (dt. Fensterchen von Otuzco). Das ist ein Prä-Inka Friedhof mit 337 Grabkämmerchen. Von dort lief ich ca. 3 km nach Baños. Dort befinden sich, wie schon der Name des Ortes verrät, heiße Quellen und ein Thermalbad. Hier soll der spanische Eroberer Francisco Pizarro den letzten Inka badend angetroffen haben. Natürlich stand ein Besuch im Komplex an. Zuerst war ich im Freibad, dann in einem Privat-¨Pozo¨ (dt. Brunnen) und schließlich noch im Dampfbad. Sehr entspannend cool. Auf dem Rückweg habe ich einer Höhle in Callacpuma sowie zwei kleineren Wasserfällen in Llacanora noch einen Besuch abgestattet.

Ventanillas de Otuzco Baños del Inca Pozo privado Piscina

Ein weitere Tour am nächsten Tag führte mich nach ¨Cumbemayo¨. Auf dem Weg dorthin hat man nochmals einen weiten Blick über Cajamarca und fährt dann ins Hinterland. Cumbemayo ist eine archäologische Stätte bzw. ein 9 km langes Aquädukt, dass ca. um 1000 v.Chr. konstruiert wurde. Der Kanal und ein paar Felszeichnungen liegen an einer kleinen Wandertour durch den ¨Bosque de Piedras¨, einem vulkanischen Steinwald.

Cajamarca de arriba Paisaje Bosque de Piedras Acueducto

Cajamarca - Bañarse, como el último Inca Atahualpa

Mi último stop en los Andes peruanos fue en Cajamarca. Esa región es conocida por sus productos lacteos como leche, yogurt, queso y el famoso ¨Manjar Blanco¨. Muchos pastelitos son rellenos con ese manjar. Además hay que probar el Cuy frito y el Caldo verde.

En el centro histórico hay muchas iglesias y puedes andar por los calles en estilo colonial. En la ¨Casa del Rescate¨ los españoles tuvieron como prisionero al último Inca llamado Atahualpa. La entrada también incluye a dos museos. A mi me gustaban mucho los envases en forma de alimentos como el zapallo y el pepino. Detrás de la plaza puedes subir al ¨Cerro Santa Apolonia¨. De allá tienes una vista bonita sobre la ciudad.

Hice una excursión a las ¨Ventanillas de Otuzco¨ que son 337 nichos del periodo pre-inca que tenián una función funeraria. De ahí anduve a Baños donde están las famosos ¨Baños del Inca¨. En este lugar en 1532 los españoles encontraron descansando al Inca Atahualpa. Por supuesto fui a los baños. Compré un ticket de ingreso para un pozo privado, nadé en la piscina pública y fui al baño de vapor. Muy relajante cool. A la vuelta visité una cueva en Callacpuma y dos pequeñas cascadas en Llacanora.

Al día siguiente fui a Cumbemayo. En el camino también tienes una vista muy linda sobre la ciudad de Cajamarca. Cumbemayo es un sitio arqueológico de 1000 aC. Existe un acueducto con 9 kms de longitud y algunos petroglifos. Alrededor está un bosque de piedras que se conocen también como ¨Los Frailones¨.

07Mai
2017

Trujillo & seine Ruinen

Von Huaraz beschloss ich eine etwas abgelegene Route an die Küste zu nehmen. Ich nahm ein Colectivo nach Caraz und von dort einen Bus durch den ¨Cañon del Pato¨ (dt. Entenschlucht). Die Schlucht war sehr schön und teilweise ziemlich eng. Der Busfahrer hupte so ziemlich vor jeder Kurve ob das allerdings was gebracht hätte, wenn da wirklich mal ein Auto gekommen wäre, keine Ahnung. Auf dem Weg nach Cimbote sind wir durch insgesamt 35 Tunnel gefahren und eingeladen haben wir ein Bettgestell, zahlreiche Früchte und sechs lebende Ziegen! Bei einem Absturz hätten wir also ne Weile überleben können laughing. Die Strecke gehört zu den gefährlichsten Straßen der Welt (http://www.dangerousroads.org/south-america/peru/2065-carretera-del-canon-del-pato.html).

Cañón del Pato Ziegen einladen

In Cimbote habe ich keinen Stop eingelegt, sondern bin gleich weiter gefahren nach Trujillo. Die Stadt ist berühmt für seine Bauten aus der Moche und Chimú- Kultur sowie seinem kolonialgeprägten Zentrum. Die meisten Kolonialgebäude kann man gratis besichtigen. Am schönsten fand ich allerdings die Gitter vor den Fenstern. Die Innenstadt lädt zum bummeln ein und an jeder Ecke gibt es Früchte oder ¨Leche de Tigre¨ im Glas. Trujillo -by night- war auch schön anzusehen.

Trujillo Edificios coloniales Rejas de ventanasIglesia Frutas Sonnenuntergang Trujillo by night

Mit einem Tagesausflug für nur 25 Soles (7 Euro) habe ich die berühmten Ruinenkomplexe sowie das Strandresort Huanchaco besichtigen können. Als ersten ging es zu den ¨Huacas del Sol y la Luna¨, das sind zwei Tempelanlagen der Moche-Kultur. Dieser Stamm lebte zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert hier an der Küste und verschwand dann aber schlagartig. Die Ursachen sollen Klimaveränderungen gewesen sein, sicher ist man sich aber nicht. Die beiden Adobepyramiden sind mit äußerst schönen Malereien geschmückt und man fand viele Keramikgefäße in den Ruinen. Die ¨Huaca del Sol¨ wurde aus etwas 140 Millionen Adobe-Ziegel erbaut, ist aber bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die ¨Huaca de la Luna¨ dagegen schon. Hier bestaunt man die Friese eines Jaguargesichtes.

Paisaje y Huaca del Sol Huaca de la Luna & Cerro Blanco Das Jaguargesicht Las ruinas Malereien

Nachmittags ging es dann nach ¨Chan Chan¨, eine der größten Lehmziegelstädte der Welt und der damals wohl größten Stadt des südamerikanischen Kontinents. Ab 1250 n.Chr. setzte sich das Volk der Chimú hier durch und erstellte ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, um sich zu ernähren. Große Teile der Anlage wurden restauriert, sind also nicht mehr im Originalzustand. Das Weltkulturerbe hat aber mit einer massiven Zerstörung durch den Klimawandels zu kämpfen, da es in der Region immer mehr regnet und daher steht es auf der roten Liste. Nachdem die Inkas die Stadt erobertet hatten gliederten sie die Chimú in ihr Reich ein und Chan Chan verlor weitgehend an Bedeutung.

Die Lehmziegelstadt Chan Chan Der Eingang Die Ruinen Decoraciones Verzierungen Chan Chan Alles aus Lehm Todo de barro

Am Ende des Tages gab es noch einen kurzen Abstecher nach Huanchaco. Ein kleines Dörfchen, das berühmt ist für seine Schilfbote ¨Caballitos de Totora¨. Von der Küste ging es für mich dann wieder ins Hochland nach Cajamarca. Hier in Peru reise ich immer im Zick-Zack wink.

Huanchaco Schilfbote

Truillo & Las ruinas

De Huaraz decidí viajar de una ruta especial a la costa. Tomé un colcetivo a Caraz y de allá un bus hacia Chimbote cruzando el ¨Cañon del Pato¨. La quebrada fue muy linda pero muy estrecha. El chofer tocaba siempre la bocina antes de cada curva. Si realmente hubiera ido un carro al otro lado no sé que pasaba. Cruzamos 35 tuneles y cargamos un cama, muchas frutas y seis cabras vivas! Si hubiera caimos, podriamos sobrevivir un rato. La ruta es una de las más peligrosas del mundo (http://www.dangerousroads.org/south-america/peru/2065-carretera-del-canon-del-pato.html).

En Chimbote no hice un stop, sino viajé enseguida a Trujillo. Esa ciudad es famoso para sus edificios antigüos de las culturas Moche y Chimú y de su centro histórico del estilo colonial. La mayoría de esos edificos coloniales se puede visitar gratis. La cosa que más me gusta fueron las rejas de las ventanas. El centro te invita a pasear y a cada rincón puedes comprar frutas o la leche de tigre en un vaso. Trujillo de noche también estaba linda.

Fui con un tour que costaba solo 25 Soles (7 Euro) a los dos complejos de las ruinas y a Huanchaco, el balneario cerca de Trujillo. De primero visitamos las ¨Huacas del Sol y la Luna¨ que son dos templos de la cultura Moche. Esa gente vivieron entre el primer y octavo siglo aquí por la costa y después aparecieron. La razón pueden ser cambios fuertes del clima, pero nadie sabe exactamente. Las dos pirámides son decorados con muy lindos pinturas y se encontraron muchas ceramicas. La huaca del Sol fue hecho de 140 millones ladrillos de barro y todavía no es abierto para el publico. La Huaca de la Luna si está abierta y allá visitamos una pintura con la cara de un jaguar.

Por la tarde fuimos a visitar ¨Chan Chan¨ una de las ciudades completamente de barro más grandes del mundo y además en ese tiempo la ciudad más grande de sudamérica. A patir de 1250 después de Cristo la cultura Chimú construye su imperio en el norte de Perú. Una gran parte es reconstruido y no original. El patrimonio cultural de la humanidad tiene un grave problema con el cambio climatico y por eso está en la lista roja. A causa de mucha lluvia, el resultado de el Niño, rompió cada año más de las runias. Cuando los Incas creaban su imperio también conquistaron la patria de los Chimú e incorporaron a ellos. Después Chan Chan perdió su importancia.

Al final del día fuimos a Huanchaco. Un pequeño pueblo por la playa que es famoso por su ¨Caballitos de Totora¨. De la costa viajé otra vez hacia los Andes, a Cajamarca. En Perú siempre he viajado por zig-zag wink.

02Mai
2017

La hermosa Cordillera Blanca - Trekking Santa Cruz

Der 4-Tages-Trek namens ¨Santa Cruz¨ ist wohl der bekannteste, den man hier in der Umgebung machen kann. Er zählt laut ¨National Geographic¨ zu einer der schönsten Wanderungen weltweit (http://www.nationalgeographic.com/adventure/lists/hiking-backpacking/worlds-best-grail-trails/). Es ist durchaus möglich den Trek im Alleingang zu bewältigen, da ich aber aus meinem Trekking zum Choquequirao gelernt habe, wollte ich es diesmal etwas angenehmer haben. Ich habe eine Tour gebucht und musste so nicht alle meine Sachen selber schleppen. Bei 290 Soles (83 Euro) für 3 Nächte/4 Tage, den Transport und drei Mahlzeiten täglich kann man sich auch nicht beschweren. Da die Hauptsaison auch jetzt erst richtig losgeht, war relativ wenig los auf der Route. Unsere Truppe bestand aus vier Amerikanern, einem Holländer, einem Pärchen aus Singapur und einem aus dem Baskenland sowie einer weiteren Deutschen und mir. Nach den vier Tagen konnte ich einigermaßen gut zwischen englisch und spanisch switchen wink. Alle waren super nett und mit dem Pärchen aus Bilbao, Sonia und Joxe, habe mich super verstanden laughing

Man startet die ca. 50 km lange Tour entweder von Vaquería 3750 m (in unserem Fall) oder von Cashapampa 2900 m aus. Von Cashapampa erreicht man den Pass nach drei Tagen, hat also mehr Zeit zur Akklimatisierung (aber auch mehr Höhenmeter), von Vaquería schon am zweiten Tag. Plant man den Trip alleine sollte man sich vorher über die Hin- und Rückreise zu den beiden Dörfchen erkunden und rechtzeitig losfahren. Der Eintritt von 65 Soles (18 Euro) in den Nationalpark wird separat bezahlt und ist nicht im Tourenpreis mit enthalten (wird für alle Wanderungen benötigt).

Nationalpark Quebrada de Llanganuco Serpentinien Los geht`s!

1. Tag - Huaraz 3050 m > Pass 4765 m > Vaquería 3750 m > Camping Paria 3870 m ➡ 10 km & 3,5 Std.

Es ging früh mit dem Transporter in Huaraz los Richtung Yungay und von dort aus gibt es nur eine holprige Straße (die selbe wie zur Laguna 69), die alle nehmen müssen. Kurz bevor man dann den Pass auf 4765 m überquert, hat man einen super Ausblick auf die ¨Quebrada de Llanganuco¨ und seine zwei Lagunen. In Vaquería angekommen wurde alles ausgeladen und auf die ¨Burros¨ (dt. Esel) verfrachtet. Ich habe es mal wieder geschafft mein Regen- und Windjacke im Bus zu vergessen, bzw. sie mir wohl runtergefallen und ich habe es nicht bemerkt. Blöd, aber hey ging auch ohne, da das Wetter es gut mit mir meinte cool.

Burros - Unsere Esel Das erste Nachtquartier

Im strahlendem Sonnenschein ging unsere Wanderung dann los. Nachdem man die Zivilisation schnell hinter sich gelassen hat, findet man sich in purer Natur mit zahlreichen Grüntönen und den schneebedeckten Andengipfeln wieder. Wir durchwanderten ein Tal mit weidenden Pferden, Kühen und Schafen. Gegen 17 Uhr kamen wir am ersten Campingplatz ¨Paria¨ an. Der Guide, der Eselführer und der Koch bauten (mit unserer Hilfe) die Zelte auf und dann gab es erst Kekse und Tee. Sehr schnell wurde es dunkel und nach dem Abendessen und vielen Gesprächen konnten wir noch den sternenklaren Nachthimmel inkl. Milchstraße! bestaunen bevor es in die Zelte ging.

2. Tag - Camping Paria 3870 m > Pass Punta Union 4750 m > Camping Taullipampa 4250 m ➡ 11 km & 7 Std.

Nach einer frischen Nacht starteten wir um 7 Uhr in den anstrengendsten Tag unserer Trekkingtour. Knapp 900 Höhenmeter trennten uns von dem höchsten Punkt, dem Pass ¨Punta Union¨. Das Wetter war etwas bewölkt, aber je weiter wir uns dem Pass nähersten, desto besser wurde es. Wir passierten einige Seen und die Aussicht wurde immer schöner.

Die peruanischen Anden Los Andes peruanos Der Pass Schneebedeckte Gipfel Tal rückwärts blickend

Nach 3 ½ Stunden erreichen wir den Pass auf 4750 m und wurden mit einem atemberaubenden Blick auf beiden Seiten belohnt. Schneebedeckte Gipfel ringsherum, eine azurblaue Lagune unter uns und ein unendliches Tal – einfach GENIAL! Knapp eine Stunde haben wir die Aussicht und die Sonne genossen, etwas gegessen sowie sehr viele Fotos gemacht laughing.

Pass Punta Union Blick ins Tal Wow! Sonnen auf 4750 m ;-) Blick auf den Taulliraju

Danach hieß es bergab immer mit dem Taulliraju (5830 m) im Nacken und dem Blick ins Tal (naja, ehrlich gesagt auf den Boden wink). Nach einer kleinen Siesta in unserem zweiten Camp ¨Taullipampa¨ gab es dann zum Abendessen eine super leckere ¨Lomo Saltado¨ auf 4250 m. Leckerst! Auch in der zweiten Nacht hatten wir Glück mit dem Wetter und am liebsten hätte ich unter diesem Sternenhimmel geschlafen. Leider ließ das die Kälte nicht zu.

Campingplatz der 2ten Nacht Der Sternenhimmel <3

3. Tag - Camping Taullipampa 4250 m > Laguna Arhuaycocha 4420 m > Camping Llamacorral 3760 m ➡ 20 km & 7 Std.

Um 6 Uhr sind wir mit der Sonne aufgestanden und nach einem leckeren Frühstück ging es auch gleich los. Die Hälfte der Truppe hat den Trek, aufgrund von Zeitnot, in 3 Tagen gemacht, ist also vom Camping direkt nach Cashapampa gewandert. Die Verbliebenen haben sich mit dem Guide aufgemacht zum Basecamp des Alpamayo und der dort naheliegenden Lagune Arhuaycocha. Der Alpamayo mit 5947 m zählt, dank seiner perfekten Eispyramide, zu einem der schönsten Berge der Welt. Nebenan liegt der Quitaraju 6040 m. Beide Berge kann man in einer 8-tätigen Tour besteigen (Kosten ca. 1500 US$).

Paisaje Quitaraju 6040 m Queñua (Polylepis)

Ich fand die Lagune Arhuaycocha sogar schöner als die Lagune 69. Es waren weniger Touristen dort (nur wir) und die Gletscherzunge sah sehr beeindruckend aus. Das Wetter war der Hammer und eigentlich wollten alle dort bleiben. Aber wir mussten leider weiter, da noch ein paar Kilometer vor uns lagen. Kaum zu glauben, aber auf über 4000 m wachsen hier immer noch Bäume. Der bekannteste ist der Queñua (Polylepis). Er hat eine rötliche Rinde, die abblättert und ist leider gefährdet aufgrund von Abholzung und Brandrodung.

Laguna Arhuaycocha Alpamayo Gletscherzunge Paramount Pictures Berg - Artesonraju Flores amarillas

Auf dem Rückweg hat man noch einen guten Blick auf den Artesonraju 6025 m. Er ist ebenfalls pyramidenförmig und angeblich der Berg im heutigen Logo der Paramount Pictures. Aufgrund der vielen bunten Blumen und den grünen Mooswiesen kam ich mir öfters vor wie in den Alpen. Bei den letzten Touren überwogen immer die Kakteen, was ja so gar nicht nach Europa passt.

Sandiges Tal Lila Blume

Zurück im Tal verlief der weitere Weg größtenteils eben durch Sand. Dem Flussverlauf folgend kamen wir zur nächsten Lagune. Von dort aus fehlte nicht mehr viel bis zu unserem letzten Camping ¨Llamacorral¨. Nach der üblichen Kekspause sah man spektakulär den Nebel ins Tal kriechen. Die letzte Nacht war leider etwas bewölkt, dafür aber sehr warm, da jeder 2 Schlafsäcke hatte (für leicht frierende empfehle ich hiermit sich einfach einen zweiten Schlafsack geben zu lassen).

Letzte Lagune Drittes Campinglager Kekspause Aufkommender Nebel im Tal

4. Tag - Camping Llamacorral 3760 m > Cashapampa 2900 m > Huaraz ➡ 9 km & 3 Std.

Auch am letzten Tag hatten wir Glück mit dem Wetter und starteten im strahlenden Sonnenschein unsere letzten Kilometer. Nach einem weiteren ebenen bzw. leicht abfallenden Teil erreichten wir schließlich die Schlucht, die direkt in Cashapampa endet. Noch ein Hinweis zwecks Trinkwasser. Da man immer am Fluss entlang wandert stellt dies kein Problem dar, allerdings sollte man es vorsichtshalber abkochen oder Entkeimungstabletten benutzen.

Strahlender Tagesbeginn El río Wilde Kartoffelblüte Ende der Wandertour

Am frühen Nachmittag waren wir schon wieder zurück in Huaraz und ja, was soll ich sagen?! Es war fantastisch und jeder der hier her kommt, dem lege ich nahe die Zeit mitzubringen, um diese Tour zu machen. Ein unvergesslichen Naturerlebnis in den peruanischen Anden! ❤

Ps. Hier ein Ferienhaus, das wärs!! Äh, wer also Interesse hat, bitte bei mir melden. Wenn wir ein paar Leute sind, dann sollte uns das relativ billig kommen! laughing

La hermosa Cordillera Blanca - Trekking Santa Cruz

El trekking que se llama ¨Santa Cruz¨ es el más famoso que puedes hacer en la cordillera blanca. El periodico ¨National Geographic¨ dice que la caminata es uno de los más bonitos del mundo (http://www.nationalgeographic.com/adventure/lists/hiking-backpacking/worlds-best-grail-trails/). Se puede organizar el trekking sin guía, pero después de mi caminata al Choquequirao, que fue muy duro, decidí que esa vez compro un tour para no llevar mucho equipaje. El tour costaba solo 290 Soles (83 Euro) para 4 días/3 noches, el transporte y tres comidas diarias. La temporada empieza ahora y por eso la ruta no estaba llena de caminantes. Nuestro grupo fueron cuatro estado unidenses, una pareja de Singapur y una del país basco, un holandés, otra alemana y yo. Después de los cuarto días podría cambiar mejor entre las idomas español y inglés. Todos fueron muy amable y con la pareja de Bilbao, Sonia y Joxe, me llevo muy bien.

La caminata, que son 50 kms, se puede empezar de Vaquería 3750 mts (como nosotros) o de Cashapampa 2900 mts. De Cashapampa se llegan al paso después de tres días y se tiene más tiempo para aclimantarse (pero más diferencia de altidud), de Vaquería se llegan al segundo día. Si organizas el trekking solo planifica suficiente tiempo para la ida y la vuelta a los dos pueblos. La entrada al parque nacional son 65 Soles (18 Euro), que no estaba incluido al tour (pero necesitas para todas las caminatas).

Día 1 - Huaraz 3050 mts > Paso 4765 mts > Vaquería 3750 mts > Campamento Paria 3870 mts ➡ 10 kms & 3,5 h

Con un pequeño bus fuimos temprano de Huaraz hacia Yungay. De allá solo existe una ruta malísima (la misma como a la Laguna 69) que todos tienen que tomar. Antes que cruzas el paso a 4765 mts hay una vista linda a la ¨Quebrada de Llanganuco¨ y sus dos lindas lagunas. En Vaquería bajamos y nuestro equipaje se transladan a los burros. Lamentablemente olvidé o mejor se cayo mi chaqueta en el bus, pues el tiempo estaba bien para mi y no lo necesité.

Con el lindo sol empezamos nuestra caminata. Muy pronto dejamos la civilización detras y caminamos en la pura naturaleza con diferentes colores de verde y las cimas nevadas. Fuimos andando entre un valle con cabellos, vacas y ovejas. A las cino de la tarde llegamos al primer campamento ¨Paria¨. El guía, el cocinero y el arriero nos ayudan con las carpas y después tomamos un tecito con galletas. Muy pronto estaba oscuro y después del cena y muchas charlas podríamos ver un cielo claro con un montón de estrellas y la Vía Láctea.

Día 2 - ampamento Paria 3870 mts > Paso Punta Union 4750 mts > Campamento Taullipampa 4250 mts ➡ 11 kms & 7 h

Después de una noche media fría nos levantamos muy trempano para empezar el día más duro de nuestro trekking. 900 mts de altitud nos separan del punto más alto ¨Paso Punta Union¨. El tiempo estaba un poco nublado pero más cerca que llegamos al paso que más lindo estaba. Caminamos al lado de unos lagos y la vista fue más linda con cada paso. Tres horas y medio después llegamos al paso a 4750 m y podemos disfrutar una vista hermosa a ambos lados del paso. En todas las diercciones pudiste ver cimas nevados con más de 6000 mts, un valle largísimo y por supuesta lagunas turquesas – INCREÌBLE. Una hora disfrutamos la vista y el sol. Además saqué un montón de fotos.

Con el Taulliraju (5830 m) en nuestro espalda y la vista al valle (pues la verdad al suelo wink) bajemos al segundo campamento ¨Taullipampa¨. Después de una pequeña siesta cenamos un rico lomo saltado a 4250 mts. En esa noche también podimos ver muchas estrellas. Si no hubiera tanto frio quisiera dormir bajo de este cielo tan lindo.

Día 3 - Campamento Taullipampa 4250 mts > Laguna Arhuaycocha 4420 mts > Campamento Llamacorral 3760 mts ➡ 20 kms & 7 h

También al trecer día nos levantamos con las primeras rayas del sol. Después del desayuno nuestro grupo se separo. Algunos hicieron el trekking en tres días, significa que bajaban directo al Cashapampa. Nostros, el resto, caminamos hacica el basecamp de Alpamayo y allá cerca a la Laguna Arhuaycocha. El Alpamayo tiene una altura de 5947 mts y con su pirámide de hielo, se dice que es una de las montañas más hermosas del mundo. Al lado esta el Quitaraju 6040 mts. Ambas montañas se puede subir con un tour de 8 días (costos 1500 US$).

La Laguna Arhuaycocha me gusta más que la Laguna 69. Había menos tuistas (solo nosotros) y la lengua de glaciar miraba muy impresionante. El tiempo fue fantástico y nadie quería volver a la ruta. Pues, lamentablemente tuvimos que conseguir, porque faltaban algunos kilometros. Todavía a 4000 mts crecen acá árboles. El más famoso se llama Queñua (Polylepis). Tiene una cascara roja que se pela y está peligro a causa de cortar, tala y quema.

A la vuelta de la laguna tuvimos una buena vista al Artesonraju (6025 mts). Esa montaña también tiene la forma de una pirámide y es la montaña del símbolo de Paramount Pictures. A causa de muchas flores y musgos verdes pense que estoy en los Alpes. En mis últimos trekkings habían más cactus, que no es parecida a los paisajes de Europa. De vuelta en el valle el camino fue en arena. Siempre siguiendo al río encontramos otra laguna. De allá no faltaba mucho al nuestro último campamento ¨Llamacorral¨. Después de la merienda nos vimos como la niebla subió despacito al valle. La noche estaba un poco nublado, pero este vez caliente, porque dormí en dos bolsas de dormir (para la gente que sufre de escalofrios, recomiedo dos bolsas!).

Día 4 - Campamento Llamacorral 3760 mts > Cashapampa 2900 mts > Huaraz ➡ 9 kms & 3 h

El útlimo día el tiempo estaba perfecto y en puros rayas del sol caminamos los últimos kilometros. La primer parte plano y después bajando en una quebrada hacia Cashapampa. Una información sobre el agua entre el trekking: Siempre caminas al lado del río pero mejor si hierves o usas pastillas para limpiarlo. En la tarde ya estuvimos de vuelta en Huaraz y que tengo que decir?! Fue increíble y quien viaja por acá y tiene tiempo, tiene que hacer ese tour, si o si!! Una experiencia en la linda naturaleza peruana inolvidable! ❤

Ps. Aquí una casa de vacaciones sería perfecto! Por favor, si usted tiene interés me escribe. Si somos algunas personas son menos costo para todos. laughing

28April
2017

Huaraz - Das Wanderparadies

Nach dem langen Aufenthalt in Lima wurde es Zeit für ein Kontrastprogramm – also auf in die Natur! Meine Reise führte mich gen Norden in das Wanderparadies Peru`s, die ¨Cordillera Blanca¨ (dt. Weiße Gebirgskette). Huaraz, der Ausgangspunkt vieler Erkundigungen, sowie die meisten Städte liegen im Tal ¨Callejón de Huaylas¨, das im Westen begrenzt ist von der ¨Cordillera Negra¨ und im Osten eben von der ¨Cordillera Blanca¨. Sie ist die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents mit ewigem Eis/Gletschern und jeder Alpinist fühlt sich hier wie im Himmel. Man trifft auf den höchsten Berg Peru`s den ¨Huascarán¨ (6768 m) und auf hunderte Berge über 5000 m Höhe. Unglaublich surprised!

Huaraz Museo regional

In Huaraz befindet sich ein kleines aber sehr informatives Regional-Museum mit einem schönen Skulpturenpark, das ich besucht habe. Auf dem Markt gibt es vielerlei Getier zu entdecken wie z.B. tote Meerschweinchen. In Peru muss man auch ¨Papa rellena¨ probieren, das sind riesige gefüllte Kartoffelkroketten, die man schon für 1 Sol (30 Cent) ersteht.

Cuy - Meerschweinchen Papas rellenasLaguna QuerocochaMapa del Perú

Mein erster Ausflug führte mich vorbei an der ¨Laguna Querococha¨ und einer Bergspalte, die aussieht wie die Landkarte von Peru, nach Chavín de Huántar. Diese archäologische Stätte entstand in der Blütezeit, 400 – 200 v. Chr., der gleichnamigen Chavín-Kultur. Sie ist berühmt für einen Monolith namens ¨ El Lanzón¨, der sich im unteririschen Labyrinth der Ruinen befindet, und die ¨Cabezas clavas¨. Diese steinerne Köpfe waren an den Außenwänden des Komplexes angebracht und befinden sich aufgrund der Erosion in dem dazugehörigen Museum.

Chavín de Huántar Las Ruinas Steinkopf Cabezas clavas Obelisco Tello

Zur Akklimatisierung ging es dann auf die erste Wandertour zur berühmten ¨Laguna 69¨ (4600 m). Die gesamte Cordillera ist übersäht mit diesen türkisfarbenen Lagunen und ich hoffe die zahlreichenden Fotos davon langweilen euch nicht… wink Auf dem Weg dorthin sieht man den Huascarán und viele weitere schneebedeckte Gipfel. Früh um 6 Uhr ist das ein Wahnsinns Anblick cool! Bevor man los wandert fährt man durch die ¨Quebrada Llanganuco¨ und vorbei an zwei Lagunen. Leicht oberhalb davon startet dann der Trek, der sich erst langsam durch ein Tal zeiht und dann steil nach oben wandelt. Der Anblick der Lagune nach 2 ½ Stunden Wanderung war atemberaubend. Über dem glasklaren Wasser der Lagune thront stolz der Chacraraju mit 6108 m.

Huascarán Huascarán norte y laguna Laguna Orconcocha Al Camino Laguna 69 Glasklares Wasser

Etwas näher an Huaraz befindet sich die ¨Laguna Churup¨ (4550 m). Den Trek dort hin kann man alleine organisieren und man hat eine grandiose Aussicht auf die Stadt von oben. Kurz bevor man die Lagune erreicht überwindet man einen kniffligen Kletterpart. Bringt man genügend Zeit mit kann man noch zur der oberhalb liegenden ¨Laguna Churupita¨ wandern. Von dort hat man eine hervorragende Sicht auf die Lagune Churup.

Camino hacia la Laguna Churup Huaraz von oben  Kletter-Teil Laguna Churup Laguna Churup Laguna Churupita

Nur 7 km nördlich von Huaraz findet man weitere Zeugnisse älterer Kulturen, diesmal von den Wari. Zwei Tempelanlagen namens ¨Willkawain¨, die über 1000 Jahre alt sind, kann man dort besichtigen. Hier in den Anden sieht man auch wieder die tradtitionelle Kleidung der Frauen und Männer. Besonders gut gefallen mir die Hüte, die sich in jedem ¨Departamento¨ unterscheiden. Meine kleinen Wanderungen waren die Vorbereitung auf den heiß ersehnten Vier-Tagestrek durch die Cordillera surprised. Dazu demnächst mehr!

Willkawain Ruinen der Wari Typische Kleidung Das Tragetuch  Hut aus Huaraz

Huaraz, el paraíso para caminar

Después de mi larga estadia en Lima tuve ganas de ir a tener contacto con la naturaleza. Por eso mi ruta me llevó a Huaraz y su linda Cordillera Blanca. La ciudad se localiza en el Callejón de Huaylas entre la Cordillera Negra y Blanca. La blanca es la cordillera más alta del continente con muchos glacieres y siempre cubierta con nieve. Además se encuentran aquí la montaña más alta de Perú, el ¨Huascarán¨ (6768 mts.) y ortas más que llegan a 5000 mts. Para viajeros que aman las montañas, aquí es el paraíso, seguro!

En Huaraz visité el museo regional con un lindo parque de esculturas. El mercado ofrece cuys y puedes probar la ¨papa rellena¨ por 1 Sol, una comida típico de Perú. Mi primera excursión la hice a Chavín de Huántar. En la ruta hay visitas a la ¨Laguna Querococha¨ y una falla geológica muy parecida al mapa de Perú. Las ruinas de la cultura Chavín datan entre 400 y 200 años antes de Cristo. Lo más famoso es el monolito ¨El Lanzón¨ y las ¨Cabezas clavas¨, que estaban en los muros del complejo. Hoy se visitan en el museo.

Para aclimatarme hice primero un trekking hacia la famosa ¨Laguna 69¨ (4600 mts). La cordillera está llena de lagunas con agua de color turquesa. Espero que todas las fotos no los aburran… wink Al camino se ven el Huascarán y la Quebrada Llanganuco con dos otras lagunas. El trekking empieza en un valle y poco a poco subes, siempre con una vista maravillosa a las cimas nevadas. Después de dos horas y medio vi la laguna y el Chacraraju con 6108 mts.

Más cerca de Huaraz está la ¨Laguna Churup¨ (4550 mts). La caminata puedes organizar sola y de arriba tienes una vista linda sobre la ciudad. Poco antes de llegar a la laguna tienes que escalar un poco y si llegas con tiempo puedes subir a la ¨Laguna Churupita¨. De ahí ves la Laguna Churup entera. También cerca de Huaraz encuentras el complejo arquelogico ¨Willkawain¨ de la cultura Wari que tiene más de 1000 años. A mi me gustan mucho las sombreros tradicionales que la gente usa en los Andes. Cada departamento tiene su propio estilo. Las caminatas pequeñas fueron preparaciones previas para mi trekking de cuatro días en la cordillera surprised. Más mi próximo posteo ...

22April
2017

Lima & sein Streetfood entdecken

Am ersten freien Sonntag während meines Praktikums in Lima habe ich das historische Zentrum erkundet. Sprich den Plaza de Armas mit dem Präsidentenpalast und der Kathedrale und den Plaza San Martín. Die beiden Plätze sind verbunden durch die Einkaufsmeile ¨Jirón de la Unión¨. Hinter dem Präsidentenpalast ist eine kleine Vergnügungsmeile namens ¨Chabuca Granda¨ mit vielen leckeren Streetfood-Ständen, die ich natürlich alle durchprobiert habe.  

Catedral de Lima Plaza de Armas

Dort gab es zum einen ¨Emoliente¨, das ist eine Art warmer Tee mit verschiedenen heimischen Kräutern von hier sowie gerösteter Gerste, Leinsamen und Zitronensaft. Zum anderen viele süße Gerichte wie z.B. ¨Picarones¨ (ähnelt dem chilenischen Sopaipilla). Das sind frittierte Teigringe aus einer Masse die Kürbis und/oder Süßkartoffeln enthält. Diese werden dann mit Chancaca übergossen, einem süßen Zuckerrohrsaft. Des Weiteren gab es ¨Mazamorra¨, eine Art Pudding, hergestellt aus dem schwarzen Mais. Dazu wird ¨Arroz con leche¨ (dt. Milchreis) oder ¨Arroz Zambito¨ (brauner Milchreis mit Chancaca, Zimt, Nelken, Rosinen und Kokosflocken) angeboten. Deftiges gibt es natürlich auch. Am berühmtesten sind hier die ¨Anticuchos de corazón¨. Das sind feine Scheiben vom Rinderherz am Spieß. Dazu werden meistens noch ein paar angebratene Stücke des Magens, Kartoffeln, Mais und eine pikante Sauce angeboten. Diese Rinderherzenspieße schmecken mega gut! Unbedingt probieren in Peru!

Emoliente Picarones Mazamorra Anticuchos de corazón

Am zweiten Wochenende ging es nach Barranco, dem hippen Künstler- und Ausgehviertel von Lima. Dort schlendert man über den Hauptplaza durch kleine Gässchen hinunter zur Küste. Viele ¨Mochileros¨ bieten hier ihre¨ Artesanias¨ (dt. Kunsthandwerke) an und man kann ein paar Graffitis bestaunen. Bringt man genügend Zeit mit kann man von hier aus bis nach Miraflores spazieren, immer an der steilen Küste entlang. Den wunderschönen Sonnenuntergang am ¨Malecón¨ hatte ich schon erwähnt und blieb mir die Zeit habe ich diesen immer genossen. Auch mit Einsetzen der Dunkelheit sah die Küste sehr schön aus und es tummelten sich viele Menschen an der ¨Costa Verde¨.

Distrito Barranco Chillen am Malecón Costa Verde by Night

Weitere Leckereien die man in Lima probieren sollte sind, die ¨Causa limeña¨, ein kleines kaltes Schicht-Törtchen aus Kartoffelbrei und einer Füllung. Traditionell besteht diese aus gekochtem Ei, Avocado, Oliven, Limettensaft und meistens Hühnchen, aber es gibt auch Variationen mit Thunfisch oder Meeresfrüchten. Der ¨Supiro limeño¨ ist ein klassischen Dessert der peruanischen Küche: eine Art abgebundenen Vanillesauce mit einer Meringue-Haube. Ebenfalls empfehlenswert ist das ¨Tamal¨ (gibt es in allen Ländern), eine herzhafte gefüllte Maismasse, eingewickelt in einem Maisblatt. Sein Pendant aus dem peruanischen Amazonasbecken nennt sich ¨Juane¨. Statt Mais wird Reis verwendet und eingewickelt wird es in einem Bananenblatt. Die süße Variante mit Mais wiederrum heißt ¨Humita¨ und ist ohne Füllung. Ich hoffe ihr seid noch alle dabei wink. In Peru kommt man außerdem nicht drum herum in einem ¨Chifa¨ zu essen, so werden die chinesischen Restaurants hier bezeichnet.

Causa limeña Suspiro limeño Juane Chifa

Im historischen Zentrum kann man auch noch den ¨Cerro San Cristobal¨ besuchen. Das ist ein Hügel hinter der Altstadt auf dem ein großes Kreuz steht. Da ich mir das Lichtermeer von Lima mal im dunkeln anschauen wollte, bin ich dort abends mit Anderson, einem Freund, hingefahren. Die Aussicht war wirklich klasse und dort sieht man erst wie groß Lima eigentlich ist!

Cerro San Cristobal Anderson y Yo Lima by night Lima en la noche

Anderson ist auch Koch und kommt aus Venezuela. Zusammen haben wir venezolanische ¨Arepas¨zubereitet. Das ist eine Art Brot aus Maismehl (am bekanntesten ist die Marke Harina P.A.N.). In Kolumbien werden Arepas meistens als Beilage serviert, in Venezuela dagegen werden sie gefüllt angeboten. Ein Bild von meiner Gastfamilie, Viviana und ihrer Mutter Cecilia, die mich über einen Monat lang in Lima gehostet haben, darf natürlich nicht fehlen. Ich hatte eine super Zeit mit den beiden und im Haus war immer was los.

Arepas venezolanos Viviana y su madre Cecilia

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote zu meinem Namen. In Lima gibt es einen Distrikt der ¨Magdalena del Mar¨ heißt. Ich habe vergeblich die großen Buchstaben im Viertel dort gesucht um ein Bild mit ihnen zu machen. Naja, immerhin habe ich zumindest ein kleines Schild gefunden und die Statur der Heiligen Maria Magdalena wink. Sehr geil noch zusätzlich: Hier gibt es allen ernstes eine Bierbrauerei, deren Bier ebenfalls meinen Namen trägt. Ich habe die Brauerei angeschrieben ob es irgendwie möglich ist, das Bier zu importieren (müsste klappen cool). Es schmeckt auf jeden Fall sehr gut und die Etiketten sind auch sehr cool laughing.

El distrito Estatua de la virgen Mi cerveza ;-)

Descubriendo Lima & su comida de la calle

Mi primer domingo libre de mis prácticas fui a descubrir el centro histórico de Lima. Visité la Plaza de Armas con el Palacio de Gobierno y la Catedral y la Plaza San Martín. Las dos plazas están conectadas con el paseo peatonal ¨Jirón de la Unión¨. Detrás del Palacio de Gobierno hay una plaza de atracciones con el nombre ¨Chabuca Granda¨. Ahí venden mucha comida típica de la calle. Por supuesto probé todo.

La bebida ¨Emoliente¨ es una infusión con hierbas de Perú y viene con linaza, cebada tostada y jugo de limón. Además hay muchas comidas dulces. Por ejemplo ¨Picarones¨ (parecida a la sopaipillas de Chile). Estos son anillos hecho de una masa con zapallo o/y camote bañados en chancaca. La ¨Mazamorra¨ es un tipo de puding hecho de maíz morado. Acompañado hay ¨Arroz con leche¨o ¨Arroz Zambito¨. Para picar algo salado recomiendo los famosos ¨Anticuchos de corazón¨. Una fina loncha de corón de la vaca con partes de estómago salteando, papas, choclo y ají. Es realmente delicioso y si o si tienes que probarlo aquí.

El segundo fin de semana fui al distrito Barranco, el barrio de los artistas y para salir. De la plaza central paseas por calles pequeñas hacia la costa. Mochileros venden aquí sus artesanias y también ves grafitis. Si vienes con tiempo puedes caminar hasta Miraflores siempre al lado de la costa. También por la noche se ve lindo y muchas personas pasean por el ¨Malecón¨.

Qué más tienes que probar en Lima? La famosa ¨Causa limeña¨, un pastel frío de papa amarilla con un relleno. El más típico es con huevo sancochado, palta, aceitunas, jugo de limón y normalmente viene con pollo, pero también hay con tuna o mariscos. El ¨Supiro limeño¨ es un postre tradicional de la cocina peruana. Es un tipo de salsa de vanilla espesa (manjar blancao) con un merengue arriba. También recomendable el ¨Tamal¨ (hay en todos los países), una masa de maíz relleno y envuelto en una hoja de maíz. El equivalente de la selva se llama ¨Juane¨. En vez de maíz se usan arroz y está envuelto en una hoja de plátano. La variante dulce es la ¨Humita.¨ Por lo demás es imposible estar en Perú y no comer en un ¨Chifa¨, así se llaman los restaurantes chinos aquí.

En el centro histórico fui también a visitar el ¨Cerro San Cristobal¨. Un cerro detrás de la ciudad con una cruz grande. Fui en la noche con mi amigo Anderson para ver el mar de las luces de la metropolitana. Fue hermoso, ahí se imagina cuan grande es Lima realmente! Anderson es venezolano y también chef. Juntos preparamos ¨Arepas¨, un comida muy típica de Venezuela y también de Colombia. La diferencia entre las dos arepas es que en Colombia se usan más de guarnición y en Venezuela vienen con relleno. Al final no puede faltar una foto con la familia que me alojó más de un mes, Viviana y su madre Cecilia. El tiempo con ellos fue muy chevere y siempre hubo algo en la casa.

Finalmente una pequeña anécdota de mi nombre: En Lima hay un distrito que se llama ¨Magdalena del Mar¨. Busque para nada las letras grandes en el barrio para sacar una foto con ellos. Pues encontré por lo menos un cartel con el nombre y una estatua de la virgen wink. Adicionalmente: En el distrito existe realmente una cervecería con mi nombre y ellos producen rica cerveza. Pregunté si se puede importar la cerveza a Alemania, pues vamos a ver ... laughing

15April
2017

Numero 8 del mundo - "Maido" y su Cocina Nikkei

Mein einmonatiges Praktikum im Restaurant ¨Maido¨ ist vorbei und es gibt wirklich viel zu berichten! Erstmal vorneweg: vor zwei Wochen ist die neue Liste der ¨The World`s 50 Best Restaurants¨ erschienen und das Maido ist auf dem 8. Platz gelandet. Ich habe somit allen ernstes in einem der 10 besten Restaurants der Welt in die Küche reinschnuppern können. Wirklich crazy laughing! (Kurze Info: Diese Liste besitzt keinerlei Transparenz, also sollte man das ganze sehr nüchtern und objektiv betrachten).

Nun aber zu meinen Erfahrungen: Im Maido arbeiten 24 Köche und ein paar Praktikanten. Viel mehr Personen haben auch nicht Platz, dazu später mehr. Im Service sind es knapp 15 Kellner/Sommeliers. Die 70 vorhandenen Sitzplätze werden z.T. doppelt reserviert. Das Maximum an Gästen pro Service (Mittag- und Abendessen) überschreitet aber selten 90 pax. Das Restaurant ist sehr schlicht gehalten und über den Gästen befinden lange Seile mit Knoten. Diese stellen ¨Quipu¨ dar, die Knoten mit denen die Inkas ihre Buchführung bzw. Bestandsaufnahmen kontrolliert haben. Ein Teil davon ist rot gefärbt und soll an die japanische Fahne erinnern.

Das Restaurant 50`s Worlds Best Das Restaurant von innen

Die Verschmelzung zwischen Peru und Japan ist auch gleichzeitig die Essenz der ¨Cocina Nikkei¨. Ich versuche das jetzt etwas zu erklären. ¨Nikkei¨ ist ein japanisches Wort und bezeichnet deren Aussiedler sowie die Nachkommen (jede Generation hat auch noch eine weitere jap. Bezeichnung). Die Eltern von Micha Tsumura, dem Küchenchef und Erfinder dieser Küche, stammen ursprünglich aus Japan bzw. haben jap. Wurzeln. Was genau die ¨Cocina Nikkei¨ bedeutet erklärt der Küchenchef auf der Madrid Fusión (einer der wichtigsten spanischsprachigen Kochmessen Link: https://www.youtube.com/watch?v=FKKo_uNSxok). Ich habe das mal für euch übersetzt: Die Cocina Nikkei ist das Resultat aus dem Zusammentreffen und dem Dialog der peruanischen und japanischen Kultur.

Etwas einfacher ausgedrückt: in der Küche werden typische peruanische Produkte mit japanischen Techniken zubereitet und umgedreht ebenfalls. Diese Erklärung wurde mir in der Küche aber nicht abgesegnet und alle meinten, dass ist etwas tiefgründiger und ich denke man versteht das nur wenn man Peruaner oder Japaner ist. Da ich Japan noch nie bereist habe, waren für mich viele Produckte neu. Vor allem die tausenden Soja- oder Fischsaucen sowie Gewürze wie z.B. Hondashi (getrockneter Fisch als Würzmittel. Sah und roch wie Katzenfutter. Sorry).

Das Wort ¨Maido¨ bedeutet im japanischen soviel wie ¨Herzlich Willkommen¨. Deshalb hat auch das gesamte Restaurantpersonal sowie die Köche die an der Sushi-Theke gearbeitet laut ¨Maido¨ gerufen, wenn neue Gäste kamen. Dasselbe galt für die Verabschiedung ¨Okini¨. Nicht zu verwechseln mit ¨Otoshi¨, das Pendant zum franz. Amuse bouche. Ich bin manchmal schier wahnsinnig geworden mit diesen ganzen japanischen Begriffen und wusste manchmal nicht in welcher Sprache in nun antworten sollte surprised. (Kurze Erklärung für Nicht-Köche:) Wenn z.B. ein neuer Bon in die Küche reinkommt, dann annonciert das der Küchenchef normalerweise an und alle Köche antworten dann im Chor mit ¨Qui Chef¨ (weiß gerade nicht ob es auch eine deutsche Bezeichnung gibt wink) damit er weiß, dass es jeder vernommen hat. Im spanischen sagt man an dieser Stelle ¨Oído¨ (dt. gehört) im jap. sagt man ¨Hai¨ (schreibt man vermutlich anders wink). Ich habe dann teilweise auf spanisch, japanisch, französisch und deutsch geantwortet und die Köche haben sich weggeschmissen. Was wir gelacht haben, wegen meinen Versprechern … ihr könnte es euch nicht vorstellen laughingtongue-out.

Zeitungsartikel Frankenwein!! =)

Bevor sich jetzt gleich alles um die Küche drehen wird noch eins zwei Worte zum Service bzw. Restaurant. Neben dem eigentlichen Restaurant gab es auch in der 2. Etage noch einen kleinen Privatraum für ca. 12 Personen. Dort waren auch die gesamten Wände mit Zeitungsartikeln über Micha und seine Cocina Nikkei, die es hier und auch weltweit zu einer echten Berühmtheit geschafft hat, bestückt. Die Kellner waren allesamt sehr aufmerksam und sprachen selbstverständlich englisch, da doch viele Gäste aus dem Ausland kamen. Das Trinkgeld liegt laut den Erzählungen in einer! guten Woche bei 3000 Soles (ca. 850 €) was zusätzlich zum Gehalt eine Menge Geld für einen Kellner ist. Die Köche verdienen zwischen 2000 und 3000 Soles (570 € und 860 €) monatlich, was realtiv gut ist. Und noch ein letzter Schmaus für alle Franken smile. Die Weinkarte des Restaurants führte, halt ohne Witz, zwei Boxbeutel vom Weingut Bürgerspital in Würzburg. Da war ich richtig stolz auf meine Heimat! laughingcool Die beiden Flaschen kosten 56 € bzw. 61 € umgerechnet.

Producción y Pastelería Cocina caliente Barra - Platzmangel vorausgesetzt

Die Küche war in die Sektoren Producción, Pastelería (im unteren Geschoss), Cocina Nikkei, Salteados und Barra (im 1. Stocke) aufgeteilt. Die Arbeitszeiten unterschieden sich etwas aber meistens fingen wir gegen 10.30/11 Uhr das Arbeiten an bis ca. 17 Uhr und um 18.30 Uhr ging es weiter bis 24/1 Uhr. Also gute 12 Stunden täglich. Die Produktion begann schon gegen 8 Uhr früh und wenn die Jungs manchmal um 21 Uhr abends immer noch da waren, fand ich das leicht ungesund! (Um es schön auszudrücken). Bei diesem Arbeitspensum ist es natürlich selbstverständlich, dass man nur einen Tag die Woche frei hat (Ich hoffe man hört die Ironie heraus). Ich verstehe ja, dass es kein Zuckerschlecken ist in so einem Restaurant zu arbeiten, aber das war leicht krank würde ich sagen. Die Pause bestand zudem aus zweimal 5-10 min. und gegessen haben wir im Stehen! Bei 12 Stunden täglich stehen wäre es evtl. gut für den Körper sich mal zu setzen. Wie man merkt, kritisierte ich diesen Umgang mit dem Personal, was ich finde auch angebracht ist. Ich zitiere hier mal kurz aus meiner Masterarbeit: Die Gastronomie ist ein Dienstleistungsgewerbe und folgernd ist die wichtigste Ressource der Mitarbeiter. Darauf wird hier anscheinend nicht so viel Wert gelegt. Sehr schade undecided!

So nun kommen wir aber zu den Gerichten und Leckereien, die ich kennen gelernt und teilweise zubereitet habe. Ich stelle euch jetzt ein paar davon vor, die mir gut gefallen haben. In der ¨Barra¨ (dt. Theke) wurden die verschiedenen Sushis zubereitet bzw. zahlreiche Gerichte mit rohem Fisch oder Meeresfrüchten. Im Maido gab es keine Maki, dafür Nigiri oder Gukan sowie Sashimi (ist eigentlich kein Sushi). Auf den Fotos seht ihr z.B. Nigiris ¨A lo Pobre¨ (feine Scheibe Rind mit Wachtelspiegelei), Nigiri mit Gänsestopfleber ¨Intruso¨ oder mit Avocado und Garnele ¨Guratan¨. Das Gericht ¨Usuzukuri¨ waren feinen Scheiben der Seezunge mit Ponzu (Fischsauce) und Olivenöl. Vorzüglich war die ¨Ceviche Sansei¨, bestehend aus dem Fisch ¨Pejerrey¨, Jacobsmuscheln, Lapas (dt. Napfschnecken) sowie Avocado und dem typischen frittierten Mais. Serviert wurde das ganze mit einer ¨Tierra de Ají Amarillo¨, einer stickstoffgekühlten ¨Leche de Tigre¨ mit gelben Chilis.

Nigiri Intruso y a lo pobre Guratan Usuzukuri Ceviche Sansei Snacks Ceviche de Lapas

Neben den den ¨À la carte¨-Gerichten gab es natürlich auch noch ein 13-Gang-Menü mit dem Namen ¨200 Millas¨ - 200 Meilen. Das kostet 415 Soles (120 €) ohne Weinempfehlung und man bekam so ziemlich alles auf die Teller was das Meer hergibt. Die beiden ausgewählten Bilder hier zeigen die zu Beginn gereichten ¨Snacks¨ mit Tintenfisch, Seezunge und Lachs sowie die ¨Ceviche de Lapas¨. In der Barra herrschte meistens extremer Platzmangel, was man auf einem der oberen Fotos deutlich erkennen kann. Meine Beine waren übersäht von blauen Flecken, da man überall angeeckt ist und man konnte sich eigentlich nonstop entschuldigen, aufgrund von Zusammenstößen mit Kollegen.

Die warme Küche bestand aus der ¨Cocina Nikkei¨, die verschiedene warme Gerichte zubereitete, und den ¨Salteados¨, den sautierten oder frittierten Gerichten im Wok. Hier gefiel mir die Interpretation der ¨Recoto relleno¨ (gefüllten scharfen Paprika) sehr gut. Von der eigentlichen Paprika blieb nur ein Püree übrig das in einem Tempuramantel frittiert wurde. ¨Dim Sum¨ die typischen Teigtäschchen aus Asien durften natürlich nicht fehlen. Das Gericht ¨Gyoza¨ sind ebenfalls eine Art Maultaschen mit Meerschweinchenfüllung, die dann noch angebraten werden. Der ¨Asado de Tira¨ war ein super zartes Fleisch in ein einer leckeren Saucenreduktion namens ¨Nitsuke¨.

Rocoto relleno Dim Sum de Cau Cau Gyoza Asado de Tira Tacuchaufa Gindara Misoyaki (vom Menü)

Das Gericht ¨Tacuchaufa¨ ist Reis mit Bohnen bzw. Bohnenpüree, das im Nachhinein noch angebraten und mit knusprigen Speck und der scharfen Ají Amarillo-Sauce serviert wird. Mein ¨Plato favorito¨ (dt. Lieblingsgericht) war ¨Gindara Misoyaki¨, ein superzarter marinierter Bacalao (dt. Kabeljau) über dem Holzfeuer zubereitet. Dazu gab es Kartoffelpüree und karamellisierte ¨Castañas amazónicas¨ (dt. Paranuss). Göttlich!

In der süßen Ecke ¨Pastelería¨ gab es auch den ein oder anderen Hingucker. Die ¨süße Ceviche¨ war ein perfekt abgeschmecktes Dessert mit den Zutaten Süßkartoffel, Mais, Chili, Koriander, Chirimoya, Mandarinen und Limetten-Eis. Das ¨70% Amador¨ ist ein Traum für jeden Kakaoliebhaber und wurde in sogar in einer originalen Kakaoschale mit Nibs angerichtet. Die ¨Chups¨ bestanden aus verschiedenen Sorten Sorbet und ¨Churros¨ sind ein südamerikanischer Dauerbrenner. Im Menü fand ich das zweite Dessert mit dem Namen ¨Chorito¨ (dt. Miesmuschelchen) sehr genial. Der Untersatz dafür wurde eigens aus Zucker hergestellt. Die Muschelschale war aus Schokolade und gefüllt mit einem Fruchtsorbet. Das gesamte Gericht sah tatsächlich so aus, als es dem Meer entstammt. Das letzte Dessert, das ich vorstellen werde heißt ¨Huevo y Nido¨ (dt. Ei und Nest). Das Nest war Zuckerwatte und das Ei bestand aus weißer Schokolade gefüllt mit Chirimoya-Sorbet. Ein echter Hingucker!

Ceviche de postre 70% Amador Chups Churros Chorito Huevo y Nido

Am Ende gibt’s noch ein paar Bilder von kuriosen/interessanten Lebensmittel die ich hier kennen gelernt habe. Z.B der Fisch ¨Pejerrey¨ (entstammt der Familie der Ährenfische) mit seiner gelben Schwanzflosse und naja nicht gerade viel Fleisch wink. Das Bild mit der Tupperdose zeigt oben links ¨Lechuga del mar¨ (dt. Meersalat/Lattich – eine Grünalge), unten links ¨Yuyo¨, eine Rotalge, und unten rechts ¨Cushuro¨. Das ist eine Alge, genauer gesagt ein Cyanobakterium, das in Süßwasserlagunen in den peruanischen Anden auf über 3000 m gedeiht. Eine deutsche Übersetzung dazu könnte ¨Teichplaume¨ lauten, bin mir aber nicht 100%ig sicher.

PejerreyLechuga del Mar, Yuyo, Cushuro Ajì AmarilloHucatayWachteleierLampenschirm aus Wachteleierschalen

Ein Bild des berühmten ¨Ají Amarillo¨ darf nicht fehlen, er ist einer wichtigsten Zutaten der ¨Cocina peruana¨. Aber auch wirklich scharf! Ohne Handschuhe ging nichts. Und vergaß man das, dann brannte das, Wahnsinn ey! Das Küchenkraut ¨Huacatay¨ (Familie der Korbblütler) ist sehr beliebt in peruanischen Fleischgerichten und Käsesaucen. Leider habe ich bisher vergeblich versucht an die Samen zu kommen frown. In der Küche wurden außerdem immense Mengen an Wachteleiern verarbeitet. Dazu gab es eine Spezialschere, die ich ebenfalls nicht auf den zahlreichen Märkten erstehen konnte. Aber die Form der Eierschalen inspirierte mich und meine künstlerische Seite kam zum Vorschein (aus Abfallprodukten Kunst herstellen ist doch gerade In oder wink).

Apropos Abfallverwertung, die war leider nicht gerade überragend in der Küche. Man muss doch auch ein Top-Restaurant führen können ohne gute Lebensmittel wegzuschmeißen!? Das größte Problem, meiner Ansicht nach, ist aber der dauernde Platzmangel. Dass das Gebäude nicht als Restaurant gedacht war, zeigt sich hier leider überdeutlich. Teilweise wurde zu dritt auf einem Brett gearbeitet und Tiefkühltruhen dienten als Arbeitsfläche. Es gab außerdem kein einziges Kühlhaus! Die Minikühlschränke waren immer so überfüllt, dass man nie das fand, nachdem man suchte. Der daraus resultierende Vorteil: die meisten Produkte kamen täglich frisch. Jeder Sektor machte auch seine eigene Bestellung was ich etwas ineffektiv fand, da es dadurch immer zu einem Durcheinander kam, wem denn jetzt was gehöre?! Die drei armen Mädels aus der Pâttisierie mussten zudem ALLE Desserts zwei Treppen nach oben tragen und am Pass der Barra abstellen. Das geht halt mal gar nicht! Vollbeladen durch die ganze Küche und das zig Mal am Abend. Meiner Meinung nach müssten die Kellner die im Erdgeschoss abholen!

So das war jetzt aber genug der Kritik wink. Die Jungs und Mädels waren alle SUPERNETT drauf und wir haben, wenn Zeit blieb, immer viel erzählt und gelacht. Wie immer waren die Köche/Kellner leicht hormongesteuert drauf tongue-out und in der letzten Woche habe ich eine Einladung nach der anderen auf ein Bierchen. Zum Schießen! cool Ich habe wirklich ne Menge neuer Sachen gelernt und das Praktikum war im Gesamten mega interessant. Das Arbeiten mit Stickstoff fand ich sehr cool (habe ich noch nicht allzu oft gemacht) und der kleine Einblick in die japanische Küche hat mir auf jeden Fall Lust auf eine Reise nach Asien gemacht laughing.

Micha y Cesar conmigo Team Barra Team Cocina caliente Pastelería Chicos de la Producción  Schlemmen mit Yaisa

Auf den letzten Bildern seht ihr das Team des Maido und auch den Küchenchef Mitsuharu Tsumura und seinen Sous-Chef Cesar Choy mit mir. Meine Bezahlung fand in Form eines Essens im Restaurant mit einer weiteren Praktikantin statt. Und wir haben wirklich die gesamte Karte rauf und runter gegessen sowie superleckere Cocktail getrunken. Da kann man sich wirklich nicht beschweren laughing.

Was ich in Lima an meinen freien Tagen sonst noch so entdeckt habe, im nächsten Post!

Numero 8 del mundo - "Maido" y su Cocina Nikkei

Mis prácticas de un mes en el restaurante ¨Maido¨ terminaron y hay mucho para contar! Ante todo: esde hace dos semanas apareció la nueva lista de las 50 mejores restaurantes del mundo y Maido realmente está en el octavo lugar. Entonces hice mis prácticas en uno de los 10 mejores restaurantes del mundo - Increíble!! (Pero cuidado, esta lista no tiene mucha transparencia y tienes que pensar objetivamente.)

Bueno, pero ahora mis experiencias: En Maido trabajan 24 cocineros y algunos practicantes. Más personas tampóco no tienen espacio (sobre esa problema voy a escribir más tarde). Aprox 15 camareros y sommeliers cuidan a los clientes por el almuerzo y la cena. Existen 70 lugares y a veces hay doble reservas. Pero normalmente no hay más que 90 personas por cada servicio. El ambiente del restaurante es muy sencillo y arriba de las cabezas de los clientes colgan cuerdas que represetan el ¨Quipu¨, los nudos famosos de los Incas. Un parte de los Quipus son rojo y deben acordar a la bandera de Japón.

La fusión de Perú y Japón es la esencia de la famosa ¨Cocina Nikkei¨. Espero que explico ahora todo correcto. ¨Nikkei¨ es un palabra japonesa y denota emigrante y sus progenitura (cada generación de las emigrantes de Japón tiene además otra palabra especial). Las padres de Micha Tsumura, el jefe y el inventor de la cocina nikkei, vienen de Japón o tienen raizes japonesas. El significado exactamente de la ¨Cocina Nikkei¨ explicó el jefe Micha a la Madrid Fusión (una feria gastronómico hispanohablante muy importante Link: ). ¨La Cocina Nikkei es el resualtado del encuentro y del diálogo de las dos culturas.¨

Más facil: en la cocina se usan productos peruanos con técnicas japonesas o al revez. Con esa explicación mia los cocineros no fueron satisfechos. Me dijeron no es tan facil explicarlo, es más profundo. Bueno capaz solo entiendes si eres peruano o japones. Nunca estaba en Japón y por eso muchos productos fueron nuevos para mi. Los miles de las salsas de soja ,pescado o condimentos como el hondashi (bonito deshidratado).

La palabra ¨Maido¨ significa en japones ¨Muy bien venido¨. Cuando entraban nuevos clientes todo el personal dijo fuerte esa palabra. Lo mismo cuando la gente se iban con ¨Okini¨. Pero por favor no se confunden con ¨Otoshi¨, eso es el equivalente del ¨Amuse bouche¨ de Francia. Estuve varisas veces muy confundida con todas las expresiones en japonés o a veces españoles. Nunca sabía en cual idoma tenía que responder =). (Corto una explicaión para No-Cocineros:) Cuando entra por ejemplo una nueva comanda el jefe anuncio los platos y después todos los cocineros responden en un coro ¨Qui Chef¨ o en español ¨Oído¨. En japones se dice ¨Hai¨. Pues dije a veces en cuatro idomas como español, japonés, francés o alemán y todos mis compañeros rieron. Que reimos siempre juntos a causa de mi mal lenguaje, ustedes no se puedan imaginar muy chevere =).

Antes de que todo trata sobre la cocina algunas palabras sobre el servicio. A lado del restaurante principal había en el trecer piso una sala privada para 12 personas. El corredor estaba lleno con artículos sobre Micha y su Cocina Nikkei. Los camareros fueron siempre muy atento y por supuesto hablaban ingles porque vineron muchos extranjeros. Ellos ganan un montón de propina y dijeron en una buena semana! son 3000 Soles (850 €) que es mucho a parte de su sueldo. Una última cosa muy chevere. En la carta de vinos habían, sin chiste, dos botellas de la región de donde yo soy. Se llama Franconia y las botellas ¨Boxbeutel¨ porque tienen una forma especial. Estuve muy orgullosa a mi patria y que se exportan tan lejos o se venden en tan buenas restaurantes ;-). Los botellas cuestan 196 Soles (56 €) o 213 Soles (61 €).

La cocina tiene los sectores de producción y pastelería en el primer piso los sectores Cocina Nikkei, Salteados y Barra en el segundo piso. Los horarios fueron casi siempre los mismos. Empezamos entre 10.30 y 11 hasta aprox 17 y de las 18.30 hasta 24/1 de la noche. Entonces más o menos siempre 12 horas al día. La producción empieza a las 8 de la mañana y cuando los chicos todavia estaban trabajando a las 21 hrs yo tenía mucha lástima. Realmente es muy insano (dicho en una manera amable). A parte del mucho trabajo teníamos, por supuesto, solo un día libre (espero que ustedes escuchan la ironía). Entiendo que no todo es miel sobre hojuelas cuando trabajas en un restaurante tan famoso pero fue un poco ¨enfermo¨ dicimos en Alemania. La pausa fue un chiste. Dos veces corto 5 minutos y comimos parando! Si paras 12 horas del día sería mejor que puedes sentarte por lo menos para comer… Bueno, capaz estoy acostumbrado de horarios de Alemania/Europa pero somos humanos y eso no es normal. Critico esa cosa porque pienso que es importante. Voy a citar algo de mis tesis de master que escribí sobre el cambio de la profesión de cocinero: ¨La gastronomía es un sector terciario y ilativo el colaborador es el recurso más importante.¨ Lamentablemente no se valoran esto. Muy triste! Los cocineros tienen que luchar para sus derechos o para mejores condiciones, si no pasa lo mismo como en Europa/Alemania. Que al final nadie quiere aprender una profesión en la gastronomía a causa de las malas condiciones laborales! De momento falta un montón personal calificado.

Bueno, ahora listo con la crítica y empezamos con las platos y las ricuras que conocí o preparé. Voy a presentar algunos que me gustaban mucho. En la barra hicieron el sushi o muchos platos con pescados o mariscos crudos. En Maido no prepararon maki pero nigiri, gukan y sashimi (que realmente no es sushi). En las fotos arriba ustedes ven los nigiris ¨A lo pobre¨ (entraña con huevo de codorniz), ¨Intruso¨ (foie gras) y ¨Guratan¨ (palta y camarón frito). El plato ¨Usuzukuri¨, que son cortes finos de lenguado con ponzu (salsa de pescado japonesa) y aceite de oliva. Riquísimo es la ¨Ceviche Sansei¨ que lleva pejerrey, concha, lapa, palta y cancha. Se sirven con una ¨Tierra de Ají Amarillo¨, que fue hecho con nitrógeno. A lado de de los platos ¨à la cartae¨ había por supuesto un menú que se llama ¨200 millas¨ con 13 platos. Los costos son 415 Soles (120 €) sin maridaje. Y ese menú lleva todo lo que viene del mar y la costa peruana. Acá elegí las fotos del plato ¨Snacks¨ con pulpo, lenguado y salmón y ¨Ceviche de Lapas¨. En la barra siempre había muy poco espacio que se pueden ver a unas de las fotos . Mis piedras estaban lleno de manchas azules y todo el tiempo podrías decir perdón, permiso o lo siento.

La cocina caliente consiste de la ¨Cocina Nikkei¨ (diferentes platos calientes) y ¨Salteados¨ (platos salteados o fritos del wok). Me gustaba mucho la interpretación del ¨Recoto relleno¨. El pure del rocoto relleno y frito en la masa de tempura. Las típicos ¨Dim Sum¨ (dumplings) de Asia no pueden faltar. El plato ¨Gyoza¨ fue también un tipo de enrollo asiático con cuy que se plancharon al final. El ¨Asado de Tira¨ fue carne muy delicada en una reducción de la salsa con el nombre ¨Nitsuke¨. Arroz con frijoles y pure de frijoles que se frien al final se llamaba ¨Tacuchaufa¨ y se sirven con panceta crujiente y una salsa de ají amarillo. Mi plato favorito fue la ¨Gindara Misoyaki¨ un bacalao marinado blandísimo y se prepararon sobre leña. Arriba estaban castañas amazónicas caramelizadas. Fue increíble!

En la ¨Pastelería¨ habían muchas atracciones. El ¨Ceviche¨ dulce fue un postre perfecto sazonaba con camote, maíz, ají, culantro, chirimoya, mandarinas y helado de limones. Para cada hincha de cacao puedo recomendar ¨70% Amador¨ que se sirven en la cascara de cacao y nibs de decoración. Las ¨Cups¨ fueron diferentes sorbetes de frutas y los ¨Churros¨ son un postre típico en todos países hispanohablantes. En el menú me gustó el plato ¨Chorito¨. Una parte del plato se hicieron de azúcar y miraba relamente como algo del mar. El choro fue de chocolate y relleno con un sorbete de fruta. El último postre que voy a explicar es el ¨Huevo y Nido¨. El nido fue de algodón de azúcar y el huevo de chocoalte blanco relleno con sorbete de chirimoya. La vista fue muy atractivo!

Al final puse algunas fotos de alimentos que fueron muy interesante o curioso y probablemente no muchas personas conocen en Alemania. Por ejemplo el pescado ¨Pejerrey¨ con su cola amarillo y muy poco carne. En la foto con el tuper están ¨Lechuga del mar¨ (arriba izquierda), ¨Yuyo¨ (abajo izquierda) y ¨Cushuro¨ (abajo derecha). Eso es una alga o mejor una bacteria que crece en lagunas dulces en los Andens arriba de 3000 mts. Buscar una explicaión en alemán fue muy difícil. Una foto del famoso ají amarillo que es una de los ingredientes importantes de la cocina peruana no puede faltar. Trabajar sin guantes fue imposible. Si olvidaste que tocaste, dios mio quemaba muchísimo! La hierba ¨Huacatay¨ es muy usado y llevo bien con platos de carne o salsas de queso. Lamentablemente no podría conseguir las semillas =(. En la cocina se usaban un montón de huevos de cordoniz. Había una tijera especial que también buscé en varios mercados pero tampoco no consegí. Pero la forma de las cascaras de los huevos inspiré mi lado artística y construí diferentes cosas con los huevos. Por ejemplo esa lampara (de momento es muy famoso construir algo de basura o?;-)).

El reciclaje de desechos lamentablemente no fue muy bien en la cocina. Debe ser posible que también en un top-restaurante fabrican menos basura y no botan alimentos que todavía se pueden comer. El problema más grande pero es la falta de espacio. El edifico no fue construido para ser un restaurante y eso se notan extremo. Parcialmente trabajan tres personas a una tabla y el congelador fue la encimera de la cocina. No había ningún almacén frigorífico! Los refrigeradores estaban siempre tan lleno que nunca encontraste la cosa que buscaste. La ventaja de menos espacio fue que todos los alimentos llegaron cada día fresco. Cada sector hizo su propio pedido de sus productos. Eso para mi fue un poco inefectivo porque había siempre un desorden y nadie sabía de quien son esos alimentos. Otra cosa imposible: Las pobrecitas chicas de la pastelería tenían que llevar TODOS sus postres dos escalones arriba, cruzar la cocina entre el servivio y poner al pase de la barra. Y eso muchas veces agobiado. Para mi los camareros tenián que ir a buscarlos platos abajo. Este trabajo no es de las pasteleras.

Espero que mi crítica no fue tanto, pero yo pienso siempre que aprendas de la crítica. Todos mis compañeros fueron SUPER amable y cuando teníamos tiempo siempre charlamos y reímos. Los chicos, como siempre en la cocina, estaban a veces controlado de su hormanas. El la última semana había una invitación después de la otra para tomar una cerveza. Muy divertido =)! Aprendí un montón de nuevas cosas y las prácticas fueron muy interesantes. El trabajo con nitrógeno fue muy chevere porque no hice muchas veces. Y la vista pequeña en la cocina japonesa también me gustó y ahora tengo más ganas viajar a Asia =).

Las últimas fotos muestran el equipo de Maido conmigo y el jefe Mitsuharu Tsumura y su sous-jefe Cesar Choy. Mi sueldo me pagaron en forma de una almuerzo que tomé con otra chica que también hizo prácticas allí. Comímos casi toda la carta y bebimos muy ricos tragos. No puedo quejarme ;-).

Que cosas conocí en mis días libres en Lima, voy a escribir en mi próximo posteo!

31März
2017

¡UN AÑO DE VIAJE EN SUDAMÉRICA! ❤🎒🌎

Es ist soweit: Heute bin ich allen ernstes genau 365 TAGE unterwegs. Hammergeil!! Was soll ich sagen? Ich bin immer noch begeistert von allem was ich hier entdecke und eigentlich habe ich keine Lust nach Deutschland zurück zu kehren. Klar vermiss ich meine Familie und Freunde, aber ich bin hier gerade mega glücklich und sehe keinen Grund das zu ändern laughing. Aber zur Beruhigung aller, so arg lange reicht mein Geld nicht mehr und ich werde wohl oder übel bald den Heimweg antreten müssen. Der Plan sieht dann vor, möglichst schnell viel Geld zu verdienen, um dann die nächste Reise anzutreten cool. Ja, ich würde sagen mich hat das Reisefieber gepackt tongue-out ... Mal schauen, wie ich das dann wieder zurück in Deutschland sehe, aber wird auf jeden Fall ein großer Schock werden zurück zu kommen. 

1. Die Reise an sich - Wie soeben geschrieben, ich bin sehr glücklich und genieße die Zeit hier in vollen Zügen mit super netten und vor allem gastfreundlichen Menschen. Ich habe mittlerweile viele neue Freundschaften geknüpft, von denen viele länger halten werden smile. Das einzige, was ich vermisse (neben Familie & Freunde) ist deutsches Brot, meinen VW Käfer und die Ordnung, hauptsächlich im Straßenverkehr (diese gehupte geht mir sooooooo auf den Keks, unglaublich! yell). Meine geschossenen Fotos haben mittlerweile die Grenze von 10.000 überschritten. Da gibt es viel zu sortieren, wenn ich daheim bin wink.

2. Wetter - Das Wetter hat sich im Allgemeinen gebessert, im Vergleich zum Beginn meiner Reise. Nun ja hier ist auch immer noch Sommer. Sobald man aber in Richtung Anden unterwegs ist kühlt das Wetter etwas ab. An der Küste herrscht hier das ganze Jahr über mildes Klima mit sehr warmen Temperaturen. Ich freu mich mittlerweile wenn es bewölkt ist, da ich dann nicht zwangsläufig Sonnencreme auftragen muss. Da ich meine Reise gen Norden weiterführen werde, wird sich das Wetter auch schätzungsweise ähnlich verhalten wie bisher.

3. Arbeit - Das letzte halbe Jahr bin ich hier so langsam durchgestartet wink. Nach zwei Wochen Praktikum in Bolivien und drei Wochen in Chile bin ich nun im kulinarischen Peru. Hier habe ich einen deutschen Kochkurs in einer Gastronomieschule abgehalten, eine Woche in Arequipa gearbeitet und nun ein sehr geiles Praktikum in Lima abgestaubt. Also beschweren kann ich mich nicht. Praktika sind ja meist ohne Gehalt, aber ich frage am Ende immer, ob es kleines Trinkgeld gibt, für meine Weiterreise. Auf diese Art und Weise habe ich bisher 270 € verdient. Nicht viel, aber immerhin etwas.

4. Krankheiten und körperliches Wohlbefinden - Körperlich geht es mir eigentlich bestens. Ab und an gibt`s ein paar kleine Wehwehchen wie Sonnenbrand oder Blasen. Nach meiner Trekkingwanderung in den Anden waren meine Füße ganz schön mitgenommen. Bin knapp eine Woche rumgehumpelt bis die Blasen verheilt waren. Für das Praktikum hier in Lima musste ich auch eine Art Gesundheitsausweis machen. Dabei hat der Zahnarzt festgestellt, dass ich an zwei Zähnen Karies habe. Das habe gleich mal für ein paar Euro wieder schön machen lassen wink. Die Woche habe ich mir auch schön die Fingerkuppen meiner rechten Hand abgehobelt, echt super ...

Eine Sache habe ich euch allerdings verschwiegen, damit sich keiner unnötig Sorgen machen muss. Jetzt ist es schon ne Weile her und ich kann es erzählen cool. Währenddessen ich im Dezember in Santiago gearbeitet habe, hat nachts im Bus ein Mann versucht mir meine Kette vom Hals reißen. Allerdings ist ihm das nicht geglückt und er musste ohne seine ersehnte Beute verschwinden. Ich war aber ein kleines bisschen geschockt und hatte danach leicht Paranoia. Die beiden darauf folgenden Wochen war ich sehr aufmerksam und habe jeden der mir zu nahe kam böse angeschaut und meine Tasche fest umklammert. Naja, mittlerweile hat sich das gelegt und ich hoffe das mir Vorfälle dieser Art nun für den Rest meiner Reise erspart bleiben und ich weiterhin diesbezüglich Glück haben werde.

5. Finanzielle Situation - Da ich immer noch fleißig über Couchsurfing unterwegs bin, spare ich mir die vielen Übernachtungskosten und komme daher sehr gut über die Runden. Für alle bisher getätigten Übernachtungen habe ich 381 € gezahlt. Wenn ich irgendwo arbeite, zahle ich auch nichts für die Verpflegung was sich ebenfalls positiv auf meine finanzielle Situation auswirkt. Ich lebe aber allgemein sehr sparsam und überlege mir sehr gut, was ich mir gönne und was nicht. Da mir aber mittlerweile 5 € für ein Mittagessen zu teuer sind, frage ich mich, wie ich das machen werde, ich zurück in Deutschland bin surprised. Ich denke aber schon extrem in den jeweiligen Währungen hier und weiß mittlerweile ziemlich genau, wann es ein Touristenpreis ist und wann nicht. Für Pakete und Postkarten nach Hause habe ich mittlerweile 250 € ausgegeben. Und meine durchschnittlichen Reisekosten belaufen sich auf monatlich ca. 350 €. Von daher weiß ich ungefähr wie lange mein Geld noch reichen wird, wenn weiter nix größeres dazwischen kommt.

6. Kritik - Bei der Kritik zu meinem Blog bzw. den Kommentaren unter meinen Posts, kann ich mittlerweile nicht mehr beschweren. Es wird ja langsam wink. Per Mail bekomme ich auch von dem ein oder anderen ein Feedback, das zumeist positiv ausfällt und ich daher zufrieden sein kann.

Un año de viaje!! Meine bisherige Route

UN AÑO DE VIAJE EN SUDAMÉRICA

Hoy había llegado el momento: Estoy exactamente 365 DÍAS de viaje! Increíble! Qué puedo decir? Estoy todavía entusíasmada de conocer Sudamérica y la verdad es que no tengo muchas ganas volver a Alemania. Por supuesto extraño a mi familia y mis amigos, pero estoy realmente tan feliz y no hay ninguna razón para cambiar ese estado laughing. Pero para tranquilizar mis familiares en Alemania, probablemente voy a volver pronto, porque no me queda mucha más plata. Entonces el plan es volver, juntar lo antes posible mucho dinero para volver a viajar cool. La fiebre de viajar me tocó tongue-out … Vamos a ver que haré realmente cuando vuelva a Alemania, pero supuestamente va a ser un choque grande.

1. El viaje - Como escribí arriba estoy todavía muy feliz y disfrutando mi viaje con personas muy amables y hospitalarias. Tengo varias amistades nuevas que supuestamente van a durar más tiempo. A parte de mi familia y mis amigos, extraño el pan aléman, mi VW escarabajo y el orden (prinicipalmente el orden del tráfico. La pitada aquí me molesta mucho!! yell). Además saqué hasta ahora más de 10.000 fotos. Tengo que ordenar mucho cuando vuelva wink.

2. El tiempo - El tiempo en general mejoró en comparación con el inicio de mi viaje. Bueno aquí es todavía verano. Pero si te mueves haíca los Andes siempre es más frio. Por el contrario a la costa siempre es caluroso con mucho sol. Me alegro siempre si hay nubes porque entonces no es necesario poner crema solar. Voy a seguir mi viaje hacia el norte y probablemente el tiempo va a continuar como está de momento.

3. El trabajo - El último medio año estaba muy bien smile. Después de dos semanas de prácticas en Bolivia y tres semanas en Chile estoy de momento en el Perú culinario. Hice un curso en una escuela gastronómica, trabajé una semana en Arequipa y ahora hago un pasantía muy chevere en Lima. La mayoría de las practicas no son pagadas pero siempre pregunto al final por una propina para seguir mi viaje. Así gané hasta ahora 270 €. No mucho, pero mejor que nada.

4. Enfermedades y bienestar físico - Bueno no he tenido cosas graves hasta ahora. A veces me quemé con el sol y después de mi trekking en los Andes tuve muchas ampollas. Para mis prácticas en Lima tuve que hacer un carnet de salud. El dentista encontró en dos dientes caries dental y me asistió. Algo que no conté hasta ahora para no preocupar a nadie. Durante mi trabajo en Santiago un hombre quiso robarme mi cadena por la noche en un bus. Por suerte no pudo pero yo estuve después con un poco de paranoia. Bueno, ahora estoy de nuevo tranquila y espero la suerte me dure hasta el fin de mi viaje

5. Situación economica - Todavía estoy viajando sobre Couchsurfing y a causa de es ahorré mucho dinero. Hasta ahora pagé 381 € por todos mis alojamientos en todo este año. Si estoy trabajando tampoco no necesito gastar plata en comida. Pero estoy viajando de forma muy económica y pienso mucho en permitirme algo o no. No quiero pagar más 5 € para un almuerzo y no sé como voy hacerlo cuando regrese a Alemania surprised. Para paquetes y postales a casa gasté 250 €. Y el promedio que necesito para viajar mensual son 350 €. Por eso sé más o menos hasta cuando podría viajar en el hermoso continente de Sudamérica.

6. La crítica - Me alegro que más personas escribieran algo debajo de mis posteos. Pero lamentablemente hasta ahora no hay ningún comentario en español. Me alegro siempre sobre crítica constructiva!

23März
2017

Lima - Schön und hässlich zugleich

Ich bin jetzt nun schon seit gut 2 Wochen in der 10-Millionen-Metropole Lima und es ist viel passiert. Die Wettersituation in Peru ist z.Z. etwas verhext. In den Anden regnet es sehr viel, sodass sich die sonst trockenen Flüsse in riesige Schlammlawinen (huaicos) verwandelt haben. Diese braune Brühe verwüstete auf ihren Weg an die Küste zahlreiche Dörfer, die teilweise tagelang nicht erreichbar waren. Die Nachrichten waren voller verzweifelter Menschen und toter Tiere. Nicht schön mit anzusehen cry.  

Das Wasser der Andenflüsse bildet gleichzeitig die Wasserversorgung von Lima. Die Kraftwerke waren aber mit dem ¨zu viel¨ an Wasser überfordert. Das führte dazu, dass es in Lima, bei täglich 30 °C, 3 Tage lang kein Wasser gab und zwar nirgends! Man durfte nicht auf Klo gehen in Restaurants und alle Menschen kauften Wasser in den Supermärkten, was zu leicht panischen Situationen geführt hat. Je nachdem in welchem Viertel man wohnte, hatte man Glück, und das Wasser wurde für zwei Stunden abends eingeschaltet. War das der Fall, wurden alle Gefäße, die im Haus existierten mit Wasser befüllt, man weiß ja nie, wann es wieder kommt. Ich sag nur: Echt crazy surprised!

Nachdem ich bisher eher in den ländlichen Gegenden Peru`s unterwegs war, war Lima ein großer Kulturschock für mich. Keine Märkte auf denen man für 5 Soles ein Mittagsessen bekommt, sondern nur mega teure Supermärkte mit viel zu viel Plastik. Keine Menschen in traditioneller Kleidung, sondern der moderne Stadtmensch. Keine Ruhe und grüne Landschaften der Anden, sondern Lärm, viel Sand und Dreck. Habe mich die ersten Tage gar nicht wohl gefühlt und wollte wieder zurück in die ¨Sierra¨.

Lima Huaca Huallamarca

In der Stadt gibt es zig-tausend Viertel. Ich war einen Abend in Barranco unterwegs, ein Künstlerviertel im Süden. Miraflores ist das ¨Inn¨-Viertel, mit den meisten Restaurants und sehr vielen Touristen. Darüber liegt San Isidro, eine ebenfalls teurere Gegend. Dort habe ich eine Art Lehmpyramide ¨Huaca Huallamarca¨ besichtigt, von denen es einige Exemplare mitten in der Stadt gibt. Eine weitere namens ¨Huaca Pucllana¨ habe ich schon 2015 besucht, während meiner letzten Reise. Noch weiter oberhalb von San Isidro liegt das Viertel Lince. Dort wohne ich bei einem sehr netten Mädel Viviana, die Konditorin ist und z.Z. Ernährung studiert.

El barrio Lince en Lima La costa limeña Atardecer Sonnenuntergang

Die schicken Viertel Miraflores und San Isidro sind durch die Avendia Arequipa mit dem historischen Zentrum verbunden. Das habe ich bisher noch nicht besuchen können. Es lohnt sich gerade auch nicht, da dort der Río Rimac verläuft und deshalb viel abgesperrt ist (aufgrund der Überschwemmungen). Lima ist auch die einzige Hauptstadt, die direkt am Pazifik liegt, was den Vorteil hat, das man hier traumhafte Sonnenuntergänge anschauen kann. In den zahlreichen Parks an der Küste trifft sich die halbe Stadt, um die lauen Abendstunden zu genießen und den Blick übers Meer schweifen zu lassen.

Kaum bin ich in angekommen, habe ich meine Lebensläufe in verschiedenen Restaurants verteilt und nach einen Praktikum gefragt (deshalb ist das Sightseeing bisher eher kurz ausgefallen). Lima ist DIE kulinarische Hauptstadt des Kontinents und hier wollte ich unbedingt was cooles finden. Mein Ziel – in eines der neun Restaurants von Lima zu kommen die auf der Liste ¨Latin America`s 50 Best Restaurants¨ stehen. Ja, und was soll ich sagen: JACKPOT laughingmoney-mouthcool! Mir wurde doch allen ernstes im zweitbesten Restaurants des Kontinents ein einmonatiges Praktikum angeboten. Ich hab gedacht ich raste aus smilesmile!! Und das alles ohne irgendeine Beziehung, megafett ey!!

Mein erster Arbeitstag =)

Seit knapp einer Woche arbeite ich nun im ¨Maido¨ (http://www.maido.pe/ & http://www.theworlds50best.com/latinamerica/en/The-List/1-10/Maido.html). Dort hat der Küchenchef Mitsuharu Tsumura eine Fusionsküche erschaffen, die die Produkte aus Peru und Japan zu einem einmaligen Geschmackserlebnis verbindet, der ¨Cocina Nikkei¨. Ich sag nur so viel wink: wahnsinnig interessant, sehr viel Arbeit mit täglich 12 Stunden und supernette Arbeitskollegen. Alles weitere dann nach meinem Praktikum …

Im Restaurant von Astrid & Gastón (Nr.7) wurde mir ebenfalls ein Praktikum angeboten, allerdings nur für 3 Monate und das war mir etwas zu lang. Schicksal. Die Peruaner scheinen viel eher an einem kulinarischen Austausch interessiert zu sein als andere Länder. In Buenos Aires oder Santiago hat sich keines der Restaurants aus Liste zurück gemeldet. Das rechne ich Peru hoch an! Ist aber auch verständlich irgendwie, da junge Peruaner lieber Koch werden wollen anstatt Fußballspieler (http://www.sueddeutsche.de/reise/die-neue-andenkueche-in-peru-reich-an-geschmack-1.2886963). Hut ab!

Lima – Lindo y feo al mismo tiempo

Ya estoy desde hace 2 semana en Lima, la metropolitana con 10 millones de habitantes, y ha pasado mucho. El tiempo en Perú de momento es un poco malo. Hubo muchas lluvias en los Andes y los ríos que están normalmente secos se llenaron y formaron huaicos. Esos huaicos destruyeron muchos pueblos y la situación fue complicada. Las noticias estaban llenas de gente desesperada y animales muertos. Fue muy triste verlo cry.

El agua que viene de los Andes es también la reserva de agua natural de Lima. Pero hubo tanta agua que las maquinas de limpieza se exigían demasiado. En resumen, Lima tuvo tres días consecutivos de 30 °C y ni una gota de agua en todas las casas! No podías ir al baño en los restaurantes y muchas personas acapararon el agua de los supermercados. Dependiendo en que barrio vivías, había quizas dos horas de agua por la tarde. En ese lapso de tiempo se llenaban con agua todos los envases que existieran en las casas, porque no sabías cuando iba a volver. Qué loca situación para mi surprised!

Hasta ahora estuve más en el campo en Perú, por eso la capital fue un poco chocante. Ningún mercado en donde puedas conseguir un almuerzo de 5 soles. Solo supermercados grandes, caros y con mucho plástico. Muy poca gente con ropa tradicional, por el contario, ciuadadanos modernos. Menos silencio y más ruido y también menos verde y más color marrón y todo sucio. Los primeros días no me sentía muy cómoda y quería volver a la sierra.

En Lima existen un mónton de barrios. Salí una noche por Barranco, un barrio de artistas en el sur de la ciudad. Miraflores y San Isidro son los barrios más modernos y caros, con la mayoría de los turistas y restaurantes sin fin. En San Isidro visité una pirámide de barro que se llama ¨Huaca Huallamarca¨. Existen algunas en la ciudad, una de ella es ¨Huaca Pucllana¨ la cual conocí 2015 en mi último viaje. Arriba de San Isidro se localiza el barrio Lince. Ahí vive la chica que me aloja de momento. Viviana es pastelera y estudia nutrición.

Los barrios más elegantes como Miraflores y San Isidro están conectados con el centro histórico por la Avenida Arequipa, una de los calles principales. Hasta ahora no pude visitar el centro porque a causa de las lluvias el caudal del río Rimac que atraviesa parte del centro de Lima se incrementó. Lima es la última capital que se localiza directo al Océano Pacifico. La ventaja es que hay cada día un lindo atardecer. Por la noche las personas se encuentran en unos de los parques en la costa y disfrutan contemplando el atardecer y la vista del océano.

Llegué a Lima y el primer dia llevé mi curriculum a varios restaurantes que me gustaban y pregunté por una práctica (por eso no hice muchas excursiones turísticas). Lima es la capital culinaria del continente y sí o sí quería conseguir unas prácticas interesantes. Mi destino fue uno de los nueve restaurantes de la lista ¨Latin America`s 50 Best Restaurants¨. Y bueno, tengo que decir: IMPACTO laughingmoney-mouthcool! Conseguí de verdad ingresar al segundo mejor restaurante de sudamérica para unas prácticas. Pensaba que estoy loca smilesmile!! Y todo sin ningún contacto, de puta madre!!

Desde hace una semana estoy trabajando en ¨Maido¨ (http://www.maido.pe/ & http://www.theworlds50best.com/latinamerica/en/The-List/1-10/Maido.html). Ahí el jefe de la cocina Mitsuharu Tsumura crea una cocina de fusión, llamada ¨Cocina Nikkei¨, entre las productos de Perú y Japón. Solo digo wink: muy interesante, mucho trabajo, diariamente 12 horas, y muy amables compañeros. Más vivencias después de mis prácticas …

En el restaurante de Astrid & Gastón (Nr.7) también me ofrecieron una pasantía pero solo por tres meses. Y eso era muy largo para mi. Cosas del destino. En mi opinión, los peruanos a diferencia de otros países están más interesados en un intercambio culinario. En Buenos Aires o Santiago también llevé mi curriculum a restaurantes de la lista pero nadie me respondió. Vale la pena ir a Perú y conocer su famosa cocina!

13März
2017

Zurück am Meer - El sur de la costa peruana

In Peru ist trampen nicht ganz so einfach, aber an der Küste funktioniert es. Hier südlich von Lima befindet sich die Geburtswiege des Piscos. Viele Weinreben- und güter reihen sich aneinander. In der Stadt Ica habe ich einer der unzähligen Bodegas einen Besuch abgestattet. Auch zahlreiche Kulturen haben diese Gegend früher besiedelt. Einen schönen Überblick bekommt darüber in dem regionalem Museum. Dahinter kann man auch eine kleine Nachbildung der Nazca-Linien besichtigen. 

 

Trampen in Peru Bodega de Pisco Uvas Regionalmuseum Nazca-Kultur

In Ica gibt es eine leckere Süßigkeit namens ¨Chocotejas¨, das sind Nüsse oder Früchte in Schokolade gehüllt. Gewohnt habe ich bei einer sehr netten Familie und die Señora hat mit mir super leckeres ¨Chicha morada¨ zubereitet. Chicha ist DAS traditionelle Erfrischungsgetränk aus ¨Maíz morado¨ (dt. schwarzem Mais). Der getrocknete Mais wird mit Zucker, Zimt, Nelken und Ananasschale gekocht und dann eisgekühlt serviert. Sehr lecker! An jeder Straßenecke kriegt man Chicha für 1 Sol.

Chocotejas Chicha morada

Die Familie hatte einen kleinen Garten, in dem sie zahlreiche Früchte anbaut. Da ich von Mango- und Papayabäumen schon genügend Fotos hochgeladen habe, gibt`s diesmal ein paar andere. Ica ist bekannt für seinen Export von Pecannüssen und Baumwolle. Des Weiteren gab es ¨Tunas¨ - Früchte eines Kaktus, ¨Guanábana¨ und eine Zwetschgenart zu sehen. Sehr skurril ist eine Frucht namens ¨Pacay¨. Sie sieht aus wie eine Riesen-Bohne, die an einem Baum wächst. Ihre Kerne sind umgeben von einem weißem Flaum, der das Fruchtfleisch darstellt. Der Geschmack ist sehr süß und etwas pelzig.

Pekannüsse Baumwolle Tunas Guanábana Ciruelas Pacay Fruta Pacay

Von Ica reiste ich weiter nach Pisco. Hier an der Küste ist es wahnsinnig heiß, fast unerträglich. Und die Mischung aus Sonnencreme, Schweiß und Moskitospray ist manchmal echt ekelig. Eine Viertelstunde entfernt von Pisco liegt das Nationalreservat Paracas. Es umschließt die ¨Islas Ballestas¨ und die Halbinsel Paracas, mit ihren schönen Stränden und dem ¨Candelabro¨. Das ist ein Scharrbild eines Kerzenleuchters, das wohl als Orientierungszeichen für Seefahrer diente.

Bootstour Fliegende Kormorane Pelikane Aves marinas

Die Islas Ballestas werden auch als die ¨Galapagosinseln des armen Mannes¨ bezeichnet, da sie nicht so teuer sind wie die echten, dafür aber auch weniger Artenvielfalt aufweisen. Trotzdem sieht man eine Menge Tiere auf der Bootstour. Zahlreiche Seevögel wie Pelikane und Kormorane und riesige Kolonien von Seelöwen. Die Tour kostete nur 15 € und war wirklich informativ mit dem Bootguide.

Candelabro - Krezenleuchter Islas Ballestas Lobo marino Seelöwin Seelöwen-Kolonie

El sur de la costa peruana

Viajar haciendo dedo no es muy común en Perú pero funciona en la costa. En el sur de Lima nació la bebida famosa conocida como Pisco. En el camino se ven la vid y muchas explotaciones vinícolas. En la ciudad de Ica visité una bodega e hice una degustación. El museo regional de Ica también es muy lindo e informativo. Trata sobre las culturas diferentes que vivieron ahí. Detrás del museo hay una replica pequeña de las Líneas de Nazca.

En Ica se vende un dulce llamando ¨Chocotejas¨, que son nueces o frutas bañadas en chocolate. Viví con una familia amable y la señora hizo conmigo Chicha morada, el refresco tradicional de Perú. Se cocina el maíz morado (seco) con canela, clavo de olor, azúcar y la cascara de piña. Después se enfrían y sirven muy helado. Riquisimo! En la calle cuesta un vaso 1 Sol.

La familia tenía una huerta con diferentes frutas. Anteriormente subí muchas fotos de mangos y papayas a mi blog, por eso ahora otras. Ellos tenían por ejemplo tunas (frutas del cactus), guanábana y ciruelas. En Ica también se producen pecanas y algodón. Muy raro para una europea es la fruta ¨Pacay¨. Se ve como una haba grande y crece a un árbol. Su carne es blanca, peludo y dulce.

De Ica viajé a Pisco. Por la costa hace un calor increíble! La mezcla de crema solar, sudor y repelente es repulsivo. A unos 15 minutos se localiza la reserva natural de Paracas. Esa reserva incluye las Islas Ballestas y la peninsula de Paracas con su lindas playas y el ¨Candelabro¨. Este es un típo de geoglifo que servió para la orientación de navegantes. En un tour a las islas se ven muchas aves marinas como el pelicano o el comorán. Además existe una gran colonia de lobos marinos. El tour cuesta solo 55 Soles (15 €) y fue muy informativo con el guía del bote.

09März
2017

Hoch über Peru - Die Nazca Linien

Von den grünen Anden um Cusco fuhr ich über Nacht nach Nazca und befand mich am nächsten Morgen wieder in der Wüste. Wahnsinn wie schnell sich hier die Bilder der Landschaft in nur in ein paar Stunden ändern.

Grüne Anden Sandfarbene Wüste

Per Zufall traf ich in der Stadt auf einen jungen Mann, den ich über Couchsurfing angeschrieben hatte und er lud mich spontan auf einen Trip zu den drei Aussichtsstürmen ein, von denen man einen Teil der berühmten Nazca-Linien sehen kann. Der erste Turm heißt ¨Mirador Palpa¨ dort sieht man Zeichnungen (ca. 1300 v.Chr.), die älter sind und die sich auch in der Erscheinung deutlich von diesen unterscheiden. Vom ¨Torre Mirador las Líneas de Nazca¨ kann man drei der berühmten Zeichnungen sehen: den Baum, die Hände und einen Teil der Echse. Der letzte Aussichtspunkt war ein natürlicher Hügel ¨Mirador natural¨ von dem man hauptsächlich einen Blick auf die abstrakten Linien werfen kann.

Mirador Palpa Nazca-Linien beim Sonnenuntergang

Ich habe vorher lange überlegt, ob ich mir den Flug über die Linien gönnen soll, mich schlussendlich dafür entscheiden und dies auch nicht bereut. Dank der Hilfe des jungen Peruaners vom vorherigen Tag hat mich der Spaß auch nur 200 Soles (+ 30 Soles Flughafensteuer) gekostet (zusammen ca. 65 €). In der derzeitigen Nebensaison zahlt man 70-75 US$, in der Hauptsaison zwischen 80 und 100 US$.

Die FluglinieDie Propellermaschine

Nach einem schnellen Check-In und keinerlei Sicherheitshinweisen sah ich mit 5 anderen Passagieren in einer Kleinpropellermaschine und los ging`s. Von den zwei Piloten fliegt einer und der andere erklärt wo sich die Linien befinden. Alle Symbole und Figuren werden jeweils in einer Rechts- und einer Linkskurve angeflogen, damit jede Flugzeugseite auch optimale Sicht hat. Dies kann aber mitunter dazu führen, dass es dem ein oder anderen den Magen verdreht.

Ballena - Wal Trapecios - Trapeze Astronaut -AstronuataAffe - Mono

Bei unserem Flug, der eine halbe Stunde dauerte, war alles in bester Ordnung und wir haben die Aussicht auf die Gegend sowie die spektakulären Nazca-Linien genossen. Der Vollständigkeit halber schreibe ich die Figuren nun der Reihenfolge, in der wir sie abgeflogen haben, und mit deutscher Übersetzung sowie der Größenangabe auf:

Wal - Ballena (63 m) >> Trapeze - Trapecios >> Astronaut - Astronauta (32 m) >> Affe - Mono (110 m) >> Hund - Perro (51 m) >> Kolibri - Colibrí (96 m) >> Kondor - Cóndor (136 m) >> Spinne - Araña ( 46 m) >> Reiher - Alcatraz (300 m) >> Papagei - Papagallo (200 m) >> Echse - Lagarto >> Baum - Árbol (70 m) >> Hände - Manos (45 m)

Kolibri - Colibrí Kondor - Cóndor Spinne - Araña Papagai - Papagallo Baum & Hände - Árbol & Manos Lagarto

Diese riesigen Geoglypen bzw. Scharrbilder entstanden zwischen 800 und 600 v. Chr. und wurden 1924 entdeckt. Eine deutsche Mathematikerin, namens Maria Reiche (1903-98), hat ihr halbes Leben der Erkundung dieser Linien gewidmet und für ihren Erhalt gekämpt. Ab 1941 studierte und vermaß sie die Linien und stellte Hypothesen auf, zu welchem Zweck sie von der Nazca-Kultur erschaffen worden sind. Leider ist sich die Wissenschaft immer noch nicht 100%-ig sicher, was die Linien nun genau bedeuten sollen. Die aktuellsten Forschungsergebnisse sagen, dass die Figuren und Symbole im Rahmen von Fruchtbarkeitsritualen entstanden sind und agrikulturelle, astronomische sowie religiöse Darstellungen abbilden. Andere Quellen behaupten es sei eine Art Bewässerungssystem oder eine Sportarena gewesen. Und die Option Außerirdische besteht natürlich auch immer wink.

Der Ausblick - La vista Die Crew

Meine Empfehlung: Wer das Geld übrig hat, sollte sich den Rundflug über die Nazca-Linien auf jeden Fall gönnen. Wenn nicht, dann sind die Aussichtstürme eine sehr billige Option zumindest einen Blick darauf werfen zu können. Mir hat es sehr gut gefallen und man kann die Symbole auch aus großer Höhe gut erkennen.

Las Líneas de Nazca

De los Andes verdes cerca de Cusco fui con un bus nocturno a Nazca, al desierto peruano. Es increíble como cambian los paisajes tan rápido.

Por casualidad me encontré con un chico con el cual nos escribimos antes en Coucsurfing y él me invitó hacer una excursión hacía los tres miradores. El primero se llama ¨Mirador Palpa¨ y allí se ven dibujos (1300 a.C.) que son más antiguos que las Líneas de Nazca y tienen otras formas. De la ¨Torre Mirador las Líneas de Nazca¨ ves las figuras de el árbol, las manos y una parte del lagarto. El útlimo punto de visita fue el ¨Mirador natural¨, de este pequeño cerrito puedes ver las líneas abstractas que están en todos las direcciones.

Pensé mucho tiempo si quería sobrevolar las líneas. Al final lo hice y realmente vale la pena. Con la ayuda del joven peruano que conocí el día anterior conseguí un vuelo en una avioneta por solo 200 soles más el impuesto del aeropuerto que son 30 soles (65 €). En temporada baja cuesta normalmente entre 70 y 75 US$, en la temporada alta entre 80 y 100 US$.

Después de un rapido Check-In y ninguna información sobre la seguridad, estaba sentada con otras 5 personas en la avioneta. Un piloto manejo y el otro explico donde están las líneas. Sobre cada figuara el avion hizo un curva de derecho y de izquierda para ambos lados tienen una vista perfacta. Si tienes un estomago delicado las curvas no son favorables pues podrías sentirte mareado. Nuestro vuelo fue muy bueno y todos pudieron disfrutar la vista y las líneas espectaculares. Para que ustedes tengan una idea, aquí les dejo las medidas de las figuaras con su tamaño real:

Ballena (63 mts) >> Trapecios >> Astronauta (32 mts) >> Mono (110 mts) >> Perro (51 mts) >> Colibrí (96 mts) >> Cóndor (136 mts) >> Araña ( 46 mts) >> Alcatraz (300 mts) >> Papagallo (200 mts) >> Lagarto >> Árbol (70 mts) >> Manos (45 mts)

El vuelo duró una media hora, pero hay más líneas lejos que no se ven. Los geoglifos fueron hechos entre los años 800 y 600 a. C. y descubiertos en el año 1924. Una matematica alemana, Maria Reiche, dedicó su vida a la exploración y conservación de las líneas. Desde 1941 ella vivía cerca y midió las figura, buscando la explicación de las líneas. En la actualidad la ciencia no descubre exactamente porque se hicieron las Líneas de Nazca. Ellos suponen que pudo ser rituales de fertilidad, un calendario astronomico o significados religosos. Otros dicen que fueron los extraterrestres lo hicieron wink.

Mi recomendación : Quien tiene dinero, debo hacerlo, si o si. Si no, en los miradores puedes tener por lo menos una idea de lo que es . A mi me gustó mucho y con el vuelo se ven mejor.

07März
2017

Exkurs: Música de Latinoamérica II

Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen südamerikanische Musik wink. Der letzte musikalische Post ist ja schon ne ganze Weile her… In Argentinien, Uruguay und Chile wird, finde ich, verhältnismäßig viel Rock gehört. Ein Lied einer argentinischen Band muss ich noch vorstellen. Es hat mir damals sehr gut gefallen.

In Bolivien und Peru wird viel Folklore gehört, also Musik mit andinen Klängen und Panflöten. In vielen Touristenrestaurants z.B. wird solche Musik aufgelegt. Vielleicht um dem Spirit der Inkas noch näher zu sein. How knows laughing

Ja und sonst wird hier im Radio Reggaeton und Cumbia rauf und runter gehört. Reggaeton stammt eher aus Mittelamerika und Cumbia aus Kolumbien und Peru. Hier ist ja gerade Spätsommer und ein paar von den meist gehörten Charts-Liedern gebe ich hier mal zur Auswahl.

Von meiner Lieblingsband Calle 13 habe ich auch ein paar weitere Lieder entdeckt, die mir gut gefallen.

Viel Spaß beim Durchhören!

Música de Latinoamérica

Hice el útlimo posteo sobre música hace mucho tiempo. Entonces ahora más …

En mi parecer en Argentina, Chile y Uruguay la gente escuchan más rock. En Bolivia y Perú existe también mucho flocklore. Música con zampoña y el sonido andino. En la radio se ponen mucha cumbia y reggeton. Estos dos típos de música vienen más de centroamérica pero se escuchan en todas partes. Las más famosas de momento del verano puse arriba para oir.

05März
2017

Machu Picchu? No, Choquequiaro!

Die Trekkingtouren rund um Cusco sind zahlreich und alle wunderschön. Es fällt schwer sich zu entscheiden. Doch ich glaube ich habe genau das richtige gewählt. 4 Tage wandern, Natur pur und so gut wie keine Touristen. Ja, wo gings hin? Zum Choquequirao, der sogenannten Schwesterstadt von Machu Picchu. Sie liegt hoch in den Anden auf 3000 m und erreichen tut man diese Ruinen nur mit einer Wanderung, die in einem Dörfchen namens Cachora beginnt. Erst in den letzten Jahren ist diese Route immer bekannter geworden, da der Ruinenkomplex (angeblich sogar größer als Machu Picchu) ebenfalls eine Meisterleistung der Inka-Baukunst ist. 

Die Kurzfassung:

  • 1 Tag – Sonne – ca. 14 km – 6 Stunden eben und bergauf
  • 2 Tag – Regen – 10 km – 8 Stunden bergauf

  • 3 Tag – Sonne – ca. 15 km – 7 Stunden bergab + 3 Stunden bergauf

  • 4 Tag – Regen – 5 km – 3 Stunden bergauf

Und nun etwas ausführlicher, damit ihr euch auch ein Bild machen könnt smile. Los gings am ersten Tag um 6 Uhr frühs in Cusco. Man nimmt den Bus Richtung Abancay und lässt sich am Ramal de Cachora rausschmeißen. Von dort geht es weiter mit einem Sammeltaxi in das Dörfchen. Beginnt man dort sind es genau 31 km bis zu den Ruinen. Man kann sich aber bis zu einem ¨Mirador¨ (Km 11) fahren lassen. Da mir das zu teuer war, wurde ich ca. 4-5 km vorher rausgelassen. Vielleicht ein Fehler, aber man lernt ja draus wink.

Valle de Cachora Der Beginn ... Mirador Capuliyoc Camino hacía monte abajo

Bis zu dem Aussichtspunkt verläuft der Weg einigermaßen eben mit einem tollen Blick auf die peruanischen Anden. Ab dem ¨Mirador Capuliyoc¨ ging es dann bei sonnigem Wetter steil bergab. Ab und an durften sich die Füße über ein ebenes Stück freuen, aber meine Beine waren fix und fertig als ich nach 4 ½ Stunden an dem Camping Playa Rosalina angekommen bin. Das Campen ist dort umsonst und Duschen gibt es auch. Diese sind zwar kalt, aber das ist egal nach so einem Tag. Kaum hatte ich mein geliehenes Zelt aufgebaut wurde es auch schon dunkel. Noch schnell was essen von meinem mitgebrachten Proviant (es wird nicht überall Essen angeboten, also lieber auf Nummer sicher gehen) und ab in den Schlafsack.

Naturaleza peruana Campamento y Puente Die Route für den nächsten Tag =/ Monte arriba para el próximo día =/ Noche

Wandern heißt mit dem Tageslicht aufstehen, also ging es am nächsten um kurz vor 6 Uhr auch schon wieder los. Nach meinem Frühstück auf dem Weg nach oben setzte dann der gefürchtete Tropenregen ein. Als ich nach 5 ½ Stunden endlich in dem Dorf Marampata angekommen bin, war ich durchnässt ohne Ende und fertig mit den Nerven. So ein 15 kg-Rucksack erschwert den Aufstieg doch ganz schön. Ich habe den Inka-Regen-Gott (falls ihn gibt laughing) angefleht, dass es reicht, aber half leider nix. Nach einer Pause und dem Wechsel der Klamotten ging es weiter. Knappe 2 Stunden brauchte ich noch zu den Ruinen. Den unteren Teil davon sah man schon auf dem Weg und bei jeder km-Markierung habe ich neue Motivation gesammelt.

Ziel fast erreicht - Marampata Pueblo Marampata La vista maravillosa Kurz vor dem Ziel Sicht auf den ersten Teil der Ruinen Km 31!!

Die beiden Campingplätze vor dem Ruinenkomplex sind ebenfalls umsonst. Nach dem Zeltaufbau und einer Stärkung ging`s dann die Ruinen erkunden mit zwei anderen Backpackern, die ich auf dem Weg getroffen habe. Ohne die zwei hätte ich die Ruinen wahrscheinlich gar nicht gefunden in dem dichten peruanischen Nebel. Auf 3000 m Höhe bewegen sich die Wolken und Nebelschwaden sehr schnell, doch ab und zu konnte man einen Blick ins Tal erhaschen oder auf die gespenstisch wirkenden Inkamauern.

Der Campingplatz Ester Blick auf die Ruinen Inkamauern La plaza central Der Hauptsplatz Ziel erreicht! Ruinas Die Ruinen Choquequirao Lama-Terassen Die Terassen von oben

Nachdem wir den Hauptplatz gefunden hatten, sind wir kleinen Pfaden gefolgt, die uns in die verschiedenen Ecken des gesamten Ruinenkomplexes geführt haben. Aufgrund des Nebels sah man aber nie den gesamten Ausmaß bzw. die Größe von Choquequirao. Nachdem wir fast 3 Stunden in den Ruinen rumgeistert sind, waren wir ziemlich fertig. Die berühmten Lama-Terrassen haben wir uns aus diesem Grund nur von oben angeschaut, da ein weiterer Ab- und Aufstieg nicht mehr drin gewesen war. Selig und zufrieden bin ich eingeschlafen wie ein müder Inka-Krieger nach einen anstrengenden Marsch-Tag.

Wasserlauf Schlamiger Abstieg Sonne =)

Für mich ging`s am nächsten Morgen gegen 5 Uhr los. Mit Stirnlampe bewaffnet, legte ich die ersten Kilometer in Dunkelheit zurück. Das peruanische Vogelkonzert beginnt ca. gegen 5.30 Uhr, ansonsten hörte man immer viel gezirpe und das Rauschen des Flusses in der Schlucht. Gegen 7 Uhr machte ich Frühstück auf einer Bank in Marampata und dann folgte der Abstieg in ziemlichem Matsch, aber mit sonnigem Wetter. Nach einer Pause gegen 12 Uhr am Fluss wollte ich noch ein paar weitere Kilometer zurück legen, die mich bergauf zum ¨Campamento Chiquisca¨ führten. Hier kostet die Übernachtung 5 Soles und die Señora bereitet auch Essen zu. Für 8 Soles (2,30 €) habe ich mir dort ein warmes Mittagessen gegönnt. (Kleiner Tipp: Das Wasser der Bergflüsse ist trinkbar und man muss nicht das teure Wasser kaufen, bzw. ich habe es ohne Probleme vertragen. Bin aber auch schon ne Weile hier unterwegs und trinke fast immer das Leitungswasser.)

Campamento Chiquisca Meine Aussicht <3 Wow! Einfach GEIL!

Da ich immer noch gut in der Zeit lag, beschloss ich bis zu einer weiteren Hütte zu laufen, die ich auf dem Hinweg gesehen hatte. War zwar kein offizieller Campingplatz, aber hatte mich erkundigt, ob ich dort schlafen kann. Gegen 16 Uhr kam ich an und baute mein Zelt unter einer Art Bestallung auf. Ich traf dort auf einen älteren Mann, der allen ernstes im Freien geschlafen hat?!? In der Nähe gab es einen kleinen Fluss/Wasserfall, der mir als natürliche Dusche diente. Sehr cool, sich einfach mal nackig in den peruanischen Anden zu duschen laughing. Von meinem Zeltplatz aus hatte ich einen genialen Blick auf das gesamte Tal und habe meinen letzten Abend des Wandertrips genossen.

So schön wie der Abend endete, fing der letzte Tag leider nicht an. Ab 2 Uhr nachts regnete es nämlich und hörte auch nicht mehr auf. Das Schilfdach hielt zwar den Regen etwas ab, aber als ich früh aufwachte, war sogar Wasser im Zelt! Super Leihzelt, echt ey! Im Regen packte ich also alles ein und es war saueklig. Boah, alles nass und megadreckig. War leicht angepisst… Naja half alles nix. Im tropischen Regen (der sich wirklich so anfühlt, wie die Dusche in der KissSalis-Therme wink) ging es die letzten Meter bergauf. Nach 3 Stunden erreichte ich den Mirador und war einfach nur glücklich, dass ich die 4 Tage überstanden habe. Bei der Hütte, die bei der befahrbaren Straße endet, habe ich einen Coca-Tee getrunken und meine Sachen etwas getrocknet. Mittlerweile hatte es nämlich aufgehört zu regnen.

Überlebt! Bild bei schönem Wetter

Mit den beiden Jungs, die ich in den Ruinen getroffen hatte, und ein paar Einheimischen ging es im Gemeinschaftstaxi zurück nach Cachora. Die beiden Backpacker waren morgens sogar noch mal in den Ruinen gewesen und hatten besseres Wetter. Schade, aber dass hätte ich zeittechnisch nicht hinbekommen. Damit ihr zumindest ne Idee habt, wie die Ruinen bei schönem Wetter aussehen, habe ich ein Bild von einem Kalender gemacht. Und am Ende gibt’s auch noch ein paar Eindrücke der Flora & Fauna. Viele bunte Blumen und vor allem Schmetterlinge, die aber teilweise sehr schnell unterwegs waren. Außerdem leben wohl viele Vogelspinnen in den Höhlen am Wegrand. Ich hatte nur das Vergnügen mit einer toten Spinne, aber die beiden Jungs haben mir Bilder von lebendigen gezeigt, die sie gesehen haben.

Chirimoya Flores Schmetterlinge Vogelspinne Bunte Blumen Flora

Ich habe die Trekkingtour alleine gemacht, aber zu zweit kann man sich zumindest das Tragen des Zeltes teilen. Man sollte die Tour trotzdem nicht unterschätzen, denn ein paar Tote gab es schon. Eine andere Möglichkeit ist sich ein Mula (Mischung zwischen Pferd und Esel) zu nehmen. Weiß aber nicht wie billig/teuer das ist. Ein Tag länger macht die Tour wahrscheinlich etwas gemütlicher smile. Macht man die Wanderung zum Choquequirao mit einer geführten Tour von Cusco zahlt man zwischen 250 und 400 US$. Auf einer deutschen Webseite habe ich sogar den stolzen Preis von 940 € gesehen! Ich habe für Hin- und Rücktransport 85 Soles bezahlt, Zeltleih 40 Soles, Eintritt 30 Soles (Studentenpreis! Erwachsene 70 Soles) und Proviant ca. 60 Soles. Gesamt 215 Soles, das sind ca. 60 €. Also nix! Man kann die Wanderung wirklich alleine planen und wer auf Komfort verzichten kann, spart so ne Menge Geld und wandert mutterseelenalleine 4 Tage in der Schönheit der peruanischen Anden. Mein Fazit: eine atemberaubende Tour (im wahrsten Sinne des Wortes wink) EINFACH HAMMERGEIL!!!

Allerdings, und das ist etwas traurig, plant die Regionalregierung von Cusco eine Seilbahn zu den Ruinen zu bauen. Das ist laut meinen Informationen auch schon fix und soll wohl bald umgesetzt werden. Der Mystik dieses Ortes wird das garantiert nicht gut tun. Warum muss den alles erreichbar sein? Wer einigermaßen fit ist, erreicht sein Ziel. Es muss doch nicht jeder 80-jährige amerikanische Opi da hoch oder? Der Machu Picchu als Touristenmagnet reicht meiner Meinung nach vollkommen aus. Bisher besichtigen jährlich nur ca. 1000 Touristen den Choquequirao, dass würde sich schlagartig ändern mit der Seilbahn. (Im Vergleich: den Machu Picchu besichtigen fast täglich 2000 Menschen!).

Weitere Infos zu den Ruinen findet ihr auf der Wikipedia-Seite (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Choquequirao) und ich habe letztes Jahr im Dezember einen Artikel im Spiegel darüber gelesen (http://m.spiegel.de/reise/fernweh/a-1127342.html).

Machu Picchu? No, Choquequirao!

Cerca de Cusco se puede hacer muchos trekkings lindos. Fue muy difícil elegir uno pero al final encontré algo muy hermoso. 4 días, pura naturaleza y casi ningún turista. A donde fui? A Choquequirao, la ciudad hermana de Machu Picchu. Las ruinas están a 3000 mts y llegas solo después de una caminata que empieza en Cachora. En los útlimos años esta ruta tuvo más atención. Las ruinas son supuestamente más grandes que Machu Picchu y también tienen la arquitectura incaica impresionante.

El sumario:

  • Día 1 – sol – aprox 14 kms – 6 hrs plano y monte abajo
  • Día 2 – lluvia – 10 kms – 8 hrs monte arriba

  • Día 3 – sol – aprox 15 kms – 7 hrs monte abajo + 3 hrs monte arriba

  • Día 4 – lluvia – 5 kms – 3 hrs monte arriba

Y ahora en detalle, para que ustedes tengan una idea wink. El primer día mi viaje empezó a las 6 de la mañana en Cusco. Tomas un bus en dirección a Abancay y bajas a la Ramal de Cachora. De allá tomas un taxi compartido hacía el pueblo. A patir de Cachora son 31 kms al destino. Pero hay una ruta hasta el ¨Mirador Capuliyoc¨ (kms 11). Puedes manejar hasta allá. Para mi fue muy caro, por eso empecé aprox 4 a 5 kms antes. Derrepente un error, pero aprendes de tus errores laughing.

Hasta el mirador el camino es plano y tienes una vista linda de los Andes peruanos. Despúes bajas empinado. Llegué después de 4 ½ hrs al ¨Campamento Playa Rosalina¨. El pernocte es gratis y hay duchas frías, pero eso da igual. Preparé mi carpa que alquilé en Cusco, comí algo y ya estaba oscuro.

Caminar significa despertarse con la luz del día. Por eso comencé en la madrugada del segundo día. El desayuno lo tomé a mitad del camino y luego empezó la lluvia tropical. 5 ½ hrs de monte arriba llegué al pueblo Marampata muy mojada y casi muerta. Mi mochila de 15 kg casi me mataba, realmente. Recé al dios de lluvia de los incas (si hay, no sé), pero nadie me escuchó. Después de una pausa seguí el camino a las ruinas. Necesitaba 2 hrs más para llegar. Con cada señalización de los kilometros tenía más motivación y ya se podían ver partes de las ruinas.

Los dos campamentos adelante de las ruinas también son gratis. Después de la construcción de la carpa y una comida pequeña descubrí el complejo de Choquequirao con dos otros mochileros. Supongo sin su ayuda nunca hubiera encontrado las ruinas, porque todo estaba nebuloso. Las nubes estaban tan cerca que a veces veia nada. Pero de vez en cuando se despejaba el cielo y pude ver las espectral muros incaicos. De la plaza seguimos senderos pequeños a las diferentes partes del complejo. A causa de las nubes nunca pudimos ver la dimensión entera de Choquequirao. Casi 3 horas recorrimos la arquitectura de los incas. Las famosas terrazas de llamas solo las podimos ver de arriba porque otra bajada y subida nos hubiera matado. Feliz y satisfecha me dormí como un chasqui cansado despúes de una larga carrera.

El trecera día comenzó a las 5 de la madrugada. Con mi linterna frontal caminé los primeros kilometros en la oscuridad. El concierto de las aves peruanas empieza más o menos a las 5.30 hrs. Además escuchas grillos y siempre el murmullo del río abajo. A las 7 desayuné en Marampata y bajé en tiempo soleado al río. Mi próximo destino fue el ¨Campamento Chiquisca¨, que se localiza un poco arriba del río. Allá el acampar cuesta 5 Soles y también puedes almorzar o cenar por 8 Soles (2,30 €). (Una sugerencia: El agua de los ríos pequeños que vienen de arriba es bebible. Porque comprar es muy caro. No tuve problemas con el agua, pero casi siempre tomo el agua del grifo.)

Porque tenía tiempo decidí caminar hacía una casa que vi en la bajada del primer día. No fue un campamento oficial pero pregunté si puedo dormir allá. A la 4 hrs llegué y preparé mi carpa abajo de un establo. Un señor estaba también allá y durmió al aire libre!? Cerca había una cascada de un río allá me duché desnuda en el medio de los Andes peruanos. De putamadre! De mi carpa tuve una vista maravillosa al valle y disfruté mi última noche de mi trekking.

Lamentablemente empezó en la noche una lluvia fuerte. Cuando me levanté había agua adentro de mi carpa. Gran mierda! Fue super incómodo y hediondo envolver la carpa tan mojada a las 5 de la mañana. Estaba un poco molesta por la situación pero bueno tenía que seguir … Estuvo lloviendo mientras subí los últimos kilometros y a las 8 de la mañana llegué al mirador. Estuve muy feliz por sobrevivir los 4 días.

Encontré otra vez a los dos chicos que conocí en las ruinas y juntos volvimos a Cusco. Los chicos estuvieron el día anterior por la mañana otra vez en las ruinas y hubo buen tiempo. Lamentablemente para mi, pero no tuve buen tiempo, porque caminé más lento que ellos. Saqué una foto de un calendario para ustedes donde se ven Choquequirao bajo el sol. Al final unas impresiones de la flora y fauna (en las fotos arriba). Habían muchas flores y mariposas. Además viven tarantualas en el camino. Ví solo una muerta pero los chicos me mostraron fotos de vivas.

Hice el trekking sola pero dos personas pueden por lo menos compartir la carpa. La ruta no es tan fácil y algunas personas murieron! Para facilitar la ruta se puede estar un día más o pueden tomar mulas (mezcla entre un caballo y un burro). Pero no se cuanto cuesta eso. Si compras el tour guiado de Cusco pagas entre 250 y 400 US$. En una pagina alemana vi el precio de 940 €! Pagué para el transporte (Ida & Vuelta) 85 Soles, alquilar la carpa 40 Soles, entrada 30 Soles (para estudiantes, 70 Soles adultos) y aprox 60 Soles para la comida. Son 215 Soles o 60 €. Pues nada! La caminata puedes planificar sola y quien no necesita mucho confort, ahorra mucha plata. Mi resumen: un tour emocionante en los lindos Andes peruanos smile!!

Lamentablemente, realmente triste, el gobierno de Cusco está planificando un teleferico hacía las runias de Choquequirao. Creo que va a ser malo para todos y destroza el ambiente de ese lugar. Porque tiene que ser accesible para todos? Quien sabe caminar llegará, suficiente no? Al Machu Picchu van cada día 2000 personas, al Choquequirao solo 1000 personas anual! El turismo ecológico es mejor para el mundo!

01März
2017

Cusco - Die Hauptstadt der Inkas

Die Stadt Cusco ist eine einzigartige Inka-Hochburg. Überall findet man Zeugnisse ihrer Herrschaft und ihrer Baukunst. Der Plaza de Armas ist einer der schönsten in Peru. Um diesen herum findet man zahlreiche Straßen und Gässchen, die sich bis in den letzten Hügel hinaufziehen. Die Straßenschilder in der Innenstadt sind besonders schön. Die zahlreichen Kirchen kann man mit einem Touristenticket (50 Soles/14 €) besuchen genauso wie die vielen Ruinen (70 Soles/20 € für 1 Tag, 130 Soles/37 € für 10 Tage) in der Stadt und im ¨Valle Sagrado¨ (dt. Heiliges Tal). Auf einem der Hügel findet man eine Cristo-Statur von der aus man einen sagenhaften Blick auf das Tal hat, in dem Cusco liegt.

 

Catedral de Cusco Plaza de Armas Gässchen Los carteles Cusco von oben

Die Avenida del Sol ist die Hauptverkehrsader der Stadt. In der Mitte findet man einen äußerst schönen Zaun, oder zumindest ich finde ihn sehr schön. Er zeigt verschiedene Symbole oder Bilder der Inkas. Auch ein schönes Graffiti ist dort zu finden. Cusco wird nur so von Touristenmassen überschwemmt, die natürlich alle nur ein Ziel haben: Machu Picchu (Aktueller Eintritt: Studenten 77 Soles/22 €, Erwachsene 152 Soles/43 €). Da ich schon 2015 mit meinem Papa dort war, habe ich mir das diesmal gespart und dafür etwas anderes besichtigt. Dazu mehr im nächsten Post …

Zaun mit schönen Symbolen Inka-Graffiti

In Cusco wird das berühmte ¨Cusqueña¨ gebraut, das Bier mit dem Machu Picchu auf dem Emblem und mit Inkamauern auf der Flasche. Es exsistiert in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und schmeckt sehr lecker. Außerdem sehr bekannt in Peru und oft getrunken die ¨Inca-Kola¨. Eine neongelbe extrem süße Limonade, die nach Kaugummi schmeckt. Jeder sollte die Mal probiert haben. Nach einer Weile kommt man auf den Geschmack.

Biermarke Cusqueña Touristen Menüs Inca-KolaSchokolade mit Coca-Blätter-Geschmack

Da ich bei meinem letzten Besuch hier schon sehr viele Museen besichtigt habe, gab es diesmal nicht allzuviel neues zu entdecken. Ich war im Machu Picchu Museum und in einem sehr informativen Schokoladenmuseum. Dort gab es weiße Schockolade mit Koka-Blätter-Geschmack. Wahnsinnig lecker! Das muss man doch irgendwie importieren können!! Touristenmenüs sieht man an allen Ecken und Stände mit Souvenirs gibt es wie Sand am Meer. Der Markt hat mir wie immer sehr gut gefallen, vor allem da man dort sehr billig essen kann.

Suppe auf dem Markt Rinderherz Souvenirs ohne Ende Maca Maíz morado

Ansonsten entdeckt man auf dem Mercado San Pedro allerlei interessantes. Wie z.B. Rinderherzen und Maca. Eine Wurzel die getrocknet und gemahlen wird und dann Getränken beigemischt wird. Der ¨Maíz morado¨ (dt. Schwarzer Mais) findet seine Verwendung vor allem in der Zubereitung des Chicha, eines süßes Getränks.

Inka Ruinen Imposante Steinmauern

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke der Baukunst der Inkas mit den impostanten Steinmauern. Und mein Herz freut sich hier in Peru wieder über viele VW Käfer in fantastischen Farben cool.

<3 =)

Cusco - La capital de los Incas

En la ciudad de Cusco y su región tienes la mejor vista de la arquitectura de los Incas. En cada esquina encuentras construcciones de la epoca incaica. La Plaza de Armas es una de las más lindas del Perú. Cerca de la plaza hay muchas calles pequeñas que siguen al último cerrito. Los carteles de las calles en el centro son muy lindas. Todas las iglesias se pueden visitar con un boleto turistico (50 Soles/14 €) y para todas las ruinas cerca de Cusco y en el Valle Sagrado también existe un boleto en general (70 Soles/20 € para un día, 130 Soles/37 € para 10 días). Arriba de la ciudad se localiza una estatua de Cristo, de allá tienes una linda vista sobre Cusco.

La Avenida del Sol es la calle principal de Cusco. En el medio de la calle está una linda alambrada o que a mi me gusta mucho. Muestra diferentes símbolos y dibujos de los Incas, además hay un gran grafiti. Cusco siempre está lleno de turistas que siempre tienen el mismo destino: Machu Picchu (Entrada actual: estudiantes 77 Soles/22 €, adultos 152 Soles/43 €). Estuve con mi padre 2015 allá y por eso no fui otra vez. Por supuesto visité otra cosa. Sobre eso voy a escribir en mi próximo posteo ...

En Cusco se producen la famosa cerveza ¨Cusqueña¨, la cerveza del Machu Picchu con los muros de los Incas a las botellas. Existe en varias típos y es muy rico. También conocido en Perú es la Inka-Cola. Una limonada amarillo, muy dulce y con el sabor a chicle. Tienes que probalo por lo menos una vez, porque necesitas un poco adaptarse el sabor.

A causa de mi última vista conocí muchos museos y lugares, sin embargo visité el Machu Picchu Museo y el Choco-Museo. Ellos producen un chocolate con sabor a hojas de coca. Riquísimo! Quiero importar esos productos a Alemania. Menus y souvenirs para touristas encuentras en todo los lados. El mercado también me gusta mucho, porque puedes almorzar muy barato allá.

En ese Mercado San Pedro descubres muchas cosas interesantes como corazón de vaca y maca. Es una raíz que se secan, muelen y usan para bebidas. Además encuentras el maíz morado, un maíz seco y negro. Es el ingrediente basico para la Chicha, un refesco dulce. Por fin puse unas fotos de los muros espectaculares de los incas y nuevas fotos de escarabajos que existen acá en muy lindos colores cool.

27Februar
2017

3000 Besucher! =)

Wow! Ich freue mich richtig über meine kleine Fangemeinde! Immerhin nach knapp 11 Monaten unterwegs, haben nun schon über 3000 Leute meinen Blog aufgerufen smile. Naja, vielleicht waren es auch nur 500, die ihn 6x aufgerufen haben, oder 50 die ihn 60x aufgerufen haben ... wink

3000 Besucher! 

Me alegro muchísimo que hasta ahora más de 3000 personans leyeron mi blog! smile

23Februar
2017

La cocina arequipeña

Vor und nach meinem Aufenthalt im Cañón de Colca habe ich Arequipa, die ¨weiße Stadt¨ Peru`s unsicher gemacht. Der Name kommt nicht von dem hellen vulkanischen ¨Sillar¨-Gestein, mit dem die Kathedrale und viele weitere Gebäude gebaut sind, wie viele Leute denken, sondern davon, dass früher tatsächlich nur ¨weiße¨ Personen die Stadtmitte betreten durften. Der zentrale ¨Plaza de Armas¨ sieht nachts beleuchtet sehr schön aus. Tagsüber kann man im Viertel Yanahuara einen Blick über Arequipa werfen bzw. wenn man Glück hat auf den Vulkan ¨El Misti¨ (5822 m). Dank den derzeit vielen Regenwolken blieb mir dies leider verwehrt.

Mirador cerca de Arequipa Mirador Yanahuara Plaza de Armas La catedral

Eine der Spezialitäten hier ist ein Eis namens ¨Queso helado arequipeño¨, (dt. Käse-Eis, obwohl kein Käse drinnen ist) dieses sollte man probiert haben bevor man weiterreist. Etwas kurioser dagegen war ein Getränk mit rohem Frosch, das ich schlussendlich nicht probieren konnte aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Frösche. Schade!

Queso helado arequipeño Getränk mit rohem FroschFiesta

Meine Unterkunft-Situation war diesmal wieder etwas schräg.Ich hatte zwar jemanden über CS gefunden, aber die angegebene Adresse stellte sich als Hostel raus. Ich habe also schließlich zwei Wochen umsonst dort gewohnt. Die beiden Peruaner, die das Hostel führen, haben fast ausschließlich Couchsurfer gratis gehostet. Bitte fragt mich nicht wie die das finanzieren, ich habe keine Ahnung! Auf jeden Fall waren wir öfters mal nebenan in einer Empanadas-Bar (geführt von einem Uruguayer) was zusammen trinken, u.a. mit meiner netten französischen Zimmerkollegin Miryam, die ich schon in Chile beim selben CS getroffen habe. Die beiden Besitzer des Hostels wollten mir unbedingt ein Praktikum in einem Restaurant hier vermitteln. Dieses Angebot habe ich natürlich gerne angenommen und habe eine Woche lang die ¨Cocina arequipeña¨ kennen lernen dürfen.

Das Restaurant hieß ¨La Boveda¨ (Seite auf FB: https://www.facebook.com/La.boveda.arequipa/) und lag direkt am Plaza de Armas. Ein Teil der Sitzplätze befanden sich auf einem der begehrten Balkone mit Blick auf die Kathedrale. Die Karte war sehr auf Touristen ausgelegt mit allen typischen Gerichten aus der Region. Für mich also optimal, um diese kennen zu lernen. Es gibt in vielen Restaurants immer einen Mittagstisch, der meist aus Suppe, Hauptgericht, einem Mini-Dessert und einem Saft besteht. Im La Boveda kostete das 11,50 Soles (3,30 €). Man bekommt das aber auch schon ab 5 soles (1,40 €) und ist satt danach. 

Zum Frühstück gab es z.B. Quinoa mit Ananassaft als warmes ¨Getränk¨. Sehr lecker! Mit dem Likör ¨Anis Najar¨ wurde eine regionale Kaffee- und Teespezialität namens ¨Té/Café piteado¨ zubereitet. Eine Basiszutat vieler Gerichte war der ¨Queso paria¨, ein nur kurz gereifter Kuhmilchkäse.

Restaurante La Boveda Una parte del restaurante Aguardiente de anis La cocina Queso paria

Eines der bekanntesten Gerichte aus Arequipa ¨Rocoto relleno¨ (dt. gefüllte scharfe Paprika) besaß z.B. eine angebratene Scheibe dieses Käses obenauf. Serviert wurde es außerdem mit gekochten Kartoffeln sowie einem Art leicht gestocktem Rührei mit Anis, genannt ¨Cortadito¨. Weitere Gerichte mit diesem Käse waren ¨Cauche de Queso¨ und ¨Queso soltero¨. Das Gericht ¨Ocopa arequipeña¨ bestehend aus der gleichnamigen Sauce auf Basis von Knoblauch, Zwiebeln, Ají verde, süßen Keksen und Erdnüssen, beinhaltete ebenfalls den Queso paria.

 

Rocoto relleno Cauche de Queso Soltero de Queso y Ocopa arequipeña Lomo saltado

Eines der wohl bekanntesten peruanischen Gerichte ist ¨Lomo saltado¨, Lende vom Rind in einer Sojasauce mit Tomaten und Zwiebeln. Serviert wird das ganze immer mit Reis und Pommes. Zwei Sättigungsbeilagen sieht man hier sehr oft, naja so wird man schneller und billiger satt. Am interessantesten war für mich das erste Mal die Zubereitung eines Meerschweinchens zu sehen. Die Tiere kommen meist ausgenommen im Restaurant an und werden dort zunächst in Wasser kurz gegart, dann mariniert und schließlich frittiert (das mit dem Garen im Wasser, kann man wohl auch weglassen). Serviert wird das ganze Tier dann mit frittierten Kartoffeln, einem Salat und geröstetem Maiskörner. Alles in allem etwas Öl-haltig.

  Rohes Meerschweinchen Chy Chactao

Dagegen war das Alpakagericht auf der Karte recht leicht mit einem Quinoa-Kartoffelbrei und einer Pestosauce. Fischige Gerichte durften natürlich auch nicht fehlen. Die ¨Chupe de camarón¨ ist eine hier traditionelle Garnelensuppe mit Reis. Das weltberühmte ¨Ceviche¨ war natürlich auch auf der Karte vertreten. Dieses gibt es entweder pur mit Fisch oder auch gemischt mit weiteren Meeresfrüchten. Mariniert wird es mit Limettensaft, Ingwer, Staudensellerie und Salz. Dazu kommen dann noch Zwiebeln, Koriander und Eis, damit alles schön gekühlt ist. Angerichtet wurde es mit glasierten Süßkartoffeln und der ¨Leche de tigre¨(dt. Tigermilch), auf dem Foto im Gläschen. Das ist der übrige Saft der Marinade, die ebenfalls gegessen bzw. getrunken wird.

Plato de alpaca Ceviche mixto Chupe de camarón Una parte del equipo

Mein erster inruck in die peruanische Küche hat mir gut gefallen, wenn auch die Organisation in der Küche katastrophal war. Ich meine das auch nicht böse, aber wenn man in Deutschland gelernt und gearbeitet hat, dann fällt es einem schwer andere Worte dafür zu finden. Die Arbeitskollegen waren allesamt nett, wissbegierig aber teilweise etwas schüchtern, deshalb sind auch nicht so viele mit auf dem Bild. Meine Arbeitszeiten konnte ich mir mehr oder weniger selbst raussuchen und habe immer zu den Zeiten gearbeitet, in denen es am meisten zu sehen gab. Die Angestellten dort aber mussten täglich 10 Stunden arbeiten, 6 Tage die Woche. Die Arbeit war zwar manchmal etwas gechillt, da nicht viel los war, aber eine offizielle Arbeitswoche mit 60 Stunden ist nicht ohne.

Es gibt tatsächlich noch viel mehr über Gerichte und Lebensmittel zu erzählen. Ich möchte die Posts allerdings nicht zu voll stopfen. Deshalb gibt es peu à peu weitere Infos zur peruanischen Küche smile.

La cocina arequipeña

Antes y después de mi estancia en el Cañón de Colca estuve en Arequipa, llamada la ¨Ciudad Blanca¨ de Perú. El nombre no viene de la piedra ¨sillar¨, que usaban para construir la catedral y otros edificios, como mucha gente piensa, sino que antes sólo podía entrar gente ¨blanca¨ al centro de la ciudad. La Plaza de Armas es muy bonita por la noche y en el barrio de Yanahuara hay un mirador en donde tienes una vista hermosa de la ciudad y las terrazas que se encuentran cerca del río. Si tienes suerte puedes ver el vólcan ¨El Misti¨ (5822 mts) desde allí, pero debido a la lluvia del invierno altiplano no pude verlo.

Una especialidad es el ¨Queso helado arequipeño¨, antes de irte tienes que probarlo. Otra cosa rara fue una bebida con una rana cruda que lamentablemente no podría probar al mercado. Mi alojamiento fue un poco raro. Me alojó un chico de CS pero en su hostel. Viví dos semanas allá sin pagar ningún sol. Los dos dueños peruanos alojaban a casi todas las personas gratis. Por favor no me pregunten como funcionaba este lugar, no tengo ninguna idea! Fuimos un par de veces a tomar algo juntos en un sitio de empanadas de un uruguayo al lado de hostal. Fue siempre muy divertido con mi compañera de cuarto, Miryam un chica francesa. Por causalidad nos conocimos antes en Chile con el mismo anfitrón de CS en Arica. Los dos dueños del hostal me ayudaron o me ofrecieron hacer un pasantía en la cocina de un restaurante. No voy a decir ¨No¨, si alguien me ofrece eso. Al final conocí en una semana la ¨Cocina arequipeña¨.

El restaurante se llama ¨La Boveda¨ (pagina en FB: https://www.facebook.com/La.boveda.arequipa/) y se localiza en la Plaza de Armas. Una parte de los asientos están en el balcón, desde el cual tienes una vista maravillosa de la catedral. La carta tiene muchos platos para turistas de la región y para mí es muy bueno saberlo. La mayoría ofrece un menú en el almuerzo que incluye una sopa, un plato principal, un pequeño postre y un jugo/refresco. En La Boveda cuesta eso 11,50 Soles (3,30 €). Pero puedes conseguir también lo mismo en otro lugar a partir de 5 soles (1,40 €) y es suficiente comida para estar lleno.

Ellos preparan un ¨Desayuno andino¨ que era una bebida caliente de piña con quinua. Es muy rico! Con el licor arequipeño llamado ¨Anis Najar¨ hicieron una bebida que se llama ¨Té piteado¨. Además otro alimento básico era el queso paria, un queso de poca maduración hecho con la leche de la vaca.

Uno de los platos más famosos que se preparan con ese queso es el ¨Rocoto relleno¨. Un rocoto picante relleno con carne, servido con papas sancochadas y el cortadito (que es huevo revuelto con anis). Además con el queso se pueden preparar los platos ¨Cauche de Queso¨ y ¨Queso soltero¨ (Solterito de queso). La ¨Ocopa arequipeña¨ es una salsa a base de ajo, cebolla, ají verde, galletas dulces y maní que se sirve con papas, lechuga y queso paria.

El plato ¨Lomo saltado¨ es muy conocido en todo el Perú. Se prepara con lomo de res, tomates y cebolla en una salsa de soya. El plato se sirve con arroz y papas fritas. Tener dos guarniciones es muy normal acá, llenan más y cuestan menos. Muy interesante para mí fue ver por primera vez en mi vida cómo se prepara el cuy. Los animales vienen sin sus visceras y se cocinan primero en agua (ese paso no es obligatorio). Después se fríe el animal entero. Se sirve el ¨Cuy Chactao¨ con papas doradas, una ensalada de cebolla y maíz tostado. Es un plato que lleva mucho aceite.

Por el contrario la alpaca fue más suave. Salteado a la plancha con un puré de papas con quinua y una salsa al pesto. Los platos con pescados y mariscos tampoco pueden faltar en una carta peruana. El ¨Chupe de camarón¨ fue una sopa de camarones con arroz, ají panca y aderezo. El plato más famoso del Perú el ¨Ceviche¨ lo puedes pedir sólo de pescado o mixto con mariscos. Se marinan con jugo de limón, kión/jengibre, apio y sal. Además la comida tiene cebollas, cilantro/culantro y hielo para que todo esté bien frío. Se sirve todo junto con camote glaseado y la famosa ¨Leche de tigre¨ (que está hecho a base del líquido del ceviche) que se pone en una copa para beber.

Mi primera impresión de la cocina peruana me gustó. La cocina alemana es más ordenada en comparación con la cocina peruana (mentalidad alemana). Mis compañeros fueron muy amables y estaban interesados en lo que yo les decía . Algunos eran un poco tímidos, por eso en la foto no hay tantas personas. No tenía un horario fijo, por eso siempre iba al restaurante cuando había más gente, pero los empleados tenían que trabajar 10 horas por día, 6 días a la semana. No siempre fue muy estresante pero 60 horas semanal me parece mucho.

Hay mucho más para contar sobre los platos e ingredientes pero no quiero escribir tantas cosas en un publicación. Poco a poco lo iré haciendo … smile.

14Februar
2017

Wandern im "Cañón de Colca"

Nach so vielen Städten war es mal wieder Zeit für pure Natur laughing. Es ging in den Colca-Canyon, eine der tiefsten Schluchten der Welt. Vom höchsten Berggipfel misst er 3270 m, vom Rand der Schlucht 1200 m. Der "Cañón Coathuasi", hier auch gleich um die Ecke, ist mit 3500 m sogar noch tiefer. Im Internet wird darüber gestritten, welcher der tiefste Canyon der Welt ist. Im Gegensatz zum Grand Canyon liegen die beiden peruanischen Schluchten im Ranking sehr weit vorne.  

Die meisten Touristen, wie auch ich, starten ihre Tour von Arequipa aus. Man kann sich einer geführten Touren anschließen oder den Cañón auf eigene Faust erkunden. Ich habe mich natürlich für die zweite Möglichkeit entschieden, da man so mehr Ruhe in der Natur hat. Mit meiner Begleitung, einer 41-jährigen Russin aus Sankt Petersburg, ging es nachts um 1 Uhr im Bus los Richtung Canyon. Der Beginn der Schlucht liegt bei Chivay, knapp 100 km entfernt von Arequipa.

Aschewolke Valle nublado

Gegen 6.30 Uhr kamen wir an unserem Startpunkt dem ¨Mirador de San Miguel¨ (3300 m) an. Uns erwartete ein wunderschöner Morgen mit einer Wolkendecke über dem gesamten Tal. Zur Feier des Tages spuckte der nahgelegene Vulkan Sabancaya eine Aschewolke aus. Der Vulkan ist einer der aktivsten in Peru und mit 5976 m auch recht hoch.

Nebliger Abstieg Der Nebel lichtet sich Steilwände Río Colca Maisfelder

Nach diesem Naturphänomen ging es an den Abstieg in die Schlucht (äh ich laufe lieber bergauf habe ich festgestellt). Der erste Teil verlief im tiefsten Nebel. Danach lichtete es sich etwas. Nach knapp 3 Stunden hatten wir den Río Colca und somit unseren tiefsten Punkt erreicht. Nach einer Pause ging es nun bergauf nach San Juan de Chuccho, ein Minidörfchen, das nur zu Fuß erreichbar ist. Hier wird mitten im Nirgendwo Mais angebaut und man sieht Avocado- und Feigenbäume ohne Ende.

Cañón de Colca Unser Abstiegspfad Die Tracht des Tales

Unser Tagesziel war Tapay, das wiederrum auf 3000 m liegt. Mittlerweile war die Sonne rausgekommen und wir hatten eine Wahnsinnsaussicht aufs Tal. Bei dem super Wetter ließen sich die letzten Höhenmeter leichter erklimmen. Das Dorf war wirklich klein und es gab auch nur zwei Unterkünfte. Nach einer erfrischenden Dusche haben wir erst mal eine Siesta gehalten. Zum Abendessen hat uns die Señora des Hauses lecker Alpakasteak zubereitet. Die Besitzer züchteten auch Meerschweinchen, hier ein normales Zuchttier, das überall auf den Tisch kommt (dazu bald mehr wink).

Wahsinns Aussicht Terrazas

Am zweiten Tag ging es gemütlich um 10 Uhr los, da wir nur 3 Stunden vor uns hatten. Es folgte ein weiterer Abstieg an einem Wasserfall vorbei. Das ganze Tal war außerdem sehr grün, da hier gerade der ¨altiplanische Winter ist, d.h. es regnet sehr viel. Es gab farbintensive Blumen zu sehen, sehr viele Kakteenarten und auch ein paar Tiere. Unsere Route führte uns durch zwei weitere Dörfer namens Cosñirhua und Malata. Dort verläuft auch seit zwei Jahren die einzige befahrbare Autostraße, die in Tapay endet.

Flora des Canyons Flores del cañón Cactus Kröte/Sapo Schlange/Serpiente

Von Malata aus stiegen wir weiter ab. Man sah sich immer riesige Felswänden gegenüber, die teilweise mit Höhlen bestückt waren. Unsere Tour endet am Grund der Schlucht in Sangalle el Oasis. Das sind vier idyllische Hostels mit Schwimmbädern, die wir aufgrund des leicht einsetzenden Regen leider nicht benutzt haben. Die Unterkünfte waren sehr einfach gehalten, aber vollkommen ausreichend. Diesmal gings früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen um 4.30 Uhr gestartet sind.

Sangalle el Oasis Mila y yo Colca-Canyon Cabanaconde y las terrazas

Ausgerüstet mit Stirnlampe ging es im stockdunkeln los. Circa eine Stunde später wurde es langsam hell und wir haben etwas gefrühstückt. Der Aufstieg war nicht ohne und Mila musste ein paar mehr Pausen einlegen als ich. Ab 7.30 Uhr schien dann auch wieder die Sonne und die letzten Meter zeigte uns der Canyon nochmal seine ganze Pracht. Gegen 9 Uhr erreichten wir Cabanaconde, das eingebettet von Terrassen an die glorreichen Inkazeiten erinnerte. Auf diesen wird auch heute noch in der gesamten Schlucht Mais, Quinoa und Gemüse angebaut. Ein Bus brachte uns ein paar Kilometer weiter zum ¨Cruz del Cóndor¨.

Cruz del Cóndor La quebrada Mirador/Aussichtspunkt Cóndor ¡Impresionante!

Das war unser letzter Halt bevor es zurück nach Arequipa ging. Das ¨Kreuz des Kondors¨ ist ein Aussichtspunkt über dem Cañón de Colca, bei dem man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den König der Lüfte live zu Gesicht bekommt. Nachdem zu Beginn recht viele Touristen dort waren, leerte sich es nach und nach und wir konnten in Ruhe ein paar schöne Bilder schießen und ein letztes Mal den fantastischen Ausblick auf den Canyon genießen smile. Während meiner Reise habe ich hier in Südamerika schon einige Kondore gesehen, daher war der Anblick nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem schön. Sehr müde, aber mit einer Menge neuer Eindrücke kamen wir spätabends in Arequipa an.

Wer Peru bereist, sollte den Cañón de Colca auf jeden Fall auf seine To-Do-Liste setzten. Mit nur 60 Euro für drei volle Tage war der Trip auch nicht teuer. Allerdings kann man in der Schlucht noch viel mehr Zeit verbringen.

Caminar en el Cañón de Colca

Despúes de demasiadas ciudades era el tiempo para la pura naturaleza laughing. Fui al Cañón de Colca que es una de las quebradas más profundas del mundo. La cima más alta mide 3270 mts y desde el borde de la quebrada 1200 mts. El Cañón Coathuasi, también cerca, es aún más profundo con 3500 mts. En la web hay una gran discusión sobre cuál es el cañón más profundo del mundo. Al contrario de lo que se piensa de Grand Canyon de Estados Unidos, los dos cañones peruanos están más adelante en el ranking.

La mayoría de las turistas, como yo también, empiezan su tour en Arequipa. Puedes tomar un tour guiado o puedes hacer un trekking solo. Por supeusto tomé la segunda opción porque es cómodo y hay más silencio. Fui con una rusa de San Petersburgo que tiene 41 años e hicimos el trekking juntas. A la una de la noche tomamos el bus en dirección al cañón. La quebrada empieza cerca de Chivay unos 100 kms lejos de Arequipa.

A las 6.30 hrs llegamos a nuestro punto de comienzo el ¨Mirador de San Miguel¨ (3300 mts). La madrugada estuvo hermosa, había una frasada de nubes arriba del entero cañón. La primera vez en mi vida que vi una nube de ceniza volcánica desde el vólcan Sabancaya. Este vólcan es uno de los más activos en Perú y tiene 5976 m.

Despúes empezamos nuestra bajada (ahora sé que me gusta más subir). Durante la primera parte estaba muy nublado. Cuanto más profundo fuimos, más pudimos ver, porque las nubes se fueron. Después de 3 horas llegamos al punto más profundo del canón, al Río Colca. El camino siguió monte arriba hasta San Juan de Chuccho, un chiquitito pueblo que sólo puedes llegar a pie. Puedes ver plantaciones de maíz y muchos árboles de palta e higos. Allá hicimos un descanso. 

Nuestro destino del primer día fue Tabay. Ese pueblo está a 3000 mts. Por la tarde vino el sol y la vista al valle fue maravillosa! Con ese hermoso tiempo pasamos los últimos metros muy rápidos. Tapay es pequeño y tiene sólo 2 hospedajes. Despúes de una rica ducha hicimos una siesta. La señora de la casa nos preparó para la cena un bistec de alpaca. Riquisimo! La pareja también criaba cuy, acá un animal para comer.

El segundo día empezamos tranquilo a las 10 hrs, bajamos de Tapay y vimos un salto cerca de nuestro camino. El valle general es de momento muy verde a causa del inverno altiplano, que significa que hay mucha lluvia en esta temporada. Vimos muchas flores coloridas y una gran variedad de cactus. Pasamos los pueblos Cosñirhua y Malata. Allá también existe la única ruta que llega al valle hacia Tapay.

De Malata tuvimos que bajar la última vez de nuestra caminata. Siempre ves acantilados empinados y a veces también cuevas. Terminamos en Sangalle el Oasis que son 4 hospedajes con piscinas. A causa de un poco de lluvia no pudimos uilizarlas. Las habitaciones en el cañón son muy simples pero suficiente. Dormimos temprano porque a las 4.30 saldríamos de nuevo.

Con una linterna frontal comenzamos la subida. A partir de las 5 hrs, poco a poco se hacía claro y desayunamos algo. Necesitamos mucha fuerza e hicimos varias pausas. Por la mañana vino otra vez el sol y pudimos ver el cañón entero con su grandeza. A las 9 hrs. llegamos a Cabanaconde y el pueblo nos saludó con sus lindas terrazas que nos trasladaron a los tiempos gloriosos de los Inkas. En estas terrazas todavía la gente planta maíz, quinua y verduras. Un colectivo nos llevó unos kilómetros más adelante a la ¨Cruz del Cóndor¨.

Este mirador sobresale del Cañón de Colca y con mucha probabilidad ves al rey de los Andes. La mayoría de los cóndores salen por la madrugada y por la mañana. Al principo había mucha gente allá pero al final casi nadie y por eso pudimos sacar muchas fotos lindas smile y vimos por última vez la gran vista del cañón. Vi varios cóndores en mi viaje por eso no fue tan espectacular, pero como siempre muy lindo.Muy cansadas pero con nuevas impresiones llegamos por la tarde a Arequipa.

Quien quiera visitar Perú tiene que ir al Cañón de Colca, sí o sí! 100 % recomendable! Y con sólo 60 euros/200 soles para 3 días tampoco fue muy caro. Sin duda puedes quedarte más tiempo.

08Februar
2017

Kochunterricht in Tacna - Erster Stop in Peru

Mein erster Halt in Peru war gleich die erste Stadt nach dem Grenzübergang. Tacna ist ein verschlafenes Städtchen mit vielen chilenischen Touristen, da sie hier günstig Urlaub machen können. Couchgesurft habe ich diesmal in einer Bodega. Der Host Herbert stellt verschiedene Weine her und ebenfalls Pisco, das Nationalgetränk Perus. Selbstverständlich habe ich viel verkosten können. Besonders gut haben mir die aromatisierten Piscosorten geschmeckt, z.B. mit Maracuja, Schokolade, Heidelbeere und Kokablättern.

Bodega Capanique Wein auf traditionelle Art und Weise Aperitif mit Pisco Centro de Tacna

Sehr zeitig um 5 Uhr früh haben wir zusammen einen Ausflug in die Nähe von Miculla gemacht. Dort gibt es ¨Petroglifos¨ (dt. Steinzeichnungen) in der Wüste zu sehen. Ebenfalls verlief hier durch diese Gegend die Inka-Route. Am Tag ist die Sonne zu extrem, deshalb unternahmen wir den Ausflug am frühen Morgen. Dennoch sind die Temperaturen etwas angenehmer als in Arica.

Hängebrücke El desierto Petroglifos Steinzeichnungen

Neben mir wohnte auch noch ein sehr nettes brasilianisches Pärchen bei dem Host. Haben uns gut unterhalten und immer zusammen was leckeres gekocht. Der Besitzer der Bodega kannte auch zufällig einen Lehrer der hiesigen Gastronomieschule. Dieser war daran interessiert, ob ich denn nicht einen deutschen Kochkurs geben könnte. Nach einigen Organisationsproblemen kamen wir schließlich zusammen.

Als Gerichte hatte ich mir Biergulasch mit Käsespätzle (handgeschabt, hab ja keinen Spätzlehobel dabei wink) überlegt sowie Kaiserschmarrn als Dessert. Mir wurde ein Küchenhelfer zur Seite gestellt und ich habe dann in einer Demoküche vor knapp 40 hochinteressierten peruanischen Kochschülern die beiden Gerichte zubereitet. Erklärt habe ich natürlich alles auf spanisch, was manchmal den ein oder anderen Lacher hervorgerufen hat. Mir hat der Unterricht sehr viel Spaß bereitet und ich denke den Schülern auch. Am Ende haben sie auch noch ihre Fragen stellen dürfen, die ich alle mit Geduld beantwortet habe. Die Direktorin hat mir danach ein sehr cooles Zertifikat überreicht und (musste echt lachen) fast alle Schüler wollten danach ein Einzelbild mit mir. Ich möchte nicht wissen, wie viele Bilder nun auf Facebook von mir kursieren laughing. Das ganze war eine super Erfahrung und ich wurde sogar bezahlt. Sehr cool!

Clase de cocina alemana Los alumnos/ Die Schüler Spätzle schaben Kochunterricht á la Magdalena =) Fragerunde Mein Zertifikat

Peru allgemein: (wie immer ein paar Infos übers Land vorneweg)

Peru besitzt (von Westen nach Osten) die Pazifikküste/Wüste, das Andenhochland und schließlich das Amazonastiefgebiet. Das Land mit der Hauptstadt Lima hat ca. 28 Millionen Einwohner, davon haben 47 % indigene Wurzeln. Wer an Peru denkt, denkt zu allererst an die Inkas, doch auch weitere Stämme wie die Chavín, Moche, Nazca und Wari waren hier heimisch. Über die Inkas werde ich garantiert noch mehr schreiben werden. Peru rühmt sich 4000 Kartoffelsorten zu besitzen und Lama, Alpaka sowie Meerschweinchen sind ganz normale Gerichte auf einer Speisekarte. Meeresfrüchte und Fisch zählen natürlich auch zu den Klassikern hier, dabei fehlen darf auf keinen Fall das berühmte ¨Ceviche¨ - Roh mariniert Fisch mit Limettensaft. Aber eins nach dem anderen. Meine kulinarischen Erfahrungen werde ich, wie immer, ausführlich beschreiben.

Clase de cocina alemana en Tacna

Mi primera parada en Perú fue la ciudad más cercana a la frontera, que se llama Tacna. Muchos turistas chilenos van allá de vacaciones porque para ellos es más barato. Mi anfitrión fue Herbert que tiene una bodega de vino y pisco, que es la bebida nacional de Perú. Por supesto probé, los piscos con sabores a maracuja, chocolate, arandano y hojas de coca me gustó mucho.

Muy temprano a las 5 de la mañana hicimos una excursión cerca a un pueblo, que se llama Miculla. Ahi existen unos petroglifos. Gente ancestra hicieron dibujos de cazadores de animales y otras costumbres. En esa ruta en el desierto hay un camino Inka. Por la madrugada no había tanto calor y también no fue tan caloroso como en Arica.

Herbert del Couchsurfing también alojó una pareja brasileña. Ellos fueron muy amables. Siempre cocinbamos juntos y charlabamos. Por causalidad mi anfitrión conocía al dueño de una escuela de gastronomía. El dueño estaba interesado que yo fuera a dar clases de cocina alemana. Despúes de algunos problemas de organisación realizamos las clases.

Los platos que preparé se llaman ¨Biergulasch mit Käsespäztle¨ (gulash de cerveca con una pasta típico de la región Suabia) y ¨Kaiserschmarrn¨ (un panqueque roto con pasas de uvas, caramelizado con manzana y almendras). Juntos con un ayudante preparé mis dos platos en una cocina de demostración. Casi 40 alumnos peruanos vinieron y estaban muy interesados. Explicé todo en español y a causa de mis errores a veces reímos juntos. Al final respondí las preguntas de los alumnos. Me gustó mucho y creo que a las alumnos también. La directora me dió un certificado y con cada alumno nos tomamos fotos. Fue una experienca muy buena y también me pagaron. Chevere laughing!

Perú en general:

Perú tiene (del oeste al este) la costa pacifico/desierto, sierra (la cordillera de los Andes) y al final el amazonas. La capital es Lima y en el país viven 28 millones de habitantes, 47 % son indigenas. Quien piensa en Perú, piensa primero en los Inkas, pero antes también vivió la cultura Chavin, Moche, Nazca y Wari. Supongo que sobre los Inkas voy a escribir mucho más durante mi viaje. Perú tiene 4000 diferentes tipos de papas además se come llama, alpaca y cuy. Pescados y mariscos también son muy famosos. El plato más típico es el ¨ceviche¨ - pescado crudo marinado con jugo de limón. Pero uno despúes del otro. Voy a escribir más sobre la cocina peruana en las próximas semanas.

03Februar
2017

Chi-Chi-Chi-le-le-le!! Sípo! > Típico chileno

CHILE – ein faszinierendes Land und dabei habe ich gerade mal die Hälfte davon kennengelernt. Genauer gesagt habe ich die Gegend zwischen Arica und Santiago erkundigt sowie eine Woche in Puerto Natales verbracht (Süden). Mein Entdeckungen und Eindrücke:

  • Wüste, Wind, Wellblech – Drei Sachen die Chile, in meinen Augen, gut beschreiben. Von Arica bis Copiapó eine einzigartige Wüstenlandschaft. Der Wind bläst einem nur so um die Ohren vor allem am Meer. Und ja, die Dächer vieler Häuser sind aus Wellblech. Ich glaube, dass ist hier Baumaterial Nr. 1.
  • Chilenen können euch erzählen was sie wollen, aber sie haben es sehr gut im Vergleich zu anderen Ländern Südamerikas. Das sieht man auch am Lebensstandard, der um einiges höher ist. Chile gehört zu den teuren Ländern hier und die Preise sind den deutschen ziemlich ähnlich.
  • Ich habe selten ein Land mit dermaßen viele Vegetationszonen erlebt (wie gesagt mir fehlt noch der gesamte Süden!). Im Norden Wüste, im der Mitte Agrarland, im Süden grün mit riesigen Wäldern und am letzten Zipfel der Beginn der Antarktis. Im Osten die Andenkette und im Westen tausende Kilometer Küste. Einfach der Wahnsinn!!
  • Viele Menschen glauben hier an Außerirdische bzw. erzählen dir ihre Geschichten von energetischen Orten oder haben schon irgendwelche Erscheinungen gehabt. Da mir bisher nichts dergleichen begegnet ist, kann ich dazu nicht sehr viel sagen. Ich habe außerdem gelernt, dass die Amis nie auf dem Mond waren und Trump wird seine Amtszeit sehr wahrscheinlich nicht überleben wink. Extravagante Denkweisen?!
  • Die Chilenen sind bisher das einzige Volk Sudamerikas, das an roten Ampeln -und haltet euch fest- sogar an Zebrastreifen anhält. Wow, ich bin wirklich baff! Hut ab!
  • Chile kulinarisch bedeutet: Alles was im Meer wächst und gedeiht kommt auf den Tisch. Dazu der natürlich beste Wein des Kontinents (Niemals zu einem Chilenen sagen, dass der Malbec aus Mendoza hervorragend ist! cool).
  • Wer auf seiner Do-To-Liste stehen hat einmal ein (Erd-)Beben erleben zu wollen, der dürfte in Chile den Haken setzen können. Ich empfehle die Region Coquimbo.
  • Südamerikaner sind Patrioten. Alle! Ich verstehe ja das man stolz ist auf sein Land (bei uns Deutschen etwas schwierig, möchte hier keinen Topf aufmachen), aber manchmal übertreiben sie etwas. In Chile hatten sogar die Supermarktverkäuferinnen die Flagge auf ihrem Hemd. Ich stelle mir das gerade in Deutschland vor und muss laut lachen, wobei mir da ein paar Parteien einfallen, die das sofort unterstützen würden. Vergleicht man die Geschichte der Länder hier auf dem Kontinent (haben alle in den letzten Jahren ihr 200-jährige Unabhängigkeit gefeiert), dann sind das locker 1000 Jahre Unterschied in der Historie (Bad Kissingen feierte vor ein paar Jahren die 1200-Jahr-Feier). Bei einer solch ¨kurzen¨ Vergangenheit ist der Patriotismus eventuell noch ausgeprägter. Eine Vermutung ... Des Weiteren sind alle Bewohner Chiles verpflichtet am Unabhängigkeitstag 18.9 ihr Haus mit der Flagge bzw. In deren Farben zu schmücken (muss schön aussehen! Dreckige oder kaputte Flaggen gehen nicht!). Wer sich nicht daran hält wird angezeigt und muss eine Strafen zahlen. Ich bin leicht schockiert!! Dachte eigentlich ich reise in Demokratien … aber anscheinend wird das wohl nicht streng kontrolliert.
  • Typisch für Chile ist der ¨Tomar Once¨ (dt. ¨11 nehmen¨). Das ist der englischen ¨Teatime¨ ähnlich und wird zwischen 18 und 20 Uhr zu sich genommen (Tee & Kleinigkeiten). Die Wörter ¨Tomar Once¨ kommen der Legende nach von dem Wort ¨Aguardiente¨ (dt. Schnaps), da dieses 11 Buchstaben hat. Um früher einen Absacker zu bestellen hat man ¨tomar once¨ gesagt, um das Offensichtliche zu verschleiern. Im Laufe der Zeit hat sich das dann zur chilenischen Vorabendbrotzeit umgewandelt.
  • Ich war bisher in 5 Ländern unterwegs und muss sagen die Chilenen kiffen am meisten (angeblich sind hier auch Pflanzen zum Eigenanbau erlaubt). Egal an welchem Platz man vorbei gekommen ist, es hat nach Marihuana gerochen. Auch mitten in der Stadt. Mich haben auch Leute gehostet, die Pflanzen in ihrer Wohnung hatten. Ist hier wirklich nix besonderes.
  • In Chile gibt es auch viele deutsche Kolonien, die aber weiter im Süden liegen. Aus diesem Grund gibt es einige deutsche Wörter die sich hier ins spanische eingeschlichen haben. ¨Kindergarten¨ ist öfters zu lesen und bedeutet auch dasselbe wie bei uns. Im Supermarkt kauft man auch ¨Kuchen¨. Sehr witzig die Mehrzahl ist ¨Kuchenes¨. Ich schmeiß mich weg laughing
  • Die chilenische Nationalblume heißt ¨Cophiue¨. Sie hat eine rote/pinke längliche Blüte und wird auf allen möglichen Sachen abgebildet inklusive Feuerhölzern. Da sie weiter im Süden wächst, habe ich sie in leider nicht in ¨echt¨ gesehen.
  • Ich habe in 11 Wochen in Chile genau 3 Übernachtungen bezahlt! Sonst bin ich über Couchsurfing unterwegs gewesen bzw. bei Freunden. Das ist der HAMMER!
  • Manche Chilenen sprechen etwas undeutlich. Aber zum größten Teil bin ich sehr gut zurecht gekommen. Das chilenische Spanisch besitzt aber viele Wörter, die sonst nirgendwo anders verwendet werden. Einen Chilenen kann man an ein paar Ausdrücken daher sehr leicht erkennen. Ein paar Beispiele: vacán/bacán = cool, huevón = Depp, carrete = Party, copete = Getränk, ¿Cachái? = Kapiert?, pololo/a = fester Freund/in, guagua = Baby, al tiro = sofort, sípo = ja, fome = langweilig

Um den Süden des Landes sowie auch das argentinische Patagonien kennen zu lernen, muss ich auf jeden Fall nochmal hier her reisen, komme was wolle!

Típico chileno > Chi-Chi-Chi-le-le-le! Sípo!!

CHILE – Un país fascinante y solo ví la mitad. Conocí los paisajes entre Arica y Santiago, además estuve una semana en Puerto Natales en el sur. Mis descubrimientos y impresiones:

  • Desierto, Viento, Calamina: Estas tres cosas se describen, en mis ojos, el Chile que yo conocí. De Arica hacia Copiapó el paisaje es un gran desierto. El viento es muy fuerte sobre todo en la costa. Y si, muchos techos de las casas son de calamina.
  • Los chilenos pueden decir que quieren, pero en comparación con otros países sudaméricanos, ellos tienen un nivel de vida muy alto. Chile pertenece a los países más caros para turistas y los precios son muy parecidos a los de Alemania.
  • Nunca ví un país con tantas diferentes zonas de vegetaciones (todavía me falta a conocer todo el sur!) El norte es un desierto grande. En el centro está Santiago y hay mucha agricultura. El sur es muy verde con bosques preciosos y al final el Antártico. Al oriente siempre ves la cordillera de los Andes y al occidente miles de kilometros de la costa con sus playas. Impresionante!
  • Muchas personas acá creen en los extraterrestres, lugares con energías o tenían experiencias así. Bueno, yo no ví o sentí nada hasta ahora. Además aprendí que los gringos nunca estaban a la luna y Trump no va a sobrevivir su periodo de presidente. Extravagante formas de pensar?!
  • Los chilenos son las únicas personas de Sudamérica (hasta ahora) que realmente paran en los semáforos rojos, que -increíble- también a pasos de cebras! Wow, felicidades!!
  • El Chile culinario representa todos los animales y las plantas que existen en el mar. Juntos con esas ricas comidas tienes que beber los vinos buenos del país. Los chilenos dicen, por supuesto, que son los mejores del continente. (Nunca dices que el malbec de Argentina es excelente laughing)
  • Quien quiere sentir un temblor o terremoto está en Chile en el perfecto país. Yo recomiendo la región de Coquimbo. La probabilidad allá es alta.
  • Sudaméricanos son patriotas. Todos! Entiendo que la gente acá son muy orgulloso (para alemánes un poco difíci), pero a veces se desorbita. En Chile tenían aun las mujeres de las cajas del supermercado la bandera en sus camisetas. Cuando me imageno eso en Alemania tengo que reír. Una explicaión puede ser que la historia de mucho países de acá es mucho más joven que de los países de Europa y a esa causa el patriotismo es más acentuado. (Por ejemplo la mayoria de los países acá celebraron su bicentenario en los últimos años. Mi ciudad celebró hace unos años su 1200 fiesta!) Además es obligatorio poner la bandera al Día de la Libertad 18.9 a su casa (tiene que estar linda y no sucia o rota). Quien no la pone tiene que pagar una multa. Estoy un poco impactada. Pensaba que acá tienen demogracias?! Pero bueno, no se controlan al final si alguien la pone o no. Capaz no entiendo porque soy europea.
  • Muy típico en Chile es ¨Tomar Once¨. Es té y pan o algo dulce parecido a la ¨Teatime¨ de Inglaterra. Los palabras vienen de las once letras del ¨Aguardiente¨. Antes la gente pidieron ¨Once¨ para no decir que quieren alcohol.
  • Hasta ahora viajé en 5 países y tengo que decir que los chilenos fumaban más marihuana que los restos (tener su propio planta es supuestamente legal). Si caminas por las plazas o pazuelas siempre se siente el olor típico. También a muchos lugares publicos. Algunas personas que me alojaron tenían una planta en su casa. Acá nada especial.
  • Chile tiene colonias alemanes que están más hacia el sur. Por eso algunos palabras que se usan son de alemán. Por ejemplo ¨Kindergarten¨ que es otra palabra para jardín infantil. O ¨Kuchen¨ que es la palabra para pastel/bizcochuelo.
  • La flor nacional se llama ¨ Cophiue¨. La floración es rojo/rosa y su foto está en varias cosas inclusive a las fosforeras. Lamentablemente no ví la flor en realidad porque se crece más al sur.
  • Estuve 11 semanas en Chile y pagué exactamente 3 pernoctaciones! Los restos noches me alojaron gente de Couchsurfing. Es INCREÍBLE!!
  • Algunas chilenos hablan un poco indistinto. Pero me manejé muy bien. El español chileno pero tiene muchas palabras que solo existen acá. Si encuentras un chileno en otro país, seguro que reconoces. Unos ejemplos: vacán/bacán = de puta madre, huevón = tonto, carrete = fiesta, copete =trago/cóctel, ¿Cachái? = ¿Entiendes?, pololo/a = novio/a, guagua = bebé, al tiro = enseguida/ahorita, sípo = si, fome = aburrido

Para conocer el sur de Chile y la Patagonia argentina tengo que volver, si o si!!

30Januar
2017

Arica - Die Stadt des ewigen Frühlings

Von Santiago ging es für mich zur Abwechslung mal mit dem Flieger weiter und zwar ganz in den Norden nach Arica. In der Stadt herrschen das ganze Jahr über gemäßigte Temperaturen und regnet quasi nie. Die 3 Tage, die ich hier verbracht habe waren brutal heiß und ich nonstop am ¨Siesta¨ machen. Durch diese angenehmen Temperaturen das ganze Jahr über wird hier in der Region ganzjährig Obst und Gemüse angebaut. Das Valle de Azapa ist berühmt für seine Oliven. Das Bewässerungssystem erfolgt über zwei Flüsse die in den Anden entspringen.  

 

Valle de Azapa Iglesia San Marcos

Arica wurde während der Kolonialzeit öfters von Piraten überfallen und gehörte vor dem Salpeterkrieg zu Peru. Viele Gebäude haben daher eine peruanische und chilenische Geschichte. Das Stadtzentrum ist recht klein und locker an einem Tag zu erkunden. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Marcos. Sie wurde von Gustave Eifel entworfen und ist komplett aus Eisen erbaut.

Eine weitere Berühmtheit sind die ältesten Mumien der Welt von der Chinchorro-Kultur. Diese Mumien sind 7000 Jahre alt. Ich habe zwei verschiedene Museen besucht, um dort die Mumien bestaunen zu können. Viele der Mumien sind Kinder, die 5050 v. Chr. mumifiziert wurden. Forscher vermuten, dass der hohen Arsengehalt im Trinkwasser die Ursache der Kindersterblichkeit war. Die Chinchorros waren ein Jäger- und Sammlervolk, das auch viel vom Fischfang gelebt hat. Ihre Heimat war der heutige Süden Perus sowie der Norden Chiles. Um ihre verstorbene Kinder für eine weiteres Leben zu konservieren, haben die Chinchorro eine komplizierte Mumifizierung praktiziert. Die ältesten Mumien sind schwarz, die etwas jüngeren rot. Das Pulver dazu stammt wohl von Muscheln oder Steinen der Küste.

Momias Kindermumie 

Wohlhabende Bolivianer und Chilenen aus dem Süden machen hier Urlaub am kilometerlangen Strand. Den habe ich natürlich auch getestet und dort die Sonne mit einer ¨Melón con vino¨ (dt. Melone mit Wein) genossen. Das Wahrzeichen von Arica ist der Erhebung ¨El Morro¨ (260 m). Auf diesem braunen Hügel über Stadt haben die Chilenen eine entscheidende Schlacht des Pazifikkrieges gewonnen. Von oben hat man eine hervorragende Aussicht über die Stadt sowie den Hafen.

El Morro Aussicht vom El Morro Kilometerlanger Strand Melón con vino

Für mich heißt es jetzt Abschied nehmen von Chile, denn auf mich wartet DAS kulinarische Land von Südamerika – PERU!!

Arica - Ciudad de la Eterna Primavera

De Santiago fui con el avión a la cuidad más al norte de Chile Arica. Por todo el año existe acá una temperatura moderada y casi nunca llueve. Estuve 3 tres días en la ciudad y el sol fue bestial. Hice casi todo el día siesta. Pero esas temperaturas ayudan a que se puedan cultivar todo el año frutas y verduras. El Valle de Azapa es famoso por sus aceitunas. La instalación de riego viene de dos ríos que brotan en los Andes.

En el tiempo colonial Arica tuvo muchos ataques de piratas y antes del Guerra de Pacífico era terreno de Perú. A causa de esto muchos edificios en el centro tienen una historia peruana y chilena. El centro de Arica es chico y lo puedes descubrir en un día. Muy famoso es la iglesia San Marcos. Gutave Eifel fue su diseñador y se contruyeron totalmente de fierro.

Arica es conocida por las momias más viejas del mundo de la cultura chinchorro. Las momias tienen 7000 años y vistié dos muesos. Muchas de las momias son niños y estuvieron momificado 5050 antes de Cristo. Los investigadores piensan que la razón por su muerte fue la concentración de alto arsénico en el agua potable. Los chinchorros fueron cazadores y recolectores además viveron de la pesca. Su patria hoy fue el sur de Perú y el norte de Chile.

Adinerados bolivianos y chilenos del sur hacen acá sus vacaciones de verano a la playa. También fui y tomé el típico melón con vino. El símbolo de Arica es el cerro ¨El Morro¨ (260 mts). Esta montaña de color café fue ganada en una batalla importante de la Guerra de Pacífico por el ejercito chileno. De arriba tienes una vista linda sobre la ciudad y el puerto.

Tengo que decir adíos a Chile y bienvenido al páis culinario de sudamérica – PERÚ!!

26Januar
2017

Meine letzten Tage in Santiago

Die letzten Tage in Santiago vergingen wie im Flug. Ich habe noch den Präsidentenpalast ¨La Moneda¨ besichtigt sowie die Nationalbibliothek. Die restliche Zeit habe ich gechillt, weil mehr war nicht möglich. Diese Hitzewelle hier gerade ist der Wahnsinn! Täglich 36°C und auch nachts mega warm. Bin mit den Neffen von Carolina ins Schwimmbad und wir haben zusammen Eis gemacht. Diese Hitze entfachte auch im Süden des Landes riesige Waldbrände. Die Situation sieht nicht gut aus und es sind auch schon Menschen in den Flammen umgekommen.

La Moneda Der Präsidentenpalast Die Nationalbibliothek Biblioteca Nacional Helado =)

In anderen Ländern gehe ich total gerne in Supermärkten auf Entdeckungstour. Welche Lebensmittel gibt es? Wie sind sie verpackt? Welche Unterschiede gibt es im Vergleich zu Deutschland? Etc. Vielleicht eine Macke die Köche haben wink. Es gibt hier z.B. Mehl, das schon mit Trockenhefe versetzt ist ¨Harina con polvos de hornear¨. Die Milch wird meistens in Plastikbeuteln verkauft und nicht in Tetrapacks. Damit diese Beutel im Kühlschrank dann auch stehen bleiben, kauft man eine Art Becher, in die man diese Beutel dann reinstellt. Naja, der Abfall entsteht so oder so … . Eine riesige Auswahl an Säften ersteht man außerdem in Form von Trockenpulver.

Harina con polvos de hornear Hinweise des Gesundheitsministeriums

Was ich sehr cool finde, sind die Hinweise des Gesundheitsministeriums auf einigen Lebensmitteln, die besonders viele gesättigte Fettsäuren oder viele Kalorien bzw. Zucker enthalten. Damit hat uns Chile schon was voraus! Zumindest bei mir haben diese Hinweise gewirkt (vll nimmt das ja nach einer gewissen Zeit ab) und ich habe nix süßes gekauft.

Sabrina y yo =)

Wie der Zufall es so wollte habe ich meine italienische Freundin Sabrina nun schon zum 4 Mal in Südamerika getroffen. Letztes Jahr sind wir eine Weile zusammen gereist und haben uns noch zwei weitere Male in Bolivien getroffen. Sie war zwischendurch mal 4 Monate in Italien und ist nun wieder zurück in Santiago. War sehr schön sie wieder zu sehen und ich gehe davon, dass wir uns hier wohl nochmal über den Weg laufen werden laughing.

Empanadas de 1 kilo Carolina's Arbeit

Mit Carolina war in noch einem Dörfchen namens Pomaire, das berühmt ist für seine Töpferwaren. Dort gibt es auch noch Riesen-Empanadas zu kaufen mit einer Füllung von bis zu 1 kg. Der Wahnsinn! Außerdem waren wir noch in ihrer Arbeit dem seismologischen nationalen Institut. Der letzte Abend war super schön und wir haben gemeinsam Completos gegessen. Wie schon die Familie in Paraguay ist mir Carolina, ihre Mama sowie die Familie ihrer Schwester sehr ans Herz gewachsen. Ich werde sie garantiert vermissen kiss!! Mein nächster Besuch ist so gut wie geplant wink.

Carolina und ich Mi familia chilena <3

Mis útlimos días en Santiago

En los últimos días en la capital de Chile fui al palacio de la presidenta ¨La Moneda¨ y a la biblioteca Nacional. El resto de mi tiempo no hice nada porque acá hace un calor increíble. Cada día 36°C y también por la noche es muy caluroso. Fui con los sobrinos de Carolina a la piscina y preparamos helado. A causa del calor comenzaron incendios forestales en el sur del país. La situación es peor y también algunas personas murieron.

En otros países me gusta mucho ir a los supermercados y descrubir alimentos o envases. O por lo menos ver cual es la diferencia en Alemania. Capaz una tonteria de los cocineros wink. Acá existe por ejemplo harina con polvos de hornear, que nunca vi en Alemania. La leche la compras en bolsas (en Alemania siempre está en tretrapack) y en el refrigerador tienes que poner en un platstico especial. Qué raro! También existe una gran variedad de jugos en polvos.

Una de las cosas que a mi me gustó mucho son las advertencias del Ministerio de Salud para los alimentos que tienen muchas grasas saturadas, calorias o azúcares. Chile es más adelante que Alemania! Cuando estaba comprando algo relamente pensé sobre las advertencias. Por lo menos funcionaron en mi. No compré cosas dulces.

Por casualidad encontré por cuarta vez a mi amiga de Italia, Sabrina. El año pasado viajamos un rato juntas y nos encontramos dos veces más en Bolivia. Ella volvió 4 meses a Italia y ahora de nuevo volvio a Santiago. Qué lindo que nos pudimos ver de nuevo! Y espero que no sea la última vez en este continente maravilloso laughing!

Con Carolina hice una excursión a un pueblo artesano alfarero que se llama Pomaire. Allá también se hacen empanadas de un kilo. Increíble! Además fuimos a su trabajo al Centro Sismologico Nacional. La última noche fue linda y tengo que volver si o si! Como la familia en Paraguay también voy a extrañar a Carolina, su Mamá y la familia de su hermana. Al lado de mi familia paraguaya ahora también tengo una chilena laughing. Un abrazo fuerte kiss!!

25Januar
2017

300 Días viajando por el continente maravilloso! ❤

300 Tage unterwegs in Südamerika!

300 Tage ...

20Januar
2017

Abstecher nach Mendoza

Von Santiago aus lohnt sich ein kurzer Abstecher über die Grenze nach Argentinien. In nur 355 km Entfernung liegt die wohl bekannteste Weinanbauregion des Landes - Mendoza. Auf meinem Weg hierher bin ich auch das erste Mal über eine Grenze getramped. Das war sehr spannend und hat ohne Probleme geklappt. Die Strecke von Santiago verläuft über den Andenpass ¨Paso Internacional Los Libertadores¨ (Höhe 3200 m). Hier sind schneebedeckte Gipfel, Skigebiete und Gebirgsseen zu sehen. Die Argentinier haben gerade Urlaub und viele fahren an den Strand oder zum Einkaufen (ist billiger für sie) nach Chile. Auf der Gegenspur war ein Stau - Wahnsinn. Mir graut es schon vor der Rückreise ...

Los caracoles Tunel a Argentina Puente del Inca Natursteinbrücke über den Río Mendoza

Kurz nach Grenze, die eigentlich in einem Tunnel liegt, kommt man, nachdem man die Einreiseformalitäten geregelt hat, an der ersten Sehenswürdigkeit vorbei. Die ¨Puente del Inca¨ (dt. Inkabrücke) ist ein von der Natur geformter Felsbogen über den Río Mendoza. Die Farbe der gelben Felsen stammt von der Schwefelquelle, die früher als Thermalbad genutzt wurde. Wegen Einsturzgefahr kann dieses Naturwunder leider nur noch von der Ferne aus betrachtet werden. Um die Ecke befindet sich auch der höchste Berg Argentiniens (gleichzeitig auch der des gesamten Kontinents bzw. der gesamten Südhalbkugel), der Aconcagua mit 6962 m. Selbstverständlich kann dieser bestiegen werden. Eine Akklimatisierung ist allerdings unabdinglich, also 15 Tage sollte man dafür schon einplanen.

Parque San Martín Cerro de la Gloria Mendoza Plaza España

1861 wurde die Stadt Mendoza von einem schweren Erdbeben getroffen. Der Wiederaufbau führte dazu, dass die Stadt heute wunderschöne breite Alleen mit vielen Bäumen besitzt. Diese sind dringend nötig, da die Hitze ohne den Schatten dieser Bäume nicht auszuhalten ist. Mit durchschnittlich 36°C hatte man tagsüber eigentlich nicht viel Lust etwas zu unternehmen. Trotz den heißen Temperaturen war ich natürlich unterwegs. Der ¨Cerro de la Gloria¨ ein Hügel im Stadtpark, zeigt die Statur des Befreiers San Martín (auch auf dem 5 Peso Schein zu sehen). Das Zentrum Mendozas wird von fünf Parks gebildet. Mir hat der ¨Plaza España¨ mit seinen bunten Kacheln am besten gefallen. Mit dem besten Freund von meinem Kumpel aus Buenos Aires habe ich einen Nachmittag im Freibad verbracht. Abends trifft sich ganz Mendoza im Stadtpark am See, um ein paar Bierchen zu trinken und Musik aus dem Auto zu hören.

Bodega Lopez Bodega Lopez Riesige Eichenfässer Weinverkostung

Eine Weinverkostung durfte natürlich nicht fehlen. Sich zwischen den hunderten von Weingütern zu entscheiden ist allerdings schwierig. Ich habe eine Gratistour bei der ¨Bodega Lopez¨ mitgemacht. Sie zählt zu den größten hier und produziert eher auf Masse. Hat aber trotzdem einige Qualitätsweine im Sortiment. Exportieren ins Ausland tuen sie nur 1% ihrer hergestellten Weine, den Rest trinken die Argentinier selbst wink. Die Bodega wurde 1898 von spanischen Einwanderern gegründet. Die Weine reifen fast alle in Fässern aus französischer Eiche. Bei der Tour sah man die Produktionshallen, ein kleines Museum und durfte am Ende einen Weiß- und Rotwein probieren.

Weinreben ohne Ende Weingüter an der Straße Embalse Potrerillos Schwimmen mit diesem Ausblick - Herrlich!! Stausee Potrerillos

Mit meinem zweiten Host in Mendoza habe ich etwas die Gegend um Mendoza herum erkundet. So weit das Auge reicht Weinberge - fantastisch! Wir haben einen Ausflug nach Potrerillos gemacht und der dazugehörigen Talsperre. Immer wieder genial mit der Hintergrundkulisse der Anden zu schwimmen. Da will man gar nicht mehr aus dem Wasser laughing. Mit Federico habe ich auch noch ne Rollertour in der City gemacht, sehr witzig! Seine Eltern waren super nett und wir haben viel erzählt und gelacht. Einen Abend gab`s deutsche Küche von mir und ich durfte dann ¨Pollo al disco¨ von Fede probieren. Hühnchen in einer gusseisernen Pfanne über dem Feuer geschmort. Sehr lecker!

Pollo al disco Chilling Time ;-)

Mein Aufenthalt hier war jetzt wohl erstmal der letzte in Argentinien. Da es aber noch soooooo viel zu entdecken gibt (der gesamte Süden fehlt mir noch!) werde ich garantiert nochmal irgendwann wiederkommen laughing. Die Rückfahrt nach Santiago verlief wie im Flug und sogar ohne Warterei an der Grenze.

Excursión a Mendoza

Desde Santiago vale la pena ir a Mendoza. La ciudad está al otro lado de los Andes 355 kms. Mendoza es la región vinícola más famosa de Argentina. Viajé la primera vez haciendo dedo sobre la frontera. Lo cual fue emocionante y funcionó sin problemas. Cruzas la frontera al Paso Internacional Los Libertadores (3200 mts). Se ven las cimas nevadas, pistas de esqui y lagos entre las montañas. Los argentinos tienen de momento vacaciones y muchos van a las playas de Chile o hacen sus compras allá (sale más barato para ellos). Había un atasco al camino contrario. Tengo miedo de volver…

La frontera está exactamente en el tunel que une los dos paises. Despúes de las trámites puedes descrubir la primera atracción turística. El ¨Puente del Inca¨ es una puente rocoso formado por la naturaleza. El color amarillo de las rocas viene del azufre. Antes habían aguas termales acá, pero hace mucho tiempo no se usan asi. El terreno solo se puede ver desde lejos a causa de los derrumbes. Muy cerca se localiza la montaña más alta de Argentina y también del hemisferio sur el ¨Aconcagua¨ con 6962 mts. Por supesto se puede escalar pero es necesaria una aclimatación primero.

En el año 1861 destruyó un terremoto muy fuerte casi la ciudad entera. La reconsturcción llevó que la ciudad tiene hoy muy lindas calles con muchos árboles. Mejor porque el sol fue incríble. Todo los días más de 36°C! Sin embargo descubrí el ¨Cerro de la Gloria¨ en el Parque San Martín con su monumento (lo puedes ver también en el billete de 5 Peso). El centro de Mendoza lo forman 5 plazas. La Plaza España fue mi favouritoa a causa de sus lindos azulejos. Con el mejor amigo, Carlos, de mi amigo de Buenos Aires, Federico, fui a nadar en una piscina. Lo pasamos muy bien y charlamos mucho.

No puede faltar una degustación de vinos si estás en Mendoza. Hice un tour gratuito a la ¨Bodega Lopez¨, una de las más grandes que existen en Maipú. Fundaba en el año 1898 por los inmigrantes de España. Monstraron sus tanques de vino y barriles de roble francés. Además explicaron su producción. La bodega exporta solo 1 % al extranjero, el resto se bebe en Argentina wink. Al final del tour probamos un vino blanco y un vino tinto, por supuesto de la uva malbec.

Mi primero host fue un poco raro y por eso cambié. Mi segundo host Fede fue mejor! Fuimos juntos al dique de Potrerillos. Nadar con esa vista hermosa a las montañas es inolvidable! No quería salir del agua wink. Hicimos un citytour con su scooter. También sus padres fueron divinos. Charlamos y reímos mucho! Una noche cociné un plato aleman y la otra Fede cocinó ¨Pollo al disco¨ una comida tipíca de Argentina. Muy rica!

Supongo que este estado de Mendoza fue el último en Argentina en mi viaje. Pero hay tantas cosas por descrubir, especial hacia el sur donde no estuve, por eso tengo que volver si o si laughing! La vuelta a Santiago fue rapido y no tuve que esperar tanto en la aduana.

14Januar
2017

Meine kulinarischen Erfahrungen in Chile

Mein 3-wöchiges Praktikum ist erfolgreich beendet und es gibt ne Menge zu berichten! Hier in Santiago hatte ich auch das erste Mal etwas Probleme bei meiner Suche, da ich keine Arbeitsgenehmigung habe, sondern nur ein Touristenvisum. Ich wollte ja nur ein Praktikum machen, das war aber leider egal. Chile ist ein wirtschaftlich gut gestelltes Land und somit kommt es, vergleichbar mit der Situation in Deutschland, gerade zu ähnlichen Flüchtlingsproblemen. Viele Haitianer beantragen Asyl und auch Venezolaner kommen nach Santiago, um hier Arbeit zu finden (auch hauptsächlich junge Männer). Antofagasta ist überlaufen von Kolumbianern und Peruaner trifft man überall. Was will ich damit sagen: Nicht nur Europa hat Einwanderungsprobleme auch andere Länder auf Erde! Man kann sich also selbst bemitleiden oder die Sache angehen. Es war bitter zu erfahren, dass mir auch mein ¨heißbegehrter¨ deutscher Pass (mit dem man weltweit die meisten Länder ohne Visum bereisen kann!!) nicht geholfen hat. Diese Erfahrung würde ich so manchen Deutschen mal wünschen, einfach nur damit sie wissen, wie es sich anfühlt …

So jetzt aber wink. Schlussendlich bin ich fündig geworden und wurde auch nach keiner Genehmigung gefragt. Das Restaurant heißt ¨Laminga¨ (http://www.lamingabella.cl) und ist im Ausgehviertel ¨Bellavista¨ von Santiago. Der Name ¨La minga¨ erklärt eine traditionelle kommunale Gemeinschaftsarbeit bei der ganze Häuser auf Baumstämmen zu ihrem neuen Standort transportiert werden. Diese Tradition wird im Süden von Chile, ebenfalls in anderen Ländern Südamerikas, noch heute durchgeführt. Das Team war klein aber fein, genauso wie es mir gefällt. Die Mitarbeiter waren alle in meinem Alter, supernett und fanden den kulinarischen Austausch, denke ich, auch ganz interessant. Es gab zwei Turnusse: früh 9.30-17.30 Uhr oder abends 17.30-0.30 Uhr.

El restaurante Laminga Das Restaurant von innen El interior Un parte de la cocina

Ich würde die Speisekarte des Lokals als moderne Interpretation von traditionellen chilenischen Gerichten beschreiben. Ein Großteil der Gerichte entstammen dem Meer, basieren also auf Fisch und Meeresfrüchte. Außerdem durfte ich ein paar Lebensmittel verarbeiten, von denen ich vorher noch nie gehört habe. Dazu gleich mehr! Die Gerichte wurden auf Steintellern angerichtet. Das sah zwar sehr schön aus, aber war für die Kellner etwas umständlich, da diese verdammt schwer waren.

Die Vielfältigkeit des Meeres findet in der chilenischen Küche seine Perfektion. Ich lege mal los mit dem Fisch: ein oft bestelltes Gericht war der ¨Merluza Tomaticán¨ - Seehecht in einer Art Tomatenpfanne (Tomatensauce, eingelegte & frische Tomaten, Zwiebeln, Mais, Basilikum). Tomaticán leitet sich vom Gericht ¨Charquicán¨ ab, ein bekannter Eintopf aus Fleisch (Charqui), Kartoffeln, Kürbis, Mais und teilweise Mangold. Von Pablo Nerudas Lieblingsgericht dem ¨Caldillo de Congrio¨ - Fischeintopf mit Meeraal, habe ich schon berichtet (siehe Eintrag 15.12.16). Der Congrio ist allgemein ein sehr beliebter Speisefisch hier und wird oft in Medaillon-Form frittiert, gebraten oder gedünstet angeboten. Eine erfrischende Beilage dazu ist der berühmte ¨Ensalada chilena¨ - Tomaten in ¨gajos¨, Zwiebeln in ¨plumas¨ und Koriander. Das Gericht ¨Cancato de Salmón¨ wurde mit Basilikumkartoffelbrei und Parmesanchip serviert und kommt ursprünglich aus dem Süden Chiles. Die Basiszutaten der ¨Salsa de Cancato¨ sind geräucherte Wurst (longaniza ahumada) Zwiebeln und Tomaten.

Merluza Tomaticán Caldillo de Congrio Congrio con ensalada chilena Cancato de Salmón

Bei den Meeresfrüchten war die Auswahl der Karte noch größer als beim Fisch. ¨Machas a la Parmesana¨ waren eine überbackene Muschelart, die vor der chilenischen und peruanischen Küste vorkommt. ¨Ceviche¨ gab es selbstverständlich auch und zwar vom Thunfisch (roh), vom Calmar und vom Tintenfisch (gekocht). Das Gericht stammt aus Peru, hat aber mittlerweile Einzug in die besten Restaurants der Welt gefunden. Der rohe und sehr frische Fisch wird dabei nur mit Limettensaft mariniert. Ich schätze in Peru werde ich darüber nochmal ausführlicher berichten wink. Tintenfisch (pulpo), Sepia (jibia) und Garnelen (camarón) waren zudem auch gerillt oder frittiert in weiteren Gerichten auf der Karte zu finden.

Machas a la parmesana Tabla frita Triología de Ceviche Pulpo grillado

Die Dip-Sauce ¨Prebe¨ (siehe Eintrag 15.12.16) wurde im Restaurant mit ¨Cochayuyo¨ verfeinert. Das ist eine Seetangart der Braunalge. Wenn ich jetzt nicht falsch recherchiert habe, dann werden die Blätter der Alge als Cochayuyo bezeichnet und hauptsächlicher in getrockneter Form angeboten. Zum Verarbeiten weicht man sie wiederholt in Wasser ein. Der Stängel bzw. Stiel der selben Braunalgenart wird unter dem Begriff ¨Ulte¨ meist frisch im Handel angeboten. Ein weiteres sehr traditionelles Gericht ist ¨Chupe¨. Im Restaurant gab es Varianten mit Garnelen, Gemüse oder mit Krebsfleisch (jaiba). Dazu werden Zwiebeln sehr langsam gedünstet und mit der jeweiligen Hauptzutat vermengt. Später kommen in Milch aufgeweichte Brotkrumen hinzu, Käse und Gewürze. Das ganze wird dann als Miniauflauf mit Käse überbacken serviert. Sehr lecker! Eine wichtige Zutat bei den Chupes mit Meeresfrüchten ist das ¨Sal de Piure¨. Piure (dt. chilenische Aszidie) ist eine Seescheide die aussieht wie ein Stein und innen krebsrotes Fleisch hat. Sie gilt im Süden von Chile als Delikatesse und kann roh sowie gekocht verzehrt werden. Sie enthält extrem viel Jod, Eisen und Vanadium, ein äußerst seltenes Metall. Zur der Herstellung des Salzes trocknet man das Fleisch der Piure und zerkleinert es dann in einem Mörser. Das nenne ich mal viel neues Wissen und viele neue leckere Meeresrezepte!

Cochayuyo Ulte

Natürlich wird hier auch Fleisch gegessen, ich finde allerdings viel weniger als z.B. in Paraguay und Argentinien. Die berühmten ¨Empanadas chilenas¨ oder wie sie in Chile genannt werden ¨Empanadas de Pino¨ enthalten eine Hackfleischfüllung mit Oliven, Rosinen und hartgekochtem Ei. Das Gericht ¨Chorrillana¨ besteht aus Pommes, gebratenem Rindfleisch mit Zwiebeln und Spiegeleiern. Dieses ähnelt auch der Beilagenart ¨a lo pobre¨ (dt. nach Armenart), die aus gedünsteten Zwiebeln, Spiegelei und Pommes besteht. Das ¨Pastel de Choclo¨ (dt. Maisauflauf) fehlt auf keiner chilenischen Speisekarte (siehe Eintrag vom 22.11.16). Die chilenische Küche wird auch von der indigenen Bevölkerung der Mapuche beeinflusst. Das Gewürz ¨Merkén¨ z.B. stammt aus ihrem Repertoire. Es ist ein Gewürzsalz bestehend aus rotem Chili, Koriandersamen und Salz. Angeboten wird es auch pur (ohne Koriandersamen) oder als geräucherte Variante. Ein weiteres traditionelles Produkt der Mapuche sind Pinienkerne (piñones) von der Andentanne. Die Kerne sind größer und mehliger als die der europäischen Tanne und werden gekocht, frittiert sowie auch als Konserve verarbeitet. Außerdem mahlen die Mapuche die Kerne zu Mehl und backen daraus Brot.

Chorrillana Empanadas de Pino Pastel de Choclo y CupePiñones

Nun fehlt noch die süße Ecke. Hier gab es die ¨Leche asada¨ von der ich in La Serena schon berichtet habe (siehe Eintrag 22.11.16). ¨Chilenito¨ und ¨Empolvado¨ sind eine Art Plätzchen, ähnlich dem Alfajor aus Argentinien, und werden mit Manjar gefüllt. ¨Manjar¨ ist nur ein anderes Wort für ¨Dulce de Leche¨, dem extrem süßen typische Brotaufstrich aus Südamerika. Die subtropische Steinfrucht ¨Lucuma¨, heimisch in Chile, Peru und Ecuador, wird hauptsächlich zu Cremes und Eis verarbeitet. Die Frucht als ganzes frisch findet man nicht allzu oft, daher gibt es leider vorerst kein Bild. Sie schmeckt aber sehr süß und wird selten roh verzehrt. Das Dessert ¨Leche nevada¨ (dt. verschneite Milch) ist ein Schaumgebäck, das man kurz in warmer Milch ziehen lässt und dann abflämmt. Serviert wird es in einer Vanillesauce. Um alle Desserts probieren zu können gab es eine Nachspeisen Degustation, bei der von jedem etwas dabei war.

Degustación de Postres Merengue de Leche nevada

Das war jetzt mal wirklich viel Input, ich hoffe ihr könnt noch den letzten Absatz lesen laughing. Noch ein paar Kleinigkeiten die hier nennenswert sind. Ich weiß nicht warum, aber in Südamerika werden die Tomaten öfters geschält. Verstehe das gar nicht, das ist Abfall der nicht sein muss. Man könnte sie ja kurz blanchieren/häuten (wie man es macht um tomate concassée herzstellen), aber das ist wohl zu aufwendig. Um in den zweiten Stock zu gelangen, in dem Gefriertruhen und Kühlschränke sowie das Trockenlager zu finden waren, musste man eine Klapptreppe hochsteigen. Diese Treppe beschwört Arbeitsunfälle ja gerade zu heraus. Ich meine, wie soll ich denn einen 5 kg Kartoffelsack da runter oder hoch tragen?? Sehr witzig dagegen war, dass es im Restaurant allen ernstes ein Bier namens ¨Schlappe-Seppel¨ gab, direkt importiert aus dem schönen Frankenland, genauer gesagt aus Aschaffenburg. Sehr cool war auch, dass ich die Fahrtkosten mit der Metro bezahlt bekommen habe, somit hatte ich keine Minuskosten. Etwas nervig war die extrem laute Musik in der Küche. Manchmal konnte man seine eigenen Worte nicht verstehen und chilenischer Hiphop gehört sicher nicht zu meiner neuen Lieblingsmusik wink. Zusammenfassend: Ein sehr zufriedenstellendes und interessantes Praktikum.

Die Treppe!? - la escalera!? El Equipo - Das Team

Mi experiencia culinaria en Chile

Mi pasantía de tres semanas terminó exitosa y hay mucho para contar! En Santiago tuve la primera vez problemas con mi búsqueda porque ando solo con un visa de turista y no de trabajo. Bueno, solo quisiera hacer una pasantía, pero es igual. Chile es un país que tiene una economía buena y por eso tiene problemas similares que Europa de momento. Muchos hombres jovenes de Haiti hacen una solicitud de asilo y también muchos venezolanos vienen a buscar trabajo. Además Antofagasta está lleno de colombianos y peruanos hay en todos los lados. Que quiero decir con esto: No solo Europa tiene problemas con la inmigarción también otros países del mundo. Me frustró saber que el ¨preciado¨ pasaporte alemán tampoco me pudo ayudar. Esa experiencia quiero desear a algunos alemanes, solo para que ellos sepan como todos los refugiados se sienten!

Suficiente crítica wink. Bueno, al final encontré una pasantía y el permiso de trabajo no fue necesario. El Restaurante se llama ¨Laminga¨ (http://www.lamingabella.cl) y se localiza en la zona de Bellavista en Santiago. El nombre ¨la minga¨ explica las tiraduras de casas o mingas que se hacen todavía en el sur de Chile y en otros países en Sudamérica. El equipo fue pequeño y así me gusta. Las compañeros fueron todos muy amables y tenían la misma edad como yo. Pienso que a ellos también les gustó el intercambio culinario que hicimos. Hubo dos turnos: por la mañana 9.30-17.30 hrs. o por la noche 17.30-0.30 hrs.

Puedo decir que la carta es una interpetación moderna de platos típicos chilenos. La base de muchas comidas son pescados y mariscos. Además preparé algunos alimentos que nunca escuché antes en mi vida. Al tiro contaré más! Los platos fueron de piedra. Se ven muy lindos, pero para los camareros no fue tan facíl llevarlos, porque pesaban mucho.

La diversidad del mar se encuentra en la perfección de la cocina chilena. Empiezo con el pescado: un plato, muchas vezes pedido, fue la ¨Merluza Tomaticán¨. El tomaticán es una especie de salsa de tomate fresco y de conserva con choclo, cebolla y albahaca. El palabra tomaticán viene de ¨Charquicán¨ que es un guiso de charqui, papa, zapallo, choclo y en Chile acelga. El plato favorito de Pablo Neruda ¨Caldillo de Congrio¨ no puede faltar (posteo de 15.12.16). El congrio es un pescado bastante conocido que se preparan en medallón frito o salteado. Una buena guarnición con ese pescado es la famosa ¨Ensalada chilena¨ - tomates en gajos, cebolla en pluma y cilantro. La comida ¨Cancato de Salmón¨ se sirve con puré de albahaca (base de papas) y crujiente de parmesano. Ese plato viene del sur de Chile y los ingredientes basicos de la salsa son tomate, cebolla y longaniza ahumada.

La selección de los mariscos fue increíble. Hubo ¨Machas a la Parmesana¨ que es un tipo de conchas que crecen en la costa chilena y peruana. Por supesto estaba ¨Ceviche¨ a la carta de atún (crudo), de jibia y de pulpo (cocido). Ese plato es de Perú y muy famoso. Supongo que voy a escribir más cuando estaré allá. Pulpo, jibia y camarones también fueron parte de los diferentes platos como ¨Tabla frita¨ o ¨Pulpo grillado¨.

La salsa ¨Pebre¨ (mira poseto 15.12.16) se afinan con ¨Cochayuyo¨, un especie de alga que se come mucho en Chile. Si investigé bien, las hojas de la alga tienen el nombre de cochayuyo y se vende seco. Para utilizarlo tienes que remojar en agua otra vez. El tallo de la misma alga se llama ¨Ulte¨ contrario de cochayuyo se vende fresco. Otro plato típico es el ¨Chupe¨. En el restaurante hubo las variaciones de camarón, jaiba o de verduras. Para preparar tienes que sudar la cebolla mucho tiempo. Después mezclas con la base y echas migas remojadas en leche además queso y condimentos. Muy rico! Una especia importante par los chupes del mar es la ¨Sal de Piure¨. El piure se ve como una roca pero es un animal que tiene un carne bastante roja. En el sur de Chile se preprara crudo o cocido y es un plato fino. Tiene mucho yodo, fierro y vanadium que es un metal infrecuente. Para la preparación de la sal tienes que secar la carne y moler después. Mucho aprendizaje nuevo sobre el mar y muchas recetas ricas!

Por supesto los chilenos también comen carne pero a mi ojos menos que por ejemplo las paraguayos o los argentinos. Las famosas ¨Empanadas chilenas¨ o como se llaman en Chile ¨Empanadas de Pino¨ tienen de relleno carne picada, pasas de uva, aceitunas y huevo duro. El plato ¨Chorrillana¨ está formando de papas fritas, carne vacuna picada, cebolla confitada y huevos fritos. Sus guarnicones se llaman al mismo tiempo ¨a lo pobre¨. Sobre el ¨Pastel de Choclo¨ ya escribí (posteo 22.11.16). La cocina chilena tiene también influencia de los mapuches. El condimento ¨Merkén¨ es de ellos. Es un aliño de ají rojo seco, semillas de cilantro tosdados y sal. También existe puro o ahumado. Otra cosa son los piñones de un árbol que crece en el sur. Los piñones son más grande que los europeos y mas harinoso. Los mapuches los cocinan, tuestan y preparan conservas. Además hacen harina para sus panes.

 Ahora falta solo la parte dulce. Como en La Serena preparé ¨Leche asada¨ (posteo 22.11.16). El ¨Chilenito¨ y ¨Empolvado¨ son una especie de galletas, parecido al alfajor de Argentina, pero rellena con manjar. Manjar es el nombre para el dulce de leche en Chile. La fruta lucuma lamentablmente no vi hasta ahora fresco. Pero en Chile, Peru y Ecuador se hacen cremas o helados de esa fruta. Es muy dulce y no muchos la comen cruda. El postre ¨Leche nevada¨ es merengue preparado en leche y se sirve con una salsa de vanilla. Para probar de todos los postres se recomieda una degustación.

Wow, eso fue mucha información. Espero que ustedes tengan ganas de leer el último párrafo smile. Unas pocas cosas al final. No sé porque pero mucha gente en sudamérica pelan los tomates. En mis ojos es basura que no tiene que ser. Puedes blanquear para producir menos basura. Para ir al segundo piso donde estaban los congeladores y las cosas secas se tenía que escalar una chiquitita escalera. Accidentes de trabajo puedes prevenir. Como se llevan cinco kilos de papas arriba o abajo??

Al contrario fue divertido que el restaurante vende una cerveza que se llama ¨Schlappe-Seppel¨. Esa viene de una ciudad ¨Aschaffenburg¨ que se localiza en Franconia muy cerca de la casa de mis padres. Además me pagaron mis pasajes de transporte diarios. Así no teniá que gastar mucha plata. Un poco molesto fue que escuchamos siempre música con mucho volumen en la cocina. A veces no podias escuchar tus propias palabras y creo que el hiphop chileno no es mi música favorita wink. En resumen: un pasantía interesante y contenta.

01Januar
2017

Feiertage & Jahreswechsel in einem anderen Land

Euch allen erstmal ein frohes und erfolgreiches neues Jahr! 2017 rockt cool! Habe an euch gedacht als ihr 4 Stunden vor mir gefeiert habt wink

Da ich seit dem 22.12 ein Praktikum absolviere habe ich an Weihnachten und Silvester zumindest den halben Tag, genauer gesagt bis 17 Uhr, gearbeitet. Bisher gefällt es mir auch sehr gut! Meine kulinarische Erfahrung gibt es dann sobald ich das Praktikum beendet habe. Es ist auf jeden sehr meereslastig wink, soviel vorneweg. Es gibt hier auch tatsächlich sowas wie Weihanchtsmärkte, allerdings kauft man dort hauptsächlich Kindergeschenke und Kitsch ¨Made in China¨. Nachdem es hier auch heiß ist gibt es Säfte statt Glühwein. Ein Weihnachtsmarkt war das für mich nicht!

Weihnachten/Heiligabend – Navidad/Nochebuena

Mein Weihnachtsfest in Chile war superschön! Ich habe Carolinas Mutter bei den Essenvorbereitungen geholfen und dann haben wir bis 24 Uhr gemütlich mit der Familie zusammen gesessen. Genau, in Chile werden die Geschenke nämlich erst um Mitternacht aufgemacht bzw. der ¨Papa Noel¨ (dt. Nikolaus) oder "Viejo Pascuero" (dt. Weihnachtsmann) bringt diese erst am 25.12 (wie in den USA). Die Kinder machen kurz vor 24 Uhr einen kleinen Spaziergang, ist ja warm hier, und wenn sie zurück kommen, war der Papa Noel dann da. Ich habe schon lange nicht mehr einen solchen Haufen an Geschenken gesehen, aber bei 4 Kindern die beschenkt werden wollten, war das ja abzusehen. Wiedererwarten habe ich auch ein paar Kleinigkeiten geschenkt bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe!

Weihnachten in Chile Viele Geschenke  Weihnachtslikör

Nach dem Auspacken ging dann das große Spielen los laughing. Die Söhne von Carolina`s Schwester haben einen Kicker bekommen und jeder musste mal spielen. Nachts um 2 Uhr gab es dann Tee und Kuchen, mir sind schon fast die Augen zugefallen. Doch nach einer weiteren Runde Memory ging es dann schließlich ins Bett.

Die Chilenen feiern Weihnachten im großen Kreise der Familie mit viel Essen und einem leckeren Likör namens ¨Cola de Mono¨ (dt. Affenschwanz). Dieser wird meist selbst hergestellt aus Milch, Café, Zucker, verschiedenen Weihnachtsgewürzen und Traubenschnaps. Obwohl hier fast alle katholisch sind ist der 26.12 kein Feiertag. Ich habe dann versucht zu erklären, dass in Deutschland das Christkind die Geschenke bringt. Das hat sich schwieriger gestaltet als gedacht. Mal ehrlich, ist das Christkind männlich oder weiblich surprised? Ich vermute geschlechtslos trifft es bei der stattfindenden Debatte ganz gut tongue-out. Habe ein Bild der gelockten blonden Frau gezeigt und alle meinten ein Engel, ich nur neeee das ist es eigentlich nicht. Verwirrung pur. Auch das der Nikolaus am 6.12 kommt war hier keinem bekannt. Es gab also für alle was neues! Der Tag war auf jeden Fall sehr schön und wir haben viel gelacht und erzählt.

Valle Nevado Skiresort Pisten im SommerDie Anden

Zwischen den Jahren gab`s einen Ausflug ins ¨Valle Nevado¨, das ist die Skiregion von Santiago, die ca. 1,5 Stunden in Richtung der Anden liegt. Dort oben war es kälter als gedacht und die Aussicht leider nicht ganz so gut, da Regen vorausgesagt war (der erste seit meinen knapp 2 Monaten hier!). Dank diesem Regen aber bot es sich an den ¨Gran Torre Costanera¨ einen Besuch abzustatten. Der Regen hatte den Smog vertrieben und so hatten wir eine klasse Aussicht! Oben auf den Bergen hatte es sogar geschneit und Bilder sind wirklich genial geworden.

Wahnsinns Ausblick! Gran Torre Costanera Santiago von oben Sonnenuntergang mit Blick auf die Anden Santiago Cerro San Cristobal Santiago de Chile bei Nacht Lichtermeer Santiago en la noche

Silvester & Neujahr – Nochev Vieja & Año Nuevo

Der Silvesterabend verlief ähnlich wie Weihnachten. Erst gemütliches Essen mit Carolina und ihrer Familie und gegen 23 Uhr sind wir zu elft! in einem Minitransporter ins Zentrum gefahren (7 Erwachsene + 4 Kinder). Dort ging es dann zu Fuß weiter die vollgesperrte Haupt-Avenida entlang. Unser Ziel war es einen guten Platz mit Sicht auf den ¨Torre Entel¨ zu erwischen. Das ist ein relativ hohes Gebäude von dem aus ein Feuerwerk um 12 Uhr standfand. Silvesterkracher wie bei uns sind hier schon lange verboten, zu viele Verletzte. Stattdessen kauft man hier Konfetti, Sprühschnee oder so Faschingsprühzeug in Dosen. Habe mir dann mit den Kidies erstmal ne Sprühschnee-Schlacht geliefert. Sehr witzig! Außerdem trägt man hier knallfarbige Hüte in allen möglichen Formen. War ein bisschen wie Fasching in Deutschland smile.

Auf zum Feuerwerk Fiesta! Carolina & Ich mit Hüten Unser Ausblick

Um Mitternacht gab`s dann ein 15-minütiges schönes Feuerwerk, Konfetti, chilenischen Sekt und viele Umarmungen. Die obligatorischen 12 Trauben (wie in Spanien) wurden natürlich auch gegessen - in Chile ebenfalls mit 12 Löffeln Linsen (??, die Trauben passen doch schon nicht alle in den Mund!), die bei uns zum Glück nicht Pflichtprogramm waren wink. Mit uns feierten ziemlich viele Menschen und die Straßen sahen auf dem Heimweg auch demensprechend aus. Das schönste Feuerwerk Chiles gibt es allerdings in Valparaíso. Dort sitzt man am Strand und schaut dem Spektakel, das auf dem Wasser stattfindet, zu. Ein Grund nochmal wieder zu kommen cool.

Feuerwerk Fuegos artificiales Frohes Neues Jahr allen!! Las calles despuésTerremoto

Zurück in der Wohnung durfte ich den berühmten chilenischen Cocktail ¨Terremoto¨ (dt. Erdbeben) probieren. Der Name rührt von dem Erdbeben im Schädel her, das man am nächsten Tag haben soll. Ich befürchtete schlimmes. Zur Herstellung bedarf es einen billigen Tafelweißwein, Ananaseis und Grenadine. Schätze die Süße ist das Problem. Nach 4 Terremoto ging es meinem Kopf aber am nächsten Tag aber ausgesprochen gut smile.

Confeti Gelbe Unterhosen =)

Um auch perfekt ins neue Jahr zu starten haben ich alle chilenischen Bräuche mitgemacht. Dazu gehört in einer gelben Unterhose Silvester zu feiern, das gilt egal ob Frau oder Mann, und soll Glück im neuen Jahr bringen. Ich habe mich fast totgelacht, da in den gesamten U-Bahn-Stationen halt wirklich nur gelbe Unterhosen verkauft wurden laughing! Laut Carolina, besitzt so gut wie jede chilenische Frau eine äußert große Sammlung von gelben Unterhosen. Ein weiterer Brauch besagt, dass man nach 24 Uhr mit einem Koffer oder Rucksack um den Häuserbog laufen soll, um im neuen Jahr viel zu Reisen. Das habe ich mir natürlich nicht 2x sagen lassen! Bei allem was meine Reise verlängert bin ich dabei wink! Mein erstes Silvester in Hochsommer war ausgesprochen interessant und skurril zugleich. Wiederholung bitte!

Feriados & Cambio de año en un país lejano

Antemano y primero: un feliz y exitoso año nuevo 2017! Me acordé de mis amigos en Europa cuando celebraron 4 horas antes smile!

Desde el 22 de diciembre tengo una pasantía y por eso trabajé en la navidad y la noche vieja hasta la tarde, exactamente a las 17 hrs. Hasta ahora me gusta mucho y mi próximo posteo va a tratar sobre mi experienca culinaria. Como adelanto hay muchos cosas del mar …

Navidad/Nochebuena

Mi navidad en Chile fue muy linda. Celebré con Carolina y su familia. Ayudé a su mamá con la rica cena en la cocina y celebramos muy bien. En Chile el papa noel o ¨viejo pascuero¨ trae los regalos a la medianoche, por eso tuvimos que esperar hasta las 12 hrs para abrirlos. Los niños hacen antes un pequeño paseo y cuando vuelven papa noel ya paso. Abajo de nuestro árbol fue una montaña de regalos y también estaba algo para mi. Me alegré mucho!

Después del abrir, empezó el gran juego. Los sobrinos de Carolina recibieron un ¨taca taca¨ (esa mesa del fútbol que se juega con las manos). Tuve que jugar una vez con ellos. A las dos de la manaña tomamos una merienda con té y torta. Estuve muy cansada, pero despúes de un partido de memorize todos nos fuimos a dormir.

Los chilenos celebran navidad con la familia, mucha comida y un licor rico que se llama ¨Cola de Mono¨. Tiene leche, café, azúcar, diferentes condimentos de navidad y aguardiente de uvas. Quería explicar que en Alemania el ¨Christkind¨ trae los regalos, pero fue un poco complicado. El nombre significa el niño jesús, pero si ves una foto siempre es una mujer con pelo rubio y rizos, pero no un angel! Capaz el ¨Christkind¨ no tiene sexo, no sé realmente, nunca pensé sobre eso wink. El 26 de diciembre acá no es feriado como en Alemania y el papa noel o el ¨Nikolaus¨ viene al 6 de diciembre. Otros países, otras costumbres smile. Por lo menos todos aprendieron cosas nuevas y reímos mucho!

Entre los años hicimos una excursión a ¨Valle Nevado¨ que es la región de ski cerca de Santiago 1,5 horas lejos. Allá estaba más frío de lo que pensaba y la vista no era tan mejor a causa de muchas nubes. Dijeron que iba a llover (seria mi primer lluvia en Chile, desde dos meses!). Y de verdad hubo lluvia, excelente opción para ir al ¨Gran Torre Costanera¨. La lluvia limpió el cielo y el smog y nosotros vimos un Santiago hermoso con montañas nevadas! Que lindo!

Nochevieja & Año Nuevo

La nochevieja ocurrió parecida a navidad. Primero una comida tranquila y a las 23 hrs. fuimos todos juntos en un auto (7 adultos y 4 niños) al centro. Caminamos por la avenida central hacia la Torre Entel y buscamos un lugar con una buena vista. Desde la torre se lanzaron los fuegos artificiales a las 12 hrs. En Chile también se usan nieve en latas y confeti para celebrar el año nuevo. Además todas las personas llevan un gorrito colorido. Un poco parecido al carnaval en Alemania smile.

A la medionoche vimos 15 minutos de fuegos artificiales, mucho confeti y bebimos espumoso chileno abrazandonos. Comimos las 12 uvas y acá también alguna gente toman 12 cucharadas de lentjas, que raro! Con nostros celebró mucha gente y las calles fueron muy sucias. Los fuegos artificiales más lindos de Chile son en Valparaíso. Allá puedes ver el espectaulo en la playa. Una razón para volver otra vez!

De vuelta a casa pude probar el copete famoso de Chile ¨Terremoto¨. El nombre viene del terremoto que vas a tener al próximo día, tenía miedo. Para la preparación necesitas un vino blanco barato, helado de piña y granadine. Despúes de 4 terremotos mi cabeza estaba mejor al día siguente smile.

Para empezar el año perfecto hice todos las costumbres chilenas que se hacen para tener suerte. Compré un calzon amarillo (las mujeres acá tienen una colección de calzones amarillos muy grande!). Realmente en todos los lados puedes comprarlos, también en el metro. Para viajar mucho tienes que hacer un vuelta con una maleta o una mochila. Por supersto hice la mia para viajar más wink! Resumen: Mi primero año nuevo en el verano fue interesante y divertido. Repetición por favor!

24Dezember
2016

¡Feliz Navidad! ???

Ich wünsche euch allen ein ruhiges, entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten! kiss Lasst euch reich beschenken und genießt eure freien Tage. Weihnachtsgrüße aus dem sonnigen Santiago de Chile!

Feliz Navidad Frohe Weichnachten! 

Feliz Navidad! Frohe Weihnachten! Merry Christmas! Joyeux Noël! Buon Natale!

Deseo a todos una feliz navidad reflexiva y tranquila y con muchos regalos! kiss Muy lindas fiestas a todos. Saludos soleados desde Santiago de Chile!

15Dezember
2016

Santiago de Chile begrüßt mich bei 36,5°C

Meine ersten zwei Wochen in der Hauptstadt Chiles neigen sich dem Ende und ich habe eine Menge unternommen. Vorneweg wieder ein paar allgemeine Informationen: Santiago de Chile hat 6,5 Mio. Einwohner. Im Ballungsraum wohnen sogar insgesamt 8 Mio. Die Stadt liegt in einem Talkessel eingegrenzt zwischen den Anden und einer kleineren Hügelkette. Diese Lage führt leider dazu, dass hier sehr schnell Smog entsteht und man die schneebedeckten Anden leider nicht oft zu Gesicht bekommt. Die Hitzewelle die mich hier begrüßte, entfachte auch den ein oder anderen Waldbrand, was die Gesamtsituation nicht unbedingt verbesserte.

Santiago von oben Santiago Gran Torre Costanera Gran Torre und ein schneebedeckter Gipfel Meine Metrostation

Ich versuche einen geeigneten Tag abzupassen um den ¨Gran Torre Costanera¨ zu besuchen. Das ist z.Z. das höchste Gebäude Südamerikas mit 300 m und vor allem aus dem Grund sehr beeindruckend, da Chile ein erdbebenreiches Land ist. Der Ausblick von dort soll fantastisch sein, bin gespannt!

Graffitis ...

Die Stadt ist super modern und ich finde recht europäisch. Die Metro bringt einen schnell von A nach B. Eine Fahrt kostet 660 $ CHL (90 Cent), was im Vergleich zu anderen Städten in Südamerika schon recht teuer ist, aber neben einer Metrofahrt sind in dem Preis auch noch 2 Busfahrten enthalten. Wohnen tue ich bei Carolina ( von Beruf Seismologin), die ich im Norden von Chile kennen gelernt habe und die mich zu sich eingeladen hat. Sie ist vor kurzem in ihr kleines Häuschen eingezogen, das direkt an das ihrer Mutter angrenzt. Wir verstehen uns super und sie hilft mir mich hier zurecht zu finden. Ins Zentrum brauche ich 15-20 min. und gleich um die Ecke gibt’s eine super Joggingstrecke. Ich laufe hier abends oft kopfschüttelnd durch die Straßen, da mich diese Weihnachtsdekoration- und beleuchtung bei täglich über 30°C dermaßen irritiert, ich kann das gar nicht beschreiben! Das fühlt sich extrem komisch an und mir kommt es auch nicht im entferntesten so vor, als ob in ein paar Tagen Weihnachten ist. Ich habe weder Plätzchen noch Glühwein vermisst, da … puuh einfach verwirrend trifft es wohl am besten. Ganz ehrlich, Weihnachten ist - kalt, dunkel und im besten Fall mit Schnee, das hier ist irgendwas anderes, nicht erklärbares tongue-out.

Estación Mapocho Mercado Central Plaza de Armas Barrio París-Londres Árbol de Navidad

Meine Sightseeingtouren führten mich durch die überfüllten Fußgängerzonen des Zentrums (ach stimmt ja, Weihnachtseinkäufe!), über den Plaza de Armas (Hauptplatz), den alten Bahnhof, den Friedhof, viele Parks und den Fischmarkt. Hier habe ich ganz neue Fischsorten entdeckt, die ich vorher nicht gekannt habe. Zum einen die ¨Reineta¨, eine Art Seebrasse, die nur vor der chilenischen Küste vorkommt. Zum anderen den ¨Congrio¨ (dt. Meeraal), ein langer Fisch aus der Familie der ¨Bartmännchen¨. Aus diesem wird der hier bekannte ¨Caldillo de Congrio¨ hergestellt, eine Fischsuppe mit Gemüse und Kräutern (Beim Herausfinden von internationalen Fischarten gibt es auch eine gute Seite im Internet: http://fishbase.de/). Außerdem essen die Chilenen Seepocken (picoroco) bzw. diese sind Bestandteil des Fischeintopfs ¨Curanto¨, eine Stachelschnecke mit dem Namen ¨loco¨ und ¨machas¨ eine hier bekannte Muschelart.

Reineta - Seebrasse Congrio - Meeraal Picoroco - Seepocke Locos - Stachelschnecken Machas - Muschelart

Mit dem Cerro Santa Lucía und dem Cerro San Cristobal gibt es gleich zwei Hügel von denen man einen Blick über die Stadt hat. Auf dem Cerro Santa Lucía befindet sich eine kleine Festung und viele grüne Flecken zum Entspannen. Auf dem Cerro San Cristobal dagegen thront eine (war ja absehbar) Jungfrauenstatur, die mit einer Gondel, einer Zahnradbahn oder zu Fuß (meine Wahl) erreichbar ist.

Cerro Santa Lucía Aussicht vom Cerro Santa Lucía Cerro San Cristobal Virgen del Cerro San Cristobal

Besonders begeistert bin ich von den top ausgestatteten Museen. Das Naturkundemuseum war nach den Regionen Chiles aufgeteilt und alle Pflanzen und Tiere vom Norden waren mir schon bekannt, sehr cool. Auch das präkolumbische Museum, das historische Museum und das Museum der schönen Künste waren interessant sowie die Chascona, ein Wohnhaus Pablo Nerudas (Literatur-Nobelpreisträger). Beim Datum des 11. Septembers denken die meisten Chilenen nicht an 2001 sondern an das Jahr 1973. An diesem Tag puschte der Militärgeneral Augusto Pinochet (mit Hilfe der USA) den amtierenden Sozialisten Salvador Allende aus dem Präsidentenamt. Folter, Tod und das Verschwinden lassen von Personen waren die kommenden Jahre an der Tagesordnung. Bis 1990 war Pinochet Diktator, erst dann kehrte die Demokratie wieder zurück. Noch heute gibt es viele Anhänger sowie Gegner von ihm. Pinochet wurde nie verurteilt und starb 2006. Das Museum zur Aufarbeitung der Diktatur war aufschlussreich, aber auch traurig.

Museo Nacional - Naturkundemuseum Skelett eines Seiwals Museo precolumbino Präkolumbische Museum

Zum Ende noch ein paar Streetfood-Besonderheiten der Hauptstadt: Wie überall in Südamerika gibt es auch hier eine reichliche Auswahl an Empanadas. In Chile zu empfehlen vor allem die Meeresfrüchte-Empanadas mit Garnelen, Tintenfisch oder Muscheln. Der Klassiker schlechthin - der "Completo" - ein Art Hotdog mit Avocado, Tomaten, vers. Saucen und teilweise Sauerkraut (siehe Eintrag über Chile im Mai). Perfekt um den kleinen Hunger zwischen durch zu stillen. Des Weiteren gibt es ¨Sopaipilla¨, eine frittierte Teigscheibe auf Kürbisbasis. Diese isst man pur oder mit einer der dazu angebotenen herzhaften Saucen. Die bekannteste ist ¨Pebre¨ (Vorsicht! Kann sehr scharf sein) und diese wird auch vor jedem Essen mit Brot gereicht. Sie ist der argentinischen ¨Salsa criolla¨ sehr ähnlich und besteht meistens aus Zwiebeln, Tomaten, Koriander, Chili, Knoblauch, Essig und Öl. Um bei der Hitze seinen Durst zu stillen bekommt man an jeder Ecke ¨Mote con Huesillo¨. Das ist eine Art Pfirsichsaft mit Fruchtstücken und Weizengraupen. Die kommen schon auf komische Ideen, die Chilenen! Beim Genießen dieser Leckereien kann man mit etwas Glück den berühmten Straßenmusikern ¨Chinchineros¨ zuschauen. Was diese mit ihrer Trommel machen ist ziemlich beeindruckend. Da ich mein Video leider nicht hochladen kann, könnt ihr einfach mal hier reinschauen https://youtu.be/cuomE958gI4.

SopaipillasMote con Huesillo Chinchineros

Neben der Erkundung der Stadt habe ich mich natürlich auch um einen weiteren Praktikumsplatz bemüht und bin fündig geworden laughing! Dazu bald mehr …

Santiago de Chile me saluda con 36,5°C

Ya estoy casi dos semanas en la capital de Chile y visité un montón de lugares, pero lo primero algunas informaciones generales: Santiago tiene 6,5 millones de habitantes con toda la aglomeración son 8 millones. La ciudad se localiza en un valle, por eso existe a veces smog y lamentablemente no se puede ver las cimas nevadas de los Andes. Cuando llegué, me saludaba una ola de calor increíble, que también sopló algunos incendios forestales, otra razón para el aire sucio. Estoy esperando aún un lindo día para visitar la Gran Torre Costanera, el edifico más alto de Sudamérica con 300 mts. Muy impresionante porque Chile es un país sísmico. La vista debe ser fenomenal, vamos a ver…

La ciudad es muy moderna y para mi similar a Europa. El metro te lleva muy rápido de A a B. Un pasaje cuesta 660 $ CHL (90 centimos), que es caro comparado con otras capitales, pero incluye un viaje de metro y dos buses. Me aloja Carolina, de profesión sismóloga, que conocí en el norte y que me invitó a su casa en Santiago. Ella se mudó hace un rato en su nueva casa que está al lado de su madre. Llevamos muy bien y ella me ayuda a orientarme en la ciudad. Hasta el centro necesito 15 a 20 min y muy cerca está una buena posibilidad para correr. Cuando estoy andando por la noche por el barrio siempre tengo que reír, porque la decoración de navidad es tan raro, sin palabras! Es realmente rarísimo para una europea, cuando en diciembre no es oscuro, frío y no hay nieve. No tengo ningún sentimiento de navidad, oye! tenemos más de 30°C, no es navidad, no puede ser tongue-out!

Conocí por varias días el centro. Fui a los paseos peatonales (olvidé que la gente hace sus compras de navidad!) , a la Plaza de Armas, a la Estación Mapocho, al cementerio, a muchos parques y al mercado central. Allá encontré nuevos típos de pescados y mariscos. Por ejemplo la reineta, un besugo, y el congrio parecido a una anguila que vive en el mar. Del congrio se prepara el famoso plato ¨Caldillo de Congrio¨ que es una sopa con verduras y hierbas. Además en Chile comen picoroco (nunca vi en mi vida) que son parte del guiso ¨Curanto¨, un tipo de caracoles del mar que se llaman ¨locos¨ y una concha con el nombre ¨macha¨.

Para tener una buena vista sobre la ciudad tienes dos opciones. Puedes ir al Cerro Santa Lucíca que tiene un pequeño castillo y lugares verdes para descansar. O te vas al Cerro San Cristobal. Allá está una virgen a la cima a cual puedes llegar a pie (como yo), con un teleférico o con un funicular.

Lo que a mi me gusta mucho fueron los muesos muy lindos e informativos. El Museo Nacional de Historia Natural de Chile, que monstró las diferentes zonas del país con su flora y fauna (del norte casi conocí todo). El Mueso de Arte Precolombino, el Museo Historico y el Museo de Bellas Artes también fueron interesantes como La Chascona, una casa de Pablo Neruda (ganador de premio nobel de literatura). La fecha de once de septiembre para un chileno no tiene nada en commún que pasó en 2001 sino que pasó en el año 1973. Ese día el poder militar hizo (con la ayuda de Estados Unidos) un golpe contra la democracia del presidente Salvador Allende (socialista). Con el general Augusto Pinochet empezaron unos años oscuros con tortura, muerte y desaparecidos. Él gobernó hasta 1990. Hoy todavía hay gente que está a su favor o contra su dirección. Pinochet murió 2006 sin ningúna condena de sus acciones. El Mueso de la Memoria fue instructivo pero también triste.

Al final unas particularidades de la comida de la calle de la capital: Como en todas partes de Sudamérica hay una gran variedad de empanadas. Recomiedo en Chile comer empanadas de mariscos con camarones, pulpo o machas. El clásico es el completo, como un hotdog, con una salchicha, palta, tomate y diferentes salsas o también chucrut. Perfecto para el hambre pequeño. Además hay sopaipilla que es una masa frita a base de zapallo. Sopaipillas comes también con diferentes salsas. El más comun es el pebre (Cuidado! Puede ser muy picante) que aun se sirve siempre antes de la comida. Es una salsa parecida a la salsa criolla de Argentina y tiene cebolla, tomate, cilantro, ají, ajo, vinagre y aceite. Para el calor hay un refresco famoso que se llama mote con huesillo. Es un jugo de durazno con el durazno seco y mote de trigo. Para mi una idea rara pero rica. Si tienes suerte puedes esuchar, mientras estás comiendo, un chinchinero, un músico típico chileno de la calle. Solo con un bombo se produce su ritmo. Lamentablemente no puedo subir mis videos pero para ver un ejemplo usted puede usar ese link https://youtu.be/cuomE958gI4.

Mientras mis paseos por la ciudad también busqué una pasantía y al final la encontré. Más en mi próximo posteo … laughing

08Dezember
2016

Viña vs. Valpo - Strandresort vs. Hafen-Kultstadt

Kaum zu glauben, aber ich bin jetzt tatsächlich von Iquique (mit Abstechern nach San Pedro de Atacama und das Valle del Elqui) bis kurz vor Viña del Mar GETRAMPT – Das waren sage und schreibe ca. 2200 km! Megafett!! coollaughing (Entspricht ungefähr der Strecke von Bad Kissingen nach Moskau wink). Was soll ich sagen?! Einmaliges Erlebnis auf der Panamericana, der Straße, die sich von Alaska bis nach Feuerland erstreckt. Meine Strecke führte hauptsächlich durch die Wüste und später durch Weinberge sowie Avocado- und Olivenanbaugebiete. Alle Leute die ich kennenlernen durfte waren super nett. Im Norden haben mich meistens Minenarbeiter mitgenommen und später dann eigentlich nur noch LKW-Fahrer. Man hört ne Menge interessanter Geschichten und lernt viel über das Land und die Leute. Eine Erfahrung die ich nicht missen möchte und jedem empfehlen würde! Das erste was ich in Deutschland machen werde, falls ich zurück kommen sollte wink, ist trampen. Einfach um auszuprobieren ob wir genauso cool und gastfreundlich sind wie Südamerikaner…

Die grüne Mitte Chiles Beim Trampen ;-)

Nach Viña del Mar flüchten die Einwohner Santiagos, wenn sie sich nach Entspannung und einer kühlen Meeresbrise sehnen. Das Strandresort an der Pazifikküste punktet mit super langen Stränden, vielen grünen Parks, breiten modernen Avenidas und unzähligen Apartments (in Form von Hochhäusern). Die saubere und ordentliche Stadt hat jetzt nicht die Welt zu bieten, aber ich habe mir den botanischen Garten angeschaut sowie das archäologische Museum Chiles, das auch eine Statur ¨Moai¨ der berühmten Osterinsel (Rapa Nui) ausstellt. Mein Host hat außerdem noch einen schönen Tagesausflug gestaltet, bei dem wir einen weiteren Park besucht haben und dann über die Dünen von Reñaca gewandert sind. Die Tour endet an einem kleinen Strand, an dem wir das kalte, aber erfrischende Meereswasser genossen haben.

Viña del Mar Statur der Osterinsel - Moai Jardín Botánico Las dunas

Der extreme Gegensatz von Viña ist Valparaíso. Die beiden Städte sind eigentlich eine Riesenstadt, die sich die gesamte Küste bzw. Bucht entlang zieht. Bis der Panamakanal gebaut wurde, war Valparaíso der wichtigste Hafen Chiles. Daneben fungiert Valpo als Kulturhauptstadt. Sie hat zahlreiche Künstler, Dichter und Musiker inspiriert u.a. Pablo Neruda, ein weiterer chilenischer Literatur-Nobelpreisträger.

Häuser von oben Verwinkelte Treppen Valparaíso Valpo Buntes Lokal Like in Río de Janeiro ;-)Farbenfrohe Häuser

Die Stadt ist chaotisch, dreckig und auch nicht gerade ungefährlich, aber versprüht doch eine gewisse Charme. Die bunten Häuser mit Graffitis sind faszinierend und machen aus jedem Besucher einen Fotografen. Die kleinen Gassen, Treppchen und die bebauten Hügel tragen ebenfalls dazu bei. Am besten gefallen haben mir aber die ¨Ascensores¨, die Standseilbahnen, die über die ganze Stadt verteilt sind, um leichter auf die Hügel zu kommen. Ich bin so gut wie alle abgefahren laughing, zumindest die, die in Betrieb sind. Kosten zwischen 100-300 $CHL (15-50 Cent).

Graffitis ohne Ende ... Orginelle Idee

Knapp 4 Tage habe ich diese einzigartige Stadt erkundet. Mit mir aber auch noch Horden von Touristen, da Valparaíso von der Hauptstadt Santiago de Chile nur 120 km entfernt ist. Um den Hauptrouten der Touriströme etwas zu entkommen, bin ich viel zu Fuß in den Hügeln unterwegs gewesen. Da hier aber ziemlich oft Touristen überfallen werden, bin ich sehr vorsichtig gewesen. Naja, nach knapp 9 Monaten in Südamerika hat man Dreh raus wink.

Standseilbahn Los ascensores Das Zahnrad Der älteste Aufzug von 1883

Mit einem Fahrrad habe ich auch noch die Steilküste hinter der Stadt erkundet sowie das Uni-Viertel. Im Hafen konnte man riesige Containerschiffe beim Beladen beobachten oder einer kleinen Seelöwenkolonie beim Platzgerangel zusehen, was sehr amüsant war. Das Wahrzeichen neben den Standseilbahnen und den bunten Häusern ist der ¨Trolebus¨, ein uriger strombetriebener Bus, der eine feste Route abfährt. Jeder der Chile besucht, sollte Valparaíso auf seine To-Do-Liste setzen und wenigstens durch die Viertel Alegre und Concepción schlendern und den Flair der Kultstadt auf sich wirken lassen. Viña vs. Valpo – Der Gewinner dürfte klar sein innocent.

Seelöwen Trolebuses Valpos Steilküste

Viña vs. Valpo - Balneario vs. Ciudad puerto de culto

No puedo creer, pero realmente viajé haciendo dedo de Iquique (con excursiones a San Pedro de Atacama y el Valle del Elqui) hasta La Calera, un poco antes de Viña del Mar. Eran aprox 2200 kms.! Increíble!! coollaughing Qué puedo decir?! Fue un camino único sobre la Carretera Panamericana, que va desde Alaska hasta Tierra del Fuego. La mayoría del tiempo sobre la ruta ví desierto y al final viñas y terreno cultivado de aceitunas y paltas. Toda la gente que me llevó, fue muy amable. En el norte más mineros y despúes solo camioneros. Escuchas interesantes historias y aprendes mucho sobre el país y la gente. Viajar haciendo dedo es una cosa única que puedo recomendar a todos. Tienes que probar una vez en tu vida. Si vuelvo a Alemania, que todavía no lo sé wink, viajar haciendo dedo es la primera cosa que voy a hacer. Solo para saber si la gente de Alemania/Europa son igual de hospitalarias y buena onda como los sudaméricanos.

Si la gente de Santiago, necesita relajación o una fresca brisa del viento se van a Viña del Mar. El balneario tiene playas largas, parques verdes, avenidas modernas y muchísimos departamentos. La ciudad es limpia y ordenada, pero tiene pocas cosas para ver como el Jardín Botánico o el Museo de Arqueología e Historia Francisco Fonck. Allá se puede ver una de las estatuas de la Isla de Pascua (Rapa Nui), llamadas Moais. Además mi host, me organizó una excursión linda que nos llevó a un parque y las dunas de Reñaca terminando en una playa pequeña donde disfrutamos de la fría pero agradable agua del pacífico.

Al contrario de Viña es Valparaíso. Las dos ciudades son como una aglomeración que van al lado de bahía por la costa. Hasta el fin de la construcción del canal de Panamá, Valparaíso fue el puerto más importante de Chile o respectivamente del sur de América. Además Valpo, es la capital de la cultura. Ha sido inspiración para mucha gente como artistas, poetas y músicos. El mejor ejemplo, es Pablo Neruda, un ganador del premio nobel de literatura.

Valpo, es caótico, sucio y un poco peligroso, pero tiene un encanto hermoso. Las casas coloridas con muchos grafitis son fascinantes y hacen que cada persona quiera ser un fotógrafo. Las callecitas, escaleras y cerritos coloridos son impresionantes. Lo que más me gustó, fuerón los famosos ascensores que están localizados en todos los cerros. Usé casi todos los que funcionaban. Un pasaje cuesta entre 100-300 $CHL (15-50 Centimos).

Descubrí la ciudad en 4 días. La idea de visitar Valparaíso también la tuvieron muchos turistas porque Santiago está a solo 120 kms. Al contrario de los turistas fui a caminar a los cerros. Es un poco peligroso allá, por eso me cuidé. Pero ya he viajado casi 9 meses y sé como funciona Sudamérica wink.

Con una bicicleta fui al acantilado de Valpo y conocí el barrio de la universidad. En el puerto puedes ver como se cargan los containers y puedes observar los lobos marinos, que fue muy gracioso. Los símbolos de Valparaíso son los ascensores y las casas coloridas además de los Trolebuses. Esos son buses antiguos que funcinan con electricidad y tienen una ruta fija. Quien quiere visitar Chile tiene que hacer un stop en Valparaíso y caminar por lo menos en los cerros Alegre y Concepción para sentir el ambiente de la ciudad. Viña vs. Valpo – Creo que es claro quien es el verdadero ganador innocent.

27November
2016

El Valle del Elqui - Pisco, frutas y muchas estrellas

Das Elqui-Tal – Pisco, Früchte und Sterne

La Serena ist der Startpunkt für Exkursionen ins Tal Elqui, das knapp 60 km im Landesinneren liegt. Eine Woche lang habe ich das fruchtbare Tal durch den der gleichnamige Fluss ¨Río Elqui¨ fließt erkundigt. Neben Avocados, Papayas, Mispeln, Aprikosen, Pfirsichen und Orangen wachsen hier die berühmten Pisco-Trauben. Die Fahrt durchs Tal war wunderschön und erinnerte mich ein wenig an die Toskana. Viele braune Berge ringsherum und eine grüne Vegetation in der Flussnähe.

Camino al Valle del Elqui Río Elqui

In der größten Gemeinde namens Vicuña habe ich meinen ersten Stop eingelegt. Jedem Literaturfan müsste dieses Dörfchen etwas sagen. Hier wurde nämlich die erste südamerikanische Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral 1889 geboren. Sie lebte während ihrer Kindheit und auch später als Lehrerin in verschiedenen Dörfern des Tales. 1945 wurde sie mit Preis für ihre Werke (viele Gedichte) ausgezeichnet. Ihr Museum habe ich natürlich besichtigt sowie den Hauptplatz ¨Plaza de Armas¨ und den ¨Cerro de la Virgen¨ (dt. Jungfrauenberg), von dem man eine tolle Aussicht über das Tal hatte.

Valle del Elqui Das Tal nachts

Bei Weinreiben, soweit das Auge reicht, darf eine Verkostung selbstverständlich nicht fehlen wink. Die Reben hier werden allerdings nicht für die Herstellung von Wein angebaut, sondern für die Herstellung von ¨Pisco¨, dem berühmten Traubenbrand. Dafür wird hauptsächlich die Moscatel-Traube verwendet. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen: Hä? Kommt Pisco nicht aus Peru? Ja, ganz ehrlich, schwierige Frage. Beide Länder streiten sich schon seit Jahren, wer das Getränk als erstes erfunden hat bzw. wo der Pisco seine Wurzeln hat. Eine Lösung scheint nicht in Aussicht. Deshalb ist der Pisco Nationalgetränk in Chile und Peru und wird vorzugsweise als ¨Pisco sour¨ getrunken, einem super leckeren Cocktail, das ich nur empfehlen kann! (Das bolivianische Pendant dazu ist der Singani, ebenfalls ein Traubenschnaps und in Europa dürfte der italienische Grappa am nächsten an den Geschmack ran kommen). Außerhalb von Vicuña befindet sich eine der größten Genossenschaft des Tals, die ¨Pisquería Capel¨. Die Kelterei hat ein kleines Museum im Keller eingerichtet, das die geschichtliche Herstellung aufzeigt. Bei einer Führung durch die Plantage bekommt man außerdem noch die Gärtanks, die Flaschenabfüllung sowie die riesigen Lagerhallen mit den Fässerreihen zu sehen.

Pisquería Capel Barriles Destillation

Ein weiterer Grund das Tal Elqui zu besuchen, ist sein sternenklarer Nachthimmel. Wenig Luftverschmutzung, wenig Regen und wenig Wolken führen zu diesem außergewöhnlichen Phänomen. Auf jeden zweiten Berg sieht man von weitem eine weiße Kumpel, ein Observatorium. Einige sind der Öffentlichkeit zugänglich und ich habe das Observatorium ¨Mamalluca¨ besucht. Ziemlich faszinierend, wie weit weg diese ganzen Sterne, Nebel und Galaxien sind und doch kann man sie teilweise sehen. Der Blick durch die Teleskope war wirklich schön und man konnte auch tatsächlich was erkennen (Venus war allerdings nur ein gelber Ball). Mit Laserpointern wurden den Besuchern auch noch die verschiedenen Sternbilder am Himmel gezeigt. Manche davon kann man nur auf der Südhalbkugel sehen, andere hingegen nur auf der Nordhalbkugel. Bei diesen Konstellationen blicke ich nicht so ganz durch. Das einzige Bild, das ich bisher erkennen kann nennt sich hier „Las Tres Marías“, in Europa bekannt unter dem Namen „Gürtel des Orion“. Ganz ehrlich, wer will sieht da oben auch Ufos, Hammerhaie oder die Silhouette von Trump.

Mamalluca Teleskop

In Diaguitas, einem kleinen Dörfchen ein paar Kilometer weiter, gibt es eine eigene Bierbrauerei und viel Ruhe und Gemütlichkeit. Mit meinem Host und einem Pärchen war ich in der Nähe klettern. Dafür, dass ich das noch nicht ganz so oft gemacht habe und der Felsen auch nicht unbedingt für Anfänger geeignet war, bin ich immerhin ca. 4 m hoch gekommen. Die Wanderung zu der Kletterstelle war auch super schön und es gab einiges an Fauna und Flora zu entdecken.

Wanderung Escalar/Klettern Cactus Flores Eule Salamander

Mein letzter Stop war Paihuano. Von hier aus habe ich das restliche Tal trampend erkundet. Die Wanderungen, z.B. in die Quebrada de Paihuano, fielen aber aufgrund der extremen Sonne meistens recht kurz aus. Das Dörfchen selbst ist ruhig und gemütlich. Jeder kennt jeden und alle grüßen einen nett. Spaziert man durch die Straßen kann man sich pappsatt essen, da überall Aprikosen, Feigen und super leckere Trauben über die Zäune hängen. Mit meinem Host hatte ich mal wieder Glück, da dieser Eigentümer eines Campingplatzes mit Swimmingpool war. Dieser lag direkt am Fluss mit vielen Grillplätzen und lud total zum Entspannen ein. Ich war in einer der „Cabañas“ (dt. Hütte) untergebracht und jeden Tag nach meinen Ausflügen habe ich die Sonne am Pool genossen sowie nachts den wunderschönen Sternenhimmel.

Campingplatz Am Fluss Weinreben ohne Ende Ricas uvas Paihuano Quebrada de Paihuano

Meine Exkursion im Tal führten mich u.a. nach Pisco Elqui (sehr touristisch und dementsprechend teuer) sowie in eine weitere Pisquería namens „Los Nichos“. Diese ist in Familienbesitz und fabriziert jährlich nur 180.000 Flaschen des leckeren Brandes sowie einen fantastischen Süßwein. Des Weiteren habe Montegrande besucht, in dem das Mausoleum von Gabriela Mistral steht und einen Abstecher in das einzige Weingut des Tales gemacht.

Pisquería Los Nichos Flaschenabfüllung per Hand Berge voller Avocados Palta/Aguacate/Avocado Viña - Cavas del Valle Monumento de Gabriela Mistral

El Valle del Elqui - Pisco, frutas y muchas estrellas

La Serena es el mejor lugar para partir a excursionar al Valle del Elqui que se localiza 60 km lejos de la costa. En una semana recorrí el hermoso valle. Acá crecen paltas, papayas, nísperos, duraznos, damascos y naranjas, además la famosa uva para el pisco. El viaje fue muy pintoresco y el paisaje me recordó un poco a la Toscana en Italia. Muchos montañas marrones y en el medio los fertiles y verdes campos.

Vicuña es la comunidad más grande del valle. Cada amante de la poesía viene a conocer este pueblo. Acá nació, en el año 1889, la primera ganadora del nobel de literatura Gabriela Mistral. En su juventud ella vivía en el valle y después también trabajó como profesora en Montegrande. En 1945 ella ganó ese importante premio. En Vicuña visité su museo, la plaza de armas y el cerro de la virgen, desde el cual tienes una vista linda hacia el valle.

Existe un fin de uvas, por lo que no debe faltar una degustación wink. Las uvas no son para hacer vino sino para la elaboración del famoso aguardiente „Pisco“. Para eso se usan diferentes uvas de moscatel. Algunos preguntarán: „El pisco no es de Perú?“. Pues, una pregunta difícil. Ambos países discuten desde hace años quien es el verdadero inventor del pisco. Una argumentación sin fin. Por eso el pisco es la bebida nacional de Chile y Perú. El trago, o como se dicen en Chile – el copete, mas conocido al base de pisco es el „Pisco sour“. Pisco, jugo de limón, jarabe, hielo, clara y un poco canela - uno de mis tragos favoritos! (En Boliva el Singani también es similar y en Europa el Grappa italiano tiene un sabor parecido). Afuera de Vicuña se localiza la ¨Pisquería Capel¨ una de las cooperativas más grandes del valle. En el viñedo existe un museo pequeño que cuenta la historia de la fabricación. En el tour también se ven los grandes tanques de fermentación, los lugares donde se guardan los barriles y la embotelladora.

Otra razón para ir al Valle del Elqui es el cielo claro y estrellado. A causa de menos aire sucio, menos lluvia y menos nubes existe este fenómeno. En cada montaña ves una cúpula blanca que es uno de los muchos observatorios que están acá. Algunos están abierto para el público como el observatorio „Mamalluca“. Es increíble lo lejos que están todas las estrellas, nebulosas o galaxias y sin embargo se puede ver con un telescopio. Además los guías mostraron las diferentes constelaciones de las estrellas. Algunas solo se ven en el hemisferio sur, otras solo al norte. Lo único que conozco son „Las Tres Marías“ también conocidas por su otro nombre „Cinturón de Orion . La verdad, yo no sé mucho sobre las constelaciones, pero con imaginación puedes ver cosas como OVNIS, tiburones o la silueta de Trump.

A 5 km de Vicuña se encuentra Diaguitas, un pueblo pequeño que produce su propio cerveza artesanal. Acá me alojó un host que vive con una pareja y su bebé. Fuimos juntos a escalar a una roca muy grande. No escalé mucho hasta ahora pero sin embargo escalé casi 4 metros. La caminata hacia la roca también fue linda con mucho flora y fauna.

Mi último stop fue Paihuano. Desde acá descubrí el resto del valle haciendo dedo. Mis caminatas, por ejemplo a la Quebrada de Paihuano, fueron siempre muy cortas a causa del sol tan fuerte. El pueblo es muy tranquilo y toda la gente se conoce y saluda. Cuando paseas por las calles puedes comer damascos, higos y uvas que cuelgan sobre los muros. Me alojó un chico amable que era dueño de un camping con piscina. El lugar es muy bonito y tranquilo y te invita a descansar. Nadé, tomé sol y por la noche miré las estrellas. Hice excursiones a Pisco Elqui (muy turístico y por eso caro) y a la Pisquería „Los Nichos“. Es una pisquería familiar que produce solo 180.00 botellas anual y un vino dulce muy rico que se llama „Vino néctar“. Además visité Montegrande donde está el mausoleo de Gabriela Mistral y fui al único viñedo del valle „Cavas del Valle“.

22November
2016

Die Erde bebt und mein erster Einblick in die chilenische Küche

Die beiden Städte La Serena und Coquimbo liegen am Pazifik und sind eigentlich fast miteinander verwachsen. Sie verbindet eine lange Bucht mit schönen Sandstränden. Durch die Innenstädte kann man durchschlendern, Museen besichtigen und die Märkte unsicher machen. Der Renner ist hier eine Papaya, die sternenförmig wächst. In Coquimbo haben mir die bunt bemalten Treppen sehr gut gefallen und ich habe an der Spitze der Halbinsel eine ehemalige Festung besucht, die früher die Bevölkerung gegen Piratenangriffe schützen sollte.  

 

La playa de La Serena La papaya del Valle Elqui El fuerte de Coquimbo Bunte Straßen

Wer unbedingt mal ein (Erd-)Beben spüren möchte, dem würde ich empfehlen hier mal ne Woche Urlaub zu machen. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, da alle 3-4 Tage hier die Erde mal kurz bebt. Tatsächlich habe ich es anfangs gar nicht gecheckt (hatte Ohrstöpsel im Ohr) und dachte warum denn der Wind so plötzlich an den Gegenständen im Zimmer rüttelt. Es hat ca. 1 Minute gedauert und in der Zeit habe ich überlegt, ob ich denn jetzt irgendwas machen soll oder nicht. So schnell wie es gekommen ist, war es dann aber auch schon wieder vorbei. Auf einer staatlichen Website kann man dann nachlesen welche Stärke das Beben hatte und in welchen Regionen es zu spüren war. Immerhin, es hatte eine Stärke von 5 (http://www.onemi.cl/informate/sismo-de-menor-intensidad-en-las-regiones-de-atacama-valparaiso-y-metropolitana-2/). Stöbert man ein bisschen auf dieser Website, dann dürfte kein Tag in Chile vergehen, an dem es kein Beben gibt. Die Chilenen unterscheiden auch zwischen ¨Terremoto¨ (dt. Erdbeben) und ¨Temblor¨ (dt. Beben). Zwei Tage später bebte die Erde nochmal. Diesmal war ich aber im Freien und dort spürt man es nicht wirklich arg. Also wer sich in Gebäuden aufhält, der hat mehr davon (wenn man das so schreiben kann…).

Mich hat diesmal ein Mädel gehostet, deren Mutter ein kleines Restaurant (hauptsächlich Mittagstisch) hat. Zwei Tage durfte ich dort in die Küche reinschnuppern. Das Essen war sehr rustikal, so ähnlich wie bei Oma zu Hause. Es gab sehr einfache Gerichte wie Reis mit Hühnchen oder frittiertem Fisch. Die ¨Cazuela¨ durfte auch nicht fehlen, eine Art Hühnersuppe mit Suppenfleisch, Kartoffeln und Maiskolben. Am interessantesten war die Zubereitung des ¨Pastel de Choclo¨, ein Miniauflauf aus einer Maismasse mit einer Füllung aus Hackfleisch, Hühnchen, Oliven und gekochtem Ei. Auch die Desserts waren super lecker. Es gab ¨Corazón de Café¨ (Meringue mit Kaffeegeschmack), ¨Leche asada¨ (Art Flan mit Karamell) und Camote (Süßkartoffel mit Sirup). Es war interessant einen ersten kleinen Einblick in die chilenische Küche zu bekommen, auch wenn die Organisation das reinste Chaos war, und ich mich ehrlich gefragt habe, wie die das hier täglich bewältigen.

El restaurante Pastel de Choclo Corazón de Café Leche asada

Mi primer temblor y una vista pequeña en la cocina chilena

Las ciudades de La Serena y Coquimbo se localizan al lado del mar pacífico y son casi una aglomeración. Ambos tienen una linda bahía con largas playas de arena. Puedes visitar el centro, unos museos y los mercados. Acá existen papayas en forma de estrellas. Coquimbo tiene escaleras coloridas y un fuerte viejo que le ayudó antes a luchar contra los piratas.

Quien quiera sentir una vez en su vida un temblor (o terremoto) tiene que hacer vacaiones acá. Cada 3 a 4 días la tierra se mueve. Al principio no sabía que fue un temblor porque escuché música. Parecía un viento fuerte en la habitación. Después de un minuto terminó y no tuve la opción de pensar que tengo que hacer. En una página del gobierno puedes leer que fuerza tuvo el temblor y en cual región se sintieron. El temblor que yo sentí tuvo una magnitud de 5 grados Richter. (http://www.onemi.cl/informate/sismo-de-menor-intensidad-en-las-regiones-de-atacama-valparaiso-y-metropolitana-2/). Creo que acá en Chile no hay ningún día sin temblor. Dos días despúes hubo otro temblor pero estuve afuera al aire libre y no se sienten tan fuerte como cuando estás en una casa.

Me alojó una chica cuya madre tiene un restaurante pequeño. Dos días trabajé con el equipo. La comida fue rústica como de la abuela. Hubo platos básicos como arroz con pollo o pescado frito. También se preparó la ¨Cazuela¨, que es una sopa de pollo con carne, papas y choclo. Muy interesante fue la preparación de ¨Pastel de Choclo¨. Una masa de choclo (masamorra) con carne picada, pollo, aceitunas y huevo duro. Los postres también fueron ricos. ¨Corazón de Café¨ (Merengue a sabor de café), ¨Leche asada¨ (un flan con caramelo) y camote dulce. La primera vista de la cocina chilena fue interesante y me alegraría ver más.

17November
2016

Copiapó - Casi el fin del desierto

In der Region Copiapó endet die nördliche Wüstenlandschaft und die grüne Mitte beginnt langsam. Von Antofagasta bin ich an einem Tag die 573 km bis nach Copiapó getrampt, meine bisher längste per Anhalter zurück gelegte Strecke (entspricht ca. der Strecke München-Berlin). Der LKW-Fahrer war super nett drauf und wir haben uns gut unterhalten. Die Route war echt abwechslungsreich. Erst ging es durch die letzten Züge der Atacamawüste, dann den ¨Circuito Costero¨, einen wunderschönen Küstenabschnitt entlang und am Ende wurde die Landschaft langsam etwas grüner durch die fruchtbaren Täler.

Chile Küstenabschnitt

Gehostet hat mich ein junger Chilene, der hier eine Bar betreibt. Dies erweiterte, zu meiner Freude, meine Kenntnis über chilenische Biersorten wink. Viele Brauereinen sind ganz im Süden (Región Los Lagos) des Landes ansässig und, war ja klar cool, wurden größtenteils von deutschen Einwanderern gegründet. Am bekanntesten dürfte die Brauerei ¨Kunstmann¨ (Valdivia) sein. Auf der Etikette steht sogar manches auf deutsch. Selbstverständlich wird nach dem deutschen Reinheitsgebot, z.T. auch mit aus Deutschland importierten Hopfen, gebraut, doch auch Sorten mit Honig-, Schokoladen- und Heidelbeergeschmack sind dabei. Die Biere der Marke ¨Austral¨ aus Punta Arenas finde ich aber auch ganz lecker, vor allem das Dunkelbier. Zusätzlicher Pluspunkt, ziemlich coole Etiketten mit Lamas, windverzerrten Bäumen und den Torres del Paine. Des Weiteren habe ich auch noch ein interessantes ¨Bier-Mix-Getränk¨ kennen gelernt. Ursprünglich stammt es aus Mexiko und nennt sich ¨Chelada¨. Dabei wird helles Bier mit frisch gepressten Limettensaft vermischt und mit einem Salzrand serviert. Naja, der erste Schluck ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die komplizierte Variante ist das ¨Michelada¨, hierbei wird dem ganzen noch dunkles Bier sowie entweder Tabasco-, Chili-, Soja- oder Maggisauce beigemischt. Dem ein oder anderen deutschen Bierliebhaber wird es den Magen jetzt wohl umgedreht haben laughing.

Chelada Braureri Kunstmann Brauerei Austral CopiapóFruchtbare Täler

In der Innenstadt von Copiapó gibt es nicht sehr viel zu entdecken, ein kleiner Zwischenstop reicht völlig aus. Stattdessen sollte man etwas weiter nördlich einen kurzen Entspannungsmoment einplanen. Und zwar genau in ¨Bahía Inglesa¨ und seinen wunderschönen Stränden. Am ¨Playa de la Virgen¨ (dt. Jungfrauenstrand) glaubt man sich in der Karibik zu befinden - türkisblaues Wasser und weißer Sandstrand. Hier ins Wasser zu springen, konnte ich mir nicht entgehen lassen …

Playa de la Virgen Saltando Sopa marinera

Bei zigtausend Kilometer Küste stehen frischer Fisch und Meeresfrüchte ganz oben auf der Speisekarte von vielen Restaurants. Neben gefüllten Meeres-Empanadas durfte ich schon die ¨Sopa marinera¨ probieren, eine vorzügliche Meerestiersuppe. Ich hoffe auf meinem Weg Richtung Santiago werde ich noch einen größeren Einblick in die chilenische Küche bekommen.

Copiapó - Casi el fin del desierto

Acá en Copiapó comienza despacio el centro verde de Chile. De Antofagasta viajé los 573 kms. haciendo dedo. Ese camino fue el más largo donde practiqué esa forma de viajar. El camionero fue muy amable y charlarmos mucho. Además la ruta variado. Al principo el desierto, después el circuito costero y al final la región verde.

En Copiapó me alojó un chileno joven que era el dueño de un bar. Me gustó y probé muchos diferentes cervezas. La mayoría de las cervecerías se localizan en el sur, en la región Los Lagos. Mirgantes alemanes llevaron sus recetas y fundaron las primeras fábricas. Una famosa cervecería es ¨Kunstmann¨ de Valdivia. En sus etiquetas se escriben unas palabras en alemán. Además tienen cerveza con sabor de miel, chocolate y arándano. El lúpulo está importado parcial de Alemania y unas cervecerías también producen su bebida abajo del ley de pureza de Alemania. La marca ¨Austral¨ de Punta Arenas me gusta, sobre todo la cerveza negra. Sus etiquetas tienen motivos típicos de Chile como vicuñas, árboles torcidas y las Torres del Paine. Suplementario conocí la bebida ¨Chelada¨ que es orgien de México. Cerveza blanca con jugo de limón y al vaso un borde de sal. El primero sorbo es muy raro. Otro variante se llama ¨Michelada¨. Es un chelada pero además se mezclan con cerveza negra y una salsa picante o salsa inglesa.

En la ciudad no hay mucho para ver pero más en el norte están unas de las más lindas playas del país. En Bahía Inglesa encuentras un pequeño paraiso. Nosotros fuimos a la ¨Playa de la Virgen¨ que fue una de las más lindas que ví en mi vida. Por supesto me bañé. Chile tiene una costa larga con muchos lugares para pescar, por eso casi todos los restaurantes sirven mariscos y pescados. Hasta ahora probé empanadas con rellenos del mar y una sopa marinera. Muy rico! Espero que en mi viaje hacia el sur encontraré más interesantes vistazos sobre la cocina chilena.

13November
2016

Fotosession in Antofagasta

Von San Pedro führte mich meine Reise weiter gen Süden, nächster Halt Antofagasta. Die Stadt ist, zumindest vom Anblick her, Iquique sehr ähnlich. Berge/Dünen hinter der Stadt und eine lange Küste mit Stränden. Mittlerweile habe ich auch herausgefunden, warum es so viele rote ¨Camionetas¨ hier gibt. Der Großteil der Menschen arbeitet hier in den Minen im Umkreis und fast alle Ingenieure fahren solche Autos. Es dient der besseren Sichtbarkeit und viele haben auch noch eine große Fahren hintendrauf. Dies soll helfen, dass die riesigen Muldenkipper in den Minen, die Autos nicht überfahren.

Las camionetas rojas La playa El puertoBarcos viejasAlte Schiffswerft

Bei einen kleinem Spaziergang durchs Zentrum, den Strand und einem kleinen Fischerhafen habe ich die bunten Farben hier in ein paar Bilder festgehalten. Das Wahrzeichen der Stadt ist das ¨La Portada¨ (dt. Portal). Dort bin ich mit meinem Host hingefahren und wir haben in der Nähe die Klippen zusammen erkundet. Es gab sehr interessante Formationen dort zu entdecken und der Anblick der Stadt nachts waren super schön.

La Portada Das Portal von Antofagasta Die Klippen Las rocas

Nelson, der nette Host, bei dem ich übernachtet habe ist Berufsfotograf und hat mir super Tipps für meine Kamera gegeben. Mega cool war, dass hat er auch ein paar Porträtfotos von mir gemacht hat. Das macht er mit allen Couchsufern, die bei ihm übernachten. Mittlerweile hat er sogar schon eine Ausstellung gemacht mit den ganzen Travellernfotos. In der nächsten bin ich dann vielleicht auch dabei laughing. Ein Video ist ebenfalls in Planung … Bin gespannt! Falls ihr Lust habt könnt ihr auf seiner Website vorbeischauen, dort stellt er auch regelmäßig Bilder von seinen Reisetrips (und von einem Freund) rein http://behindatrip.com/. Nächstes Jahr hat er vor durch Europa zu reisen. Hier ein paar seiner Bilder ... 

Sesión de fotos en Antofagasta

De San Pedro viajé haciendo dedo hacia el sur. Mi próximo parada es Antofagasta. La ciudad se parece mucho a Iquique. Montañas/dunas a un lado y al otro lado la costa y el mar con sus playas. En este punto supe por qué acá hay tantas camionetas rojas. La mayoria de la gente trabaja en las minas y por eso necesitan una color fuerte, también muchas camionetas tienen una bandera pequeña para que los camiónes dúmper se vean.

Hice un paseo por el centro, la playa y el puerto de pescadores. Saqué muchas fotos de los diferentes colores de la ciudad. El símbolo de Antofagsta es ¨La Portada¨ que se localiza un poco afuera de ciudad. Es una formación rocosa en el mar. Caminamos un rato por las rocas y vimos la ciudad de noche que fue muy lindo.

En Antofagasta me alojó Nelson, un hombre muy amable que es fotógrafo. Él me enseñó unos trucos para mi cámara. Y, que fue muy bacan, también me sacó unos retratos en su estudio. Neslon saca fotos y videos de todos su couchsurfers. Ya hizo una exposición con esas fotos. Capaz en la próxima exposición también voy a estar. Estoy expectante! Si tienes ganas puedes ver su blog. Allá él pone fotos de sus viajes (y de viajes de un amigo) http://behindatrip.com/. El próximo año él quería viajar a Europa. Las última tres fotos son de él ...

09November
2016

Die Atacamawüste - El desierto de Atacama

Die Atacamawüste schlängelt sich von Peru bis nach Chile 1200 km an der Küste entlang. In den höheren Gebieten der Andenkette gibt es Stellen, an denen seit dem Zeitalter der Klimaaufzeichnungen noch nie Regen registriert wurde. Durch den Humboldtstrom und dem damit im Zusammenhang auftretenden Klimaphänomen ¨El Niño¨ kommt es aber alle 6-10 Jahre zu heftigen Niederschlägen. Daraufhin blüht die Wüste durch Pflanzensamen, die sich dort im Sand befinden und dann aufgehen, in fantastischen Farben. Das extrem trockene Klima führte dazu, dass sehr gut erhaltenen Mumien der hier ansässigen Völker gefunden wurden. Und wie schon erwähnt fand und findet man zahlreiche mineralische Vorkommen wie Salpeter, Silber, Kupfer, Gold, Platin und Lithium. Gefühlte jede 10 km kommt man an einer Mine vorbei.

La iglesa - Die Kirche San Pedro de Atacama

San Pedro de Atacama ist ein kleines Örtchen, das an einer Oase erbaut wurde und fast nur aus Lehmhäusern besteht. Nur knapp 5600 Einwohner fertigen jährlich ca. 70.000 Touristen ab. Wer keine Lust auf Touristenmengen hat, ist hier auf jeden Fall falsch. Das Dorf liegt zwischen zwei Gebirgsketten und gleich um die Ecke liegt die Salar, also der größte Salzsee Chiles. Die Tourangebote sind riesig und ich hatte Mühe mich zu entscheiden, da doch vieles eine gewisse Ähnlichkeit mit der Tour hatte, die ich in Bolivien gemacht habe. Gesteinsformationen, Lagunen, Geysire, Schluchten und Fahrradtouren sind hier top angesagt. Aufgrund der klaren Nächte kann man auch super die Sterne beobachten. Viele Länder haben ganz in der Nähe ihre Radioteleskope und Observatorien erbaut.

Quebrada del diablo Die Teufelsschlucht

Um mich mal wieder etwas sportlich zu betätigen, habe ich mir ein Fahrrad geliehen und bin vormittags losgefahren zur ¨Quebrada del Diablo¨ (wie schon erwähnt, die Teufelsschlucht gibt`s in jedem Land mindestens 5x). Es war sehr heiß und totenstill, als ich durch die verzweigten Pfade gelaufen ist. Sehr lange konnte man sich dort nicht aufhalten.

Pucará de Quitor El valle

Auf dem Rückweg habe ich die ¨Pukará de Quitor¨, eine alte Festung der Atacameños, einer indigenen Bevölkerungsgruppe, die früher hier gelebt hat, besichtigt. Nach einem kurzen Mittagsschlaf, hauptsächlich um aus der Sonne rauszukommen, bin ich nachmittags dann Richtung ¨Valle de la Luna¨ gefahren (Genau, das Mondtal existiert auch zigtausend Mal). Das war etwas anstrengender, da ich gefühlt gegen Windstärke 7 angefahren bin. Trotzdem war ich pünktlich zum Sonnenuntergang auf der großen Sanddüne. Man hatte einen einzigartigen Blick auf eine wirklich sehr mondähnliche Landschaft. Dieses Spektakel sollte man sich auf keinen Fall ergehen lassen. Die Sonne strahlt den inaktiven Vulkan ¨Licancabur¨ (5920 m) in einen fantastischen Farbenspiel an, bis sie schließlich graziös untergeht. Egal, wo man in San Pedro steht den Licancabur sieht man immer. Man kann ihn von bolivianischer Seite aus besteigen, der Ausblick auf seinen Kratersee soll wunderschön sein (somit in meine To-Do-Liste aufgenommen ;-) für die nächste Reise).

La duna El valle de la luna Blick auf das Mondtal Atardecer Volcán Licancabur Unglaublicher Ausblick

Am darauffolgenden Tag gings um 5 Uhr frühs los zum höchst gelegenen Geysirfeld der Welt und gleichzeitig dem größten der Südhalbkugel. Die ¨Geysers del Tatio¨ sind eine der Hauptattraktionen und liegen 100 km nördlich von San Pedro. Da sie am frühen morgen am aktivsten sind und viel Dampf ablassen, beginnen alle Touren sehr zeitig. Das Frühaufstehen war dieser Anblick allemal wert. Rauchende Fontänen soweit das Auge blicken konnte. Ohne Sonne war es zwar anfangs ziemlich kalt, aber später konnte man sich nicht beschweren. Meine Gruppe hatte einen super netten Guide, der auch viel erklärte. Nach einem leckeren Frühstück auf 4.200 m Höhe konnte wer mochte auch noch in den Thermalquellen dort baden gehen.

Das Geysirfeld Rauchende Schlote Frühs um 6 Uhr Geysire Geyser Überall Rauch Beim Baden Geysir mit knapp 85 °C

Danach fuhren wir gemächlich zurück mit mehrmaligen anhalten. Man konnte zahlreiche Tiere auf der Fahrt beobachten, wie z.B. Vicuñas, verschiedene Enten- und Gänsearten, Nandu (straußähnlicher Vogel) und natürlich Flamingos. In einem kleinen Dörfchen gab`s einen Zwischenstop, bei dem man sich einen Lamaspieß gönnen konnte, das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Das Fleisch schmeckt wirklich vorzüglich.

Vicuñas Enten - Patos Lamaspieß Flamencos

Am letzten Abend hat mich eine nette Chilenin, die mit mir selben Hostelzimmer war, nochmals zum Sonnenuntergangschauen mitgenommen, diesmal am ¨Piedra de Coyote¨. Wahnsinn, wie viele geführte Touren dort waren. Da wir aber mit eignem Auto flexible waren, blieben wir so lange bis alle Touris weg waren. Aus diesem Grund konnten wir hammergeile Fotos schießen. Wirklich unglaublich, wie schön die Landschaft dort ist!

Piedra de Coyote Maravilloso! Genialer Ausblick! El volcán y yo ;-)

El desierto de Atacama

El desierto de Atacama tiene una longitud de 1.200 kms, empieza en Perú y acaba en Chile. En sus partes más altas existen lugares donde nunca hubo lluvia, desde que hay registros del clima. A causa de la corriente de Humboldt y junto con el fenómeno de ¨El Niño¨ cada 6 a 10 años hay mucha lluvia en el desierto. La consecuencia es un desierto florido, a causa de semillas de flores que están bajo la arena del desierto. El clima seco hizo que acá se encontraran unas de las más bien conservadas momias del mundo. Y como conté antes, existen muchos minerales como salitre, plata, cobre, oro, platino y litio que se explotan en el desierto. Cada 10 kms encuentras al camino otra mina.

San Pedro de Atacama es un pueblo pequeño que fue construido en un oasis. 5.600 habitantes se hacen cargo de 70.000 turistas anualmente. Quién no tiene ganas de ver muchos turitas está en el lugar equivocado. El pueblo se localiza entre dos cordilleras y cerca está el Salar de Atacama, el más grande de Chile. Las ofertas de las agencias de viajes son enormes. Fue muy complicado decidirme, porque en el Salar de Uyuni (que hice en julio) es muy parecido. Formaciones de rocas, lagunas, geysers/géisers, quebradas y tours en bicicleta son las más famosas ofertas. A causa de las noches claras también puedes observar las estrellas. Muchos países tienen cerca sus radiotelescopios y observatorios.

Alquilé un bici y fui a la Quebrada del Diablo. Ahí fue muy silencioso e hizo un calor increíble. Caminé un poco en los senderos y saqué unas fotos de un paisaje surrealista. A la vuelta hice un stop en el ¨Pukará de Quitor¨, que construyeron los atacameños, la gente que vivió antes en este valle. Por la tarde dormí un poco para estar con fuerza para mi recorrido por la noche. Fui al ¨Valle de la Luna¨ con mucho viento de cara. Pero llegué puntual para ver el atardecer en la duna famosa. Había una vista maravillosa a este valle que realmente parece un paisaje de la luna. Si estás acá tienes que ver ese espectaculo segurísimo. El sol ilumina el volcán inactivo ¨Licancabur¨ (5.920 mts.) y esto es un juego de colores fantásicos. Igual en cualquier lugar que estés en San Pedro siempre ves el volcán. Para subir el volcán debes hacerlo desde el lado de Bolivia y tiene un lago volánico (está anotado para mi próxima visita :-)).

El día siguiente tuve que levantarme muy temprano a las 5 hrs. de la manaña. Fui con un tour a las ¨Geysers del Tatio¨. Es el campo más alto de géisers y el más grande del hemisferio sur. Se localiza 100 kms. hacia el norte de San Pedro. Por la manaña son más activos y producen mucho vapor. Se ve fantástico en la madrugada. Al principio estaba un poco frío pero despues fue muy agradable. Tuvimos un guia muy amable que explicó mucho. Después tuvimos el desyauno a 4.200 mts. También uno puede bañarse en unas termas calientes. Durante la vuelta hicimos varios stops y vimos muchos animales como vicuñas, diferentes tipos de patos y gansos, Nandu y por supesto flamencos. Comimos en un pueblo pequeño anticuchos de llama que fueron riquísimo.

La última noche una amable chilena, Carolina, que se quedaba conmigo en el hostal me preguntó si querría acompañarla a ver otra vez el atardecer a la ¨Piedra de Coyote¨. Muchísima gente estaba allá pero esperamos hasta todos se fueran y sacamos preciosas fotos. La vista fue maravillosa!

06November
2016

Bienvenido a Chile – El norte

Der Norden von Chile ist eine wirklich surreale Landschaft. Von Arica bis Copiapó erstreckt sich eine einzige riesige Wüstenlandschaft. So gut wie keine Bäume, nur Hügel und Berge aus Erde und Steinen und eine Hitze, der Wahnsinn! Jeder der sich hier verirrt ist garantiert in 3 Tagen verdurstet, außer er findet eine der Oasen. Sonnencreme und Wasser sind die wichtigsten Utensilien für alle. 

In dieser Gegend bin ich also zum zweiten Mal (war im Mai ganz im Süden des Landes) nach Chile eingereist. Mein erster Stop war die Stadt Iquique. Diese und die nördliche Gegend gehörten früher zu Peru. Die Gegend südlich davon zu Bolivien. Warum das jetzt alles chilenisches Staatgebiet ist, dazu später mehr. Die Einfahrt nach Iquique ist sehr eindrucksvoll. Man nähert sich der Stadt über eine riesige Sanddüne bzw. Berge und hat einen fantastischen Blick auf den Pazifik.

Aussicht auf die KüsteIquique von oben

Als erstes aufgefallen sind mir die vielen Tsunami Warnschilder bzw. Evakuationswege. Chile ist ein extrem seismisches Land. Beben bzw. Erdstöße bis zur Stärke von 6.0 sind ganz normal und keiner bekommt hier Panik. Alle Häuser müssen laut Gesetz erdbebensicher gebaut sein. Es werden auch Evakuationsübungen für die Städte am Meer durchgeführt. Ich bin also gespannt, ob ich so ein Beben mal miterleben darf. Tatsächlich finden hier fast jeden Tag Erdbeben statt, die man aber gar nicht spürt.

Die Stadt Iquique lebt vom Fischfang, von der Freihandelszone ZOFRI (z.B. kommen alle Autos von Asien hier im Hafen an und werden dann nach Bolivien und Paraguay weitertransportiert) und, wie der gesamte Norden Chiles, vom Bergbau/Tagebau. Der Andenstaat ist führender Produzent etlicher Mineralstoffe wie z.B. Kupfer, Jod, Lithium etc.

Warnschilder Uhrenturm - Torre de Reloj Blick auf die Stadt

Man findet in Iquique ein historisches Zentrum, einen schönen Strand, einen großen Hafen und viele Pelikane vor. Ihr werdet es mir kaum glauben, aber wenn es hier 1 Tag im Jahr regnet ist das viel! Der Norden Chiles ist eine der Regionen mit den wenigsten Niederschlägen weltweit. Wer also keine Lust auf Regen hat, sollte hier her ziehen.

Pelikan La playa Nachbau der Esmeralda

Im Hafen steht der Nachbau des Kriegsschiffes namens Esmeralda, dass damals in der Seeschlacht von Iquique am 21. Mai 1879 untergegangen ist. Das dazugehörige Museum habe ich besucht und mich über Geschichte des Salpeterkrieges (1879-1884) informiert. Der "Pazifischer Krieg" fand zwischen den 3 Parteien Chile, Peru und Bolivien statt. Hier komme ich auf die schon eingangs erwähnten territorialen Verluste zu sprechen. Bei der Seeschlacht hat die peruanische Marine gegen Chile zwar einen vorläufigen Sieg errungen, aber den Krieg gewann Chile. Dabei verloren die anderen beiden Länder erhebliche Teile ihres Staatsgebietes, Bolivien sogar seinen Zugang zum Meer. Die beiden Länder führen bis heute deswegen keine weitreichenden Beziehungen. Bolivien darf aber den Hafen von Arica steuerfrei für seine Güter nutzen.

Chilesalpeter, ein Nitrat, dass vor über hundert Jahren eine wichtige Rolle in der Welt spielte, war der Auslöser des gleichnamigen Krieges. Damals war es unabdingbar für die Herstellung von Schwarzpulver und Nitratdünger. Ab dern 1930er Jahren wurde die synthetische Verbindung in Deutschland entdeckt und der Abbau brach zusammen. Die vielen Fabriken stehen seitdem leer und in der Nähe von Iquique kann man diese verfallenen Geisterstädte heute besuchen. "Humberstone" und die ¨Santa Laura¨ sind mittlerweile Weltkulturerbe und ein Spaziergang durch die Städtchen erinnerte leicht an den Wilden Westen der USA. Die Salpetergewinnung war hier in der Gegend weit verbreitet und man fährt an vielen verfallenen Fabriken und Dörfern von damals vorbei, wenn man sich in dieser Gegend bewegt.

Humberstone Alte Lokomotive La Piscina La fàbrica Santa Laura Màquinas viejas

Neben der Geisterstadt habe ich mit meinem Host auch noch den ¨Gigante de Atacama¨ angeschaut, eine riesige Zeichnung auf einem Hügel. Diese Geoglyhen sind hier recht häufig und man sieht von der Straße aus. Sie waren wohl dazu da, den Weg über die Anden zu finden und stellen die Gottheiten der andinen Völker dar.

Cerro unita El gigante de Atacama Atardecer en el desierto Atardecer a la playa

In Chile kann man wieder ausgezeichnet trampen also habe ich mich auf den Weg gemacht - von Iquique Richtung Atacamawüste. Knappe 500 km bin ich mit vielen supernetten Leuten getrampt und auch sicher an meinem nächsten Ziel angekommen: San Pedro de Atacama, der Touristenmagnet der nördlichen Region II.

Auf dem Weg fährt man durch Calama, einer Bergbaustadt. 17 km von ihr entfernt liegt die größte Kupfermine der Welt ¨Chuquicamata¨. Hier werden in einem riesigen Loch (1100 m Tiefe, 4300 m Länge) auf einer Fläche von 13 km² seit 1915 Milliarden von Tonnen an Mineralien abgebaut, allen voran Kupfer. Nach der Stadt fährt man auf der ¨Ruta del Desierto¨ weiter nach San Pedro, mit einem traumhaften Blick auf die Cordillera der Anden.

Trampen auf der Panamericana Felsenzeichnungen Wüste mit OasenKupfermine Chuquicamata

Am Ende noch ein paar allgemeine Infos zu Chile: Der Andenstaat ist einer der am weiten entwickelten des Kontinents, daher sind die Lebenshaltungskosten auch etwas höher. Beeindruckend ist die Länge von 4300 km der Nord-Süd-Ausdehnung und einer durchschnittlichen Breite von nur 180 km. Daraus ergeben sich auch die unterschiedlichen Vegetationszonen von der nördlichen Wüste, über die grüne Mitte sowie die Wanderparadise im Süden und immer der Ozean um die ¨Ecke¨. Der ausgeprägte Vulkanismus sowie die plattentektonische Situation führen zu den häufigen Erdbeben. 1960 wurde in Valdivia das schwerste Erdeben der Welt mit einer Magnitud-Skala vom 9,5 aufgezeichnet. Der höchste Berg ist, wen wundert es, ein Vulkan mit einer Höhe von 6893 m. Die unterschiedliche Vegetation führt auch zu einem extrem abwechslungsreichen Klima. In der Wüste im Norden regnet es manchmal jahrelang nicht. In der chilenischen Mitte herrscht ein angenehmes Mittelmeerklima und die Region ist sehr fruchtbar mit vielen Weinbergen. Der Süden ist dagegen sehr niederschlagsreich und Schnee kennt dort jeder. Das Klima ist vor allem vom Humboldt-Strom geprägt. In Chile leben ca. 18 Mio. Menschen und die sehr wenig verbreiteten Indigenas nennen sich in Chile ¨Mapuche¨.

Bienvenido a Chile – El norte

El norte de Chile es un paisaje surrealista. De Arica hasta Copiapó el país es un gran desierto. Hay muy pocos árboles, solo cerros y montañas y un calor increíble. Si alguien se desorientase seguro estaría muerto después de tres días, salvo si encontrara un oasis. Agua y protector solar son muy importantes acá.

Mi primera parada fue Iquique, una ciudad al lado del mar. Fue la segunda estadía en Chile, en mayo estuve en el sur en Puerto Natales. El norte antes fue territorio de Perú y Bolivia, lo que voy a explicar más adelante. La entrada a Iquique fue muy linda. Se ve la ciudad desde una duna grande y tenía una vista fantástica sobre el Pacífico.

Lo primero que ví, fueron los carteles de tsunami y salidas de emergencias. Chile es un país sísmico y los temblores de magnitud hasta 6.0 Richter son casi normales y nadie tiene pánico. Todas las casas tienen que ser construidas bajo estandard antisísmico. En realidad cada día hay temblores pero no se sienten. Vamos a ver si estando aquí siento uno.

Iquique vive de pesca, de la área de libre comerico ZOFRI (por ejemplo todos los autos de Asia vienen al puerto de Iquique y se transportan a Bolvia y Paraguay) y, como el resto del norte, de la explotación minera. El país es un importante productor de muchos minerales como cobre, yodo, sal, litio etc.

La ciudad tiene un centro histórico, una playa linda, un puerto grande y muchos pelícanos. No puedes creer, pero acá existe solo un día por año con lluvia! El norte de Chile es una de las regiones más secas del mundo. A quien no le gusta la lluvia tiene que mudarse aquí.

En el puerto hay una réplica de la Esmeralda, una barco de guerra, que se hundió en el Combate naval de Iquique el 21 de mayo 1879. Visité el museo y aprendí un poco sobre la Guerra del Pacífico en la cual participaron Chile, Perú y Bolivia. Chile ganó y Perú y Bolivia perdieron partes de su territorio. Por eso Bolivia no tiene mar. El conflicto es muy viejo pero todavía los dos países no tienen muchas relaciónes económicas. Pero Bolivia puede utilizar el puerto de Arica sin impuestos.

El salitre de Chile fue antes un nitrato importante en todo el mundo. Se utiliza para la producción de pólvora negra y como fertilizante. A causa del salitre comenzó la Guerra del Pacífico. En los años 1930 se inventó el salitre sintético en Alemania. A patir de ese tiempo todos las fabricas de salitre tuvieron que cerrar. Esas fabricas antiguas con sus pueblos se pueden visitar en el norte de Chile. Parecen como ciudades fantasmas. Visité Humberstone y las oficianas de Santa Laura cerca de Iquique que ahora son patrimonio cultural de la humanidad.

Además visité con mi host el ¨Gigante de Atacama¨. Eso es un dibujo en un cerro hacia los Andes. Los petroglifos calartoco son frecuentes en esta región. Fueron como guias para las indigenas o imágenes de sus divinidades.

Como en Argentina, en Chile es muy común viajar haciendo dedo. Pues, viajé hacia el sureste 500 kms. con muy amables personas. Mi destino fue San Pedro de Atacama, el centro turístico del norte en la Región de Antofagasta. Durante el camino ves la ciudad mineria de Calama. Cerca de ahí está la mina de cobre más grande del mundo ¨Chuquicamata¨. En una superficie de 13 km² (1.100 mts. de profundidad, 4.300 mts. de longitud) se explota desde el año 1915 y produce mil millones de toneladas de cobre. De Calama sigues la ¨Ruta del desierto¨ hasta San Pedro con una vista maravillosa de la Cordillera de los Andes.

Finalmente información general de Chile: Los chilenos tienen el costo de vida más alto de los países sudamericanos. Impresionante es la longitud de 4.300 kms del norte al sur. El ancho promedio es solo 180 kms. A causa de la longitud hay muchos diferentes zonas de vegetación y también de clima. El norte es seco y casi no tiene plantas. El zona central tiene un clima templado y muchas plantaciones de verduras y frutas, incluido viñas. En el sur hay mucha lluvia y también nieve. Además el mar está cerca en qualquier zona donde estés. El clima es dependiente de la corriente de Humboldt. Chile es uno de los países más sísmico del mundo. Las placas tectónicas y la acitvitad eruptiva son la causa de los terremotos. En 1960 ocurrió en Valdivia el terremoto más intenso del mundo de magnitud 9,5. La montaña más grande es también un volcán con 6.893 mts. En Chile viven aprox. 18 millones de habitantes y la minoría de sus indigenas se llaman mapuches y viven en el sur.

04November
2016

42 Stunden – Die bisher längste Busfahrt meines Lebens!

Ja, auch das gehört zum Reisen dazu wink. Am Ende meines Aufenthalts hat sich Bolivien noch mal von seiner besten Seite gezeigt laughing.

Am Mittwoch dem 2. November, meinem Abreisetag, hat es leider den ganzen Tag geregnet bzw. gewittert. Das bedeutet in den meisten Ländern hier zwangsläufig Chaos und nicht passierbare Straßen. So auch in meinem Fall. Die (wohlgemerkt!) neue Straße zwischen Santa Cruz und Cochabamba wurde durch die Regenmassen überschwemmt und dabei ist wohl auch eine Brücke eingestürzt. In diesem Fall nehmen die Busse dann die alte Straße, die etwas länger ist und so gut wie nicht asphaltiert. Für diese Strecke werden dann auch natürlich die ältesten und kaputtesten Busse verwendet. Herzlichen Glückwunsch!

Noch kurz vorneweg: meine Busfahrt sollte eigentlich direkt sein und 24 Stunden dauern (Kosten 350 Bs ~ 47 €). Das mit dem ¨direkt¨ ging schon gleich zu Anfang in die Hose. Der Bus sollte mich und noch drei andere Chile Reisende erst mal nach Cochabamba bringen, dort gäbe es dann angeblich einen Direktbus. Statt um 20 Uhr ging es erst um 22 Uhr los. Im Bus hatte man null Beinfreiheit und es gab noch nicht einmal ein Klo! Wir brauchten 17 Stunden nach Cochabamba. Ja, warum nur? surprised

La ruta vieja a Cochabamba Wenig Beinfreiheit

Erstens: Die Straße war teilweise wirklich nur aus Schotter oder Erde. Zweitens: Am frühen Morgen sind wir aufgesessen, als wir eine behelfsmäßige Brücke überquert haben. Drittens: Mittags ist der Bus in einen Schotterstraßenrand gefahren und stecken geblieben (Zum Glück sind wir nicht in das 2 m tiefe Loch gerutscht, dass kurz danach kam). Eine Baustellenfahrzeug musste den Bus daraufhin rausziehen. Ein Wunder das der Bus überhaupt noch fahren konnte! Um 15 Uhr sind wir dann endlich angekommen. Wenigstens gab´s tagsüber was von der Landschaft zu sehen und bei dem häufigen Aussteigen konnte man prima Bilder machen laughing.

Wir sitzen auf ... Wir stecken fest! Uns wird geholfen Aber schöne Aussicht :-)

Die Inhaber der Busgesellschaft haben uns vier dort abgeholt, waren sich aber keiner Schuld bewusst. Die anderen drei Bolivianer haben sich dermaßen beschwert, dass es nicht nötig war meinen Senf noch dazu zu geben. Habe nur gegrinst und alles bestätigt, was die anderen ihnen vorgeworfen haben. Den Anschlussbus um 9 Uhr früh hatten wir natürlich verpasst. Um uns entgegen zu kommen, schlugen sie vor, uns gleich mit einem Bus nach Oruro zu schicken. Dort würden wir dann den ¨Direktbus¨ nach Chile bekommen (Haha. Ich lach mit tot! Hab denen kein Wort mehr geglaubt und mich nur noch schlapp gelacht – Hab ja Zeit cool).

Um 17 Uhr saßen wir also im zweiten Bus nach Oruro. Der war super bequem und wir haben sogar noch ein von der Busfirma bezahltes Mittagessen rausschlagen können (eigentlich wäre nämlich die ganze Busfahrt mit Verpflegung gewesen). Auf der Fahrt gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem bolivianischen Altiplano zu sehen. Das bedeutete aber gleichzeitig, dass die Kälte zurück ist, da Oruro auf 3700 m liegt. Ankunft war gegen 22 Uhr.

Atardecer Sonnenuntergang auf dem Altiplano

Nach einer weiteren Wartezeit von 2 Stunden, man glaubt es kaum, waren wir endlich in einem Bus mit dem Endziel Chile! Ich bin noch vor Abfahrt eingeschlafen, in einem super bequemen Sitz, und erst früh um 8 Uhr aufgewacht, da standen wir gerade an der Grenze. Und mit uns unendlich viele LKW`s und mind. 15 Busse. Ja, ich dachte mehr Pech kann man nicht mehr haben, ich hatte mich leider geirrt yell.

Die geschlossene Grenze Cordillera de Andes

Seit zwei Tagen streiken die chilenischen Grenzbeamten und lassen jede Stunde nur 2 LKW`s und 2 Busse durch. Wir waren ca. der 9te Bus. Also geschlagene 5 Stunden warten. Klasse! Der Grenzübergang bei Colchane liegt ebenfalls auf 3700 m und man hatte einen tollen Ausblick auf die Gebirgsketten im Umkreis. Bei meiner kleinen Erkundungstour hat mir der nette chilenische Grenzbeamte (bolivianische Grenzbeamte waren die unfreundlichsten Menschen bisher!) auch erklärt, warum gestreikt wird: mehr Gehalt. War ja klar … Aus Spaß erkundigte ich mich beim ersten Bus der wartete, wann sie denn eingelassen werden und wie viel eine Fahrt von hier bis nach Iquique, meinem Ziel, kosten würde. Der Einlass müsste in der nächsten halben Stunde erfolgen und die Kosten 5000 chilenische Pesos (~ 7€). Das waren mir die 5 Stunden Wartezeit allemal wert. Also Sachen gepackt und ab in den insgesamt vierten Bus. Die Grenzkontrolle verlief dann aber reibungslos und um 14 Uhr am 4. November bin ich am Busterminal in Iquique angekommen, nach 42 Stunden Fahrt. Crazy Shit! tongue-out

42 Horas – El viaje más largo en autobús de mi vida

Así es viajar en Sudamérica, al menos en Bolivia wink. ¿Cómo empezó todo? El día de mi salida, 2 de noviembre, fue un día con mucha lluvia y tormentas. Cada persona que está de viaje en Sudamérica sabe que encontrará lluvia. La nueva ruta a Cochabamba se rompió por eso las flotas tuvieron que tomar el camino antiguo que no tiene asfalto, que usan los buses más feos. Qué suerte!

De antemano: El viaje debe ser directo y tarda 24 hs (Pago 350 Bs ~ 47 €). Bueno el ¨directo¨ fue el chiste más grande del mundo. Con otros tres viajeros queríamos ir a Chile. La primer flota nos trajo solo a Cochabamba. Con dos horas de retraso, comenzamos a las 22 hrs. Nuestras piernas no tenían ningún espacio y la flota no tuvo un baño. Necesitamos 17 hrs. para llegar. Porqué? surprised

Primero: La ruta era casi solo de tierra. Segundo: Por la manaña el bus se dañó y todos tuvimos que salir. Trecero: Cerca del mediodía el chofer pasó por un terreno muy blando y otra vez el bus se atascó. Una máquina de obras nos ayudó a salir de ese desastre. Que suerte, que la flota todavía puede manejar. A las tres de la tarde llegamos a Cochabamba. Por lo menos el paisaje fue lindo y pude sacar unas fotos.

La gente de la empresa nos llevó a su edificio, pero dijeron que eso no fue su culpa. Los otros tres bolivanos estaban muy enfadados y discutieron mucho con los dueños. La idea fue que tomaramos una flota a Oruro y de allá un bus directo a Chile. A las 17 hrs. estábamos embarcados en el próximo bus. De la enmienda nos pagaron un almuerzo, que normalmente está incluido. El viaje fue más cómodo y vimos un muy lindo atardecer en el Altiplano. Llegamos a Oruro con el frío de los Andes a las 22 hrs.

Dos horas después, no lo podía creer, estábamos en un bus directo a Chile. Dormí muy bien y me desperté a las 8 de la manaña. A esa hora llegamos a la frontera con Chile. Lamentablemente tuvimos otra vez mala suerte. yell Con nosotros esperaban muchos camiones y buses. Porqué? Porque la aduana de Chile está en huelga. Perfecto! Cada hora pueden ingresar dos buses y dos camiones. Nosotros fuimos el noveno bus. 5 horas más de espera!

De causalidad pregunté al primer bus en la fila cuando va a entrar y cuanto cuesta un viaje a Iquique, mi primer destino en Chile. Suponen que tardará aprox una media hora y cuesta $5.000 pesos chilenos (~ 7€). Pues, vale la pena. Entonces sigo con el cuarto bus de mi viaje a Chile. El control fue rápido y a las 14 hrs., del 4 de noviembre llegué a Iquique, después de 42 horas de viaje. ¡Qué loco! tongue-out

30Oktober
2016

La cocina cruceña - Zurück in Bolivien

Ich bin mittlerweile zurück in Bolivien, genauer gesagt wieder in Santa Cruz und wohne bei der netten CS Cecilia und ihrer Familie, bei der ich schon vor 2 Monaten war. Damals, vor meiner Reise nach Paraguay, habe ich ein interessantes Restaurant ausfindig machen können. Der Inhaber war super nett und einem nächsten Praktikum stand somit nichts im Wege. Mein Arbeitsweg bestand diesmal aus einer knapp 25 minütigen Busfahrt für 2 Bs (~30 cent), die sogar vom Restaurant bezahlt wurde.

 

El Aljibe La entrada

Zwei Wochen habe ich jetzt im ¨El Aljibe¨ (dt. ¨Die Zisterne¨) gearbeitet (http://www.elaljibecomidatipica.com/). Das Restaurant ist in einem alten Kolonialhaus untergebracht und in diesen Häusern befand sich früher immer eine Zisterne im Innenhof, so auch in diesem. Daher rührt der Name. Gleichzeitig ist das Lokal auch ein kleines Museum, das Artefakte aus den letzten 100 Jahren zeigt. Führen tuen das Restaurant zwei Männer: Don Javier, der Kunstprofessor ist und Don Jacob, der Koch ist. Die beiden haben zusammen uralte Gerichte, die fast vergessen waren wieder zum Leben erweckt.

Las salas El restaurante El aljibe El restaurante El menú

In der Küche wird daher ausschließlich sehr traditionelles und rustikales Essen der ¨Cruceños¨ (der Bewohner von hier) zubereitet. Hauptzutaten der Küche hier sind: Fleisch, Reis, Bananen, Maniok und Amazonas-Echse. Im Gegensatz zur Küche des Altiplano, die mehr mit Quinoa, Kartoffeln, Kichererbsen, Nudeln und diverse Gemüsesorten arbeitet. Aber natürlich vermischen sich auch viele Zutaten.

La cocina La cocina La cocina Majao de Charque tostado

Das typischste Gericht für Santa Cruz ist der ¨Majao de Charque (batido o tostado)¨. Das ist eine Art Risotto mit Trockenfleisch (man kann hier aber auch Ente, Hühnchen oder Wurst verwenden). Serviert wird das ganz mit einem Spiegelei und 2 frittierten Bananenhälften. ¨Batido¨ bedeutet die cremige Version, ¨tostado¨ die trockene. Die rote Farbe entsteht durch das ¨Aceite de Urúcu¨, das sind die roten Kerne des gleichnamigen Baumes, die in Öl erhitzt werden. Dieses Öl findet man hier in fast jedem Gericht. Auch die Erdnusssupe ¨Sopa de maní¨ durfte ich zubereiten. Die gelbe Farbe entsteht durch das Gewürz Kurkuma, das hier auch oft verwendet wird. Auch das Gericht ¨Pipián de Pollo¨ besteht auf Basis von Erdnüssen und Kurkuma.

Sopa de Maní y Majao de Pato batido Pipián de Pollo

Die Beilagen sind Reis, Reis mit Käse, Maiskörner und Chuño. Die letzteren sind gefriergetrocknete Kartoffeln. Diese werden hauptsächlich auf dem Altiplano hergestellt. Nach der Ernte auf über 3000 m werden diese liegen gelassen, trocknen in der Sonne und werden bei den kalten Temperaturen gleichzeitig gefroren. Sie halten Ewigkeiten und zum Wiederverwenden werden sie in Wasser einweicht, mit den Händen zerkleinern und dann gekocht. 

Chuño seco, remojado, picado Picante Mixto/ Zunge&Huhn in scharfer Sauce

Die Fleischteile die hier verwendet werden, finden sich meist mit Knochen und allen drum und dran in den Gerichten wieder. Zunge, Schweinemaske und andere Kuriositäten sind hier ganz selbstverständlich auf dem Teller und werden auch bestellt. Gerichte mit Surubí (Flussfisch) und Largato (Amazonas-Echse) finden sich hier im Landesinneren häufiger als Seefisch.

Ensopadito - Gericht mit Bananen Plátanos maduros/Plátanos verdes/ Bananas

Nun zu den unterschiedlichen Bananenarten: ¨Plátanos verdes¨ sind die grünen harten Kochbananen. Diese werden für Eintöpfe oder Masaco (Art Bananenpüre mit Fleisch) verwendet. ¨Plátanos maduros¨ sind Kochbananen, die weiter gereift sind. Sie werden kurz gekocht für Aufläufe oder angebraten für das Gericht ¨Ensopadito¨. Die eigentlichen Bananen ¨Bananas¨, die man bei uns kennt, werden wenn überhaupt für Obstsalat oder ein Dessert benutzt. Die Nachspeisen im Restaurant waren hauptsächlich Cremes auf Milch/Sahnebasis angedickt mit Maisstärke, also eine Art Flan.

Postre Preparación de Chicha Bolitas de Mocochinichi Mocochinchi

Von den Erfrischungsgetränken bin ich sehr begeistert, da sie fast alle Zimt beinhalten, eines meiner Lieblingsgewürze. Vom ¨Mocochini¨ hatte ich schon berichtet. Ein Zimt-Pfirsich-Getränk das aus getrockneten Mini-Pfirsichen hergestellt wird. Das ¨Chicha¨ wiederrum wird auf Maismehlbasis hergestellt (etwas dickflüssig), aber ebenfalls mit Zimt verfeinert und ist die kalte Version des ¨Api¨ vom Altiplano.

Bei den ganzen Maissorten und -arten hier blicke ich leider nicht durch. Ich habe mehrmals einen Anlauf unternommen die Begriffe Mote-Choclo-Maíz abzugrenzen, aber jedes Mal bekomme ich eine andere oder neue Definition. Es existieren hier auf jeden Fall zig Maissorten in allen erdenklichen Farben (weiß, gelb, braun, violett, schwarz) und diese kann man frisch oder getrocknet kaufen sowie als Mehl. Bin gespannt, ob ich diese Sachen alle in Deutschland bekommen werde.

Choclo blanco - weißer frischer MaisTipos de maíz - Maissorten Carne - Fleisch Mercado Los PozosCharque - TrockenfleischAji - getrocknete Chilischoten Papalisa - Kartoffelsorte

Ich muss zugeben, dass das die coolsten Chefs bisher waren! Meine tausend Fragen wurden mit Geduld beantwortet und ich durfte sogar mit auf dem Markt einkaufen gehen. Genial! Bolivianische Märkte sind einzigartig, bzw. ich finde ganz Bolivien ist ein riesiger Markt. Die Farbenvielfalt ist der Wahnsinn, man kriegt einfach alles und vor allem (für europäische Verhältnisse) günstig und sehr frisch.

Mercado Abasto Marktstand

Auch das restliche Küchenteam war super nett und wir haben viel zusammen gelacht. Und beim Zubereiten des deutsches Personalessen haben mir alle ganz interessiert Fragen gestellt. Die Küchenorganisation an sich war zwar wieder etwas chaotisch (was hier glaube ich sehr normal ist) und alles wurde mit Hand gespült. Außerdem habe ich selten eine so hohen Frauenanteil in der Küche erlebt.

Das Team bewirtschaftet auch am Wochenende das Lokal ¨Tía Maria¨ in Samipata (Hatte schon darüber berichtet). Also gings am letzten WE noch mal dort hin. Das Haus ist auch sehr schnucklig eingerichtet und es wird ein kleiner Teil der Speisekarte dort angeboten.

Restaurante Tía Maria Mis compañeras de cocina

Im Gesamten war dieses Praktikum mehr als perfekt! Super traditionelles Essen, viele neue Rezepte, interessante Lebensmittel und ein super Team! Zum Abschied habe ich sogar ein Kochbuch geschenkt bekommen mit den Unterschriften meiner Kollegen, eine Kochmütze und eine Tasse außerdem ich wurde bezahlt!

Los dueños - Die Inhaber Los meseros - Die Kellner El equipo de cocina Mis regalos <3

Am Ende noch ein paar letzte Eindrücke der Stadt Santa Cruz:

Atardecer en Santa Cruz Plaza principal Los violonchelistas #ni una menos

Die 3 Jungs auf dem Bild waren im Restaurant essen und wie sich herausstellte aus Deutschland angereist. Ich habe ihnen die Speisekarte übersetzt und wir kamen ins Gespräch. Sie sind Berufsmusiker und spielen Cello. In Santa Cruz haben sie ein Konzert im Goethe Institut gegeben, zu dem sie mich dann eingeladen haben und wir waren zusammen was trinken.

La cocina cruceña

Estoy de vuelta en Bolivia, exactamente en Santa Cruz y vivo otra vez con la chica amable de CS, Cecilia, y su familia. Antes de mi viaje a Paraguay encontré en Santa Cruz un restaurante interesante. El dueño fue muy amable y me ofreció una pasantia cuando voy a volver a Bolivia. Por eso enseguida empecé con mi nuevo trabajo. Viajé con un micro al trabajo que tardó 25 min y costó 2 Bs (~30 cent). Los pasajes fueron pagados por el restaurante.

Trabajé dos semanas en el ¨El Aljibe¨ (http://www.elaljibecomidatipica.com/). El restaurante está en una casa colonial. Esas casas casi siempre tenían en su patio un aljibe, por eso el nombre. Al mismo tiempo el restaurante también es un pequeño museo, que muestra artefactos de los últimos 100 años. Los dueños son dos hombres: Don Javier, que es profesor de arte, y Don Jacob, que es chef. Juntos rescatan sabores y recetas antiguos, que puedes ahora comer en su restaurante.

La cocina prepara comida típica de los cruceños. Los ingredientes principales son: Carne, arroz, platano, yuca y lagarto. Al contrario de la cocina del Altiplano que tiene más quinoa, papas, garbanzos, fideos y diferentes verduras. Pero, por supuesto hay un mezcla de ingredientes.

El plato más típico de Santa Cruz es el ¨Majao de Charque (batido o tostado)¨. Es parecido a un risotto con carne seca (también puedes utilizar pato, pollo o salchica). Sus acompañamientos son un huevo frito y dos medias platanos fritos. El colorante del plato viene del ¨aceite de urucú¨. Se hace con las semillas de un árbol, que también se llama urucú, y se calientan las semillas en el aceite. Ese aceite se pone en casi todos los platos. Además preparé la famosa ¨Sopa de maní¨. Su color amarillo viene del palillo/curcuma. Ese condimento se utiliza muchas veces. Por ejemplo para el plato ¨Pipián de Pollo¨ que es pollo en una salsa de maní.

Los guardiciones son arroz, arroz con queso, maíz y chuño. El chuño viene del Altiplano y es papa seca y deshidratada. Después de su cosecha se pone arriba de la tierra y se seca en el sol y por la noche se congela, porque están arriba de 3000 m. Se pueden guardar las papas por mucho tiempo. Cuando se preparan se tienen que remojar en agua, picar con las manos y cocinar un rato.

El carne se utliza entera, significa con huesos. Lengua, cabeza de chancho y muchos partes raras del animales se cocinan y la gente también las pide. En Alemania casi nadie come así. Platos con surubí y lagarto son más conocidos que pescados del mar y mariscos.

Acá hay una gran variedad de plátanos: Los plátanos verdes son los más duros y se utilizan para guisos o masaco (puré de plátanos con carne). El plátano maduro es casi lo mismo que el plátano verde, pero más maduro. Se cocinan por poco tiempo y se echan en los pasteles o se prepara el plato ¨Ensopadito¨. Las bananas normales son las que nosotros conocemos más en Europa. Con estas se hacen postres o ensaladas de frutas. Los postres en el restaurante son a base de leche o crema de leche y se espesan con maicena, como un tipo de flan.

Los refrescos me gustan mucho, porque todos se preparan con canela, uno de mis condimentos favoritos. Sobre el ¨Mocochinichi¨ ya escribí algo. Es un bebida, que se prepara con canela y duraznos secos. La ¨Chicha¨ es un refresco a base de harina de maíz (más espeso). También tiene canela y es como la versión fría del ¨Api¨ del Altiplano.

Con los tipos de maíz estoy muy confundida. Pregunté muchas veces cual es la diferencia entre Mote-Choclo-Maíz, pero cada vez hay una repuesta diferente. Igual, acá existen muchos maices de diferentes colores (blanco, amarillo, marrón, violeta, negro) y se puede comprar fresco o seco y también harina de esos tipos. Estoy ansiosia por ver si encontraré ese variedad en Alemania.

Tengo que decir, que esta pasantía fue una de las mejores hasta ahora. Los jefes fueron muy amables y todos me contestaron mis preguntas con mucha pacencia. Acompañé a los jefes al mercado. Fue genial! Los mercados en Bolivia son increíbles, para mí todo el país es como un mercado grande. Los diferentes colores son una locura y puedes encontrar todo lo que quieras, muy fresco y muy barato (para circunstancias europeas).

El resto del equipo también fue muy cariñoso y reímos mucho. Cuando preparé para nosotros la comida personal alemana todos me preguntan como la hice. La organición fue, como siempre, un quilombo, pero así es. Todos los platos y ollas se lavan a mano y nunca ví tantas mujeres en una cocina.

Una parte del equipo cocina el fin de semana en un restaurante en Samipata que se llama ¨Tía Maria¨. El último fin de semana fui con algunos allá para cocinar (ya escribí algo sobre Samipata). La casa es muy linda y se ofrecen algunos platos del restaurante.

La pasantía fue más que perfecta! Comida tradicional, muchas nuevas recetas, interesantes alimentos y un equipo amable. En mi despedida me regalaron un libro de recetas con sus firmas, un gorro, una taza y además me pagaron por las dos semanas.

En las últimas fotos arriba vez algunas impresiones de Santa Cruz. Los 3 chicos que comieron en ¨El Aljibe¨ y traduje el menú para ellos en alemán. Ellos son violonchelistas y dieron un concierto en Santa Cruz en el instituto de Goethe, al cual me invitaron. Salimos una vez a beber y hablar.

15Oktober
2016

Típico Paraguay!

Nach nun 9 Wochen in Paraguay gibt es wie immer noch mal einen kleinen Überblick der Eindrücke aus dem Land.

  • Die Paraguayer sprechen ein recht undeutliches spanisch, d.h. schnell und irgendwie schlampig (z.T. auch vermischt mit Guraní). So oft wie hier musste ich noch nie nachfragen. Nach einer gewissen Zeit aber kommt man aber trotzdem rein.
  • Paraguay ist (neben Venezuela) das korrupteste Land des Kontinents. Darauf ist hier zwar keiner stolz, aber bestätigen tut diese Aussage jeder. Eigentlich etwas schade, da dass Land, mit nur knapp 7 Millionen Einwohnern, es bei einer gut funktionierenden Regierung, um einiges besser haben könnte. (Falls jemand von euch wissen möchte, wie korrupt sein nächstes Reiseland ist, der kann hier http://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx einfach nachschauen. Es existiert weltweit ein sogenannter Korruptionswahrnehmungsindex laughing.)
  • Im Winter herrschen hier angenehme Temperauren von bis zu 35°C. Im Sommer möchte ich ehrlich gesagt nicht hier sein wink.
  • Die kompletten Straßen der Hauptstadt (und wahrs. auch der Rest des Landes) sind voller Mangobäume. Das ist unglaublich! An jedem Baum hängen so viele Früchte, dass diese bei voller Reifung im Dezember einfach auf den Straßen liegen gelassen werden. Bei diesem Mangoüberschuss kommen einem als Deutscher fast die Tränen, wenn unsereins dafür 4 € das Stück bezahlt.
  • Ein kleiner Exkurs zu spanischen Namen, die ich kennengelernt habe (wobei sie in allen Ländern hier existieren). Übersetzt man einige ins Deutsche, fragt man sich wirklich, ob die Leute hier noch normal sind wink. Ein paar Beispiele (zuerst der span. Name – dann die Übersetzung): Luz-Licht, Alma-Seele, Reina-Königin, Sol-Sonne, Brisa-Brise, Luna-Mond, Jesus!, Julio-Juli, Julio Cesar! Angel-Engel. Des Weiteren werden Doppelnamen abgekürzt, indem man Buchstabenpaare der Namen zu einem zusammenfügen. Z.B. Majo=Maria-Jose, Juanpa=Juan Pablo, Selu=Jose-Luis.
  • Maniok ist hier Grundnahrungsmittel und fehlt zu keinem Essen bzw. Asado. Neben der einfachsten Art, das Schälen und Kochen, der Wurzelknolle haben die Paraguayer ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und unzählige Verwendungen bzw. Gerichte erfunden. Neben der Wurzel an sich wird Maniokstärke ebenso oft verwendet und jede zweite Brotart damit gebacken.
  • In Paraguay gibt es gefühlt für jeden Bürger eine eigene Shoppingmall. Unglaublich, wirklich! Nachdem es hier aber nicht extrem viel billiger ist, als in anderen Ländern, verstehe ich das überhaupt nicht?!?
  • In Paraguay existiert ein monatliches Mindestgehalt von 2 Millionen Guraní. Das sind umgerechnet ca. 320 €. Zum Überleben reicht das für viele Menschen hier leider kaum.
  • Die meisten Straßen sind in einem miserablen Zustand. Es existieren so viele Schlaglöcher und Unebenheiten, dass hier kein Deutscher freiwillig mit seinem Auto fahren würde. Naja, bei so gut wie fast keinen Steuern, ist das auch kein Wunder.
  • Der Tereré (eiskalter Mate) ist DAS Nationalgetränk und ist bei der extremen Hitze hier auch dringend notwendig.
  • Ein typisches paraguayisches Frühstück besteht aus ¨Cocido y Chipa¨ (karamellisierter Mate mit Kohlegeschmack und Maniokstärke-Käse-Anis-Brötchen; Erklärungen in den vorherigen Posts).
  • Paraguays Strom kommt fast vollständig aus erneuerbaren Energien - Wasser + Biomasse (Von wegen, die Länder sind hier hintendran!) Ich finde das sehr beeindruckend.
  • Fährt man durch die Straßen der Hauptstadt, dann sieht man an jeder zweiten Straßenecke ein Security-Häuschen. Hier wird alles sehr extrem bewacht. Jedes Haus hat Stacheldrahtzaun auf den schon zig-Meter hohen Mauern, inklusive Videoüberwachung. Wer aus dem doch sicheren Deutschland kommt, wundert sich hier etwas. Als mich ein Mädel mal fragte, ob es wirklich stimmt, dass es in Deutschland keine Wachmänner mit schweren Waffen vor den Geldautomaten/Banken gibt, und ich ihr das auch bestätigt habe, konnte sie das nicht glauben.
  • Alle Menschen, die ich getroffen habe waren unglaublich nett und gastfreundlich!

Típico de Paraguay!

Después de 9 semanas en Paraguay quiero comentar algunas costrumbres del país.

  • Los paraguayos hablan a veces un español muy sucio, rapido y mezclado con guaraní. Tuve que preguntar muchas veces para entender todo. Pero al final siempre funcionó.
  • Al lado del Venezuela, Paraguay es el país más corrupto del continente. Acá nadie es orgullso a esa causa, pero dice lamentablemente que es la verdad. Eso es realmente un poco triste, porque en un país con solo 7 milliones habitantes, la gente podría vivir más cómoda con un gobierno menos corrupto. (Quien quiera saber cuán corrupto es su pais, puede ver a esta lista http://www.laenderdaten.de/indizes/cpi.aspx).
  • En el invierno acá hace un calor que es increíble! Las temperaturas pueden subir hasta 35°C. Honestamente no quiero pasar el verano acá wink.
  • En muchas calles de la capital crecen árboles de mango (y supongo más en el resto del país). Cada árbol tiene un montón de frutas. Acá la gente no come todas las frutas y por eso en diciembre las calles están llenas! Qué pena! Porque en Alemania pagamos casi 4 € para un mango!
  • Unos nombres que existen en el idoma español son un poco raros cuando traduces al aléman. Y tampoco la gente no utiliza. Por ejemplo: Luz, Alma, Reina, Sol, Brisa, Luna, Julio, Angel. Bueno, supongo al revés es lo mismo con unos nombres alemanes.
  • Mandioca es el alimento básico de la cocina paraguaya. Casi cada plato tiene el tubérculo radicular o por lo menos el almidón de mandioca. Se sirve solo pelando y cocinando con el asado o se prepara unos de sus ricos pasteles o panes con la mandioca.
  • Supongo en Paraguay cada habitante tiene su propio shopping. Increíble, cuántos shopping existen en ese chico país!
  • El sueldo mínimo son 2 milliones de Guraní. Equivalente a 320 €. Eso no es suficiente para sobrevivir o alimentar una familia.
  • La mayoria de las calles son muy malas. Agujeros y cerritos existen cada 3 metros. Ningún aléman querría manejar su coche acá. Un desventaja si hay menos impuestos son las malas calles de un país.s
  • El tereré es como la bebida nacional de Paraguay. Es frío y por eso es bueno para el calor.
  • El desayuno típico es el cocido y la chipa. Riquísimo!
  • Paraguay produce casi toda su energía de la fuerza del agua. Un país con energía limpia, eso me gusta mucho.
  • Si manejas entre las calles en Asunción ves cada esquina una pequeña casita de un guardia. Acá todo es muy controlado. Los casas tienen aparte un muro grande, alambre de púas y videovigilancia. Para una chica de Alemania un poco raro. Una joven me preguntó, si es verdad que frente a los cajeros/bancos alemanes no están guardías con armas. Bueno, si es la verdad y ella no puede creerlo.
  • Todos las personas, que encontré fueron muy amables y hospitalarias!
14Oktober
2016

Cataratas de Iguazú - Un día en Brasil

Wenn man im Dreiländereck von Paraguay-Argentinien-Brasilien weilt, darf ein Besuch bei den berühmten ¨Cataratas del Iguazú¨ - den Iguazú-Wasserfälle natürlich nicht fehlen. Die Wasserfälle wurden zu einem der 7 Naturweltwunder gekürt und besitzen diese Auszeichnung zu Recht. Man kann sie von zwei Seiten besichtigen. Da ich 2013 schon die argentinisch Seite (Eintritt 330 Pesos/20 €) gesehen habe, gings diesmal auf die brasilianische (Eintritt 57,30 Real/16 €).

 

Frontera de Paraguay - Ausreise aus Paraguay Cataratas de Iguazú

Beide Länder haben um die Wasserfälle einen Nationalpark erbaut, der die letzten Reste des atlantischen Regenwaldes schützt. In ihnen findet man über 800 Schmetterlingsarten, Kaimane, Jaguare, Tapire, Ozelots, Ameisenbären, Otter und zahlreiche Vogel-, Affen- und Reptilienarten. Beim Erkunden des Parks sind mir eine Echse und sehr viele Nasenbären begegnet. Diese ¨Bären¨ sind sehr zutraulich (können aber auch sehr aufdringlich werden) und erhoffen sich immer Futter von den Besuchern. Des Weiteren habe ich meinen ersten frei lebenden Tukan gesehen. Seit geraumer Zeit zählen beide Parks zum Weltkulturerbe.

Echse/repitl Coatí/Nasenbär

Die Wasserfälle sind allesamt wunderschön und es ist faszinierend zu sehen, was die Natur da geschaffen hat. In den Parks gibt es 20 größere und 255 kleinere Wasserfälle zu bestaunen. Die meisten davon befinden sich auf argentinischer Seite. Auf ca. 2,7 km schießen die Wassermassen bis zu 64 m in die Tiefe (höchster Wasserfall 82 m). Am Beginn der Schlucht befindet sich der sogenannte ¨Garganta del Diablo¨ (dt. Teufelsschlund). Will man diesen etwas genauer unter die Lupe nehmen, wird man aller Wahrscheinlichkeit nach sehr nass (ein Regencape wäre hier dringend zu empfehlen!). Auch die Lautstärke ist nicht ohne bei diesen immensen Wassermassen.

Panoramblick Wasserfälle Cascadas Garganta del Diablo

Mit meinem CS bin ich gemütlich durch die Pfade gelaufen und habe dieses Weltwunder auf mich wirken lassen und ein paar wunderschöne Fotos geschossen. Nachdem ich jetzt beide Seiten gesehen habe, fällt es mir schwer eine davon zu empfehlen. Ich kann nur sagen, dass man auf der argentinischen Seite etwas näher dran ist am Geschehen (viele Stege übers Wasser), im Teufelsschlund sieht man allerdings nicht viel. Auf der brasilianischen Seite hat man einen sehr schönen Panoramablick auf die andere Seite und ist etwas näher am Teufelsschlund dran. Wer die Iguazúfälle besichtigen will und Zeit hat, dem würde ich empfehlen sich einfach beide Seiten anschauen.

Saltos grandes Cataratas de Iguazú   Pasarelas de Brasil

Zurück in Asunción gings mit der gesamten Familie (die zweite Tochter Sole war nun auch da) nochmal essen im Zentrum und dann hieß es Abschied nehmen cry. War nun lange genug in Paraguay (2 Monate) und geht es zurück nach Bolivien.

La familia <3

Cataratas de Iguazú - Un día en Brasil

Si estás cerca de la triple frontera tienes que ir a las ¨Cataratas del Iguazú¨, que son una de las 7 maravillas naturales del mundo. Esa matrícula de honor es verdad. Se puede visitar las cataratas del lado argentino (Entrada 330 Pesos/20 €) o del lado brasilero (Entrada 57,30 Real/16 €). Estuve en el año 2013 en Argentina y por eso visité ahora el lado de Brasil.

Ambos países contruyeron parques nacionales, para cuidar los restos del bosque húmedo tropical. Acá puedes encontrar más de 800 especies de mariposas; yacaré, tapir, ozelotes, oso hormiguero, nutria y muchísmas especies de aves, monos y reptiles. Cuando caminé en el parque ví un reptil y muchos coatís. Esos animales siempre quieren comer alimentos de los turitas y a veces son muy impertinentes. Además ví el primer tucan libre. Hace mucho tiempo los parques son patrimonios culturales y naturales de la humanidad.

Las cascadas son maravillosas y es realmente increíble lo que hizo la naturaleza. Hay 20 grandes saltos y 255 pequeños. La mayoria se localizo al lado argentino. En 2,7 km el agua cae aprox 64 m en el fondo (el salto más grande tiene una altura de 82 m). Al principio de la quebrada se localizo la ¨Garganta del Diablo¨. Si vas a ver ese fenomeno seguro que estás después mojado. El ruido del agua también es muy fuerte.

Caminé tranquila entre los senderos y sacé lindas fotos. Fue una experiencia muy impactante. Ahora que conozco los dos lados la verdad es, que no sé exactamente cual me gusta más. En el lado argentino pasas más cerca a los saltos y el agua (sobre pasarelas), pero la garganta no ves mucho. Al lado brasilero tienes una vista panorámica completa y ves más la garganta. Si vas a visitar las cataratas de Iguazú y tienes tiempo, puedo recomendar que visites ambos lados.

De vuelta en Asunción fuimos por última vez a comer con toda la familia (la segunda hija Sole también estuvo). Ahora tengo que decir adiós cry. Un beso a todos!! <3 Estuve dos meses enteros en Paraguay y tengo ganas viajar de nuevo. Voy a volver a Bolivia.

11Oktober
2016

Itaipú y Ciudad del Este

Meine Reise führte mich weiter in den Osten des Landes bzw. ins Dreiländereck Paraguay-Argentinien-Brasilien. In Ciudad del Este habe ich einen super netten Host unter CS gefunden. Er wohnt mit seiner Familie in einer Villa. Nicht schlecht ey! Da ich sein/e erste/r Couchsurfer/in war, hat er sich sehr viel Mühe gegeben und mir mega viel gezeigt.

 

Lago en Ciudad del Este Tajy/ Lapacho amarillo

Ciudad del Este wird auch als der ¨Supermarkt Südamerikas¨ bezeichnet. D.h. hier kommt man an so ziemlich alles ran, egal ob legal oder illegal, echt oder gefälscht. Da ich aber in meinem Rucksack keinen Platz zum ausgiebigen Shoppen habe, habe ich die Malls mal rechts liegen lassen. In der Stadt gibt es einen kleinen See, der zum abendlichen Joggen oder Spazieren einlädt. Zusammen mit ein paar Freunden haben wir im Süden der Stadt den ¨Salto del Monday¨ besucht. Einen 40 m hohen Wasserfall, der einen kleinen Vorgeschmack auf meinen nächsten Post ist wink.

Salto Monday Río Monday Salto de Monday Excursión

In Norden der Stadt steht das zweitgrößte Wasserkraftwerk der Welt. Es staut den Grenzfluss Río Paraná zwischen Paraguay und Brasilien und heißt deshalb auch ¨Itaipú Binacional¨, da beide Staaten das Kraftwerk betreiben. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, wobei ich es 2013 schon einmal besichtigt habe. Diesmal aber konnte ich die technische Besuchertour machen, die um einiges interessanter war, als die normale Touritour.

Itaipú

Ich werde jetzt etwas mit Zahlen um mich schmeißen, ich hoffe ihr verzeiht mir das embarassed. Itaipú startete in den 70iger Jahren als grenzübergreifendes Großprojekt. Für den Bau mussten 40.000 Menschen umgesiedelt werden. Ebenso viele Menschen waren wiederum auf der Großbaustelle beschäftigt; ca. 200 davon starben. Der Baubeginn war 1974 und 1991 war dieser mit seinen 18 Turbinen fertig gestellt. Mittlerweile wurde das Werk um 2 Turbinen erweitert. Das besondere ist, dass der Storm in 50 Hz (Paraguay) und 60 Hz (Brasilien) erzeugt wird. Die Nennleitung der Turbinen ist 14.000 Megawatt. 2013 wurde die höchste Realerzeugung weltweit mit 98,630 Terawattstunden erreicht (Zum Vergleich: Das Atomkraftwerk Isar 2 erreichte 2006 nur 12,40 Terawattstunden!) Mit dem beim Bau verbrauchten Eisen könnte man 380 Eiffeltürme bauen!

Cabina de control Turbina Muro

Die Staumauer besitzt eine Länge von 7,7 km und eine Höhe von 196 m. Der Stausee hat ein Volumen von 1,350 km2 (2x das Volumen des Bodensees), 170 km Länge und 7-12 km Breite. Bei der Tour war wirklich alles dabei, sogar der Kontrollraum. Wirklich sehr cool! Was ich ebenfalls faszinierend finde ist, dass Paraguay seinen Strom rein aus Wasserkraft erzeugt. Also rein aus erneuerbaren Energien! Es gibt insgesamt 3 Werke und allein Itaipú deckt 75 % des gesamten Strombedarfs (+15 % des brasilianischen Bedarfs). Da Brasilien die Kosten für den Bau fast alleine aufgebracht hat, verkauft bzw. bezahlt Paraguay seine Schulden durch die überschüssige Stromerzeugung an Brasilien ab. Die Besichtigung ist von beiden Seiten aus möglich, aber von Paraguay aus sind alle Touren kostenlos.

Das Wasserkraftwerk Staumauer Hidroeléctrica Itaipú

Bis 2006 war Itaipú das größte Wasserkraftwerk der Welt. Danach löste Chinas Drei-Schluchten-Damm es ab, dennoch bleibt es hinsichtlich der Jahresenergieproduktion weiterhin an erster Stelle.

Als Entschädigung mussten die Firmen des Stauwerkes zahlreiche Parks anlegen, in denen auch die vielen Tiere umgesiedelt wurden. Somit wimmelt es hier von Naturreservaten, die sich am Stausee entlangschlängeln. Daneben gibt es gleich um die Ecke aber noch zwei weitere Nationalparks, die mehr als einen Besuch wert sind! Dazu mehr im nächsten Post cool.

Hidroeléctrica de Itaipú y Ciudad del Este

Continué mi viaje hacia el este o mejor dicho a la triple frontera. En Ciudad del Este conocí un amable chico de Couchsurfing. Èl vive en una mansión. Me gusto mucho estar con su familia ahí. Fui su primer host y por eso él me monstró casi todo lo que fue posible.

El sobrenombre de Ciudad del Este es ¨Supermercado de Sudamérica¨, porque encuentras todo lo que existe, puede ser legal o ilegal, original o trucho. No tengo espacio en mi mochila, por eso no fui de compras en uno de los shopping grandes. En la ciudad existe un lindo lago y fuimos juntos con unos amigos al ¨Salto del Monday¨. Ese salto tiene una altura de 40 m y es una pequeña muestra de mi próximo posteo wink.

En el norte de la ciudad se localiza la segunda más grande hidroeléctria del mundo. La central está en el Río Paraná y fue un proyecto entre los países de Paraguay y Brasil, por eso se llama ¨Itaipú Binacional¨. Ya fui en el año 2013 una vez a ver la hidroeléctria pero solo con un tour touristico. Este año hice el tour técnico, que fue más interesante.

Ahora voy a relatar algunos hechos (lo siento) embarassed. Itaipú es un proyecto de dos países y comenzó en los años setentas. Para construirlo 40.000 personas tuvieron que mudarse a ese lugar. Esa misma cantidad de personas trabajaron en las obras, 200 murieron. El inicio de la obra dura de 1974 hasta 1991 y la hidroeléctrica tiene ahora 20 turbinas. Se producen dos tipos de energía: 50 Hz para Paraguay y 60 Hz para Brasil. La potencia instalada de las turbinas son 14.000 Megawatt (MW). En el año 2013 tuvo su record de producción con 98,630 GWh. Con el hierro, que utilizaron para la construcíon, se puede construir 380 Torres de Eiffel!

La longitud de coronación es de 7,7 km y una altura de 196 m. El embalse tiene un volumen de 1350 km2, una longitud de 170 km y un ancho entre 7-12 km. Con el tour técnio recorrimos integramente la represa, también la sala de control. Muy interesante todo! Lo que me gusta mucho de Paraguay es, que produce toda su energía de la fuerza del agua. Un país que utiliza solo energía recuperable, porque tienen juntos tres hidroeléctricas. Itaipú produce 75 % de la energía del entero país y 15 % del Brasil. Brasil pagó más para la consturción y por eso Paraguay vende o pagó sus deudas con la energía que sobra. Se puede visitar la represa de ambos lados, pero en Paraguay es gratis (en Brasil se paga).

Hasta 2006 Itaipú fue la más grande hidroeléctrica del mundo. Hoy la presa de las Tres Gargantas en China es la más grande, pero el record de la producción de energía anual todavia tiene Itaipú.

Las empresas, que contruyeron la represa tuvieron que realizar muchos parques como para compensar el daño ecológico. En estos parques también están los animales que vivieron antes en las zonas, donde ahora es el embalse. Por eso existen acá muchos reservas naturales cerca del lago. Pero muy próximo a Ciudad del Este están también otros dos parques nacionales que tienes que visitar, si o si, cuando estás acá. Voy a decir más en mi próximo posteo cool.

06Oktober
2016

Auf den Spuren der Jesuiten

Von Asunción ging es, in Begleitung von Haydee, weiter in den Süden von Paraguay. Haydee ist sehr begeistert von den Jesuitenruinen und katalogisierte selbst ein kleines Museum in Santiago. Daher hatte ich einen super Privatführer für den ersten Teil meiner Tour.

 

Mueso de los jesuitas Iglesia de Trinidad Las ruinas Arcos Verzierungen in der Kirche

Kurz: Wer waren/sind die Jesuiten eigentlich? Eine katholische (rein männliche) Ordensgemeinschaft die 1534 gegründet wurde und bis heute Bestand hat. Mit dem Eintreffen der Spanier kamen auch die Jesuiten nach Lateinamerika, um die Ureinwohner zu missionieren. Es existierte sogar zwischen 1610 und 1767 ein eigener Jesuitenstaat im heutigen Paraguay, der sich auch über Teile von Argentinien und Brasilien erstreckte. Die Zusammenarbeit zwischen den Guraní und den Jesuiten funktionierte so gut, das dies schließlich den Spaniern ein Dorn im Auge war bzw. eine Bedrohung für sie darstellte. Aus diesem Grund vertrieben sie die Glaubensgemeinschaft vom Kontinent. Die Überreste ihrer Missionen kann man auf der Jesuitenroute besichtigen, was wir sehr ausführlich gemacht haben. Einige Museen waren dabei sowie die drei bekannten Ruinen in ¨La Santísima Trinidad¨, ¨Jesús de Tavarnagüe¨ (beide Weltkulturerbe) und Santos Cosme y Damián.

Ruians de Jesús

Im Departamento Missiones haben wir außerdem noch einen Abstecher nach Ayolas gemacht. Dort steht das zweitgrößte Wasserkraftwerk ¨Yacyretᨠ(nach Itaipú) des Landes. Bei einer kostenlosen Tour erfuhren wir etwas mehr über den knapp 20-jährigen Bau des Kraftwerkes. Die Staumauer mit 65 km zählt zu den längsten der Welt. Die Stadt Encarnación darf bei einer Tour im Süden natürlich nicht fehlen. Sie liegt am Fluss Paraná (der zweitlängste Strom Südamerikas (3998 km) nach dem Amazonas), der hier die natürliche Grenze zwischen Argentinien und Paraguay bildet. Am Stadtstrand von Encarnación hatte man einen schönen Blick auf Posadas, die Stadt auf argentinischer Seite.

Hidroeléctrica Maschinenraum Staumauer Playa de EncarnaciónPosadas

Ich werde nun alleine weiterreisen in den Osten des Landes. Haydee, ihr Mann Angel und Majo (Maria José, eine ihrer zwei Töchter) sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen <3 und ein bisschen meine paraguayische Familie geworden. Ich werde sie und die tollen Gespräche mit ihnen garantiert vermissen kiss.

  Mi familia paraguaya Mit Majo´s Freund JuanPa

Ps. Und noch ein kleine Werbung meinerseits wink: Ein Kumpel, den ich letztes Jahr auf der Wies`n beim Kochen im Käferzelt kennen gelernt habe, ist mittlerweile auch auf kulinarischer Entdeckungstour unterwegs, allerdings in Asien. Vielleicht habt ihr ja mal Lust auf der Seite von Bruno vorbeizuschauen! http://theculinarygypsy.com/ 

En las huellas de los jesuitas

De Asunción viajé con Haydee hacia el sur de Paraguay. A Haydee le gustan mucho las ruinas de jesuitas y su historia. Ella catalogó un pequeño mueso en Santiago. Por lo tanto tuve una guía perfecta para mi primera parte del camino.

En resumen: Quienes fueron/son los jesuitas? Es una orden religiosa de la iglesia católica (solo hombres) fundada en 1534 y existen hasta ahora. Con la llegada de los españoles también los jesuitas vinieron a Sudamérica y empezaron a evangelizar a los indigenas. Entre 1610 y 1767 las jesuitas tuvieron su propio estado en el actual territorio de Paraguay y también se extendió a partes de Argentina, Uruguay, Brasil y Boliva. La cooperación entre los guraníes y los jesuitas era muy buena que los españoles se vieron amenazados de perder su hegemonia. Por eso la corona española en el año 1767 explsaron a la orden religiosa y ellos regresaron a Europa. Las ruinas y muchos museos se pueden visitar en la ¨Ruta jesuitica¨, que la recorrimos juntos. Visitamos las tres más famosas ruinas en Paraguay: ¨La Santísima Trinidad¨, ¨Jesús de Tavarnagüe¨ (ambos Patrimonio de la Humanidad) y Santos Cosme y Damián.

Además visitamos en el departamento de Missiones un pueblo que se llama Ayolas. En esa ciudad se encuentra la segunda hidroeléctrica más grande del país ¨Yacyretᨠ(después de Itaipú). Con un tour gratis recorrimos y recibimos informaciones sobre la contrucción de la central eléctrica, que tardó aprox 20 años. El muro de contención tiene una longitud de 65 km y es uno de los más grandes muros del mundo. Si viajas en el sur de Paraguay no debe faltar la hermosa ciudad de Encarnación. La ciudad se localiza al lado del río Paraná (que es el segundo río más largo (3998 km) de Sudamérica después del amazonas), que es la frontera natural entre Argentina y Paraguay. Desde la playa de Encarnación tienes una muy linda vista de la ciudad de Posadas - Argentina.

Ahora voy a continuar mi viaje sola en el este del país. Haydee, su esposo Angel y Majo (Maria Jose, una de las dos hijas) los llevo dentro de mi corazón <3 y ahora son como mi familia paraguaya. Voy a extrañar a todos y también las buenas charlas que tuvimos! kiss

Ps. Tengo un compañero que hace lo mismo como yo, viajar y trabajar en cocinas, pero en Asia. Si alguien tiene ganas de ver lo que Bruno hace allá, puedes mirar su blog wink! http://theculinarygypsy.com/ 

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